Heute früh beim Arzt...traf ich eine alte und wunderschöne Frau mit den wunderschönsten Augen, die ich bei einer älteren Frau jemals sah. Sie weinten. Sie weinten vor Schmerz. Sie schaute mich an und weinte und ich weinte im Inneren mit.
Ihr Ehemann erzählte, dass ihre Nieren fast zersetzt wären und ihre Wirbelsäule machte es auch nicht mehr. Wir weinten beide, sie im Aussen und ich im Herzen.
Diese Frau winselte vor Schmerz, als würde sie um ihr Leben ringen. Wir weinten beide, sie im Aussen und ich im Herzen mit. Bitte nicht weinen! Bitte nicht leiden! Höre auf zu leiden! Ich bitte dich. Und sie winselte und heulte vor Schmerz.
Oh man! Nie zuvor hat mich ein Leid so sehr mitgenommen. Ihre wunderschönen alten und müden Augen weinten vor Schmerz. Wie ein weinender Engel sah sie aus. Nicht weinen, bitte nicht! So schöne Augen....und so viel Schmerz.
Im Wartezimmer sassen noch 2 Frau mittleren Alters, ein Mann mittleren Alters, der Sanitäter, der sie statt ins Krankenhaus in eine Arztpraxis brachte, der alte Ehemann der Frau, sie und ich. Ich war wie gelähmt vor ihrem Schmerz. Doch eine der Frauen mittleren Alters stand auf und rannte ins Schwesternzimmer, um Hilfe für die Leidende zu holen. Sie bat, sie zuerst zum Arzt rein zu lassen, da es ihr sehr schlecht ging. Nun fühlte ich das Mitgefühl der Frau, die Hilfe holen ging und die wundervolle Geborgenheit, die Geborgenheit ihres Mitgefühls. Und wenn die nicht gewesen wäre, hätte ich auch laut losgeheult.....welch eine Liebe.....Ahhhhh! Dankeschön! Danke, du liebe Frau voller Mitgefühl.
"Oh! Ich kann leidende Personen nicht im Stich lassen!" flüsterte sie mir zu, als sie bemerkte, dass ich fast mit zusammen gebrochen wäre.
Dankeschön! Vom ganzen Herzen! Danke!
Als der Sanitäter die ältere Frau im Rollstuhl ins Untersuchungsraum führt, schaute sie mich noch an. Sie weinte und ihre Blicke waren voller Hoffnung und Bitte: "HILF MIR!"
Lieber Gott, steh uns allen bei, Bitte!
Ich vergass total, weswegen ich selbst beim Arzt war.
In solchen Momenten....verachte ich die Welt des Junkismus voller Leid.
Das, was ich bin, kennt ein Gegensatz dazu, sonst könnte mich dieser Schmerz nicht empören.
Nur in der Stille kann man Töne genau hören und nur in der Dunkelheit ist das Licht zu erkennen. Genau so....erkennt das in mir....das Aussen, in Relation dazu.