hat jemand einen beweis?

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Interessiert Dich dabei nicht, dass sich "Erfahrungen" sehr einfach auf sehr viele Arten faken lassen?

Viele Grüße
Joey

Hallo Joey,

hab den Thread hier quer gelesen und muss sagen, soviel Skepsis ist mir selten begegnet ;-)!

Worauf vertraust du eigentlich?

Ich meine, wissenschaftliche Messungen werden ja auch von Menschen erdacht, durchgeführt und interpretiert - worauf will man da vertrauen, streng genommen?

Zum Thema: Es ist auf jeden Fall so, dass die Gedanken (vielleicht nicht die, die ganz oben im Bewusstsein liegen) unseren Körper beeinflussen (man denke an die selbstmörderischen Vorführungen von Yogis oder selten kranke Frohnaturen). Oder, weniger esoterisch: Wenn ich bspw. mit dem Skateboard einen gewagten Sprung machen will, aber Angst habe, dann gelingt es mir schlechter als wenn ich überzeugt bin, dass es klappt.

Herzlich grüßt der Zugvogel
 
Worauf vertraust du eigentlich?

Ich meine, wissenschaftliche Messungen werden ja auch von Menschen erdacht, durchgeführt und interpretiert - worauf will man da vertrauen, streng genommen?

darum müssen sie ja auch reproduzierbar sein. dadurch ist sichergestellt, dass das ergebnis nicht durch schummeln zustande kam.

Es ist auf jeden Fall so, dass die Gedanken (vielleicht nicht die, die ganz oben im Bewusstsein liegen) unseren Körper beeinflussen (man denke an die selbstmörderischen Vorführungen von Yogis oder selten kranke Frohnaturen). Oder, weniger esoterisch: Wenn ich bspw. mit dem Skateboard einen gewagten Sprung machen will, aber Angst habe, dann gelingt es mir schlechter als wenn ich überzeugt bin, dass es klappt.

ja. sogar auf direkt bewusster ebene. wenn ich springen will, bewegt sich mein körper entsprechend.
dass die angst die gefahr des versagens erhöht liegt einfach daran, dass man einen teil seiner geistigen kapazitäten mit angst haben verbraucht und darum nicht voll konzentriert sein kann.
 
ist dir noch nicht aufgefallen, dass menschen im moment der unsicherheit dümmer/tolpatschiger/brettvormkopfiger sind als sonst? ;)

aber anders als du das jetzt verstehen wolltest muss man da zwischen dem unsicheren zögern (soll ich, soll ich nicht? *zag zag*) und dem bewussten zweifeln (das glaube ich so nicht, muss ich mir genauer angucken, später mach ichs dann richtig oder gar nicht) unterscheiden.
 
Ooooh doch, und wie mir das aufgefallen ist! Ich bin hierfür der lebende Beweis, es ist sogar zu beobachten und beliebig reproduzierbar....:D

Schade übrigens, ich dachte, du würdest drauf reinfallen....:escape:
 
In meiner subjektiven Welt gibt es sehr sehr starke Beweise für Telepathie.
Ich habe diese Beweise auch schon in andere subjektive Welten hineingetragen, aber nicht des Beweises wegen;).

Ihr könnt zweifeln, nein, ihr sollt zweifeln!
Aber zweifelt ihr wirklich, oder zweifelt ihr nur deshalb, weil etwas nicht in euer Weltbild passt.
Hinter manchem "Skeptiker"-Kostüm steckt in Wirklichkeit ein Dogmatiker, ein Gläubiger
seines Weltbildes, und selbst wenn er ein gläubiger Atheist ist;).
Nichts auf der Welt ist wirklich OBJEKTIV und felsenfest bewiesen,
denn der einzige Zugang zur vielleicht objektiven Welt ist durch das Subjekt
gegeben.Wie könnte die Welt dann etwas anderes als subjektiv sein?!

P.S: Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, und meine Aussagen beziehen sich nicht auf spezielle Adressaten.
Ich denke übrigens, dass man einen wissenschaftlichen Beweis erbringen könnte, zumindest für Telepathie(ich bin aber kein "Versuchskaninchen")
Ich glaube selber auch nicht an sehr viele Dinge aus der Esoterikwelt.

LG PsiSnake
 
hab den Thread hier quer gelesen und muss sagen, soviel Skepsis ist mir selten begegnet ;-)!

Danke, ich werte das als Kompliment :) (auch, wenn es so nicht gemeint ist). Es gibt aber noch weit mehr skeptische Menschen, als mich.

Worauf vertraust du eigentlich?

Wenn ich ein Zettel in meinem Briefkasten finde, auf dem Vermerkt ist, dass meine Nachbarin ein Paket für mich angenommen hat, dann vertraue ich darauf. Aber dieser Theorie kann ich auch nachgehen, indem ich bei der Nachbarin klingele und sie frage, ob sie ein Paket für mich hat, was sie bisher immer in diesen Fällen bejat hat. Als ich sie mal an der Bushaltestelle getroffen habe, habe ich ihr angekündigt, dass ich wieder Pakete vom Bücherversandt erwarte. Sie sagte mir daraufhin, dass bei ihr bisher noch nichts angekommen ist. Insofern sehe iches als gegeben an, dass wenn ein entsprechender Zettel bei mir im Briefkasten ist, meine Nachbarin ein Paket für mich angenommen hat, und wenn kein Zettel da ist, ein Klingeln bei meiner Nachbarin mi zwar eine sehr nette Unterhaltung bei einer schönen Tasse Tee aber kein Paket, was sie für mich entgegengenommen hat, einbringt.

Wenn ich in einer ruhigen Stunde an die mir lieben Verstorbenen denke - an meinen Vater oder an die gute Freundin von mir - und ich dann manchmal ein Kribbeln verspüre und mir der Satz in den Sinn kommt: "Ich bin noch bei Dir; sei nicht traurig." ... dann genieße ich zwar das Gefühl... aber woher soll ich wissen, woher das kommt? Wie soll ich feststellen, ob sich das nur in meinem Kopf abspielt, als psychische Reaktion auf die Trauer, oder ob sie da wirklich steht und mir das in Gedanken sagt?

Ich meine, wissenschaftliche Messungen werden ja auch von Menschen erdacht, durchgeführt und interpretiert - worauf will man da vertrauen, streng genommen?

Ja, und gerade deshalb gibt es eine strenge Methodik, die möglichst wenig Spielraum was Interpretation angeht, lässt.

Viele Grüße
Joey
 
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Wenn ich in einer ruhigen Stunde an die mir lieben Verstorbenen denke - an meinen Vater oder an die gute Freundin von mir - und ich dann manchmal ein Kribbeln verspüre und mir der Satz in den Sinn kommt: "Ich bin noch bei Dir; sei nicht traurig." ... dann genieße ich zwar das Gefühl... aber woher soll ich wissen, woher das kommt? Wie soll ich feststellen, ob sich das nur in meinem Kopf abspielt, als psychische Reaktion auf die Trauer, oder ob sie da wirklich steht und mir das in Gedanken sagt?



Viele Grüße
Joey


Duhu? Warum mußt du denn genau wissen, woher das kommt? Du genießt das Gefühl doch. Mach dir das doch nicht madig. Nimm es doch einfach an und denk nicht darüber nach, ob es deine Gedanken sind oder die geliebten Menschen, die du vermisst. Beides ist doch wunderschön. Wenn es deine Gedanken sind, tust du dir damit selbst gut. Sind sie es, tun sie dir gut. Denk vielleicht mal darüber nach, warum dir der Beweis gerade bei so ein einem emotionalen Thema wichtig ist. Was hast du davon, wenn du es weißt? Damit du dir dann sicher bist, das sie da sind? Warum mußt du diese Sicherheit haben? Manchmal gibt es Dinge, die wir nie genau wissen werden. Wir wissen auch nie, was das Gegenüber von uns denkt. Wir können nur vertrauen. Menschliche Emotionen und Bindungen sind etwas anderes als naturwissenschaftliche Fakten. Sie sind nicht meßbar. Und wären sie das, ginge viel Zauber verloren. Ich glaube, vielleicht ist es so schwer zu glauben, weil man vertrauen und loslassen müsste. Wenn du deinen Papa und deine Freundin spürst, dann brauchst du im Prinzip keinen Beweis. Dann ist das wunderschön. Geschenke muß man manchmal einfach annehmen und sich freuen anstatt sie bis ins kleinste Detail zu sezieren, um doch nen Fehler zu finden. Dir kann keiner nen Beweis geben? Dann such ihn in dir. Dir kann auch keiner deine Liebe beweisen - denn sie ist in dir und nicht meßbar. Trotzdem ist sie doch da, oder nicht? Hardere nicht zu sehr mit dem Verlust und klammere dich an Beweise. Vielleicht kannst du so das Ausmaß dieses Geschenks garnicht genießen.
Verstehst du, was ich sagen will?
 
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