Hartzler als Hundehaufenkontrolleure

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... leider ist es wirklich auch so, das sogenante reiche oder superreiche keine ahnung vom leben des volkes haben und auch sich darum keine gedanken machen... politiker eingeshclossen.
Ist das nicht umgekehrt ganz genauso? Was weißt du über den Tagesablauf eines Wirtschaftsbosses in Krisenzeiten? Wann steht er auf, wann beginnt sein Arbeitstag und wann endet er? Was muss er den ganzen Tag machen, welche Verantwortung hat er zu tragen? Wie und in welchem Umfang muss er sich weiterbilden, angenehme oder unangenehme Verhandlungen führen?

Sind Reiche, Superreiche oder Politiker nicht auch ein Teil des Volkes?

Hier werden "Reiche" selten als hochmotivierte Schaffer dargestellt, die bereits in Schul-/Ausbildungs-/Studienzeiten einen großen Teil des Tages mit Lernen sprich Arbeiten beschäftigt sind um überhaupt erstmal in eine entsprechende Position zu kommen, sondern eher als die Buhmänner der Nation, denen unverdienerweise die gebratenen Tauben in den Hals fliegen.

"Von nix kommt nix!", ein altes aber ausserordentlich zutreffendes Sprichwort.

R.
 
"Von nix kommt nix!", ein altes aber ausserordentlich zutreffendes Sprichwort.

R.

naja, wobei ich die Höhe mancher Einkommen wirklich nicht verstehe - vor allem, wenn im gleichen Unternehmen Menschen unterbezahlt werden.
Oder wenn das Unternehmen mit Steuern subventioniert wird, weil gerade die Menschen mit dem hohen Einkommen in diesem Unternehmen schlecht gewirtschaftet haben.
 
Ab wann gilt man eigentlich als reich?


Die Begriffsdefinition “reich” ist in der Bundesrepublik genau festgelegt. Singles, die monatlich mehr als 3.418 Euro verdienen, werden in der Statistik als reich geführt. Bei Paaren liegt die Einkommensgrenze bei einem monatlichen Verdienst 5.127 Euro. Daher sind also schon Menschen als reich zu bezeichnen, die mehr als 40.000 Euro im Jahr verdienen. Andererseits werden erst Einkommen über 250.000 Euro mit der sogenannten Reichensteuer belegt.
 

Die Begriffsdefinition “reich” ist in der Bundesrepublik genau festgelegt. Singles, die monatlich mehr als 3.418 Euro verdienen, werden in der Statistik als reich geführt. Bei Paaren liegt die Einkommensgrenze bei einem monatlichen Verdienst 5.127 Euro. Daher sind also schon Menschen als reich zu bezeichnen, die mehr als 40.000 Euro im Jahr verdienen. Andererseits werden erst Einkommen über 250.000 Euro mit der sogenannten Reichensteuer belegt.

Ok, die Menschen mit 3.418 € bzw. 5.127 € (brutto oder netto?) haben zwar mehr Geld zur Verfügung als der Durchschnitt der Bevölkerung, da sehe ich aber nicht soviel Gefahr der Ab-/Ausgrenzung wie bei den Menschen, die überdimensional viel Geld bekommen und sich mit ihrem Geld (teure Hobbies, Luxuswohngegenden, etc.) von dem Rest der Bevölkerung abschotten und den Kontakt mit den Normalbürgern auf ein Minimum reduzieren.
 
naja, wobei ich die Höhe mancher Einkommen wirklich nicht verstehe - vor allem, wenn im gleichen Unternehmen Menschen unterbezahlt werden.
Oder wenn das Unternehmen mit Steuern subventioniert wird, weil gerade die Menschen mit dem hohen Einkommen in diesem Unternehmen schlecht gewirtschaftet haben.
Tja, die "Kleinen" kommen um 8 und lassen um 5 den Löffel fallen, die Mittleren kommen auch um 8, können aber um 5 noch nicht gehen, wenn noch irgend etwas anliegt und die Oberen kommen vielleicht auch um 8, für die ist aber abends um 8 im allgemeinen der Tag immer noch nicht zu Ende.

Frag mal die "armen unterbezahlten Menschen", ob sie zu einem 12 Stunden Tag (meist 6 Tage in der Woche) bereit sind, zu Weiterbildung, Verantwortung und als Freizeitgestaltung noch ständigem Lesen im Wirtschaftsteil (nicht einer Zeitung, sondern aller überregionaler) etc..

Da ist keine Zeit für Lulli-Seminare am Wochende, stundenlanges Chatten in irgendwelchen Foren oder Grillerchen am Badesee.

Genau die, die sich heute beklagen, dass sie so arm und unterbezahlt sind, waren auch die, die bereits in der Schule die Null-Bock-Nummer geschoben haben und möglichst schnell und unproblematisch "Geld verdienen" wollten. Wer nicht viel/lange lernt, kann schnell Geld verdienen - klar - aber dieses "Anfangseinkommen" wird sich halt auch nie sonderlich steigern, sprich: Karriere findet da dann nicht statt.

Ich kenne nicht einen einzigen gesunden Menschen pers., der eine qualitativ hochwertige Ausbildung hat (gleich ob Handwerk oder Studium) und sich von der Welt gestaft und ausgebeutet fühlt. Ist halt mit viel Arbeit und Disziplin verbunden wenn man was erreichen will, und das beginnt bereits in jungen Jahren .....

R.
 
Tja, die "Kleinen" kommen um 8 und lassen um 5 den Löffel fallen, die Mittleren kommen auch um 8, können aber um 5 noch nicht gehen, wenn noch irgend etwas anliegt und die Oberen kommen vielleicht auch um 8, für die ist aber abends um 8 im allgemeinen der Tag immer noch nicht zu Ende.

Da ist keine Zeit für Lulli-Seminare am Wochende, stundenlanges Chatten in irgendwelchen Foren oder Grillerchen am Badesee.
Das trifft nicht auf alle zu, da kannst Du gewiss sein....


Genau die, die sich heute beklagen, dass sie so arm und unterbezahlt sind, waren auch die, die bereits in der Schule die Null-Bock-Nummer geschoben haben und möglichst schnell und unproblematisch "Geld verdienen" wollten. Wer nicht viel/lange lernt, kann schnell Geld verdienen - klar - aber dieses "Anfangseinkommen" wird sich halt auch nie sonderlich steigern, sprich: Karriere findet da dann nicht statt.
Das kannst Du so pauschal nicht sagen, ist in meinen Augen ein Schubladendenken, was Du da machst.
Was ist mit den Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft keine Chance für eine weiterführende Schule hatten (obwohl sie intelligent genug gewesen wären)? Mit den Menschen, die aufgrund von Schicksalsschlägen keinen geraden Lebenslauf hinlegen konnten?
Und nicht zuletzt: was ist mit den Menschen, die nur mit ihrem Ellbogen denken, andere Menschen ausbeuten und dabei selbst den Reibach machen?

Ich kenne viele fleißige Menschen, die - trotzdem! - materiell keine großen Sprünge machen können. Die beim Bäcker 6 Tage in der Woche hinter der Theke stehen und dennoch nicht wissen, wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Die Überstunden schieben - und das Geld reicht immer noch nicht zum Leben.

Das Argument Fleiss und Arbeitsbereitschaft kannst Du knicken. Damit alleine wird man gewiss nicht reich.
 
Tja, die "Kleinen" kommen um 8 und lassen um 5 den Löffel fallen, die Mittleren kommen auch um 8, können aber um 5 noch nicht gehen, wenn noch irgend etwas anliegt und die Oberen kommen vielleicht auch um 8, für die ist aber abends um 8 im allgemeinen der Tag immer noch nicht zu Ende.

Frag mal die "armen unterbezahlten Menschen", ob sie zu einem 12 Stunden Tag (meist 6 Tage in der Woche) bereit sind, zu Weiterbildung, Verantwortung und als Freizeitgestaltung noch ständigem Lesen im Wirtschaftsteil (nicht einer Zeitung, sondern aller überregionaler) etc..

Da ist keine Zeit für Lulli-Seminare am Wochende, stundenlanges Chatten in irgendwelchen Foren oder Grillerchen am Badesee.

Genau die, die sich heute beklagen, dass sie so arm und unterbezahlt sind, waren auch die, die bereits in der Schule die Null-Bock-Nummer geschoben haben und möglichst schnell und unproblematisch "Geld verdienen" wollten. Wer nicht viel/lange lernt, kann schnell Geld verdienen - klar - aber dieses "Anfangseinkommen" wird sich halt auch nie sonderlich steigern, sprich: Karriere findet da dann nicht statt.

Ich kenne nicht einen einzigen gesunden Menschen pers., der eine qualitativ hochwertige Ausbildung hat (gleich ob Handwerk oder Studium) und sich von der Welt gestaft und ausgebeutet fühlt. Ist halt mit viel Arbeit und Disziplin verbunden wenn man was erreichen will, und das beginnt bereits in jungen Jahren .....

R.

entspricht nicht meiner erfahrung, wohlgemerkt mittelständige unternehmen...

was ich sah ging ehr in die richtung mit angst druck zu erzeugen und der chef sagt, wann 5 ist, ob am we frei ist etc..

falls du jetzt meinen solltest, dass es ja dann wenigstens gleich wäre mit dem, was der chef erträgt... nein, weil es erstens ein psychischer unterschied ist, ob man sich mal in en sessel fallen lassen kann, oder man ständig hin und her flitzt. der noch wesentlichere unterschied ist die selbstbestimmung. die steht sogar im gg.

übrigens in der firma, an die ich gerade speziell denke, hatte der chef nebenbei zeit für seinen dr. titel, den er für sein unternehmen nicht braucht, also privates vergnügen... von wegen lullie-seminare und chatten. der chef war auch derjenige, der am we. ehr wenig bzw. nicht da war. ich weiß, dann arbeitet der halt von zu hause aus, und wenn er die zeitung am baggersee liest ist das freilig auch arbeit...

von manchen bekannten höre ich ähnliches... viele viele einzelfälle
 
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Tja, die "Kleinen" kommen um 8 und lassen um 5 den Löffel fallen, die Mittleren kommen auch um 8, können aber um 5 noch nicht gehen, wenn noch irgend etwas anliegt und die Oberen kommen vielleicht auch um 8, für die ist aber abends um 8 im allgemeinen der Tag immer noch nicht zu Ende.

Frag mal die "armen unterbezahlten Menschen", ob sie zu einem 12 Stunden Tag (meist 6 Tage in der Woche) bereit sind, zu Weiterbildung, Verantwortung und als Freizeitgestaltung noch ständigem Lesen im Wirtschaftsteil (nicht einer Zeitung, sondern aller überregionaler) etc..

Da ist keine Zeit für Lulli-Seminare am Wochende, stundenlanges Chatten in irgendwelchen Foren oder Grillerchen am Badesee.

Genau die, die sich heute beklagen, dass sie so arm und unterbezahlt sind, waren auch die, die bereits in der Schule die Null-Bock-Nummer geschoben haben und möglichst schnell und unproblematisch "Geld verdienen" wollten. Wer nicht viel/lange lernt, kann schnell Geld verdienen - klar - aber dieses "Anfangseinkommen" wird sich halt auch nie sonderlich steigern, sprich: Karriere findet da dann nicht statt.

Ich kenne nicht einen einzigen gesunden Menschen pers., der eine qualitativ hochwertige Ausbildung hat (gleich ob Handwerk oder Studium) und sich von der Welt gestaft und ausgebeutet fühlt. Ist halt mit viel Arbeit und Disziplin verbunden wenn man was erreichen will, und das beginnt bereits in jungen Jahren .....

R.


Stimm ich voll zu.

Ich habe 20 Jahre lang als Führungskraft mitgespielt. Mit Einkommen von über 200.000 im Jahr.
Bereits während der Lehrzeit ging ich freiwillig am Samstag in die Berufschule, damit ich meine Fachschulreife kriegte. Andere lagen in der Zeit im Freibad.
danach die Ingenieurschule mit 40 Stunden die Woche und dazu noch 20 Stunden Schaltpläne zeichnen, von irgendwas musste ich ja leben.
Später, als Unternehmer, ging eine Woche 6,5 Tage, mit langen Tagen. Und am Sonntagnachmittag hatte ich dann auch 4 Stunden Zeit für meine Kinder. Die mich sonst nicht sahen. Da ich morgens schon weg war und abends erst nach Hause kam, wenn sie schon schliefen.

Nee, von nichts kommt wirklich nichts.

Wobei ich aber nicht einsehe, dass ein Winterkorn bei VW das 100-fache des Durchschnittslohns der VW-Arbeiter bekommt. Das 20-fache wäre schon gut bezahlt und auch verdient.

:)

crossfire


 
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