Immer der "Böse" Russe

  • Ersteller Ersteller MorningSun
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Der Spiegel gehört - was schon fast komisch anmutet - zu einem großen Teil der Belegschaft (Kommanditgesellschaft der Mitarbeiter). Das hatte R. Augstein noch verfügt. Der wiederum jedoch hatte nach dem II. Weltkrieg die Genehmigung für seine Zeitschrift bzw. seine Verlegerlizenz von den Alliierten erhalten.
Die Entstehung der Bildzeitung lief auch ähnlich ab...
Vielen ist nicht klar dass Deutschland besiegt wurde.
Man hört aber nur "befreit" aus den Medien.
Das suggeriert etwas anderes, nicht ?
 
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Die größte Schizophrenie von allem ist, wenn Amerika Russland verstoß gegen Menschrechte vorwirft.

Amerika ist auf einem Genozid aufgebaut, von aber Millionen sind noch 800 000 Native übrig
geblieben, damals, Sklaverei, Vietnam, bis heute gibt es den Klu Klux Clan, Guantanamo, ein Land mit Todesstrafe und legitimierten Foltermethoden usw.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die größte Schizophrenie von allem ist, wenn Amerika Russland verstoß gegen Menschrechte vorwirft.

Amerika ist auf einem Genozid aufgebaut, von aber Millionen sind noch 800 000 Native übrig
geblieben, damals, Sklaverei, Vietnam, bis heute gibt es den Klu Klux Clan, Guantanamo, ein Land mit Todesstrafe und legitimierten Foltermethoden usw.

Wobei Europäer für den Genozid in Amerika verantwortlich sind.
 
Das ist Realität - ein Millionengeschäft. Mindestens...
Das Zinseszins - System ist aber einen eigenen Thread Wert wahrscheinlich.

Mach doch mal, wäre bestimmt interessant das mal intensiver zu beleuchten und diese Thematik gab es mE auch noch nicht hier oder wenn, lag´s lange zurück.
 
Jedenfalls ist es doch so, dass wir in einer fast ständigen Finanzkrise sind--wenigstens bewegen wir uns immer von einer Krise zur anderen. Imo ist das Schuldensystem am Ende. Wir haben eine ständige Schuldenkrise.
Je reicher ein Land ist , um so mehr Schulden hat es, die das Volk schwerlich oder garnicht bezahlen kann.

Würde ich so nicht uneingeschränkt unterschreiben. Denn innerhalb einer Volkswirtschaft ist der Saldo wie in jeder Bilanz gleich Null. Das gilt auch für die ganze Welt; die Welt kann sich ja schlecht gegen einen anderen Planeten verschulden.

Das bedeutet., den Schulden stehen in einer Volkswirtschaft insgesamt Vermögenswerte wie etwa die Infrastruktur ("Tafelsilber") eines Landes gegenüber. Wer das sehr gut erklärt, ist Prof. Heiner Flassbeck, von dem gibt es viele Vorträge auf Youtube. Wer es ebenfalls gut erklären kann, ist Prof. Bontrup.

Das Problem mit der Staatsverschuldung ist eines, das ein etwas seltsames ist. An sich hat ein Staat das Recht, Geld zu schöpfen, sprich, über die Notenbank "Geld zu drucken". Er kann also bestimmen, wieviel Geld in Umlauf ist. Nur haben viele Staaten beschloßen, die Hoheit zur Geldschöpfung abzugeben und statt das eigene Geld in die Hand zu nehmen, leihen sie es sich von Banken, meist privaten, die sich wiederum bei den Notenbanken bedienen oder - wie neuerdings üblich - einfach selbst aus dem Nichts schöpfen (Giralgeld, "Fiat Money").

Wie sehr Privatbanken und Staaten miteinander verquickt sind, zeigt sich am Beispiel der amerikanischen Notenbank, der Fed. Die ist - was viele nicht wissen - eine private Einrichtung, im Gegensatz zur Bundesbank (vor dem Euro).

Aber zurück zu den Schulden: Durch den Verkauf von Bundesanleihen besorgt sich D Geld für staatliche Investitionen. Je nach Rating muss D dafür mehr oder weniger hohe Zinsen zahlen. D hat derzeit Glück, denn es wird von (durchweg amerikanischen) Ratinagenturen so bewertet, dass es günstige Konditionen bekommt. Griechenland, Portugal und andere Länder wurden mehr oder weniger willkürlich sehr schlecht bewertet, das heißt, sie müssen einen sehr hohen Zinssatz zahlen. Und da man sich innerhalb der EU auf die Austeritätspolitik versteift hat, bedeutet dies, dass die Bedienung der Zinsen einen großen Teil des gesamten Etats eines Saates auffrisst. Investitionen, die ein Land braucht, um die Wirtschaft zu beleben und das Volksvermögen in Form von Straßen, Schulen etc. zu erhalten, werden wegen der Austerität ("Schwarze Null") nicht getätigt oder im Rahmen von ÖPP an private Unternehmen übertragen.

Staaten zahlen ihre Schulden nie zurück, was sie jedoch tun, ist Zinsen zahlen. Hier kommt der von @David Cohen bereits erwähnte Zinseszins ins Spiel. Dieses System halbwegs zu verstehen, ist ungefähr so leicht wie die Geschichte mit der Staatsverschuldung, aber wenigstens an Beispielen nachzurechnen oder unmittelbar erfahrbar, wenn man beispielsweise ein Haus kauft und dafür eine Hypothek aufnimmt.

Nun scheint es ja vielen Menschen einzuleuchten, dass die Staaten ihre Schulden nur schwer zurückzahlen könnten. Wird gern erzählt, weil es so vernünftig zu sein scheint, wenn man sich vorstellt, wie ein normaler Haushalt wirtschaftet ("schwäbische Hausfrau"). Leider ist die - an sich völlig vernünftige Vorgehensweise der "schwäbischen Hausfrau", nämlich nicht mehr auszugeben, als man zur Verfügung hat - nur sehr bedingt übertragbar auf eine Volkswirtschaft. Aber die Story mit der Hausfrau zieht, deshalb wird sie ja auch so ausdauernd hergebetet und es gibt nicht wenige Ökonomen, die ebenfalls ausdauernd diese Leier wiederholen. Der einzige Zweck des Geleiers ist aber dieser: Wenn man Austeritätspolitik betreibt, verarmt das arbeitende Volk, die Infrastruktur (das Volksvermögen, das den Staatsschulden gegenübersteht und im Saldo Null ergibt) zerbröselt und diejenigen, die bereits viel besitzen, freuen sich. Denn das bedeutet nichts anderes, als das Hinz und Kunz "den Gürtel enger schnallen" sollen in Form von Lohnverzicht, rasierten Sozialleistungen, höherer Mehrwertsteuer etc., damit Unternehmen ihre Gewinnmarge erhöhen können.Und damit sollen sich die Staatsbürger ohne Murren abfinden - also muss wieder die Hausfrau aus dem südwestlichen Bundesland als leuchtendes Vorbild für eine so verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik herhalten.

Ich höre mal besser auf, denn ich denke, es zeigt sich, dass sich daraus mindestens ein weiteres Thema ergibt. :D:cautious::D

Was nun,wo die nächste Krise in den Löchern sitzt?
Krieg ???, der wieder -----durch den Wiederaufbau neue Aufträge bringt ?
Darf ich so denken , oder bin ich paranoid?

Das ist nicht paranoid, das ist ein völlig berechtigter Gedankengang. "Der Kapitalismus trägt in sich den Krieg wie eine Wolke den Regen" heißt es (weil leider nicht, wer das zuerst sagte). Das hochgelobte deutsche Wirtschaftswunder beruhte ja in der Tat zu einem Großteil darauf, dass so vieles Zerstörte wieder aufgebaut wurde und die Bevölkerung einen hohen Bedarf an Gütern aller Art hatte.

Zudem lenkt ein Krieg von der Krise im eigenen Land ab. Weniger Schulden hat ein Land durch einen aktiv geführten Krieg allerdings nicht. Im Gegenteil: Krieg ist ziemlich teuer. Hitler beispielsweise wurde hinsichtlich seiner Kriegspläne und deren Realisierung auch massiv von amerikanischen Privatbanken finanziert. Ohne diese Verschuldung wäre diese massive Mobilisierung gar nicht möglich gewesen.
 
Weniger Schulden hat ein Land durch einen aktiv geführten Krieg allerdings nicht
Was ja das Ziel der Banken ist. (y)
Krieg ist ziemlich teuer.
Das lukrativste Geschäft auf Erden.
Die Banken haben schon im 16. Jahrhundert (und sicher auch schon früher) stets beide Seiten finanziert.
So wie heute auch.

Und wenn dann wieder aufgebaut werden muss, nehmen die Länder wieder Kredite bei den Banken auf.
They never loose...

Das Bankenregulierungsg-Gesetz in Deutschland wurde von wem geschrieben ?? :whistle:

Und warum werden wir "Bürger" genannt ?
 
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