Ich will

  • Ersteller Ersteller SYS41952
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Ich will nicht mehr wollen.

Lao Tze schreibt zum Thema Wollen bzw. Nichtwollen interessante
Dinge.

Der Weg der Linken Hand ist meiner Ansicht nach schlecht für die
folgende Inkarnation.

Lieber im Sinne Zarathustras: Rechtes Denken, Rechtes Sprechen, Rechtes Handeln.
Ge-recht.
 
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Ich will nicht mehr wollen.

Lao Tze schreibt zum Thema Wollen bzw. Nichtwollen interessante
Dinge.

Der Weg der Linken Hand ist meiner Ansicht nach schlecht für die
folgende Inkarnation.

Lieber im Sinne Zarathustras: Rechtes Denken, Rechtes Sprechen, Rechtes Handeln.
Ge-recht.

mir geht es nicht um links oder rechts, und auch die idee des karmas ist mir nicht wichtig (ich lehne sie nicht ab, aber sie ist einfach nicht sehr relevant fürs gegenwärtige sein und handeln, find ich).

im eingangspost hiess die these "ich bin die realität, alles andere ist wahscheinlich(keit)".

mich interessiert was geschehen kann, auch magischer weise, wenn ich selbst die grosse unkonstante bin, nicht primär wollend oder feststellend, festsetzend wie es ist, sondern
seiend, wahrnehmend, den eingebungen/einflüssen folgend so gut es nur geht.

...es braucht dabei schon einen gewissen schutzreflex, um in dem moment wo das eigene nicht-existieren in wahnsinn oder (so gefühltes) von aussen völllig übernommen werden umschlagen möchte einzugreifen und einen schutzring um die eigene (vielleicht willkürlich gewählte) innerste existenz zu legen. das braucht es, um gesund zu bleiben. aber dann immer wieder weg mit dem schutz, um mehr zu erfahren über s nicht sein.

ich erlebe so, als nichtrealität, sehr interessante raum-öffnungen, welche wahrscheinlich mittels willen nicht erreichbar sind.
ich habe auch mit total einspitzigem willen schon sehr spannende erlebnisse gehabt, aber einfach sehr andere.

es geht mir nicht darum, dass willensmagie scheisse und transzendierende magie super ist. sondern darum, dass es meiner ansicht nach da einfach mehr gibt an magieformen, als in der magieszene populär zu sein scheint.

oder ich versteh die leute einfach nicht, die über magie schreiben. das kann natürlich auch sein.
 
mich interessiert was geschehen kann, auch magischer weise, wenn ich selbst die grosse unkonstante bin, nicht primär wollend oder feststellend, festsetzend wie es ist, sondern
seiend, wahrnehmend, den eingebungen/einflüssen folgend so gut es nur geht.
Klingt eher nach "sich hin.-u- her werfen lassen wollen" und "hin und her geworfen sein" (woher kommt das? um nicht entscheiden, tun, das eigene tun verantworten zu müssen? der aus Angst davor?), obwohl, wenn du schon schreibst "etwas folgend" dann willst du ja schon (einem einfluß/eingebung folgen) und stellst auch einen Einfluß fest.
...es braucht dabei schon einen gewissen schutzreflex, um in dem moment wo das eigene nicht-existieren in wahnsinn oder (so gefühltes) von aussen völllig übernommen werden umschlagen möchte einzugreifen und einen schutzring um die eigene (vielleicht willkürlich gewählte) innerste existenz zu legen. das braucht es, um gesund zu bleiben. aber dann immer wieder weg mit dem schutz, um mehr zu erfahren über s nicht sein.
Meinst du das so: Ohn(e)macht-Schutz-Macht-Ohn(e)macht-Schutz-Macht-Ohn(e)macht-Schutz-.....usw?

Klingt eher verängstigt(?).

ich erlebe so, als nichtrealität, sehr interessante raum-öffnungen, welche wahrscheinlich mittels willen nicht erreichbar sind.
ich habe auch mit total einspitzigem willen schon sehr spannende erlebnisse gehabt, aber einfach sehr andere.
Kann ich mir gut vorstellen, dass du da schräge Sachen erlebst.
es geht mir nicht darum, dass willensmagie scheisse und transzendierende magie super ist. sondern darum, dass es meiner ansicht nach da einfach mehr gibt an magieformen, als in der magieszene populär zu sein scheint.
Nicht Magieformen.......Systeme!
oder ich versteh die leute einfach nicht, die über magie schreiben. das kann natürlich auch sein.
:thumbup::D

Is aber ein ganz anderes Thema, oder?
 
deshalb meine anregung, sich selbst mal als die möglichkeit und die umwelt als das gegebene zu sehen.

welche wechselwirkung mit dem was ausserhalb von mir ist (wie gross oder klein dies gebiet für mich auch sein mag) kann entstehen, wenn nicht der wille alles ist was von mir übrigbleibt, sondern die möglichkeit?

und: ist das dann nicht mehr magie, weil nicht mehr geschieht was ich will? oder ist es dennoch magie, weil dinge geschehen, welche ich durch meine raumgebende einstellung bewusst ermögliche?
Um beim Thema zu bleiben: Auch wenn du dich SO entscheidest, geschieht was DU willst.
Nämlich: das Du irgendeine Möglichkeit bist.
Es gibt keine Realität außer mir,alles andere ist nur wahrscheinlich :D
manchmal habe ich den Eindruck, Ihr macht es Euch besonders schwer.....
natürlich kann man drüber hinaus - kann man immer, wenn man die Grenzen auflöst...

In dem Moment, wo ich die Möglichkeit für Neues oder Unbekanntes offen lasse, vergößere ich den Kreis meiner Akzeptanz und damit auch meiner Wahrnehmung ...

...und das "Wollen" sollte niemals mit Einschränkungen oder Beurteilungen behaftet sein ;
nur der Wille - und die Akzeptanz, daß es bereits geschehen ist...- also bereits Realität ist.

Ich denke das ist der Kern der vielen verschiedenen Systeme. Akzeptanz für das scheinbar Unmögliche schaffen.
 
Klingt eher nach "sich hin.-u- her werfen lassen wollen" und "hin und her geworfen sein" (woher kommt das? um nicht entscheiden, tun, das eigene tun verantworten zu müssen? der aus Angst davor?), obwohl, wenn du schon schreibst "etwas folgend" dann willst du ja schon (einem einfluß/eingebung folgen) und stellst auch einen Einfluß fest.

wieso sollte ich das eigene tun nicht verantworten wollen wenn ich mich bewegen lasse?
es geht um das anerkennen des gegenübers. warum sollte es den löffel nicht geben aber mich als realität schon? warum nicht umgekehrt, es gibt den löffel, aber mich nicht? was wird mit dieser ansichtsart möglich?


Meinst du das so: Ohn(e)macht-Schutz-Macht-Ohn(e)macht-Schutz-Macht-Ohn(e)macht-Schutz-.....usw?

ich meine, dass offenheit eine super sache ist bist zu einem gewissen grad. dieser grad kann nicht von vorneherein festgesetzt werden, der wird situativ erfasst und dann wird reagiert mit grenzsetzung. wenn die grenze aber schon von anfang an da ist, werden gewisse erlebnisse auch von anfang an verunmöglicht. deshalb das hin und her - es erweitert das spektrum.

Klingt eher verängstigt(?).

ach was. vielleicht hast du angst vor ohnmacht? ich suche unter anderem den unterschied zwischen kraft und macht.

Kann ich mir gut vorstellen, dass du da schräge Sachen erlebst.

schräg ist nicht alles. auch wirklich überraschend wunderschönes geschieht so. manchmal.

Nicht Magieformen.......Systeme!

ist doch wurscht. verschiedene herangehensweisen.


:thumbup::D

Is aber ein ganz anderes Thema, oder?

wollt ich nur mal erwähnt haben, dass ich mir dieser möglichkeit bewusst bin. und ich erwähne der vollständigkeit halber nun auch noch, dass ich ebenfalls über magie schreibe

grüessli

kona
 
Um beim Thema zu bleiben: Auch wenn du dich SO entscheidest, geschieht was DU willst.
Nämlich: das Du irgendeine Möglichkeit bist.

Man kann den fokus von dem "was ich will" verlagern zu "oh, was geschieht denn da?"
Wille ist ok, nur seinen platz im zentrum find ich unpraktisch.
 
Man kann den fokus von dem "was ich will" verlagern zu "oh, was geschieht denn da?"
Wille ist ok, nur seinen platz im zentrum find ich unpraktisch.

Man könnte, aber ich frage mich, warum man das sollte.
Du könntest eine andere sicht einnehmen: Der wille nicht im zentrum, als etwas von dir getrenntes, sondern überall, alles wille. Diese sicht würde dein 'oh, was geschieht denn da?', das ja eine gewisse hilflosigkeit anzeigt, in ein 'oh, da geschieht etwas, was ich will' verwandeln. Damit liegt es sofort in deiner hand. Es ist ein unterschied, ob ich etwas bewusst will oder aber ich mich einem wie auch immer gearteten willen beuge und dabei verkenne, dass es meiner ist.
 
Man kann den fokus von dem "was ich will" verlagern zu "oh, was geschieht denn da?"
Wille ist ok, nur seinen platz im zentrum find ich unpraktisch.

Ganz recht! Das schöne ist, dass du, wenn du diesen Bewusstseinszustand "oh, was geschieht denn da!?!" lange genug halten kannst, früher oder später eine Art kosmischer Tanz zunächst der Ereignisse/Erscheinungen in dir, bald der Energien und ganz bald(er *g) des, deines oszillierenden "Bewusstseins" als Tänzer, Tanz und Tod (im Sinne von Tot-al/Einheit) ... erfährst. Das dürften die Momente sein, in denen eine Facette des Diamanten im Herzen geschliffen wird. :)
 
Ganz recht! Das schöne ist, dass du, wenn du diesen Bewusstseinszustand "oh, was geschieht denn da!?!" lange genug halten kannst, früher oder später eine Art kosmischer Tanz zunächst der Ereignisse/Erscheinungen in dir, bald der Energien und ganz bald(er *g) des, deines oszillierenden "Bewusstseins" als Tänzer, Tanz und Tod (im Sinne von Tot-al/Einheit) ... erfährst. Das dürften die Momente sein, in denen eine Facette des Diamanten im Herzen geschliffen wird. :)

Die Magie des Herzens... "Ah, wie schön!" tanzt mit dem Hirn "Oh... was geschieht da?", das ist natürlich schon ein anderes Kaliber als das üblich "I will" oder "I will net!" :lachen:
 
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