Hinter dem Lächeln des Dalai-Lama

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ich war zweimal in den Häusern vom Dalei Lama
was wir getan haben war, jemand anzurufen das er uns doch helfen möge bzw in Obhut nimmt

die Christen machen da im wesentlichen nix anderes
 
Eigentlich ist es ne feine Sache, alles ist vorhanden, nichts wird verdrängt, sondern aufgenommen und transzendiert.
Das sehen aber auch nur wir Westler so. Dort sind die Traditionen stärker als diese "nichts wird verdrängt, sondern aufgenommen und transzendiert"-Sache.
Psychologisch verstehen wir das bereits, aber unsere christlich geprägte Natur verzerrt die Sichtweise.
Genau umgekehrt. Wir können da eben frei, von den dort herrschenden Traditionen und Dogmen, an die "Sache" herangehen und holen das "Verzerrte" ans Licht.
 
was ich so spannend finde ist,
es gibt selbst Leute die sich null damit beschäftigt haben,
an nix weiter glauben
aber wenns um den DaleiLama geht

kein strebenswörtchen darf gegen das Idol gesagt werden.

wollte man meinen es sei Liebbstöckel im Spiel
würde ich sagen es ist ganze Arbeit geleistet worden*g

aber dieser Glaube an Magie ist auch sone brenzlige Sache
 
*hust*
Vielleicht kommen mer mal zum Thema zurück, denn es geht hier nicht um Christen; oder den Buddhismus; oder den Vajrayana... Und auch nicht um Grundsatzdiskussionen ala "hätte wäre könnte wenn". Danke!

Hätte ich jetzt hier ne Diskussion zu katholiken angefangen, oder über den Backwaren-Rajnesh Osho; oder Sai Baba-luga.... Meinetwegen auch über Gurdjieff bzw Castaneda.....
Wäre mir hier gewiss die Klatschehand entgegengekommen.
Seltsam.
 
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(y)

Ja, aber nur für Männer.

Und was sagt Dir das?

Im Grunde wäre das sehr stark zu kritisieren, denn was sich nicht wirklich^^ auf der äußeren Ebene ausdrückt ist weder wahrhaftig noch verstanden noch durchdrungen noch ins Leben gebracht. Es ist vielmehr ein Versuch der Männer sich die weiblichen Kräfte einzuverleiben um ihren eigenen weiblichen Anteil (anderssprech: ihre innere Anima) zu stimulieren und zu aktivieren. In dem Moment, in dem es sich nicht auf der äußeren Ebene manifestiert, bleibt es aber nur beim Versuch.

Viele Frauen wären, da sie selbst der weibliche Aspekt/ die Anima sind, und somit in der Hinsicht schon erleuchtet sind (also keiner Erleuchtung, was den weiblichen Aspekt betrifft, bedürfen) sicherlich eine Bereicherung für den männlichen Buddhisten. Dies aber nicht in der Form der "Ausnutzung" (wie es geschieht), sondern Anerkennung dieser Tatsache, Achtung der Frau in dieser Hinsicht und Einbindung auf Augenhöhe. Da kann der Mann nicht nur über den weiblichen Aspekt von der Frau direkt lernen, sondern muß sie als vollkommen gleichwertig (in ihrer Weiblichkeit als Gegenpol zum Männlichen) ansehen.

Und so kann man sich weiter fragen, was so Alles noch sich im Original NICHT auf der äußeren Ebene zeigt, also nicht wahrhaftig ist.

Nur wir ( du sagst immer "wir im Westen") sind dazu fähig diese patriarchalen Religionen von ihren äußeren Widersprüchen zu trennen und diese mehr als einen inneren "Weg" zu betrachten/gehen. Im Osten sind die Menschen in ihre Religion (in dem Fall den versch. buddhistischen Richtungen) und Traditionen meist von Geburt an sehr eingebunden und davon geprimmt. Auch diese Menschen sind mehr das Produkt ihrer Traditionen, als ihrer Religion. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es da sehr schwer ist eine andere Haltung (in dem Fall der Frau und dem Weiblichen gegenüber) einzunehmen. Und das diese Religionen (kritisiere ich zb. auch im Hinduismus) den patriarchalen Traditionen unterworfen sind, ist ein großer Widerspruch zu ihrer Hauptaussage--> dem in Kraft kommen beider Anteile, UND das eben auch als Ziel auf der äußerlichen Ebene, also: Nutzung dieser. Dies funktioniert aber nicht, wenn man im Grunde einen Anteil, in dem Fall den Weiblichen, auf der äußeren Ebene missachtend und verachtend gegenüber eingestellt ist.

Wir im Westen können mitunter von einer uns eigentlich fremden Religion diese vermaledeiten frauenverachtenden Traditionen trennen und konzentrieren uns auf die ursprünglichen Werte dieser Religion (oder Lehr-Traditionen), auf das (unser) innere Wachstum und Entwicklung, so wie es eigentlich sein sollte.

Auch der Hinduismus (aus dem sich der Buddhismus abspaltete) ist eine im Grunde, im Urprinzip, sehr weibliche Religion (außer man macht "traditionell" anderes draus und will diese Tatsache nicht sehen). Ich für mich persönlich kann die äußere Wirklichkeit des verachtenden Kastensystems und die Frauenverachtung damit nicht übereinstimmen. Es ist so, dass viele Menschen, die in diese Traditionen hineingeboren wurden, ihrer eigenen Religion im Grunde zuwider handeln.

Dies erscheint uns, die sich mit den ursprünglichen Aussagen der Religion(en) - Buddhismus u. Hinduismus - und Lehrtraditionen befassen kritisierenswert. Und es gehört auch verdeutlicht. Auch wenn dort Vieles in Traditionen eingebunden ist und erst dadurch Sinn ergibt, so ist ebenso so Einiges nicht in Ordnung und "verstümmelt", aber nicht von uns Westlern (obwohl wir das zuweilen auch sehr gut können), sondern von den Menschen, die Teil dieser Religion/Lehr-Traditionen sind.
Hier mal eine sehr gute Erkärung von einer Frau, welche mit einem Lama verheiratet war und als Ausdruck der weissen Tara gilt(leider an Krebs verstorben) Das lohnt sich wirklich in Zusammenhang mit Deinem Text zu lesen.
http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__43.position__8.de.html
 
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