Ich hab die Nase voll

in einer Krankheit stecken zu bleiben, weil man seinen Blickwinkel nicht ändern möchte, ist auch ungesund.:clown:
Ja, Gott ist unendlich, unsere Seele auch, aber unsere Körper leider nicht, deshalb sage ich ja: Je früher diese Selbstmitleidsphase aufhört, umso besser.
Viele liebe Grüße
Ingrid


ja aber was ist denn wenn man eben doch in einer krankheit stecken bleibt? :zauberer1 .. was ist wenn man ungesund ist?

und was selbstmitleid angeht... wer da zu früh davon läuft... läuft eben davon und begreift das mitleid gar nicht... er wird auch kein mitgefühl entwickeln... er wird nur das mitleid verstecken und denken dass er es nicht hat.... da er kein mitgefühl aber entwickelt hat... wird er eben nichts haben... kein gefühl.... kälte... gleichgültigkeit... und einen drang richtung erleuchtung... :zauberer1
 
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Auch dir - danke für die Antwort :)

Ist verständlich - für Menschen auf dem spirituellen Weg.

Jedoch möchte ich klarstellen - das ist nicht mein Weg. Ich brauche das nicht. Ich habe nicht vor mich spirituell weiter zu entwickeln.

Ich habe auch nicht vor, den nächsten Schritt zu tun. Ich erwarte mir auch keine Hilfe von irgendwo. Auf meinem Lebensweg habe ich mich sozusagen auf einen ruhigen Platz gesetzt und geh nicht mehr weiter.

Und wenn alle das Ziel erreicht haben, sitze ich immer noch dort. Sollte jemand Sehnsucht nach mir haben muss er mich schon holen und mich tragen (jedoch sollte das äußerst bequem und konfortabel für mich sein).

Alles Liebe!
Adastin

Liebste Adastin,

Ich kann Dich wirklich verstehen, auch wenn ich es nicht beweisen kann.

Momentan geht es Dir halt besonders schlecht und am liebsten würdest Du alles auf den Mond schießen oder noch ärger.

Viele Menschen haben oder hatten kein gutes zu Hause und sind trotzdem zu einem zufriedenen und ausgefüllten Leben gekommen.

Wie aber warst Du zu Deinen Mitmenschen?

Versuche Dich zu erkennen. Danach fang von vorn an, indem Du Gefühle zulässt, damit man auch Dir Gefühle entgegenbringen kann.

Aber vielleicht warst Du zu jedem Menschen freundlich und nett und hast trotzdem Undank geerntet. Dann denke, dass es von unglücklichen Menschen rein zufällig auf Dich losgegangen ist. Das sollst Du dann so schnell wie möglich ad acta legen.

Von Deinen Eltern hast Du Dein Leben. Sie waren vielleicht nicht fähig Dir mehr zu bieten. Lass es stehen wie es ist und denke nicht immer daran.

Was arbeitest Du? Hast Du ein eigenes Zuhause oder bist Du noch immer bei Deinen Eltern?

Es ist auch schwer, jemanden einen guten Rat zu geben, den man nur von ein paar Zeilen her kennt.

Alles Liebe und viel Glück

eva07 :liebe1:
 
ja aber was ist denn wenn man eben doch in einer krankheit stecken bleibt? :zauberer1 .. was ist wenn man ungesund ist?

und was selbstmitleid angeht... wer da zu früh davon läuft... läuft eben davon und begreift das mitleid gar nicht... er wird auch kein mitgefühl entwickeln... er wird nur das mitleid verstecken und denken dass er es nicht hat.... da er kein mitgefühl aber entwickelt hat... wird er eben nichts haben... kein gefühl.... kälte... gleichgültigkeit... und einen drang richtung erleuchtung... :zauberer1

Bauoooooooooooooooowwww...bist Du hartnäckig.....:weihna1 Na gut: Du glaubst also, dass jemand eine Mitleidsphase hat, damit er Mitleid erfährt und vielleicht einmal später Mitgefühl entwickelt hat?

Hmmmm.....16 Jahre habe ich meinen Körper geliebt, ich war stolz auf das Erscheinungsbild Ingrid. Dann war ein Ereignis und ich habe mich zu hassen begonnen. Ich habe wirklich geglaubt, dass ich unmöglich liebenswert sein kann, wenn jemand, ungestraft, das mit mir tun kann, was halt passiert ist.
Durch diesen neuen Glaubenssatz "Hey, Ingrid, Du bist es nicht wert, geliebt zu werden!" habe ich genau die Menschen angezogen, die mich ausgenutzt haben, entweder sexuell oder dass ich die "Seelenmüllhalde" war und mich andere "klein" gemacht haben, damit sie "groß" dastehen.
Es war genau Ich, die das ausgestrahlt und somit angezogen hat, obwohl ich mich vom Verstand her genau nach ehrlicher Liebe und Unbefangenheit gesehnt habe. Der Durchbruch kam mit einer "Eingabe", als ich mich in der ehemaligen Wohnung umgeblickt habe und feststellte, dass ich es war, die Räume schön und gemütlich machte, mit meiner Liebe. Und da war sie wieder, meine Selbstliebe. Ich habe erkannt, dass ich so viel Liebe in mir trage und diese auch weitergeben kann, ohne dass mir dann etwas fehlt. Im Gegenteil: Als ich begonnen habe, mich zu lieben, brauchte ich kein "Feedback" von außen mehr.

Viele liebe Grüße
Ingrid
 
Also einfach mal sitzen zu bleiben und der Dinge zu harren die da kommen
mögen, ist eine durchwegs sinnvolle Art dem Leben begegnen zu wollen.
Es gibt auch Dinge die man nicht erreicht, gerade wenn man verzweifelt
versucht ihnen hinterherzujagen.


Euer sinnierenden Ischariot

PS: Ist jetzt auch nicht als Lebenshilfe oder Tip zu verstehen, nur eben ein Statement.


Das war bist jetzt meiner Meinung nach die beste Antwort.



Liebe Adastin, es geht auch ohne Gott und nur mit dem Glauben an dich selbst. Nimm dir ein bisschen Zeit um zu verdauen und Kraft zu sammeln, dann steh wieder auf und nimm dein Leben selbst in die Hand.

Und ich sag immer: Ein bissl Selbstmitleid hat noch keinem geschadet!
Du hast genug mitgemacht - du darfst das. Leide halt ein bissl und lecke deine Wunden und wenn dann genug gelitten ist, dann hörst wieder auf und gehst erhobenen Hauptes weiter.


Ich wünsch dir jedenfalls alles liebe und halt dir alle Daumen die ich hab :)



Love
Mandy
 
Bauoooooooooooooooowwww...bist Du hartnäckig.....:weihna1 Na gut: Du glaubst also, dass jemand eine Mitleidsphase hat, damit er Mitleid erfährt und vielleicht einmal später Mitgefühl entwickelt hat?

Hmmmm.....16 Jahre habe ich meinen Körper geliebt, ich war stolz auf das Erscheinungsbild Ingrid. Dann war ein Ereignis und ich habe mich zu hassen begonnen. Ich habe wirklich geglaubt, dass ich unmöglich liebenswert sein kann, wenn jemand, ungestraft, das mit mir tun kann, was halt passiert ist.
Durch diesen neuen Glaubenssatz "Hey, Ingrid, Du bist es nicht wert, geliebt zu werden!" habe ich genau die Menschen angezogen, die mich ausgenutzt haben, entweder sexuell oder dass ich die "Seelenmüllhalde" war und mich andere "klein" gemacht haben, damit sie "groß" dastehen.
Es war genau Ich, die das ausgestrahlt und somit angezogen hat, obwohl ich mich vom Verstand her genau nach ehrlicher Liebe und Unbefangenheit gesehnt habe. Der Durchbruch kam mit einer "Eingabe", als ich mich in der ehemaligen Wohnung umgeblickt habe und feststellte, dass ich es war, die Räume schön und gemütlich machte, mit meiner Liebe. Und da war sie wieder, meine Selbstliebe. Ich habe erkannt, dass ich so viel Liebe in mir trage und diese auch weitergeben kann, ohne dass mir dann etwas fehlt. Im Gegenteil: Als ich begonnen habe, mich zu lieben, brauchte ich kein "Feedback" von außen mehr.

Viele liebe Grüße
Ingrid

sorry aber deine geschichte ist da völlig irrelevant...
und klar bin ich hartnäckig :zauberer1

nicht vielleicht einmal später mitgefühl entwickelt... sondern ganz sicher irgendwann mal mitgefühl entwickelt wenn er durch mitleid durchgeht...
wer das mitleid scheut wird auch sicher kein mitgefühl haben....

es ist so wie mit dem leid... wer durch das leid nicht geht wird kein mitgefühl entwickeln... er wird blind bleiben.... nur der mensch der durch das leid gegangen ist wird einen anderen menschen in seinem sein begreifen können...
 
sorry aber deine geschichte ist da völlig irrelevant...
und klar bin ich hartnäckig :zauberer1

nicht vielleicht einmal später mitgefühl entwickelt... sondern ganz sicher irgendwann mal mitgefühl entwickelt wenn er durch mitleid durchgeht...
wer das mitleid scheut wird auch sicher kein mitgefühl haben....

es ist so wie mit dem leid... wer durch das leid nicht geht wird kein mitgefühl entwickeln... er wird blind bleiben.... nur der mensch der durch das leid gegangen ist wird einen anderen menschen in seinem sein begreifen können...


tztztz....ich breite hier mein Innenleben aus und Du sagst: Irrelevant??? :weihna1
Meine Geschichte hat schon einen Bezug zu Adastin: Sie ist so sehr verzweifelt auf der Suche nach Harmonie, Gewaltlosigkeit, ..... dass sie alles im Außen sucht. Das ist aber schier unmöglich, weil sie es "nicht glauben" kann, dass es Gewaltfreiheit gibt und so sendet sie Tag für Tag "Ich bin ein Opfer"...."Ich habe eine besch***ene Kindheit hinter mir...." aus und trifft eben auf so Menschen, die ihr zeigen, was "in ihr/ihm steckt!"

Ab dem Zeitpunkt, wo sie/er sich sagt, dass sie die Liebe in Person ist, dass sie/er Gewalt zwar kennt, aber nicht lebt, dass er/sie alles, was sie zum Glücklichsein braucht, in sich trägt, .....ab dem Zeitpunkt ändert sich die gesamt Welt für Adastin.

Viele liebe Grüße
Ingrid
 
tztztz....ich breite hier mein Innenleben aus und Du sagst: Irrelevant??? :weihna1
Meine Geschichte hat schon einen Bezug zu Adastin: Sie ist so sehr verzweifelt auf der Suche nach Harmonie, Gewaltlosigkeit, ..... dass sie alles im Außen sucht. Das ist aber schier unmöglich, weil sie es "nicht glauben" kann, dass es Gewaltfreiheit gibt und so sendet sie Tag für Tag "Ich bin ein Opfer"...."Ich habe eine besch***ene Kindheit hinter mir...." aus und trifft eben auf so Menschen, die ihr zeigen, was "in ihr/ihm steckt!"

Ab dem Zeitpunkt, wo sie/er sich sagt, dass sie die Liebe in Person ist, dass sie/er Gewalt zwar kennt, aber nicht lebt, dass er/sie alles, was sie zum Glücklichsein braucht, in sich trägt, .....ab dem Zeitpunkt ändert sich die gesamt Welt für Adastin.

Viele liebe Grüße
Ingrid

naja ich wollte ja nicht zu hart sein... aber ich bin nun mal ein direkter und ehrlicher mensch :)

um adastins geschichte gehts hier ja auch gar nicht... er wollte keine therapie....
es geht nur um den wert des mitleids :zauberer1
 
Hallo shino

ich rede nicht von mitleid welches ich selbst als mensch habe.... sondern das mitleid welches ein anderer mensch hat... also mein "gegenüber"

Warum redest du nicht gleich deutsch :clown: Nun gut... Leid bzw. Selbst-mit-leid...

Wer sagt, dass deine Mitschreiber hier (mich eingeschlossen) es nicht akzeptieren, wenn jemand leidet? Die Frage ist: Will jemand, der leidet, Hilfe, oder will jemand, der leidet, weiter leiden. Ich habe Adastin einen Gedankenanstoss gegeben. Wenn er/sie damit nix anfangen kann - gut so. Es ist seine/ihre Entscheidung. Nicht mehr und nicht weniger.

Nur weisst du, shino... Manchmal versteckt sich hinter solchen Statements von wegen "ich bleib hier sitzen, weil ich leide" ein Hilferuf (egal ob im realen Leben oder virtuell). Lässt du diesen Menschen dann auch einfach sitzen, weil er leidet und jeglicher Versuch, ihm die Hand zu reichen für dich Hochmut ist?

Liebe Grüsse

lichtbrücke
 
lichtbrücke;1213545 schrieb:
Hallo shino



Warum redest du nicht gleich deutsch :clown: Nun gut... Leid bzw. Selbst-mit-leid...

Wer sagt, dass deine Mitschreiber hier (mich eingeschlossen) es nicht akzeptieren, wenn jemand leidet? Die Frage ist: Will jemand, der leidet, Hilfe, oder will jemand, der leidet, weiter leiden. Ich habe Adastin einen Gedankenanstoss gegeben. Wenn er/sie damit nix anfangen kann - gut so. Es ist seine/ihre Entscheidung. Nicht mehr und nicht weniger.

Nur weisst du, shino... Manchmal versteckt sich hinter solchen Statements von wegen "ich bleib hier sitzen, weil ich leide" ein Hilferuf (egal ob im realen Leben oder virtuell). Lässt du diesen Menschen dann auch einfach sitzen, weil er leidet und jeglicher Versuch, ihm die Hand zu reichen für dich Hochmut ist?

Liebe Grüsse

lichtbrücke

ich rede doch deutsch :clown:

weil wenn man akzeptiert dass jemand leidet... dann akzeptiert man auch das mitleid sowie das selbstmitleid als eine stufe der entwicklung... :zauberer1

und um adastin geht es hier wirklich nicht :)

nein... die hand zu reichen ist sicherlich kein hochmut... und einen leidenden menschen würde ich nicht sitzen lassen... ich würde ihm die hand anbieten und diese immer da lassen dass er immer eine möglichkeit hat die hand zu greifen....

die preisfrage ist nur... WAS ist es "eine hand anbieten" :clown:
 
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Hallo shino

die preisfrage ist nur... WAS ist es "eine hand anbieten" :clown:

Das fühlt sicherlich jeder, der dies für Andere tut, auf seine ganz individuelle Art und Weise, und in der Intensität, die für ihn "richtig" ist :clown:

weil wenn man akzeptiert dass jemand leidet... dann akzeptiert man auch das mitleid sowie das selbstmitleid als eine stufe der entwicklung...

Selbstmitleid ja, Mitleid nein. Und weisst du was? Mitgefühl ist die "Fortgeschrittenenstufe" des Mit-Leids. Und das hat mit Erleuchtung gaaaaaaaaar nix zu tun :clown:

Liebe Grüsse

lichtbrücke
 
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