hat jemand einen beweis?

:debatte:
Existenz scheint doch etwas außerhalb, in Form zu sein, während unsere innere Einstellung, unser Glauben Berge versetzen kann? Und wenn man das so sagen kann und wir sprechen doch wohl so, dann verständigen wir uns auf einer Ebene, die es offensichtlich real gibt, denn wir haben im Ergebnis eine Auswirkung vor uns. Es funktioniert.
Was war also zuerst da: die Henne oder das Ei? Wer beweist hier was?
LG Loge33
 
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Meiner Ansicht nach ist das Problem nicht und nie Skepsis. Das Problem ist, das sich viele als Skeptiker ansehen, während sie vollkommen selbstverständlich vieles Wissen und Wahrheit nennen, was nur Glaube und Überzeugung ist. Der Wille zur wirklich konsequenten Skepsis ist nur bei wenigen da und konsequente Skepsis bedeutet alles zu hinterfragen, auch die eigene Wahrnehmung. Alles für möglich zu halten und nichts als wahr anzunehmen. Es gibt nicht einen einzigen Beweis der logisch gesehen vollkommen haltbar ist, wenn man konsequent ist in seiner Skepsis. Wenn man es aber ist, wird man feststellen das wiederum einiges möglich wäre, was man vorher ausschloß.

das wäre dann übertriebene, also desktruktive skepsis. so kommt man nicht voran.
 
einen beweis gibt es nicht...
und gott segne die menschen die immer alles glauben was beweisbar ist...
von kindesbeinen an, wird uns beigebracht, zu "glauben" was die wissenschaft für uns bereithält...
diese wissenschaft hat festgestellt, das marmelade fett enthält...ein altes kinderlied!
glauben heisst nicht wissen!
gott gegeben ist, und das weiss jeder der fühlt und mitfühlt, unsere eigene stimme...wie oft spricht sie zu uns, wie oft überhören wir sie!
gehe in dich, höre auf diese stimme, verschliesse dich gegen jede manipulation von aussen, und du wirst gottes stimme in dir hören...
in schallah, so gott will!
jogi
 
wenn ich ALLES anzweifle, weiss ich nach vorlage sämtlicher beweise GENAU so viel wie vorher - also komme ich nicht voran. es bringt mir nichts, zu glauben, dass alles möglich ist. da sag ich dann "ja, möglich", egal was mir der andere erzählt, aber fange mit diesen informationen nichts an.
 
wenn ich ALLES anzweifle, weiss ich nach vorlage sämtlicher beweise GENAU so viel wie vorher - also komme ich nicht voran. es bringt mir nichts, zu glauben, dass alles möglich ist. da sag ich dann "ja, möglich", egal was mir der andere erzählt, aber fange mit diesen informationen nichts an.

da hat er recht, der hamster

natürlich kann man sich daran festbeißen ob es sowas wie empirische erkenntnisgewinnung im eigentlichen sinne gibt.
nur wenn das der fall wäre (@condemn: ich glaube da haben wir auch schon mal bissl diskutiert), und man von vornherein sagt: alles ist möglich,jeder hat recht, wissenschaft und erkenntnisgewinnung hat keinen wert weil es keinen wirklichen beweis für garnichts gibt, dann säßen wir wohl jetzt noch in der höhle und könnten uns nicht an computern via inet unterhalten.


also ... irgendwann, irgendwo muss man anfangen

und das in unserer welt der begriff beweis ein sehr breites spektrum einnimmt ist auch klar.
aber irgendwo muss man ansetzen.
 
Hamster, mein Schätzchen...wieso willst du denn nen Beweis, wenn du ihn eigentlich garnicht willst?
Das gewisse Entspannungstechniken helfen oder Selbstheilung in gewissem Maße möglich ist, ist ja bewiesen. Das Homöopathie funzt, auch (jaja, Schulmedizinplaceboeffektblablubb...funzt aber auch bei Tieren und mein Kaninchen kennt keinen Placeboeffekt).
Wenn du Beweise haben willst für Gott, Geister, Außerirdische (wobei es ein Wunder wäre, wenn es die nicht gäbe), Lichtnahrung, Engel, Hellseher ect., wirst du wohl eher deine eigenen Erfahrungen machen müssen oder mal jemandem was glauben. Es gibt bisher keine meßbaren Mittel um menschliches Erleben zu operationalisieren, obwohl sich die Psychologie redlich bemüht.
Du schimpfst und knorzt und suchst den Disput, dabei willst du keinen Beweis haben sondern anderen ihre "persönlichen" Beweise madig machen.
Mir ist es ja auch wurscht, ob du was glaubst und wenn was oder was du so treibst den lieben langen Tag und nachts im nebligen Mond. Kannste nich mal 5 gerade sein lassen? Wenn du doch gar kein Interesse hast, mal selber zu gucken und lieber andere bittest, dir was vorzukauen, bitte. Nur: was machst du dann hier?
Ich glaube, du hast da eine Mission - wie soviele andere hier auch. Leider. Weißt du, wenn jede Diskussion sich nur im Kreis dreht, weil man dir 1000000 x und noch zweimal mehr verklickern will, es klappt nur, wenn du überhaupt bereit bist, mal aufzumachen und zu schauen und von dir nur "Fakten" gewünscht werden, was soll denn da hinten rauskommen? Probiers aus oder laß es. Ich kann mich mit unendlichen vielen "esoterischen" Dingen auch nicht identifiezieren, das sind sogar weit mehr wie die, wo ich es kann. Verlange ich trotzdem von den Leuten, mir was zu beweisen? Nö. Wozu denn? Ist doch denen ihr Bier. Tut mir doch nicht weh. Tut keinem weh, macht keine Kriege und bringt keinen um. Wozu also belehren? Ich bin doch nicht Klugscheißbeauftragte vom Lehrerverband der Wissenschaftler.
Es ist ehrbar, das du uns arme, verwirrte Schäfchen retten magst, aber weißt du, ich kann schon gut auf mich alleine aufpassen. Ich bin nämlich schon ein großes Mädchen.
Nix für ungut.
 
Wenn du Beweise haben willst für Gott, Geister, Außerirdische (wobei es ein Wunder wäre, wenn es die nicht gäbe), Lichtnahrung, Engel, Hellseher ect., wirst du wohl eher deine eigenen Erfahrungen machen müssen oder mal jemandem was glauben.

weder das eine noch das andere wäre ein beweis.

Das gewisse Entspannungstechniken helfen oder Selbstheilung in gewissem Maße möglich ist, ist ja bewiesen.

ja - nur ist beides nicht übernatürlich. ein kratzer heilt von selbst. ist ganz normal. ich kanns jederzeit vormachen.

Probiers aus oder laß es

was denn probieren? bis jetzt hat mir niemand eine möglichkeit genannt, was ich tun und überprüfen könnte. ich möchte eine klare aussage wie "wenn du 3 mal hintereinader grüne socken anziehst, wird es um exakt 15:00 des folgetages regnen".
"beschäftige dich mit esoterik" ist leider kein experiment, dessen ausgang überprüfbar ist.

es klappt nur, wenn du überhaupt bereit bist,

wenn ich einen stein hochhebe und ihn loslasse, fällt er runter. egal ob ich "bereit" bin oder nicht. er tut es einfach. meine anforderung an einen beweis ist u,a., dass ich ihm egal bin
 
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wenn ich ALLES anzweifle, weiss ich nach vorlage sämtlicher beweise GENAU so viel wie vorher - also komme ich nicht voran. es bringt mir nichts, zu glauben, dass alles möglich ist. da sag ich dann "ja, möglich", egal was mir der andere erzählt, aber fange mit diesen informationen nichts an.

Nein... Das muss nicht so sein. Ich glaube wir definieren "etwas anzweifeln" vielleicht anders. Ich meine damit nicht, die Existenz von etwas anzuzweifeln, sondern lediglich das Absolute... Es heißt für mich erst mal nichts außer: "Es muss vielleicht nicht so sein... es könnte auch anders sein." Und das kann sehr wohl weiterbringen. Und gerade wenn die Realität so ist, wie ich überzeugt bin das sie ist, nämlich einem Traum eines Bewusstseins vergleichbar, dann macht das sehr viel Sinn. Mir ist klar, dass das jetzt wieder eine Eso-Überdosis für jemanden der v.a. wissenschaftlich denkt, sein könnte. Aber wenn Du Dir mal für einen Moment vorstellst, das Du einen Traum haben kannst, in dem alle möglichen Gesetze existieren, die sich immer wieder bestätigen... sie könnten total verrückt sein, aber in dem Traum sind sie Deiner Meinung nach absolut... und sie werden am laufenden Band bewiesen... Die einzig richtige Herangehensweise wäre, das man sie zumindest in Zweifel zieht. Das es so scheint, als seien sie wahr, ist teilweise offensichtlich. Aber warum sie es sind, ist kein bisschen geklärt. Und wenn es so ist, wie ich überzeugt bin das es ist, dann gibt es kein absolutes Gesetz, das außerhalb des Bewusstseins über das Bewusstsein "herrscht". Das Bewusstsein selbst ist das Gesetz. Wobei ich jetzt nicht meine... Das "Ich" im Körper. Ich meine das was alles beobachtet, das worin Deine Persönlichkeit existiert. Aber... das führt jetzt zu weit. Das einzige was ich eigentlich sagen wollte ist, das die Einstellung erst einmal nichts als absolut wahr anzunehmen, einen sehr wohl weiterbringen kann.



Dura schrieb:
da hat er recht, der hamster
Das kann man als Beispiel nehmen... Ich sage nicht, das er unrecht hat weil es auf keinen Fall so ist, wie er sagt. Aber ich sage, das es nicht so sein muss wie er sagt.

natürlich kann man sich daran festbeißen ob es sowas wie empirische erkenntnisgewinnung im eigentlichen sinne gibt.
nur wenn das der fall wäre (@condemn: ich glaube da haben wir auch schon mal bissl diskutiert), und man von vornherein sagt: alles ist möglich,jeder hat recht, wissenschaft und erkenntnisgewinnung hat keinen wert weil es keinen wirklichen beweis für garnichts gibt, dann säßen wir wohl jetzt noch in der höhle und könnten uns nicht an computern via inet unterhalten.
Mir geht es vielmehr darum, die wirkliche Ursache von etwas zu begreifen. Nimm mal die Medizin... Du hast irgendein Symptom, Du bekommst ein Medikament, das Symptom verschwindet. Daraus ziehst Du vielleicht den Schluß, das Medikament sei die Ursache für die Heilung. Mein Ansatz ist lediglich zu sagen: Das muss nicht so sein, vielleicht gibt es eine tiefere und elegantere Lösung. Und wenn Du mal die Augen offenhälst, dann wirst Du überall ein bestimmtes Muster entdecken... Und das ist die Verwechslung von Ursache und Wirkung. Da werden Wirkungen miteinander in Zusammenhang gebracht und eine davon zur Ursache der anderen gemacht. Beispiel: Wenn jemand Amok läuft und man weiß das er aggressive Musik hörte und Ego-Shooter spielte... Dann wird daraus sehr schnell ein Ursache-Wirkung-Prinzip gemacht. Er ist Amok gelaufen, weil er diese Spiele spielte und diese Musik hörte... Das alles nur Wirkungen sind, die Idee haben offensichtlich nicht all zu viele. Das war nur ein kleines Beispiel von unendlich vielen. Überall ist dieses Muster zu finden.

Und das was ich meine ist lediglich, das man so etwas nicht zu schnell übernimmt, und zwar auch da nicht wo es erst einmal sehr gut belegt, sogar bewiesen aussieht.


also ... irgendwann, irgendwo muss man anfangen

und das in unserer welt der begriff beweis ein sehr breites spektrum einnimmt ist auch klar.
aber irgendwo muss man ansetzen.
Ja... Das kann man ja auch. Das einzige was daraus folgt, wenn man weiter zweifelt ist, das man alles genauso macht, aber sich in jedem Moment "offen-hält" für Erkenntnisse die das über den Haufen werfen was man zuerst dachte. Das Problem ist wirklich bei sehr vielen, das sie an einer bestimmten Punkt gar nicht mehr wollen, das es anders ist als sie glauben, selbst wenn es eine einfachere und bessere Variante gäbe. Sie wollen das es so ist, wie sie glauben. Der Witz bei sehr vielen die sich Realisten und pragmatisch nennen ist nämlich, das ihnen die eigene Person, das eigene Selbstbild überdimensional wichtig ist. Recht haben kommt lange vor einer guten Lösung. Und da dieser Ansatz, den ich für richtig halte, rein gar nichts ausschließt und man sich damit kein bisschen begrenzt, aber weiterhin für vieles andere offenhält, denke ich das es obwohl als "esoterisch" oder wegen mir auch "träumerisch" oder was auch immer angesehen werden kann... sehr viel pragmatischer ist, als alles was kühl und objektiv gedacht aussieht, in ein paar Jahren dann aber wiederrufen werden muss.

VG,
C.
 
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