Einhorn2
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Die Frage ist, wenn du im Kontakt mit anderen bist, ob du dann gern zuhörst, passiv bist, und das Gegenüber dich mit seinen Themen auf gut Deutsch "volllabert". Strukturierte, verlässliche Menschen werden gern als "seelischer Mülleimer" von anderen genutzt. Kenne ichDer beste Satz, den ich jemals zu hören bekommen habe, war: "Ich möchte mich nicht mit deinen Problemen belasten". Das hörte ich von einer Bekannten, als ich eine schwierige Lebenssituation hatte und ein offenes Ohr gebraucht hätte. Ich war davon ausgegangen, dass nachdem ich ihr gut 6 Jahre immer wieder zugehört hatte, sie auch mir zuhören würde. Von wegen
Ich kann nur sagen: Mute dich anderen zu, teste aus, ob die anderen dich auch so annehmen, wie du bist. Und zwar von Anfang an. Erzähle, wenn es dir nicht so gut geht, was dich beschäftigt, was deine Themen sind, und höre nicht erst wochen-, monate- oder jahrelang den anderen zu oder helfe ihnen direkt, falls du es vorher so gemacht haben solltest - was ich natürlich nicht weiß.
Ich kann da nur von mir und meiner Erfahrung sprechen.
Danke Enndlin das du mich an deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Da fühle ich mich gleich nicht mehr so alleine.
Bei mir geht es nicht so sehr ums zuhören, sondern mehr um die Integraktion miteinander. Aber es stimmt schon was du sagst, kaum bringe ich meine Belange ein, läuft es nicht mehr so gut. Ein Beispiel dieser besagten Freundin Julia ist ihr Reaktion auf mein "nicht verfügbar sein" da ich anderes zu erledigen hatte und am We nicht konnte. Dazu muss man sagen dass ich einen Fulltimejob habe und für manche Dinge dann nur das We bleibt. Meine Freundin Julia hat keinen Job....
Sie meinte nachdem ich zwei We eigene Dinge erledigen musste, das ich zu wenig Zeit hätte und sie sich deshalb jetzt wieder einen Mann sucht. Die Annonce durfte ich ihr dann auch noch schreiben...

