Ein Haus Gottes ist eigentlich ein spiritueller Ort, der zur inneren Einkehr, Nähe zur göttlichen Welt einladen soll. Solche Orte gab es schon in archaischen Zeiten. So zum Beispiel bei unseren Altvorderen den heiligen Hain, um der Anderswelt auf besondere Weise nahe sein zu können. Solche spirituellen Orte sind also keine Kinder der Christenheit oder deren Alleinstellungsmerkmal.
Die Gotteshäuser wurden und werden also vielfach der Menschen und deren Bedürfnisse wegen erbaut. Das wird besonders in den Ländern deutlich, in denen die Christen verfolgt wurden oder immer noch werden.
Gotteshäuser werden abgebrannt oder in die Luft gesprengt, was aber die Menschen nicht daran hindert, sie wieder aufzubauen. So gibt es viele Beispiele, in denen die Menschen in ihrer Not in den Gotteshäusern Schutz und Geborgenheit suchten.
Gerade jetzt in der aktuellen Zeit von Corona wird deutlich, wie wichtig es für manche Menschen ein Gotteshaus und deren Gemeinschaft sein kann.
Du zählst nun all die unrühmlichen Dinge auf, die Du mit der Kirche verbindest. Könnte es aber nicht sein, dass Du ein Haus Gottes mit der Institution der Kirche verwechselst? Mit den gleichen Argumenten, die Du aufzählst, um die Gotteshäuser infrage zu stellen, könnte man selbst Jesus Christus, als auch Gott infrage zu stellen.
Waren es nicht die Kreuzritter, die mit einem „Im Namen Christo“ nach Jerusalem oder die späteren Eroberer nach Südamerika zogen? Ja und mit dem Segen „Gott mit uns“ auf den Lippen, zog man gerne in fragwürdige Kriege. Aber wie würde das zur Botschaft von der Nächsten- und Feindesliebe passen?
Du verstehst nun hoffentlich, dass Deine etwas einseitige Sichtweise kein Dogma für alle sein kann. So denke ich also, dass Jesus die Worte Jesajas vom Bethaus auch heute noch so wiederholen würde.
Es ging eben nicht um die Sünden, die sich die Menschen aufluden, sondern um den Missbrauch, mit dem dieser heilige Boden und damit auch Gott entweiht wurde.
Merlin
@DruideMerlin,
das stehe ich Eli bei. Der Glaube hat nur Schaden gemacht.
Würdest du so handeln, hätten sie dich auf Ewigkeiten eingesperrt.
Allein das mit dem Paradies und der Hölle, ist reine Erpressung.
Wenn du nicht springst, wie es der Glaube verlangt, bekommst du die ewige Verdammnis.
Viele psychische Probleme, sind Ursprung im Glauben, er ist keine Rettung, sondern ein Fluch.
Heute metzeln sich noch die Menschen nieder im Namen Gottes.
Glaube ist ein Vorwand der Habgier, um zu plündern auf legalem Wege.
Nur wenn ich es mache, gehe ich ins Gefängnis.
Androhung von Gewalt. Gibst du mir nicht deine Kohle, passiert dir und deiner Familie etwas Schlimmes.
Ob nun gleich oder nach dem Tod, Erpressung bleibt Erpressung.
Bei dem Glauben wird es toleriert, ich darf es nicht.
Oder Diamantgeist überfällt dich, raubt dich aus, weil du in seinen Augen ungläubig bist.
Darf es nicht, der Glaube hat es gemacht.
Oder die Anbeter des Heiligen Hamster, löschen alle Christen aus, in ihren Augen ungläubige.
Du springst über die Klinge, weil jemand denkt, er hätte den besseren Glauben.
Der christliche Glaube u.a. hat es gemacht.
Amerika, Araber usw.
Mit was willst du es rechtfertigen, weil Oma Müller nicht mit ihren Ängsten klarkommt.
Sind ihre Ängste, soll sie sich drum kümmern.
Wer Gewalt rechtfertigt und entschuldigt, wird irgendwann das Opfer seiner eigenen Entschuldigungen.
Beispiel hatte ich schon geschrieben:
Unternehmer, angeblich. sagte meiner Bekannten, für den Stundenlohn kann er nicht arbeiten, es sei denn er betrügt seine Mitarbeiter. Meiner Bekannten war es egal, Hauptsache billig.
Der Unternehmer hat sie dann um 170.000 Euro erleichtert. Ihre Altersversorgung.
Und warum sie hatte einen Betrug billigend in kauf genommen, und damit sich den Typen ins Leben geholt.
Wurde damit Opfer ihrer eigenen Gier, und der Gleichgültigkeit gegenüber anderen.
Das wäre dann Karma in Reinform, denn es hat gleich zurückgeschlagen.