Naja.. in deinem Beispiel ist Mond als Herrscher von 12 in 12.
In 12 geht es ja oft um unbewusstes.. oder evtl. besser: unterbewusstes..
Um Erscheinungen & Phänomene, die eher implizit ihre Bedeutung offenbaren.. " Kodiert" also..
In Sprachen von Metaphern, Gleichnissen und Symbolen, die man nur über die Empfindungen "Dekodieren" kann..
Mit dem Mond geht es auch um Empfindungen, Stimmungen und Emotionales.. aber während es beim Mond um einen eher sozialen Fokus geht.. geht es beim Neptun/12 um einen eher geistigen Fokus..
Mit dem Mond als Herrscher über 12 wird als das Geistige (12) mit einem sozialen Fokus (4) betrachtet..
Unbewusst trifft es wohl am besten. Ich merk gerade, dass ich absolut keinen Schimmer vom Fischeprinzip habe. Ich bin sehr erdbetont, und ich glaub, ich check es einfach nicht. Alles, was mit Gefühlen zu tun hat, überfordert mich seit je her. Und nachdem sich bei mir 4 und 12 vermischen, also Mond in 12, ist es mir bis jetzt nicht möglich, die beiden auseinander zuhalten. Danke für deine Ausführungen!
Die Frage wäre da also: Wie unterscheidet man zwischen den "eigenen" und "fremden" Empfindungen die man selbst spürt?
Macht der Unterschied Sinn? Oder gibt es viel eher "das Gefühl".. und individuelle Perspektiven?
Diese Frage scheint mir die zentrale bei Mond/Neptun zu sein..
Ich denke, da hast du nicht unrecht. Wenn ich ein Gefühl einer anderen Person mitfühle, dann ist es schwer, da quasi einen Besitzanspruch drauf zu erheben. Es ist eben ein Gefühl, das dann beide fühlen. Das nennt man einfach Empathie. Problematisch, zumindest nach meinem Empfinden, wird es da, wo für meine eigenen, von mir selbst produzierten Emotionen kein Raum mehr ist, weil die andere energetisch so überpräsent ist bzw. Energie saugt, dass ich letztendlich nur mehr bei ihr mitschwinge. Das passiert mir heute aber nur noch selten, weil ich derart vereinnahmende Menschen meide. Dann fühl ich mich hinterher ausgelaugt, und ich weiß, ich muss mich für einige Zeit zurückziehen, um mich selbst wieder zu spüren, anstatt die übernommenen Gefühle von anderen. Das geht am besten in der Abgeschiedenheit.
Mein Gefühl -dein Gefühl, da geht es also eher darum, wer dieses Gefühl produziert bzw. aktuell in sich trägt. Mein Leben, mein Weg, meine Erfahrungen, meine Begegnungen etc. lösen etwas ganz Individuelles in mir aus. Und das sind dann "meine" Gefühle. Klar, die kann ich teilen, weil sie sich für alle recht ähnlich anfühlen (sonst könnten wir ja auch keinen Konsens darüber finden, wie wir sie nennen), und Menschen eben dazu gemacht sind, mitzuschwingen. Aber, wenn ich schwache Grenzen habe, dann übernehm ich ein Zuviel an von anderen produzierten Gefühlen, die mit meiner Existenz als Ganzes nichts zu tun haben. Und das wirft mich energetisch aus meiner Mitte. Das verstehe ich als die Problematik von Mond in 12.
Danke übrigens für deine Fragen! Ich fand es gerade sehr spannend in mich zu gehen und zu erkunden, was es mit der Problematik nun wirklich auf sich hat. So genau hatte ich darüber noch nie nachgedacht.