HWS-induzierter Schlaganfall

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PS: Ich werde mal schauen, an welche Fachärzte ich mich als nächstes wenden werde. Abgesehen von einer sporadisch auftretenden Migräne geht es mir eigentlich gut. Vielleicht ist mein zentrales Nervensystem insgesamt ein wenig sensibel und anfällig.. Nun ja

Schade, dass du aus den beiträgen hier gar nichts lernst. Anstatt aktive entspannungszeiten in deinen tagesplan einzubauen, willst du weitere fachärzte abklappern. Selbstverständlich kann deine sporadische migräne auch von deiner sitzhaltung herrühren und dein ganzes 'sich hineinsteigern' verursacht gar mir von weitem kopfweh.
Ich seh's wie Garfield: Eine handfeste angststörung ist im anzug. Entgegenwirken kannst du der nur durch gezielte entspannung, ev. meditation, progressive muskelrelaxation, joggen, enspanntem sex (nicht zu verwechseln mit täglichen akrobatiknummern.:rolleyes:).
 
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Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.
@DUCKFACE Weißt du eigentlich deine Geburtszeit? Ich vermute Übeltäter in deinem 5. und 6. Haus.
 
*seufz*
Liebe Duckface,
ich versuch es noch ein letztes Mal, dann verkrümel ich mich hier.
Ehrlich, Dir täte vermutlich nicht nur eine ärztliche psychotherapeutische Versorgung gut... :rolleyes:

Doch wenn die Vertigo-Symptomatik samt Gleichgewichtsstörungen über mich hereinbricht, entwickelt sich eben die Fantasie, dass der durch die Verspannungen erhöhte Gewebedruck gerade die Wirbelarterien komprimieren, auf diese Weise eine Stenose herbeiführen und die Perfusion des Gehirns reduzieren könnte.
Deine Phantasie in allen Ehren, aber Phantastereien sind hier völlig fehl am Platz.
Da Du hier so schön mit Fachnomenklatur um Dich wirfst, setzte ich mal voraus, dass Du Dich mit der menschlichen Anatomie auskennst. Wenn nicht, dann wäre es vielleicht ratsam, Dich mal damit zu befassen...
Dann würden sich vermutlich einige Fragen und "Phantasien" klären. Manchmal ist die beste Medizin schlicht weg trockene (anatomische und physiologische) Realität.

Aber trotzdem noch ein letzte Mal
Eine Vertigo (für Laien "(unklarer) Schwindel") inclusive Gleichgewichtsstörungen hat VIELE Ursachen, und dies allein ist KEIN, ich wiederhole K-E-I-N Symptom eines Schlaganfalls.
Solange Du weder Gesichts- oder Extremitätenlähmungen, Parästhesien, Doppelbilder, Taubheits-/Pelzigkeitsgefühle, Aphasie... und/oder ähnliche Symptome hast, ist die Problematik (mit großer Wahrscheinlichkeit) eine andere als eine zentrale Schädigung!

Und noch mal: Nein-Dein Muskeltonus kann keinen Schlaganfall hervorrufen!
1. Reicht derart starke Muskulatur überhaupt nicht so weit an die Vertebralarterien hin, die sich 2. (wie gesagt) in den Foramina vertebralia der HWS, dh. in einem knöchernen Kanal verlaufen, auf den die umgebende Muskulatur höchsten im Sinne der entsprechenden HWS-Bewegungen Einfluss nimmt.
3. Völlig davon abgesehen ist die aus den beiden Aa. vertebralia entstehende A. basilaris nur EINE der Äste (von drei!!!) , die den Circulus arteriosus cerebri, so dass ein plötzlicher, totaler Verschluss von den anderen Zuflüssen durchaus kompensiert werden kann!
Völlig davon ab gibt es z.B. auch Menschen, die ohne irgendwelchen Krankheitswert nur eine A. vertebralis besitzen ;).

In Frage käme dann noch die A. carotis, sprich die Halsschlagader... Aber das die sich durch einen Muskelhartspann derartig verengt, dass daraus ein Schlaganfall entsteht... Sorry, auch das ist so nicht möglich!
Und selbst WENN: Es gibt immernoch ZWEI andere Äste des Circulus arteriosus cerebri, die einen plötzlichen Verschluss ausgleichen können!

Ein gleichzeitiger Verschluss der Aa. vertebralia UND der Carotis?!:thumbup: Wäre aus phantasievoller Sicht sicherlich auch möglich... Aber ich glaub, da wirst Du eher vom Blitz getroffen oder bekommst einen sechser im Lotto, als dies passieren würde. Vor allen Dingen auf Grund muskulärer Verspannungen :stickout2

Und mal ganz davon ab, Mal was zu den Gefäßen.
Gefäße sind keine starren Röhrchen oder Schläuche, sondern sind sehr elastisch und flexibel, so dass sie sich allen Begebenheiten soweit wie eben möglich ist, anpassen können. Ein Muskel kann so einfach eben eine Arterie nicht in dem Umfang verengen, das ein Schlaganfall daraus resultiert!
Auch bei verspannter Hals-Schulter-Muskulatur, in deren Folge es zu einer Kompression kommen kann funzt das nicht in der Form, dass daraus ein Schlaganfall oder eine TIA entsteht.
Völlig davon ab: Auch hier greift wieder das es selbst bei einem derartigen Verschluss im Circulus arteriosus cerebri immer noch ZWEI weitere Zuflüsse gibt, die dafür sorgen, dass das Gehirn weiter durchblutet wird.

Zusammenfassung:
1. Ein Vertigo (zusammen (oder ohne) Gleichgewichtsstörugen) kann ein Anzeichen sein für VIELE Erkrankungen. Du schriebst, das Du mit Mirgräne Probleme hast (übrigens könnte auch hier eine muskuläre Ursache mitreinspielen, was sich durchaus mit Deiner Vermutung, dass die Problematik durch die Muskulatur verursacht ist, m.Mn. durchaus unterstützt), auch die kann für den Schwindel und die GGW-Störungen verantworltich sein! Führst Du ein Migräne-Tagebuch? Wenn nein, wäre es sinnvoll, vielleicht in Kombi mit einem Schwindel-Tagebuch. Sehr hilfreich bei der Suche nach Ansatzpunkten!
Was noch alles in Frage kommt, wurde schon hinreichend dargestellt. Aber das sind alles nur ein paar Möglichkeiten, zu der sich noch etliche andere gesellen (gern unterschätzt: die Pille oder andere Medikamente) !!

2. Die in den Foramina vertebralia verlaufenden Aa. vertebralia können (weil sie in einem knöchernen Kanal verlaufen !) nicht durch einen bloßen Einfluss des Muskeltonus in der Form komprimiert werden, das sich eine Stenose entwickelt. (WENN wäre das Problem anderer Art z.B. Osteophyten, Gleitwirbel (obwohl das in der HWS doch eher seltenst der Fall ist) ...).

3. Die A. basilaris (die sich aus den beiden Aa. vertebralia zusammensetzt) ist nur EIN Ast. a) Fällt dieser aus, kann der Verlust durch ZWEI andere Äste kompensiert werden, b) manche Menschen haben überhaupt nur eine A. vertebralis, und auch das kann der Körper problemlos ohne Krankheitsanszeichen kompensieren

4. Stenosen der Carotis kommen zwar häufiger vor (durch Kalkeinlagerungen in den Gefäßen), die können zwar in einem späteren Stadium zur erhöhten Gefahr eines Schlaganfalls führen, aber auch dazu müssen noch einige andere Kriterien zutreffen!!!

5. Die Carotis kann durchaus durch Muskel komprimiert werden, so dass Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerz u.a. entstehen kann, allerings wird die Muskelspannung nie so hoch, das es zu einem Schlaganfall oder eine TIA kommt!

6. Bedenke immer die Macht Deiner Psyche!!!
 
Naja, wie soll bitteschön ein muskuläres Problem überhaupt einen Schlaganfall auslösen? :confused:

Ein Schlaganfall kommt zustande wenn ein Blutgerinnsel das sich irgendwo im Körper gebildet hat ins Gehirn wandert und dort dann irgendwo stecken bleibt.

Wie soll das bitteschön durch Muskelverspannungen ausgelöst werden?

Wenn Muskelanspannung einen Gehirnschaden auslösen könnte, wäre Homo sapiens vermutlich bereits in der Steinzeit ausgestorben. Und Kraftsportler die ihre Muskeln schön heftig anspannen würden da wohl auch ganz schnell an Krücken gehen.
 
Naja, wie soll bitteschön ein muskuläres Problem überhaupt einen Schlaganfall auslösen? :confused:

Ein Schlaganfall kommt zustande wenn ein Blutgerinnsel das sich irgendwo im Körper gebildet hat ins Gehirn wandert und dort dann irgendwo stecken bleibt.

Wie soll das bitteschön durch Muskelverspannungen ausgelöst werden?

Wenn Muskelanspannung einen Gehirnschaden auslösen könnte, wäre Homo sapiens vermutlich bereits in der Steinzeit ausgestorben. Und Kraftsportler die ihre Muskeln schön heftig anspannen würden da wohl auch ganz schnell an Krücken gehen.

geht nur bei Lageveränderung der Wirbelkörper ...... und das ist möglich, aber selten
 
Naja, wie soll bitteschön ein muskuläres Problem überhaupt einen Schlaganfall auslösen? :confused:

Meine These dazu habe ich bereits präsentiert. Wenn es aber nicht möglich ist, dass die Kompression der Wirbelarterien infolge eines gesteigerten Gewebedrucks so enorm wird, dass eine TIA oder ein Schlaganfall resultiert, ist es ja ausgezeichnet. Das war ja gerade die Ausgangsfrage meines Threads, die sich offenbar geklärt hat. Mehr wollte ich gar nicht wissen.

Ein Schlaganfall kommt zustande wenn ein Blutgerinnsel das sich irgendwo im Körper gebildet hat ins Gehirn wandert und dort dann irgendwo stecken bleibt. Wie soll das bitteschön durch Muskelverspannungen ausgelöst werden?

Nein, die Ruptur atheromatöser Plaques wird meines Wissens tatsächlich nicht nur ein muskuläres Verhalten ausgelöst, sondern z. B. eher durch eine Hypertonie. Einen derartigen pathogenetischen Zusammenhang habe ich ja auch gar nicht in Betracht gezogen. Inwieweit die Bildung von Osteophyten an den Halswirbeln die Arteria vertrebralis beeinträchtigen kann, weiß ich nicht.

Und PS am Rande: Der Circulus arteriosus (cerebri) (lateinisch Arterienring (des Hirns)) ist ein arterieller Gefäßring bei Säugetieren und zählt zu den extrazerebralen Anastomosen des Gehirns. Beim Menschen wird er durch drei Gefäße mit Blut versorgt und liegt dem Mittelhirn an der Gehirnbasis um den Hypophysenstiel und der Sehnervenkreuzung von anterokaudal (vorn und unten) an. Die Vorstellung eines Ringes, durch den Blut zirkuliert, ist im Regelfall nicht zutreffend. Vielmehr ist bei den meisten gesunden Menschen davon auszugehen, dass die drei hirnversorgenden Gefäße sich in Endäste aufspalten, die miteinander verbunden sind. Diese Verbindung ist meist nicht so stark ausgeprägt, dass ein plötzlicher, totaler Verschluss eines dieser Gefäße vor dem Ring durch die anderen Gefäße kompensiert werden kann. Bei chronischer Stenosierung verstärken sich jedoch die Anastomosen, so dass im Extremfall ein einziges speisendes Gefäß ausreicht, um die Blutversorgung des gesamten Gehirns zu gewährleisten. (Quelle: Wikipedia). Mit nur einer Wirbelarterie kann man aber wahrscheinlich noch normal leben, wie es scheint.
 
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@Duckface
Wie sieht dann Deine Energiezufuhr aus beispw. vom Ernährungsstandpunkt her. Wichtig ist ja auch das man ausreichend Energieversorgung hat um auch Schwindel verhindern zu können.
 
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Und PS am Rande: Vielmehr ist bei den meisten gesunden Menschen davon auszugehen, dass die drei hirnversorgenden Gefäße sich in Endäste aufspalten, die miteinander verbunden sind. Diese Verbindung ist meist nicht so stark ausgeprägt, dass ein plötzlicher, totaler Verschluss eines dieser Gefäße vor dem Ring durch die anderen Gefäße kompensiert werden kann. Bei chronischer Stenosierung verstärken sich jedoch die Anastomosen, so dass im Extremfall ein einziges speisendes Gefäß ausreicht, um die Blutversorgung des gesamten Gehirns zu gewährleisten. (Quelle: Wikiepdia).

Vielleicht interessiert es dich http://daub-methode.de/schlaganfall-verhindern.php
 
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Meine These dazu habe ich bereits präsentiert. Wenn es aber nicht möglich ist, dass die Kompression der Wirbelarterien infolge eines gesteigerten Gewebedrucks so enorm wird, dass eine TIA oder ein Schlaganfall resultiert, ist es ja ausgezeichnet. Das war ja gerade die Ausgangsfrage meines Threads, die sich offenbar geklärt hat. Mehr wollte ich gar nicht wissen.



Nein, die Ruptur atheromatöser Plaques wird meines Wissens tatsächlich nicht nur ein muskuläres Verhalten ausgelöst, sondern z. B. eher durch eine Hypertonie. Einen derartigen pathogenetischen Zusammenhang habe ich ja auch gar nicht in Betracht gezogen. Inwieweit die Bildung von Osteophyten an den Halswirbeln die Arteria vertrebralis beeinträchtigen kann, weiß ich nicht.

Und PS am Rande: Der Circulus arteriosus (cerebri) (lateinisch Arterienring (des Hirns)) ist ein arterieller Gefäßring bei Säugetieren und zählt zu den extrazerebralen Anastomosen des Gehirns. Beim Menschen wird er durch drei Gefäße mit Blut versorgt und liegt dem Mittelhirn an der Gehirnbasis um den Hypophysenstiel und der Sehnervenkreuzung von anterokaudal (vorn und unten) an. Die Vorstellung eines Ringes, durch den Blut zirkuliert, ist im Regelfall nicht zutreffend. Vielmehr ist bei den meisten gesunden Menschen davon auszugehen, dass die drei hirnversorgenden Gefäße sich in Endäste aufspalten, die miteinander verbunden sind. Diese Verbindung ist meist nicht so stark ausgeprägt, dass ein plötzlicher, totaler Verschluss eines dieser Gefäße vor dem Ring durch die anderen Gefäße kompensiert werden kann. Bei chronischer Stenosierung verstärken sich jedoch die Anastomosen, so dass im Extremfall ein einziges speisendes Gefäß ausreicht, um die Blutversorgung des gesamten Gehirns zu gewährleisten. (Quelle: Wikipedia). Mit nur einer Wirbelarterie kann man aber wahrscheinlich noch normal leben, wie es scheint.



Haha, um die Möglichkeit psychisch/psychosomatisch verursacht machst du, obwohl erheblich wahrscheinlicher offenbar einen riesigen Bogen.

Passt wohl nicht in dein Weltbild daß du von sowas wie psychischen Problemen befallen sein könntest.:thumbup:
 
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