Israel/hisbollah

Werbung:
AW: Israel/ Palästina

Hallo,

um einen Krieg zu beenden muss man aufeinander zugehen und
die Israelis sollten auch mal in sich gehen,
schauen wo eigendlich die Palästinenser leben können,
wenn sich Ihr Gebiet immer mehr verkleinert, Israel vergrößert.
Die Israelis müssten den Palestinänsern einiges an Land wieder zurückgeben,
um Gerechtigkeit walten zu lassen.

Gründe warum die Palästinenser sich ungerecht behandelt fühlen:
Es ist nun mal leider so, dass
Israel die Grundlagen dafür gelegt hat. Man kann nicht 78%
des alten Palästina zum Staat Israel machen und in den
restlichen 22% einen Haufen Siedlungen gründen.
Das Schlimmste und Dümmste aber, was Israel machen konnte,
war sein Verzicht auf einen gerechten Frieden mit den
Palästinensern.



http://www.arendt-art.de/deutsch/BILDER/index.14.JPG


LG:liebe1:

Sonja

P.S.
Unsere dunkele Geschichte dürfen wir niemals vergessen.
Die Nazis in Deutschland haben dem jüdischen Volk viel Leid zugefügt,
mit dieser Geschichte müssen wir heute leben, das darf man niemals vergessen und sowas darf niemals wieder irgendwo passieren.
 
USA:
In den USA lassen regen sich immer mehr Juden darüber auf, von
Israel vereinnahmt zu werden Siehe Silvia Tennenbaums Artikel
-
Published on Friday, August 4, 2006 by the Long Island,
New York Newsday. Why Doesn't Israel Work For Peace?
Holocaust victims would decry the slaughter of innocent children
during attacks on Hezbollah. by Silvia Tennenbaum [....]
http://www.commondreams.org/views06/0804-27.htm

EUROPA:
05. August 2006 "European Jews for a Just Peace": "Israel trägt
Hauptverantwortung" Friedensaktivistin Fanny- Michaela Reisin
wirft jüdischem Zentralrat "verantwortungslose" Haltung vor
"....wirft jüdischem Zentralrat "verantwortungslose" Haltung vor."
-
Dem Zentralrat der Juden in Deutschland warf Reisin vor,
Israel blind zu unterstützen: "Der Zentralrat verwechselt seine
Rolle offenbar mit der des israelischen Botschafters. Das ist
verantwortungslos. Als Beobachter von außen könnte er statt-
dessen eine Korrektivfunktion haben." Es sei "geradezu notwen-
dig, Druck auf die hiesige (deutsche) Regierung auszuüben.

Sie muss versuchen, Israel mit allen politischen Mitteln zu
Verhandlungen zu bewegen und auf eine Waffenruhe im Libanon
hinzuwirken. Das ist - ich betone es immer wieder - auch im
Interesse der israelischen Bevölkerung." [....]
q: http://derstandard.at/?url=/?id=2540920

Es sollte allen Menschen bewußt werden, daß es viele Juden gibt,
die dieses Vorgehen der israelischen Soldateska verurteilen!
Und es ist zu bedauern, daß jene Israelis, die seit 30 Jahren
für einen fairen Frieden mit den Palästinensern kämpfen,
viel zu wenig zu Wort kommen.

Btw.
Hier die österreichischen Gruppe der Europäischen Juden für
einen gerechten Frieden in Nahost ( www.nahostfriede.at )
Weitere friedliche (antifasch.) Stimmen aus Israel...[1]

F a z i t:
Israel ist nicht nur das Land von Kriegsverbrechern à la Begin,
Ariel Scharon, Olmert: und Konsorten! Diese faschistischen
Machthaber wollen keinen Frieden! Ihre "politische Macht"
gründet auf Krieg, Unterdrückung und auf Blutvergießen!
Es gibt aber auch viele Israelis, die seit übeer 30 Jahren
für einen fairen Frieden mit den Palästinensern kämpfen!

mfG. R



[1] (SZ vom 1.8.2006) .
Sanktionen gegen Israel
Die Staatengemeinschaft muss sich auf ihre Verantwortung besinnen
und massivem Druck auf Israel ausüben. Nur so kann Premier Ol-
mert vom Kriegskurs abgebracht werden. Von Judith Bernstein

Judith Bernstein ist Mitglied der "Jüdischen Stimme für gerechten
Frieden in Nahost". Die deutsche Sektion der "European Jews
for a Just Peace" hat Mitglieder in mehreren deutschen Städten.

Nur ein souveräner lebensfähiger Staat Palästina kann die Existenz
des Staates Israel in Frieden dauerhaft garantieren. Wenn dieser
nicht weiterhin als Fremdkörper in der Region wahrgenommen
werden soll, müssen aus der blutigen Konfrontation mit der
Hisbollah entsprechende Konsequenzen gezogen werden.

Ein Ende des asymmetrischen Verhältnisses der Palästinenser zu
den Israelis würde auch ein Ende der asymmetrischen Gewalt
nach sich ziehen. Die Geschichte Israels und Palästinas belegt
seit 1948 unmissverständlich: Durch Krieg und Zerstörung
kann ein dauerhafter Frieden nicht erzielt werden, vielmehr
haben sie den Menschen neues Leid und neuen Hass gebracht.

In Israel haben die Militärs über die Politik gesiegt, in Beirut
ist die Regierung zur Kontrolle jener Kräfte zu schwach, die
sich seit den achtziger Jahren wie ein Staat im Staat aufführen.

Gegenwärtig scheinen sich beide Seiten ihres Erfolgs so sicher
zu sein, dass sie Aufforderungen missachten, die Verbindlichkeiten
der Genfer Konvention einzuhalten. Premier Ehud Olmert hat mit
flächendeckenden Bombardements seine Ankündigung auf grau-
same Weise wahr gemacht, die zwei am 12. Juli entführten
israelischen Soldaten zu befreien und die Terrorstrukturen
der "Partei Gottes" zu zerschlagen.

Ohne die Intervention der Regierungen der Völkergemeinschaft
drohen die gegenwärtigen Kriegshandlungen Israels zu einem
Flächenbrand mit Auswirkungen auf die gesamte Region
zu eskalieren.

Die israelische Politik nach dem Junikrieg 1967 hat die gesamte
arabische und islamische Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Wie in einem Brennglas spiegeln sich im Konflikt mit den
Palästinensern jene Probleme wider, von
denen die Region heimgesucht wird.

Die territorialen, ethnischen und religiös-kulturellen Gärungen haben
hier einen Dreh- und Angelpunkt, der aktive Intervention verdienen
würde. Ohne die systematische Siedlungspolitik gäbe es keine
Hamas und ohne den israelischen Libanon-Krieg von
1982 keine Hisbollah.

Während sich die Diplomatie von einer Enttäuschung zum
nächsten Fehlschlag schleppt, erreicht der Krieg zahllose liba-
nesische, israelische und palästinensische Städte und Ortschaften.

Abschreckungspolitik hat Hisbollah und Hamas gestärkt. Solange
die Regierungen vor allem die Unverhältnismäßigkeit der militärischen
Angriffe auf Wohnviertel und lebenswichtige Einrichtungen beklagen,
statt die allseits bekannten Ursachen aufzurollen, ist ein Frieden
unerreichbar.

Olmert hat wie sein Amtsvorgänger Ariel Scharon erwartet, dass
ihm der Abzug aus dem Gaza-Streifen eine lange Verschnauf-
pause verschaffen würde.

Diese Hoffnung hat sich zerschlagen, weil sein Plan eines Teilrück-
zugs aus der Westbank faktisch in weitläufige Annexionen mündet.
Sie würden einen souveränen Staat Palästina auf einem
geschlossenen Territorium verhindern.

Die Fortsetzung israelischer Angriffe im Gaza-Streifen und in der
Westbank, denen täglich neben angeblichen "Terroristen" viele
Frauen, Kinder und Zivilpersonen zum Opfer fallen, wird von
der Öffentlichkeit als unvermeidlicher Kollateralschaden
kaum mehr registriert.

Die Abschreckungspolitik Israels hat mit den Jahren die Hisbollah
und Hamas nur gestärkt. Guerillakämpfer sind durch mächtige
Armeen nicht zu besiegen. Es werden neue Anläufe für einen
umfassenden Frieden in der Region dringender denn je gebraucht.

Die Zeit drängt. Eine Beilegung der Feindseligkeiten und eine ver-
tragliche Übereinkunft für eine dauerhafte Lösung hängen maßgeblich
davon ab, dass die Regierung Israels ihre Weigerung aufgibt, mit der
gewählten Regierung Palästinas zu verhandeln und auf die friedliche
Koexistenz auf der Grundlage nationalstaatlicher Ebenbürtigkeit
in den Grenzen von 1967 zuzusteuern und für den Interessen-
ausgleich mit den arabischen Anrainerstaaten zu sorgen.

Der Hauptdruck der internationalen Gemeinschaft muss daher gegen
Israels Politik gerichtet sein, die unter Missachtung einschlägiger
Bestimmungen des internationalen Rechts allein auf militärische
Gewalt setzt. Die Staatengemeinschaft muss sich auf ihre Ver-
antwortung besinnen, damit Israels Regierung vom Pfad
der Konfrontation abrückt - notfalls mit Sanktionen.

Der Aufbau der Vereinten Nationen nach der Niederschlagung der
Naziherrschaft 1945, die UN-Charta und das Regelwerk des
Völkerrechts verfolgten den Zweck, die Herrschaft eines
Volkes über ein anderes zu verhindern und es vor Unter-
drückung zu bewahren. Die Territorialgrenzen sollen im
international verbürgten Geltungsbereich respektiert werden.

Diese Errungenschaften im Völkerverkehr werden preisgegeben,
wenn die Staatengemeinschaft zwar die Hisbollah auf die UN-
Resolution 1559 verpflichtet, aber gegenüber Israel davon
absieht, auf die Anerkennung aller bisher verabschiedeten
UN-Resolutionen zu dringen.

Die Bundesregierung bekennt sich zur Besonderheit der Bezieh-
ungen zu den fünf Millionen Juden in Israel. Statt sich in Europa
als Bremser zu betätigen und Waffen an Israel zu liefern, schließt
diese Selbstverpflichtung auch konstruktive Beiträge zum Schutz
der palästinensischen Bevölkerung ein.

Einseitige Konzentration auf Gewalt ist verhängnisvoll
Die in zehn Staaten tätigen Gruppierungen "European Jews for a
Just Peace" haben frühzeitig vor der Illusion gewarnt, dass der
Frieden allein durch diktierte Forderungen an die Palästinenser
erreicht werden kann. Deshalb halten ihre Mitglieder die ein-
seitige Konzentration auf das Mittel der
Gewalt für verhängnisvoll.

Da auch die Mitglieder der "European Jews for a Just Peace" in
Deutschland Verwandte und Angehörige in Israel haben, unter-
stützen sie die dortigen Gruppen der Friedensbewegung. Aus
Sorge um die Zukunft des Staates und seiner Bevölkerung
sind diese Gruppierungen grundlegend anderer Auffassung
als die hiesigen jüdischen Gemeinden.

Sie widersprechen ganz deutlich jenen Behauptungen, die an-
scheinend in blinder Gefolgschaft auf die Politik der israelischen
Regierung setzen. Die plurale deutsche Gesellschaft schließt
unterschiedliche Meinungen ein; deshalb kann niemand
im Namen aller Juden sprechen.

Erfolgt Israels Abkehr vom Konfrontationsdenken zu spät, wird
das Tor zu einer dauerhaften Regelung endgültig zugeschlagen.
Mehr noch: Die friedliche Zukunft der beiden Staaten Israel
und Palästina bietet die Chance, dass es in anderen Teilen
des Nahen Ostens zur Beruhigung innenpolitischer Konflikte
kommt, denn Palästina ist heute für alle arabischen Völker
des Nahen Ostens zum Symbol der Unterdrückung geworden.
http://www.sueddeutsche.de/,tt1l2/au...kel/833/81752/

29.07.2006
Syrien durch das Zielrohr oder Ein niedlicher, kleiner Krieg
von Uri Avnery uri-avnery.de /ZNet Deutschland

ES IST DIE alte Geschichte vom Glücksspieler, der verliert: er
hört mit dem Spielen nicht auf. Er macht weiter, um das zu ge-
winnen, was er verloren hat. Er verliert weiter und spielt
weiter, bis er alles verloren hat: seinen Hof, seine Frau
und sein Hemd.

Das geschieht auch beim größten Glücksspiel: dem Krieg.
Die Heerführer, die einen Krieg beginnen und im Sumpf stecken
bleiben, sind gezwungen, immer tiefer in den Sumpf zu geraten.
Das ist ein Teil der eigentlichen Essenz des Krieges: es ist un-
möglich, nach einem Fehlschlag aufzuhören. Die öffentliche
Meinung verlangt den versprochenen Sieg. Inkompetente
Generäle müssen ihren Fehlschlag verdecken. Militärkom-
mentatoren und andere Schreibtischstrategen verlangen
eine massive Offensive. Zynische Politiker reiten oben
auf der Welle. Die Regierung wird von der
Flutwelle hinweggetragen, die sie selbst auslösten.

Das war es, was in der letzten Woche nach der Schlacht von
Bint-Jbeil geschehen ist.(Die Araber begannen schon damit,
es stolz Nasrallahgrad zu nennen.) In ganz Israel wird der
Schrei laut: Geht hinein! Schneller! Weiter! Tiefer!

Einen Tag nach der blutigen Schlacht entschied sich das Kabinett
für eine massive Mobilisierung der Reservisten. Wozu? Die Mini-
ster wissen es nicht. Aber das hängt nun nicht mehr von ihnen ab,
auch nicht von den Generälen. Die politische und militärische
Führung wird nun von den Wellen des Krieges hin und her
geschleudert wie ein Boot ohne Steuer.

Wie schon gesagt wurde, ist es viel leichter, einen Krieg zu
beginnen, als ihn zu beenden. Das Kabinett ist davon überzeugt,
dass es den Krieg kontrolliert - in Wirklichkeit kontrolliert der
Krieg sie. Sie haben einen Tiger bestiegen, und nun sind sie
unsicher, ob sie wieder herunter kommen können,
ohne dass er sie in Stücke reißt.

Der Krieg hat seine eigenen Regeln. Es passieren unerwartete
Dinge, die die nächsten Schritte diktieren. Und die nächsten
Schritte gehen immer in eine Richtung: Eskalation.

Fortsetzung Teil II nächstes Posting!!!

LG

Sonja
 
AW: ***Israel** und** Palästina

Teil II

Thema Israel, Palästina


Hallo,

DAN HALUZ, der Vater dieses Krieges, dachte, er könne die
Hisbollah mit Hilfe der Luftwaffe eliminieren, mit der raffiniertes-
ten, wirkungsvollsten und der aller-allerbesten Luftwaffe der
Welt. Ein paar Tage massiver Schläge, Tausende Tonnen
von Bomben auf die Wohngebiete, Straßen, Kraftwerke
und Häfen - und das wär' es dann gewesen.

Doch, wie es sich herausstellt, war es damit nicht getan. Die His-
bollah-Raketen landeten weiter im Norden Israels, Hunderte pro
Tag. Die Öffentlichkeit schrie auf. Man kam nicht um eine Boden-
offensive herum. Zunächst drangen nur kleine Eliteeinheiten hi-
nein. Das half nichts. Dann wurden Brigaden eingesetzt -
und nun werden ganze Divisionen angefordert.

Zuerst wollten sie die Hisbollah-Stellungen entlang der Grenze ver-
nichten. Als man sah, dass dies nicht genügt, entschied man sich,
die Hügel, die die Grenze beherrschen, zu erobern. Dort warteten
die Hisbollahkämpfer und brachten ihnen große Verluste bei.
Und die Raketen flogen weiter über die Grenze.

Nun sind die Generäle davon überzeugt, dass es keine Alternative
gibt, als das ganze Gebiet bis zum Litani-Fluss zu besetzen; das
sind etwa 24 km von der Grenze entfernt, um zu verhindern,
dass Raketen von dort abgeschossen werden. Dann werden
sie herausfinden, dass sie den Awali-Fluss, 40 km weiter
drinnen, erreichen müssen - die berühmten 40 km, von
denen Menachem Begin 1982 geredet hatte.

Und dann? Die israelische Armee wird sich über ein weites Ge-
biet verteilen und überall wird sie Guerilla-Attacken ausgesetzt
sein, in der Art, die die Hisbollah auszeichnet. Die Raketen
werden weiter im Norden Israels landen.

Was nun? Man kann nicht anhalten. Die öffentliche Meinung wird
entschiedenere Schritte fordern. Politische Demagogen werden
schreien. Die Kommentatoren werden murren. Die Leute in
den Luftschutzkellern werden heulen. Die Generäle werden
den Zorn zu spüren bekommen. Man kann nicht Zehntausende
von Reservesoldaten unbegrenzt mobilisieren. Es ist unmöglich,
eine Situation auszudehnen, in der ein Drittel des Landes gelähmt ist.

Alle verlangen, vorwärts zu stürmen. Doch wohin?
Nach Beirut in den Norden?
Oder nach Damaskus in den Osten?

DIE KABINETTSMINISTER rufen einstimmig: "Nein, niemals!
Wir werden Syrien nicht angreifen!"

Vielleicht beabsichtigen einige tatsächlich, dies nicht zu tun. Sie
träumen nicht von einem Krieg mit Syrien. Absolut nicht. Aber
die Minister machen sich etwas vor, wenn sie glauben, dass
sie den Krieg kontrollieren. Der Krieg kontrolliert sie.

Wenn es klar wird, dass nichts hilft, dass Hisbollah weiter kämpft
und Raketen weiterhin nach Israel fliegen, wird die politische
und militärische Führung dem Bankrott gegenüberstehen.
Sie werden dann jemandem die Schuld geben müssen.
Aber wem? Nun, natürlich Assad.

Wie ist es nur möglich, dass eine kleine "Terrororganisation", mit
zusammen nur ein paar tausend Kämpfern weiterkämpfen kann?
Woher erhalten sie die Waffen? Der Finger zeigt nach Syrien.

Die Armeekommandeure bestehen darauf, dass die ganze Zeit
neue Raketen von Syrien zur Hisbollah fließen. Die Straßen sind
zwar ruiniert, die Brücken zerstört - doch die Waffen kommen
weiter an. Die israelische Regierung fordert, dass eine internatio-
nale Truppe nicht nur entlang der israelisch-libanesischen Grenze
entlang stationiert wird, sondern auch an der libanesisch-
syrischen. Da wird es sicher keine lange Schlange von
wartenden Freiwilligen geben.

Dann werden die Generäle verlangen, dass die Straßen und
Brücken in Syrien bombardiert werden. Dafür muss aber die
syrische Luftwaffe neutralisiert werden, kurz gesagt: ein wirklicher
Krieg, der Auswirkungen auf den ganzen Nahen Osten haben würde.

EHUD OLMERT und Amir Peretz dachten nicht darüber nach,
als sie vor 17 Tagen in Eile und leichtfertig ohne ernsthafte Debatte,
ohne Prüfung anderer Optionen, ohne die Risiken zu kalkulieren,
entschieden, die Hisbollah anzugreifen. Für Politiker, die keine
Ahnung haben, was Krieg ist, war es eine unwiderstehliche
Versuchung: es war eine klare Provokation durch die His-
bollah, und internationale Unterstützung war sicher.
Was für eine wunderbare Gelegenheit!
Sie taten, was nicht einmal Sharon zu tun gewagt hätte.

Dan Haluz machte ein Angebot, das nicht abgelehnt werden konnte.
Ein niedlicher, kleiner Krieg. Die militärischen Pläne waren fertig
und eingeübt. Der Sieg war sicher. Um so mehr, als die andere
Seite kein richtiger Feind war, sondern nur eine "Terrororganisation".

Wie sehr der Wunsch in den Herzen von Olmert und Peretz brannte,
wird dadurch bestätigt, dass sie nicht einmal an den Mangel von
Schutzräumen für die Bevölkerung im Norden gedacht hatten,
geschweige denn an die weitreichenden wirtschaftlichen und
sozialen Konsequenzen. Hauptsache war, schnell die
Siegeskränze zu erwerben.

Sie hatten keine Zeit, ernsthaft über das Kriegsziel nachzudenken.
Nun ähneln sie Bogenschützen, die ihre Pfeile auf eine leere Tafel
schießen und danach die Ringe um den Pfeil ziehen. Das Kriegs-
ziel ändert sich täglich: die Hisbollah zerstören, sie entwaffnen, sie
aus dem Südlibanon vertreiben und vielleicht sie nur schwächen.
Hassan Nasrallah töten. Die gefangenen Soldaten nach Hause
bringen. Die Souveränität der libanesischen Regierung über den
ganzen Libanon ausdehnen. Noch einmal eine neu-alte Sicherheits-
zone errichten, die von Israel besetzt ist. Die libanesische Armee
und /oder eine internationale Truppe entlang der Grenze aufstellen.
Die Abschreckung wiederherstellen. Ins Bewusstsein der Hisbollah
einätzen. (Unsere Generäle lieben den Ausdruck: ins Bewusstsein
einätzen. Das ist ein wunderbares, sicheres Ziel, weil es nicht
gemessen werden kann.)

JE LÄNGER der niedliche, kleine Krieg dauert, um so klarer wird
es, dass diese sich ändernden Ziele nicht realisierbar sind. Die herr-
schende Gruppe des Libanons vertritt nur eine kleine reiche und
korrupte Elite. Die libanesische Armee kann und will die Hisbollah
nicht bekämpfen. Die neue "Sicherheitszone" wird den Guerilla-
angriffen ausgesetzt sein, und die internationale Truppe wird
nicht ohne Abkommen mit der Hisbollah in dieses Gebiet
hineinkommen. Und diese Guerillatruppe, die Hisbollah,
kann von der israelischen Armee nicht vernichtet werden.

Das ist keine Schande. Unsere Armee ist in guter - oder besser - in
schlechter Gesellschaft. Der Begriff "Guerilla" ( "kleiner Krieg") wur-
de in Spanien während der Besatzung des Landes durch Napoleon
geprägt. Irreguläre Banden spanischer Kämpfer griffen die Besatzer
an und schlugen sie. Dasselbe geschah den Russen in Afghanistan,
den Franzosen in Algerien, den Briten in Palästina und in einem
Dutzend anderer Kolonien, dann den Amerikanern in Vietnam
und nun passiert es ihnen im Irak. Selbst wenn man annimmt,
dass Dan Halutz und Udi Adam bessere Feldherren als
Napoleon und seine Marschälle sind, werden sie dort
keinen Erfolg haben, wo jene fehl schlugen.

Als Napoleon nicht wusste, was er als nächstes tun könnte, fiel
er in Russland ein. Wenn wir die Operation nicht abbrechen,
wird sie uns in einen Krieg mit Syrien führen.

Condoleezza Rice's sturer Kampf gegen den Versuch, den Krieg
zu beenden, zeigt, dass dies wirklich das Ziel der USA ist. Vom
ersten Tag von George Bush's Präsidentschaft an riefen die Neo-
Cons dazu auf, Syrien zu eliminieren. Je weiter Bush in den irak-
ischen Morast sinkt, um so mehr benötigt er Ablenkungs-
manöver durch andere Abenteuer.

Übrigens: Einen Tag vor Kriegsausbruch nahm unser Minister für
Infrastrukturen Binjamin Ben-Eliezer an einer Einweihungsfeier
der großen Pipeline teil, die Öl aus den großen Ölfeldern am
Kaspischen Meer zum türkischen Hafen Ceyhan, nahe der
syrischen Grenze, bringt. Die Baku-Tiflis-Ceyhan -Pipeline
meidet Russland und läuft durch Aserbeidjan und Georgien,
zwei Länder, die, wie die Türkei eng mit Israel verbunden
sind. Es gibt einen Plan, einen Teil des Öls von dort entlang
der syrischen und libanesischen Küste nach Aschkelon zu bringen,
wo eine dort bestehende Pipeline das Öl nach Eilat bringt, um in
den Fernen Osten verschifft zu werden. Israel und die Türkei
sollen dieses Gebiet für die USA sichern.

MUSS DIESES Hineinschliddern in einen Krieg mit Syrien
passieren? Oder gibt es eine Alternative?

Natürlich gibt es die. Den Krieg sofort beenden!

Als Präsident Lyndon Johnson spürte, dass er im Morast von Vie-
tnam versinken würde, fragte er seine Freunde um Rat. Einer von
ihnen antwortete mit sechs Worten: "Erkläre den Sieg und hau ab!"

Das können wir auch tun. Wir sollten aufhören, in ein Verlustge-
schäft zu investieren, zufrieden sein mit dem, was wir jetzt erreichen
können: Z.B.ein Abkommen mit der Hisbollah erreichen, sich ein
paar Kilometer von der Grenze zurückziehen, eine internationale
Truppe und/ oder die libanesische Armee dort aufstellen,
die Gefangenen austauschen.

Olmert kann dann sagen, er habe einen großen Sieg errungen, behaup-
ten, wir hätten bekommen, was wir wollten, hätten den Arabern eine
Lektion erteilt und wir hätten nicht die Absicht gehabt, mehr zu erlan-
gen. Nasrallah wird erklären, er habe einen großen Sieg errungen
und habe dem zionistischen Feind eine Lektion erteilt, die er nicht
vergessen werde, und Hisbollah stark und bewaffnet am Leben
bleiben, und er habe die libanesischenGefangenen zurückgebracht.

Das wird zwar nicht viel sein. Aber das ist es, was getan werden
kann, um die Verluste zu begrenzen, wie man in der
Geschäftswelt sagt.

Das könnte geschehen. Wenn Olmert schlau genug ist, sich aus
der Falle herauszuziehen, bevor sie ganz zufällt. (Eine alte Volks-
weisheit sagt: eine schlaue Person ist die, die weiß, wie sie aus
einer Falle wieder herauskommt - ein Kluger gerät gar nicht
erst hinein). Und wenn Condoleezza den Befehl von
ihrem Boss bekommt, dies zu gestatten.

AM 17. TAG des Krieges sollten wir erkennen, dass wir bald
vor einer klaren Entscheidung stehen: entweder in einen Krieg
mit Syrien zu schliddern - absichtlich oder unabsichtlich - oder
ein Abkommen im Norden erreichen, das notwendigerweise
die Hisbollah und Syrien mit einschließt. Im Zentrum eines
solchen Abkommens, werden auch die Golanhöhen stehen.

Olmert und Peretz dachten in jenen berauschenden Momenten
des 12. Juli nicht an so etwas, als sie die Gelegenheit ergriffen,
und einen niedlichen,kleinen Krieg begonnen haben. Aber -
haben sie denn überhaupt nachgedacht?
q: http://www.zmag.de/artikel.php?id=1882
http://www.uri-avnery.de/magazin/art...ype=2&menuid=4
&topmenu=4
bzw. http://www.short-link.de/3653



Hier noch mal ein paar Links dazu:

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Israel/avneri.html


http://www.flaggenlexikon.de/fisrael.htm


LG:liebe1:
Sonja
 
Etwa 140 Palästinenser fanden bei israelischen Angriffen auf Gaza in den vergangenen einundeinhalb Monaten den Märtyrertod

http://www.irib.ir/worldservice/germanradio/nachricht.asp?id=6280&day=0

Das Wort "Märtyrertod" ist mir fremd. Aber ansonsten sollte man den Blick darauf richten, was dort geschieht.
Dies wird in den hiesigen Medien allerdings vermieden.


Richte mal deinen Blick auf das was in Deutschland derzeit geschieht:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5822896_NAV_REF1,00.html

Ich weine islamischen Märtyrern keine einzige Träne nach.
 
Richte mal deinen Blick auf das was in Deutschland derzeit geschieht:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5822896_NAV_REF1,00.html

Ich weine islamischen Märtyrern keine einzige Träne nach.


Hallo,

das sind die Al- Kaidas, die reiten natürlich auch auf diesem Konflikt,
indem sie gegen alle terroistische Kriege in dieser Form führen,
die für Amerika sind und die Ziele Israels unterstützen.


Wir sind die Freunde der Israelis,
wir haben eine bittere Geschichte hinter uns,
das ist klar.

Wir stehen und verteidigen die Israelis als Freunde,
aber nur in den
Ihnen zugewiesenen anerkannten Landflächen von 1947 für den Staat Israel.
Es ist klar das Israel den Schutz von den Christen benötigt,
weil Ihre Religion ist zu akzeptieren.
Sie dürften keinerlei Unterstützung erhalten,
wenn Sie Dieses Gebiet überschritten haben!!!

Diese Grenzen haben sie leider schon lange unrechtmäßig mit aller Macht
in Form von produzierten Konflikten überschritten und
sich berechtigt den Zorn des Arabischen Volkes auf sich gezogen.

Das was Israel macht,
Stück für Stück die Staatsflächen von Palästina
mit ständigen Angriffen zu annektieren, sich anzureißen und
zum Lande Israel zu absolvieren,
ist nicht rechtens und müsste korrekterweise rückgängig gemacht werden.

Israel hat ständig Amerika hinter sich,
um sein Ziel Groß Israel zu erschaffen durchzusetzen, das ist nicht rechtens, alle schauen mit zu und es passiert ständig weiter.

Israel,
so schlimmes wie Ihnen in der Naziherrschaft in Deutschland passiert ist,
das ist noch lange kein Grund, alle Freunde hinter sich zu scharren,
quasi für Ihre Ziele und als Macht und Druckmittel einzusetzen,
um Stück für Stück durch ständige Konfliktangriffe Palästinas Landstücke
zu annektieren und Groß Israel daraus zu absolvieren,
auf Kosten des Palästinenzischen Volkes und
der Zerstörung Ihres Staates Palästinas.

In Amerika wo auch viele Menschen jüdischen Glaubens sind und in Machtpositionen, Diese Menschen nutzen Ihren großen Einfluss,
um das Ziel Großisrael zu erschaffen durchzuführen.

Die Zeiten wo sämtliche Länder Kriege geführt haben um Ihr Land zu vergrößern und andere Menschen deswegen anzugreifen, zu töten...
sollten vorbei sein!!!

Israel hält sich schon viele Jahre nicht daran,
auf Kosten von Menschen,
aber die Freude der Palästinenzer helfen Ihnen,
seien es solche Terroristischen Angriffe.
Diese Art der Verteidigung Hilfe wird erst aufhören,
wenn die Palästinenzer wieder zu Ihrem Recht kommen,
Ihr annektiertes Land zurück bekommen,
dann haben Terroristen keinen Grund mehr sich
auf diese Art und Weise einzuschalten.

Israel ist der Brennpunkt für die terroristischen Aktivitäten,
begründet durch die Annektierung von Palästina mit dem Ziel Groß-Israel.

Das kann man nur beenden wenn Israel Ihr Unrecht wieder rückgängig macht und Palästina Ihre Landflächen zurückbekommt, erst dann dürften sie pädagogischerweise wieder die Unterstützung Ihrer Freunde erwarten.

Wenn Unrecht geschieht, wehren sich Menschen und
sei es auf terroristische Art und Weise.
Israel mobbt das Palästina weg und dafür wehren sich Menschen.

Das Unrecht an Palästina hat Israel in Ordnung zu bringen.

Israel ist nicht immer nur das "arme :schaf: das es vorgibt,"
es hat ein Ziel vor Augen, es ist verständlich,
aber auf Kosten anderer Menschen nicht zu akzeptieren.


LG:liebe1:


Sonja
 
Werbung:
Hallo,

das sind die Al- Kaidas, die reiten natürlich auch auf diesem Konflikt,
indem sie gegen alle terroistische Kriege in dieser Form führen,
die für Amerika sind und die Ziele Israels unterstützen.


Wir sind die Freunde der Israelis,
wir haben eine bittere Geschichte hinter uns,
das ist klar.

Wir stehen und verteidigen die Israelis als Freunde,
aber nur in den
Ihnen zugewiesenen anerkannten Landflächen von 1947 für den Staat Israel.
Es ist klar das Israel den Schutz von den Christen benötigt,
weil Ihre Religion ist zu akzeptieren.
Sie dürften keinerlei Unterstützung erhalten,
wenn Sie Dieses Gebiet überschritten haben!!!

Diese Grenzen haben sie leider schon lange unrechtmäßig mit aller Macht
in Form von produzierten Konflikten überschritten und
sich berechtigt den Zorn des Arabischen Volkes auf sich gezogen.

Das was Israel macht,
Stück für Stück die Staatsflächen von Palästina
mit ständigen Angriffen zu annektieren, sich anzureißen und
zum Lande Israel zu absolvieren,
ist nicht rechtens und müsste korrekterweise rückgängig gemacht werden.

Israel hat ständig Amerika hinter sich,
um sein Ziel Groß Israel zu erschaffen durchzusetzen, das ist nicht rechtens, alle schauen mit zu und es passiert ständig weiter.

Israel,
so schlimmes wie Ihnen in der Naziherrschaft in Deutschland passiert ist,
das ist noch lange kein Grund, alle Freunde hinter sich zu scharren,
quasi für Ihre Ziele und als Macht und Druckmittel einzusetzen,
um Stück für Stück durch ständige Konfliktangriffe Palästinas Landstücke
zu annektieren und Groß Israel daraus zu absolvieren,
auf Kosten des Palästinenzischen Volkes und
der Zerstörung Ihres Staates Palästinas.

In Amerika wo auch viele Menschen jüdischen Glaubens sind und in Machtpositionen, Diese Menschen nutzen Ihren großen Einfluss,
um das Ziel Großisrael zu erschaffen durchzuführen.

Die Zeiten wo sämtliche Länder Kriege geführt haben um Ihr Land zu vergrößern und andere Menschen deswegen anzugreifen, zu töten...
sollten vorbei sein!!!

Israel hält sich schon viele Jahre nicht daran,
auf Kosten von Menschen,
aber die Freude der Palästinenzer helfen Ihnen,
seien es solche Terroristischen Angriffe.
Diese Art der Verteidigung Hilfe wird erst aufhören,
wenn die Palästinenzer wieder zu Ihrem Recht kommen,
Ihr annektiertes Land zurück bekommen,
dann haben Terroristen keinen Grund mehr sich
auf diese Art und Weise einzuschalten.

Israel ist der Brennpunkt für die terroristischen Aktivitäten,
begründet durch die Annektierung von Palästina mit dem Ziel Groß-Israel.

Das kann man nur beenden wenn Israel Ihr Unrecht wieder rückgängig macht und Palästina Ihre Landflächen zurückbekommt, erst dann dürften sie pädagogischerweise wieder die Unterstützung Ihrer Freunde erwarten.

Wenn Unrecht geschieht, wehren sich Menschen und
sei es auf terroristische Art und Weise.
Israel mobbt das Palästina weg und dafür wehren sich Menschen.

Das Unrecht an Palästina hat Israel in Ordnung zu bringen.

Israel ist nicht immer nur das "arme :schaf: das es vorgibt,"
es hat ein Ziel vor Augen, es ist verständlich,
aber auf Kosten anderer Menschen nicht zu akzeptieren.


LG:liebe1:


Sonja


Schön mit Halbwahrheiten bespicker Antisemitismus. Kommt mir irgendwie sehr bekannt vor... :wut2:
 
Zurück
Oben