Hass-Postings: "Dagegen halten - Mund aufmachen" - Anja Reschke

Aber doch so wichtig, das Du Dich am Thema beteiligt`s?
Das Thema "Flüchtlinge" und eine sachliche Einordnung finde ich wichtig, schließlich lebe ich in einem Land, dass dieses Jahr mit 1 Millionen Zuzüge rechnet, störend sind allerdings die Bewertungen über andere Menschen, die hier ihre Meinung zum Thema schreiben. Um die gehts doch garnicht.
Jede Diskussion wäre viel leichter, wenn jeder nur seine eigenen Ansichten zum Thema kundtäte und sich nicht immer bemüßigt fühlen würde, den Verfasser auf eine gehässige, untergriffige Art zu bewerten, herabzusetzen und in eine rechtsradikale Ecke zu schieben.
 
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Aus dem Link:
Rechtsextreme lehnen unsere Verfassung ab. Insbesondere Artikel 1 des Grundgesetzes, in dem es heißt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie bestreiten, dass Menschen gleichwertig sind und verneinen auch das staatliche Gewaltmonopol. Tatsächlich gibt es auch rassistische Vorurteile jenseits des Rechtsextremismus, bei Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft. Darüber hinaus gibt es diejenigen, die von der neuen Weltlage verunsichert sind, die Neues stets verunsichert, und jene, die kein Mitgefühl empfinden mit der vertriebenen Familie, die zu ihnen in die Gemeinde kommt. Das sind keine Rechtsextremen.

Gut das das mal gesagt wurde. Und dazu zählen ja eh jene Menschen, die sachliche Probleem sehen, schildern, schauen,w as so in der Politik derzeit läuft und auch, dass es natürlich auch Grenzen gibt, z.B. wie viele Menschen hier dauerhaft aufgenommen werden können. Auch das sind keine Rechtsextremen! ;)



Rechtsradikalismus



Was heißt Rechtsradikalismus und auf wen trifft die Bezeichmung rechtsradikal zu?

Als radikal (von lateinisch ''radi'' = Wurzel, Ursprung) werden politisch-ideologische Grundeinstellungen beziehungsweise Bestrebungen bezeichnet, die gesellschaftliche Fragen und Probleme von deren Ursprüngen bis in die letzten Details, also mit besonderer Konsequenz und einseitiger Kompromisslosigkeit, zu lösen suchen. Radikale Strömungen verstoßen nicht zwangsläufig gegen die Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

In der politischen Auseinandersetzung werden die Begriffe ''rechtsextrem'' bzw. ''rechtsradikal'' häufig synonym verwendet.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die Abgrenzung zwischen (Rechts-)Radikalismus und (Rechts-)Extremismus klar definiert:"Als extremistisch werden die Bestrebungen bezeichnet, die gegen den Kernbestand unserer Verfassung – die freiheitliche demokratische Grundordnung – gerichtet sind. Über den Begriff des Extremismus besteht oft Unklarheit. Zu Unrecht wird er häufig mit Radikalismus gleichgesetzt. So sind z.B. Kapitalismuskritiker, die grundsätzliche Zweifel an der Struktur unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung äußern und sie von Grund auf verändern wollen, noch keine Extremisten. Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird; jedenfalls nicht, solange er die Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung anerkennt."Hier hat sich von amtlicher Seite eine Begriffsumdeutung durchgesetzt. In den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik wurden nämlich verfassungsfeindliche Bestrebungen von rechts als ''rechtsradikal'' deklariert. Seit Beginn der 1970er Jahre werden rechtsgerichtete Demokratiefeinde offiziell nun als Rechtsextremisten bezeichnet.

Von den Behörden und der Sozialwissenschaft wird der Begriff Rechtsradikalismus seitdem in der Regel auf Personen und Organisationen gerichtet, die klar rechts der Mitte des politischen Spektrums stehen, dabei allerdings im Rahmen der Verfassung bleiben. Der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht Rechtsradikalismus in der Regel nicht feindlich gegenüber.

Die Grenzen vom Rechtsradikalismus zum Rechtsextremismus sind dabei allerdings häufig fließend.

Einer Definition des Politikwissenschaftlers Michael Minkenberg zufolge schließt der Rechtsradikalismusbegriff ''auch Kräfte und Bewegungen'' ein, die ''die geltende demokratische Ordnung als solche nicht in Frage stellen, jedoch durch Rückgriff auf den ultranationalistischen Mythos eine Radikalisierung nach rechts und damit eine Revision der Verfassungswirklichkeit anstreben."[4]
http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41312/was-ist-rechtsextrem?p=all


Ist jetzt die Frage was ein "jenseits der politischen Mitte" definiert.... wären beispielsweise CSU und die LINKE nach dieser Definition bereits radikal?
 
Das Thema "Flüchtlinge" und eine sachliche Einordnung finde ich wichtig, schließlich lebe ich in einem Land, dass dieses Jahr mit 1 Millionen Zuzüge rechnet, störend sind allerdings die Bewertungen über andere Menschen, die hier ihre Meinung zum Thema schreiben. Um die gehts doch garnicht.
Jede Diskussion wäre viel leichter, wenn jeder nur seine eigenen Ansichten zum Thema kundtäte und sich nicht immer bemüßigt fühlen würde, den Verfasser auf eine gehässige, untergriffige Art zu bewerten, herabzusetzen und in eine rechtsradikale Ecke zu schieben.
Da hast jetzt Du wieder Recht, Danke.
 

Rechtsradikalismus



Was heißt Rechtsradikalismus und auf wen trifft die Bezeichmung rechtsradikal zu?

Als radikal (von lateinisch ''radi'' = Wurzel, Ursprung) werden politisch-ideologische Grundeinstellungen beziehungsweise Bestrebungen bezeichnet, die gesellschaftliche Fragen und Probleme von deren Ursprüngen bis in die letzten Details, also mit besonderer Konsequenz und einseitiger Kompromisslosigkeit, zu lösen suchen. Radikale Strömungen verstoßen nicht zwangsläufig gegen die Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

In der politischen Auseinandersetzung werden die Begriffe ''rechtsextrem'' bzw. ''rechtsradikal'' häufig synonym verwendet.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die Abgrenzung zwischen (Rechts-)Radikalismus und (Rechts-)Extremismus klar definiert:"Als extremistisch werden die Bestrebungen bezeichnet, die gegen den Kernbestand unserer Verfassung – die freiheitliche demokratische Grundordnung – gerichtet sind. Über den Begriff des Extremismus besteht oft Unklarheit. Zu Unrecht wird er häufig mit Radikalismus gleichgesetzt. So sind z.B. Kapitalismuskritiker, die grundsätzliche Zweifel an der Struktur unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung äußern und sie von Grund auf verändern wollen, noch keine Extremisten. Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird; jedenfalls nicht, solange er die Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung anerkennt."Hier hat sich von amtlicher Seite eine Begriffsumdeutung durchgesetzt. In den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik wurden nämlich verfassungsfeindliche Bestrebungen von rechts als ''rechtsradikal'' deklariert. Seit Beginn der 1970er Jahre werden rechtsgerichtete Demokratiefeinde offiziell nun als Rechtsextremisten bezeichnet.

Von den Behörden und der Sozialwissenschaft wird der Begriff Rechtsradikalismus seitdem in der Regel auf Personen und Organisationen gerichtet, die klar rechts der Mitte des politischen Spektrums stehen, dabei allerdings im Rahmen der Verfassung bleiben. Der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht Rechtsradikalismus in der Regel nicht feindlich gegenüber.

Die Grenzen vom Rechtsradikalismus zum Rechtsextremismus sind dabei allerdings häufig fließend.

Einer Definition des Politikwissenschaftlers Michael Minkenberg zufolge schließt der Rechtsradikalismusbegriff ''auch Kräfte und Bewegungen'' ein, die ''die geltende demokratische Ordnung als solche nicht in Frage stellen, jedoch durch Rückgriff auf den ultranationalistischen Mythos eine Radikalisierung nach rechts und damit eine Revision der Verfassungswirklichkeit anstreben."[4]
http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/41312/was-ist-rechtsextrem?p=all


Ist jetzt die Frage was ein "jenseits der politischen Mitte" definiert.... wären beispielsweise CSU und die LINKE nach dieser Definition bereits radikal?
Ja, der Begriff "jenseits der politischen Mitte" ist schon verdammt dehnbar. Der Begriff "politische Mitte" bedeutet doch nichts anderes, als das, was gerade vorgegeben wird, auch aktuell ist und jede Abweichung aus dieser so genannten "Mitte" mit links oder rechts gedeutet wird.
So ein Blödsinn, bist nicht Du gemeint, kann nur Menschen einfallen, die Zuhause wohl zuviele Schubladen übrig haben.
 
Ist jetzt die Frage was ein "jenseits der politischen Mitte" definiert.... wären beispielsweise CSU und die LINKE nach dieser Definition bereits radikal?
Für mich klar: Nein, beides sind bürgerliche Parteien, die sich auf dem Boden des Grundgesetzes bewegen. Von radikal kann m.E. hier keine Rede sein.

Einer Definition des Politikwissenschaftlers Michael Minkenberg...

Es ist halt eine Meinung, die man teilen kann oder auch nicht.
 
Das Thema "Flüchtlinge" und eine sachliche Einordnung finde ich wichtig, schließlich lebe ich in einem Land, dass dieses Jahr mit 1 Millionen Zuzüge rechnet, störend sind allerdings die Bewertungen über andere Menschen, die hier ihre Meinung zum Thema schreiben. Um die gehts doch garnicht.
Jede Diskussion wäre viel leichter, wenn jeder nur seine eigenen Ansichten zum Thema kundtäte und sich nicht immer bemüßigt fühlen würde, den Verfasser auf eine gehässige, untergriffige Art zu bewerten, herabzusetzen und in eine rechtsradikale Ecke zu schieben.

Das Differenzieren wäre auch leichter, wenn man deutlich gezeigt werden würde, was einen von der "rechtsradikalen Ecke" groß unterscheidet. Wenn man Befürchtungen bzgl. Islamisten hat und sich wünscht, dass muslimische Einwanderer belegen sollen, keine Islamisten zu sein, fände ich das eigentlich im Rahmen dieser Diskussion nur gerecht.

Und, wenn die Schlagworte in dieser Diskussion - z.B. "Wirtschaftsflüchtlinge" - die gleichen sind, wie sie von der rechtsradikalen Ecke kommen, und wie sie auch in besagten Hass-Postings zu lesen sind - wäre die Distanzierung in der Darstellung der eigenen Ansichten von den "besorgten Bürgern" umso hilfreicher.

Das Ursprungsthema sind besagte Hass-Postings, und dass man deutlich dagegen Stellung beziehen kann und sollte. Davon sehe ich von einer Seite hier herzlich wenig - sondern nur Befürchtungen darüber, wieviele Flüchtlingen hier auftauchen und welche Gesinnung sie denn so mitbringen können. Das ist imnhaltlich fast identlisch mit den Hass-Postings mit dem Unterschied, dass letztere noch mitunter indirekt zu Gewalt aufrufen oder diese gutheißen würden. Ist das der einzige Unterschied? Ich hoffe doch nicht, bzw. gehe auch nicht davon aus... es ist aber eben schwierig die sonstigen Unterschiede auszumachen.
 
Menschen demütigen oder sich über sie lustig machen führt aber nur zu noch mehr Hass, der sich dann gern gegen Schwächere richtet, wie eben Flüchtlinge.

Auch das ist eine Art, Menschen auseinander zu bringen, so daß sie ihre Kraft gegeneinander wenden und nicht zusammen fügen, um gegen die wahren Ursachen der Probleme anzugehen. Für die Politiker und Konzerne ist das bequem, was täten die, wenn sich das Volk tatsächlich eint und nach Veränderung verlangt? Wenn sich die Menschen nicht mehr ablenken lassen mit Kämpfen gegeneinander und gegen Schwächere und Außenseiter?

@Loop
Ich glaube nicht an den guten Kern in allen Menschen. Da hab ich einfach zu viel Negatives erlebt. Ich kann die Angst der Menschen verstehen, aber es gibt Zeiten zum Reden und Zeiten, wo einzig und allein Handeln gefragt ist. Wer jemandem in Not nicht hilft, macht sich in meinen Augen der unterlassenen Hilfeleistung strafbar. Da hab ich einfach kein Verständnis mehr. Ich werde auch niemals Verständnis haben, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder z. B. auch wegen Einschränkungen durch Behinderung oder Krankheit die Würde genommen wird. Es werden ja auch die eigenen Leute ausgegrenzt, sobald sie Geld kosten und die Gemeinschaft belasten, Kranke werden als Schmarotzer abgestempelt, obwohl auch sie vorher in die Sozialversicherungen eingezahlt haben. Sobald jemand aus dem System fällt, ist er nichts mehr wert und wird stigmatisiert. Klar dass Flüchtlinge deshalb ebenso wenig eine würdevolle Behandlung erwarten können. Diese Gesellschaft ist zum Kotzen.
 
Und, wenn die Schlagworte in dieser Diskussion - z.B. "Wirtschaftsflüchtlinge" - die gleichen sind, wie sie von der rechtsradikalen Ecke kommen, und wie sie auch in besagten Hass-Postings zu lesen sind - wäre die Distanzierung in der Darstellung der eigenen Ansichten von den "besorgten Bürgern" umso hilfreicher.
Ich bin nicht bei FB und lese auch sonst keine Hass-Postings.
Es geht dir um Distanzierung und eindeutig Stellung beziehen?
Ich würde mich inzwischen ganz klar bei dem rechten (nicht den Nazis)Parteien-Spektrum (CSU) einordnen undzwar aufgrund ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik. Das war mal ganz anders, ich war eigentlich immer Sozialdemokrat.
 
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