Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Warum eigentlich ständig diese Verallgemeinerungen?
Wenn ich meinen Atem wahrnehmen will, dann nehm' ich halt den Atem wahr. So what?
Für mich ist das manchmal sehr hilfreich und entspannend.
Jeder ist nun mal auf seinem Weg. Da gibt es keine Pfefferhasen, wenn man sich nicht den Guru überstülpt.
Was @ELi7 meiner Meinung nach nicht tut. Er ist einfach, wie er ist, ein echter Lehrender halt.


Doch, @ramalon, sich mit seinem Atem zu verbinden, ist sehr effektiv, ob nun liegend oder gehend oder tanzend. Ich würde aber nicht sagen in den Atem "hinein hören" wie @Diamantgeist, auch wenn das der erste Schritt sein kann, meiner Erfahrung nach geht es um das Geschehen-Lassen, zum Atem werden.
Genau, um das Geschehenlassen:thumbup: Jeder Mystiker wird Dir das bestätigen.
Ein echter Lehrer hat keine eigene Lehre, sondern sieht den Weg eines Schülers. Sonst ist er ein Kriegstreiber und/oder Dogmatiker. Es gibt nichts von Bestand auf der Welt. Weder ist ein Gott von Bestand, noch der Mensch noch ein Ding. Wenn ein Mensch schwach ist braucht er ein stabiles Gerüst. Wird der Mensch stabil, kann das Gerüst zusammenfallen. Je mehr sich das Himmelreich im Menschen verwirklicht hat, um so unbestimmbarer ist sein Gerüst, sein Gott. Wer seinen Gott genau beschreiben kann und den Weg zum Himmelreich ist dem Dinglichen und dieser Welt sehr verhaftet. Je präziser die Lehre, um so mehr ist sie in dem Herrn dieser Welt verankert. Dort lauert „das Böse“, grusel:geist:
Sämtliche Kriege hatten und haben einen strengen Gott, der genau weiß , was zu tun ist. So ist manches Gute böse und manches Böse gut, je mehr sich das Himmelreich verwirklicht . Christus starb nicht am Kreuz weil er böse war, er starb wegen dem festen Konzept der Gläubigen, einer Lehre, wie Gott zu sein hat und Christus war demnach ein Blasphemist.
 
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das stimmt theoretisch und klingt toll, nur im Leben live, wo der Mensch geprägt ist von der Vergangenheit und sie ihn ausmacht, sieht es anders aus, sonst wären wir nicht inkarniert, sie loszulassen bedeutet sie aufzuarbeiten, den Schatten ans Licht zu führen, wenn du versuchst im Hier und Jetzt zu leben, ohne das Vergangene erlöst zu haben, ist das Flucht davor, deshalb muss man erst in die Dunkelheit der Konditionierungen bevor überhaupt das Licht scheinen kann.

Du sagst selber:


wenn du so denkst sind alle Worte von dir Theorie... mir gefällt das Hier und Jetzt Konzept auch sehr gut und wenn Mooji davon spricht, sprechen kann, dann weil er seine Schatten erlöst hat, erkennt hat, sie sich in Licht aufgelöst haben, er erleuchtet ist und Menschen mitreissen kann um ihnen einen Einblick zum Licht im Hier und Jetzt zu vermitteln, aber dieser Zustand kann nur bleiben nach dem Weg durch die eigene Dunkelheit die zum Himmel führt....oder durch ein Erleuchtungserlebnis wie das manche bei einer Nahtoderfahrung haben oder durch die Arbeit an sich in den letzten Inkarnationen wie es auch Kinder gibt, die Erleuchtungserlebnisse hatten..



ja eben, bevor er kurz ist, war er lang....es kann nur bewusst werden wenn genug Licht es erhellen kann, wo noch viel unbewusste Dunkelheit ist, kommt es nicht zu dieser Erkenntnis, dann ist das nur Theorie...deshalb muss man in die Dunkelheit bevor sich der Himmel auftut..




nö...aber jeder nimmt Wahrheit in Relation zu seinem Bewusstseinsstand wahr....Es ist ein Prozess und jeder ist da mitten drin, es gibt ja keinen falschen Weg, manchmal Umwege...



ja, jeder hatte schonmal den Moment des Hier und Jetzt erlebt und dann kam er wieder ins Leben wo er seinem Schatten gegenüber stand..



du wirst persönlich...wenn du die Schiene von Sachlichkeit verlassen hast, siehst du nicht mehr klar, das ist so weil da Schatten ist der noch erlöst werden will ;)

wir reden aneinander vorbei... weil wir an einen anderem Punkt stehen, das ist ganz normal, dich hat das Thema hier gepackt, weil du eine Sicht darüber hast in der du in der Hier und Jetzt These nach Erlösung suchst und da ganz hinein gehst, das finde ich immer das Beste..ganz hinein...bis zum nächsten Schritt.

..ich finds spannend zu beobachten wie Veränderung geschieht, es sind wie Stufen einer Treppe, aber das Hier und Jetzt ist noch lange nicht ganz oben, nur eine wichtige Zwischenstufe, sind sie alle...

..auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spass in deinem Hier und jetzt.
Den habe ich, danke. Da es keine Lehre ist, kann es keine Theorie sein:p Theorie ist Denken. Komplizierte Menschen brauchen es komplizierter, das ist schon in Ordnung. Nach und nach wird jeder einfacher. Deswegen braucht jeder sein mehr oder weniger kompliziertes Konzept oder versucht gar seinen Schatten aufzulösen. Ich hab das gerade einem Birnbaum vorgeschlagen, er schwieg.
 
Hehe. Exitenz - Nicht Exitenz, das ist ein hartes Brot für den Verstand.

Ich bin ganz zufrieden dass die anderen dann auch nicht mehr existieren würden. :D

Aber ich halte den Gedanken der Nicht-Existenz für nicht ganz richtig. Die Show läuft bereits, die wird nicht abgesetzt, wenn du mich fragst. Kein Grund zur Eile, kein Grund zur Sorge, kein Grund sich darüber zu ärgern.
:D

Siehst du, dein Verstand will auch nicht denken, dass er irgendwann mal ausgelöscht ist. ;)

Es ist ja durchaus möglich, dass sich das kognitive Denken in der Evolution als notwendiges Mittel entwickelt hat, um den Fressfeinden überlegen zu sein. Weil wir jetzt denken können, können wir uns auch ausdenken dass wir immer da sein werden. Dabei ist es ein Nebenprodukt unserer "Waffe" für das Überleben der Rasse.
 
:D

Siehst du, dein Verstand will auch nicht denken, dass er irgendwann mal ausgelöscht ist. ;)

Es ist ja durchaus möglich, dass sich das kognitive Denken in der Evolution als notwendiges Mittel entwickelt hat, um den Fressfeinden überlegen zu sein. Weil wir jetzt denken können, können wir uns auch ausdenken dass wir immer da sein werden. Dabei ist es ein Nebenprodukt unserer "Waffe" für das Überleben der Rasse.

Oha, mein Verstand der von den Sinnen abhängt weiß das er abdanken wird. :D

Ich finde nicht das man "immer" oder "unendlichkeit" erdenken kann. Viel zu große Dimensionen für den Verstand. Vielleicht kann man Unendlichkeit am besten mit einem tiefen Moment beschreiben. Aber was bringt das?

Viel interessanter ist was du als Nebenprodukt beschreibst. Wozu das Bewusstsein? Das meiste im Gehirn geschieht unbewusst. Die Komplette Hormonsteuerung oder die Regulierung lebenswichtiger Funktionen. Wofür also das Subjektive empfinden, auf dem sämtliche Moral, sämtliches Erkennen basiert?

Wäre es rein evolutionär betrachtet, bräuchte es ja dieses unfassbare, wundervolle, kaum beschreibbare Potenzial des Bewusstseins, des Erkennens nicht. Wenn du zum Beispiel die Reaktion auf Angst siehst, der Flucht oder Angriffsreflex, wozu also das Bewusstsein, die Blutversorgung wurde schon mit Sauerstoff angereichert, Adrenalin wurde schon ausgeschüttet, die Muskeln sind Bereit, wozu also das Empfinden?

Ist das ein Nebenprodukt der Prozesse? Der Ablauf ist doch bereits beinahe automatisch und vollkommen unterbewusst ausgeführt worden. Wozu also?

Vielleicht ja um etwas über die Natur in Erfahrung zu bringen das sich nicht so einfach verhält wie das Entstehen und Vergehen?!
Wer weiß das schon, trotzdem, wie schon geschrieben, ist alles was das zusammenleben der Menschen betrifft auf diesen subjektiven Erfahrungen gebaut. Recht-Unrecht, Moral-Unmoral. Die gesamte Ethik fußt auf diesen subjektiven Empfindungen.

Hätte das Gehirn das nicht auch automatisch regeln können? Und vor allem, wie kann es sein, das geistige Übungen wie Meditation, Einfluss auf die Funktion des Gehirns haben? Selbst verändert durch Einsicht. Neuronen bahnen verändern sich. Warum?

Ich denke das Bewusstsein sollte man nicht unterschätzen. Den Verstand nicht überschätzen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Maryem,

es dreht sich dabei um eine reine Entspannungsübung. Nicht mehr und nicht weniger.
Hat kein Mensch bezweifelt, dass es nicht geht.
Nur es steht immer im Konsens zum Yoga, nicht zu einer Entspannungsübung.
Gibt 1000 Möglichkeiten um sich zu entspannen, muss nicht der Atem sein.
Nur wenn ich innerlich ruhig werde, ist es immer noch nichts das Himmelreich oder sonst etwas.
Bin einfach zu inneren Ruhe gekommen.

Dreht sich um das Ablegen der Emotionen, wie schon geschrieben, hat es auch praktische Auswirkungen auf das Leben.
Man regt sich nicht auf, verfällt nicht in Panik, keinen inneren Stress, man ärgert sich nicht usw.
Nimmt das Leben einfach locker, ohne es zu ignorieren.

Jede Entspannung hat Auswirkungen auf das praktische Leben und hilft beim Ablegen der Emotionen.
Mit seinem Atem kann man sich jederzeit verbinden, ich bin auf diese Weise auch schon ruhig geblieben, in Situationen in denen ich meinte, ich könnte jetzt sterben.
 
Die ganzen Theorien über das Leben danach, wie es aussieht und ob es überhaupt weiter geht, werden von der Angst zu sterben gefüttert.
Das ist sicherlich so, ja. Trotzdem kann man in beide Richtungen offen bleiben. Es gibt vielleicht einige, die das Konzept eines Weiterlebens als moralisches Druckmittel diesseits verwenden. Es gibt aber auch einige, welche etwas in dieser Hinsicht zu wissen scheinen, aber bewusst zurückhaltend zu dem Thema sind, um dem Denken keinen Halt zu bieten, denn dieses stirbt sicher. Ich hab da auch so meine Erlebnisse, die lassen sich vom Kopf her sowohl in die eine Richtung als auch in die andere Richtung erklären.
Wir wissen es also schlicht nicht.
 
Genau, um das Geschehenlassen:thumbup: Jeder Mystiker wird Dir das bestätigen.
Ein echter Lehrer hat keine eigene Lehre, sondern sieht den Weg eines Schülers. Sonst ist er ein Kriegstreiber und/oder Dogmatiker. Es gibt nichts von Bestand auf der Welt. Weder ist ein Gott von Bestand, noch der Mensch noch ein Ding. Wenn ein Mensch schwach ist braucht er ein stabiles Gerüst. Wird der Mensch stabil, kann das Gerüst zusammenfallen. Je mehr sich das Himmelreich im Menschen verwirklicht hat, um so unbestimmbarer ist sein Gerüst, sein Gott. Wer seinen Gott genau beschreiben kann und den Weg zum Himmelreich ist dem Dinglichen und dieser Welt sehr verhaftet. Je präziser die Lehre, um so mehr ist sie in dem Herrn dieser Welt verankert. Dort lauert „das Böse“, grusel:geist:
Sämtliche Kriege hatten und haben einen strengen Gott, der genau weiß , was zu tun ist. So ist manches Gute böse und manches Böse gut, je mehr sich das Himmelreich verwirklicht . Christus starb nicht am Kreuz weil er böse war, er starb wegen dem festen Konzept der Gläubigen, einer Lehre, wie Gott zu sein hat und Christus war demnach ein Blasphemist.

Nur sind wir hier im Internet. Und ein Lehrender hier hat nicht seine persönlichen Schüler.
Hier kann jeder seine Erfahrungen weitergeben, und jeder der will, kann sich, bei wem auch immer, nehmen, was er will. Und jeder der will, kann auch dagegen anlehren. :D
Das ist bisweilen nervig, bisweilen amüsant. Was daraus von jedem gemacht wird, ist eh nicht ersichtlich, oder nur bedingt. Haben ja alle so ihre Projektiönchen.:LOL:
 
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