ist der kranke schuld an seiner krankheit?

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Weshalb jemand mit dem Rauchen, Alkohol,...beginnt kann ganz unterschiedliche Gründe haben...
M.E. ist es so, dass er sich mit jeder Strategie ein oder mehrere Bedürfnisse befriedigt.

Ich sehe da nicht die Verantwortung im Vordergrund, sondern ob das Wissen vorhanden ist, was aus Handlungen resultieren kann...

Doch kann gerade wenn Wissen da ist, die Schuld nicht auf andere wie zum Beispiel die Zigarettenindustrie abgewälzt werden. Und da steht wieder die eigene Verantwortung.
 
Wie hast Du es denn nun gemeint?

Wieso und weshalb es manche so oder so verstanden haben, sei mal dahingestellt...

Es ist wie ein Tunnelblick. Da durch die Voreinstellung (das gefestigte Bild, eigene Meinung) anderes nicht mehr zuläßt. Es wird nicht zwischen den Zeilen oder sogar bestimmte Textteile gesehen. Da der/diejenige so verfestigt ist in seine/r Meinung, werden manche Wörter nicht mehr Bewußt.
 
Tany schrieb:
Weshalb jemand mit dem Rauchen, Alkohol,...beginnt kann ganz unterschiedliche Gründe haben...
M.E. ist es so, dass er sich mit jeder Strategie ein oder mehrere Bedürfnisse befriedigt.

Ich sehe da nicht die Verantwortung im Vordergrund, sondern ob das Wissen vorhanden ist, was aus Handlungen resultieren kann...

Also am fehlenden Wissen kann es m.E. zumindest grossteils nicht liegen, bei all diesen Aufklärungskampagnen, Verboten etc. Wenn dann eher ein Verdrängen, ein nicht wahrhaben wollen, ein "ach, mir passiert sowas doch nicht, etc.

Gerade bei Jugendlichen ist das "dazugehören wollen / erwachsen sein wollen" ein grosser Punkt. Und dann ist es eine Frage der Priorität. *Jetzt* dazugehören wollen ist wesentlich näher als die sehr nebulöse Aussicht auf *irgendwann mal*-Krankheit.

LP
 
] das doofe dran is ja, das das Zigaretterl (Das Nervengift) ja nicht wirklich beruhigt, sondern man nur deswegen für einen kurzen Moment beruhigt wirkt, weil man seine Sucht wieder stillt.



Schuld-Keule? hm.. ich sehe das eher pragmatischer, den das Wort Schuld gehört eben auch zum Leben dazu, man kann es nicht wegleugnen.
Aber natürlich - manche fühlen sich immer unschuldig, auch wenn sie schlimmes verbrochen haben, u. manche fühlen sich für alles Schuldig, auch wenn sie wenig bis gar nichts verbrochen haben.. beides is a net so guat :D

Schuld - das Wort, die Einstellung gehört insofern mit zum Leben dazu, alsdass es Menschen gibt, die so ausgerichtet sind.

Ich komme ohne diesen Begriff aus...

Ich stellte dazu ja Fragen. Wenn Du nachlesen und sie kommentieren möchtest, wird Dir evtl. 'was klar...
 
Also am fehlenden Wissen kann es m.E. zumindest grossteils nicht liegen, bei all diesen Aufklärungskampagnen, Verboten etc. Wenn dann eher ein Verdrängen, ein nicht wahrhaben wollen, ein "ach, mir passiert sowas doch nicht, etc.

Gerade bei Jugendlichen ist das "dazugehören wollen / erwachsen sein wollen" ein grosser Punkt. Und dann ist es eine Frage der Priorität. *Jetzt* dazugehören wollen ist wesentlich näher als die sehr nebulöse Aussicht auf *irgendwann mal*-Krankheit.

LP
Sehe es ähnlich wie Du.

Mit Wissen meine ich nicht nur das theoretische Wissen - es geht mir um Bewusstsein und die Fähigkeit, Strategien zu erkennen u. umzusetzen, die lebensdienlicher sind. :)
 
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