Ich will nicht mehr wollen.
Lao Tze schreibt zum Thema Wollen bzw. Nichtwollen interessante
Dinge.
Der Weg der Linken Hand ist meiner Ansicht nach schlecht für die
folgende Inkarnation.
Lieber im Sinne Zarathustras: Rechtes Denken, Rechtes Sprechen, Rechtes Handeln.
Ge-recht.
mir geht es nicht um links oder rechts, und auch die idee des karmas ist mir nicht wichtig (ich lehne sie nicht ab, aber sie ist einfach nicht sehr relevant fürs gegenwärtige sein und handeln, find ich).
im eingangspost hiess die these "ich bin die realität, alles andere ist wahscheinlich(keit)".
mich interessiert was geschehen kann, auch magischer weise, wenn ich selbst die grosse unkonstante bin, nicht primär wollend oder feststellend, festsetzend wie es ist, sondern
seiend, wahrnehmend, den eingebungen/einflüssen folgend so gut es nur geht.
...es braucht dabei schon einen gewissen schutzreflex, um in dem moment wo das eigene nicht-existieren in wahnsinn oder (so gefühltes) von aussen völllig übernommen werden umschlagen möchte einzugreifen und einen schutzring um die eigene (vielleicht willkürlich gewählte) innerste existenz zu legen. das braucht es, um gesund zu bleiben. aber dann immer wieder weg mit dem schutz, um mehr zu erfahren über s nicht sein.
ich erlebe so, als nichtrealität, sehr interessante raum-öffnungen, welche wahrscheinlich mittels willen nicht erreichbar sind.
ich habe auch mit total einspitzigem willen schon sehr spannende erlebnisse gehabt, aber einfach sehr andere.
es geht mir nicht darum, dass willensmagie scheisse und transzendierende magie super ist. sondern darum, dass es meiner ansicht nach da einfach mehr gibt an magieformen, als in der magieszene populär zu sein scheint.
oder ich versteh die leute einfach nicht, die über magie schreiben. das kann natürlich auch sein.