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Um mal ein paar schnell zu nennen: leistbares Wohnen, ein der Zeit angepasstes Schul- und Bildungssystem, gesunde Nahrungsmittel, ein Ende dieser Volksspalterei auf allen Längen und ein Entgegenwirken des Auseinanderdriftens zwischen Reich und Arm

Ich denke schon, dass das u.a. Bedürfnisse der Menschen sind ...


:o
Zippe
Klar, das sind grundlegende Bedürfnisse, aber nicht das Versäumnis von einem Bundeskanzler, der grad mal ein paar Wochen im Amt ist.
Es gibt immer viele Faktoren zu berücksichtigen, die oft eben auch bestimmten Ansprüchen der Bevölkerung entgegen sprechen. Irgendwo muss ja auch das Geld herkommen für die Bedürfnisse.
Umverteilung von oben nach unten hört sich einfach an, ist aber in einem Rechtsstaat nicht so einfach.
Jedenfalls bin ich gespannt, wie sich Kurz in seinem Amt bewährt. Ich könnte mir vorstellen er tut auch Europa gut, grad weil er kein Abnicker ist, der jeden europäischen Schwachsinn mitmacht.
 
Uhhh … vorsichtig.
Die FPÖ sind keine Nazis. Da bist du hier der einzige, der radikal ist mit seinen Urteilen.
FPÖ-Politiker werden von vielen als Nazis betrachtet, woran sie selbst schuld sind. Nach hunderten Aussagen rechtsradikaler bzw. rechtsextremer Gesinnung dürfen sie sich darüber nicht wundern. Und immer wieder spielen diese Leute dann die wehleidigen Opfer, die völlig zu Unrecht in die braune Ecke gerückt werden. Es sind ja nicht nur verbale Meldungen. FPÖler, die demonstrativ mit angesteckter Kornblume (dem geheimen Erkennungssymbol der illegalen Nazis in den 30er Jahren) das Parlament betreten haben, sprechen auch ohne Worte Bände. Warum machen sie sowas? Als Modegag-Dekor sicher nicht.
Und Vizekanzler Strache hat sich in der Neonazi-Szene herum getrieben ("Jugendsünden"). Ich glaube ihm keinesfalls, dass er mit dem "Kühnengruß" nur "drei Bier bestellt" hat. Er hat sogar zugegeben, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass von ihm Jugendfotos mit dem Hitlergruß existieren.
Es wird dann wieder und wieder von diversen Attitüden Abstand genommen - aber wohl nur, weil die Partei Stimmenverlust fürchtet, wenn Einzelne zu weit gehen und weil man im legalen Rahmen bleiben muss.
Immer wieder braune Rülpser und immer wieder fadenscheinige Ausreden.
Selbstverständlich ist die FPÖ keine Nazi-Partei (wäre ja auch verboten), aber der Background ist sehr weit rechts außen. Leute, die von "Umvolkung" sprechen und die österreichische Nation als "Missgeburt" bezeichnen (damit soll suggeriert werden, dass Österreich eigentlich zu Deutschland gehört), kann ich in der Politik nicht akzeptieren.
Ältere Menschen, denen eine gewisse Diktion aus ihrer Kindheit und Jugend vertraut ist, reagieren da besonders sensibel (entweder zustimmend oder ablehnend).
 
FPÖ-Politiker werden von vielen als Nazis betrachtet, woran sie selbst schuld sind. Nach hunderten Aussagen rechtsradikaler bzw. rechtsextremer Gesinnung dürfen sie sich darüber nicht wundern. Und immer wieder spielen diese Leute dann die wehleidigen Opfer, die völlig zu Unrecht in die braune Ecke gerückt werden. Es sind ja nicht nur verbale Meldungen. FPÖler, die demonstrativ mit angesteckter Kornblume (dem geheimen Erkennungssymbol der illegalen Nazis in den 30er Jahren) das Parlament betreten haben, sprechen auch ohne Worte Bände. Warum machen sie sowas? Als Modegag-Dekor sicher nicht.
Und Vizekanzler Strache hat sich in der Neonazi-Szene herum getrieben ("Jugendsünden"). Ich glaube ihm keinesfalls, dass er mit dem "Kühnengruß" nur "drei Bier bestellt" hat. Er hat sogar zugegeben, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass von ihm Jugendfotos mit dem Hitlergruß existieren.
Es wird dann wieder und wieder von diversen Attitüden Abstand genommen - aber wohl nur, weil die Partei Stimmenverlust fürchtet, wenn Einzelne zu weit gehen und weil man im legalen Rahmen bleiben muss.
Immer wieder braune Rülpser und immer wieder fadenscheinige Ausreden.
Selbstverständlich ist die FPÖ keine Nazi-Partei (wäre ja auch verboten), aber der Background ist sehr weit rechts außen. Leute, die von "Umvolkung" sprechen und die österreichische Nation als "Missgeburt" bezeichnen (damit soll suggeriert werden, dass Österreich eigentlich zu Deutschland gehört), kann ich in der Politik nicht akzeptieren.
Ältere Menschen, denen eine gewisse Diktion aus ihrer Kindheit und Jugend vertraut ist, reagieren da besonders sensibel (entweder zustimmend oder ablehnend).

Da existiert sogar ein Video aus dem Burgtheater, bei der Aufführung von "Heldenplatz" .... - dieser Mann ist heute unser Vizekanzler ... da weiß man ja echt nicht mehr .....

Das ist übrigens ein sehr ausführliches Portrait - wie es in Österreich noch gar nie gemacht wurde.

http://gfx.sueddeutsche.de/apps/e563408/www/


:unsure:
Zippe
 
Da existiert sogar ein Video aus dem Burgtheater, bei der Aufführung von "Heldenplatz" .... - dieser Mann ist heute unser Vizekanzler ... da weiß man ja echt nicht mehr .....

Das ist übrigens ein sehr ausführliches Portrait - wie es in Österreich noch gar nie gemacht wurde.

http://gfx.sueddeutsche.de/apps/e563408/www/


:unsure:
Zippe
Ich hätte Strache auch nicht in der Regierung gebraucht, wobei ich mir denke, besser Vize als Kanzler.

Aber wenn die eitle Prinzessin Kern sich nicht zu gut gewesen wäre, unter Kurz den Vize zu machen bzw. wenn er Platz gemacht hätte für einen anderen, dann wärs vielleicht gar nicht zu dieser Regierung gekommen.
Noch besser wär natürlich gewesen, die Roten hätten einen gscheiteren Wahlkampf gemacht, dann wären sie vielleicht auch gewählt worden.....

Außerdem finde ich diese Empörung von der linken Seite jetzt äußerst pharisäerhaft, weil Kern durchaus mit Strache geliebäugelt hat, wenn er ihn zum Kanzler gemacht hätte (auch wenn er es jetzt abstreitet) und weil die SPÖ in vielen Gemeinden und sogar in einem Bundesland mit der bösen FPÖ regiert.
Wenn die FPÖ der eigenen Partei zur Macht verhilft, dann schaut man weit weniger streng hin wie jetzt, wo der böse Kurz dem Kern den Kanzlersessel weggenommen hat.
 
Ich hätte Strache auch nicht in der Regierung gebraucht, wobei ich mir denke, besser Vize als Kanzler.

Aber wenn die eitle Prinzessin Kern sich nicht zu gut gewesen wäre, unter Kurz den Vize zu machen bzw. wenn er Platz gemacht hätte für einen anderen, dann wärs vielleicht gar nicht zu dieser Regierung gekommen.
Noch besser wär natürlich gewesen, die Roten hätten einen gscheiteren Wahlkampf gemacht, dann wären sie vielleicht auch gewählt worden.....

Außerdem finde ich diese Empörung von der linken Seite jetzt äußerst pharisäerhaft, weil Kern durchaus mit Strache geliebäugelt hat, wenn er ihn zum Kanzler gemacht hätte (auch wenn er es jetzt abstreitet) und weil die SPÖ in vielen Gemeinden und sogar in einem Bundesland mit der bösen FPÖ regiert.
Wenn die FPÖ der eigenen Partei zur Macht verhilft, dann schaut man weit weniger streng hin wie jetzt, wo der böse Kurz dem Kern den Kanzlersessel weggenommen hat.


Ja eh ... jetzt haben wir den Salat.

Dennoch - ich find Kern nicht so verkehrt. Ich mag den - auch wenn er nicht besonders geschickt war - zugegeben ....

:)
Zippe
 
Ja eh ... jetzt haben wir den Salat.

Dennoch - ich find Kern nicht so verkehrt. Ich mag den - auch wenn er nicht besonders geschickt war - zugegeben ....

:)
Zippe
Ich hab ihn am Anfang auch gemocht, jetzt bereitet er mir nur mehr Magenweh, wenn ich ihn seh, weil ich solche Windfahnln ned mag.
Wenn ich dran denke, wie lang der Kaiser, der rote LH von Kärnten, an einem "Wertekatalog" herumgebastelt hat, um die FPÖ "regierungstauglich" zu machen, für den Fall, dass Kern bei der Wahl Erster wird.....und jetzt tun sie so empört, weil der Kurz mit ihnen regiert....da kommt mir nur mehr das Speiben.
 
FPÖ-Politiker werden von vielen als Nazis betrachtet, woran sie selbst schuld sind.
Wie gesagt, über den Sachverhalt will ich jetzt gar nicht diskutieren hier. Hat keinen Sinn.
Aber ich will noch sagen, niemand ist daran schuld, wie er von anderen betrachtet wird.
Jeder ist selbst schuld an der Art, wie er selbst andere betrachtet.
Anstatt zu versuchen, ihnen ihre Fehler glaubhaft und in gelassener Sachlichkeit aufzuzeigen, werden die "Nazi"-Rufe laut.
Dumm, dumm, dumm, einfach nur dumm!
 
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Die Hauptmotivationen eines Menschen, in die Politik zu gehen, sind meist: sich in der Öffentlichkeit profilieren wollen und Machtgelüste befriedigen. (Ausnahmen bestätigen die Regel). Politiker haben fast immer ein mächtig aufgeblähtes Ego.
Wie einfältig und naiv muss man eigentlich sein, wenn man glaubt, dass es einem Politiker primär um das "Wohl des Volkes" geht ?
Wird ein Kanzler angehimmelt, spielt eine gewisse Untertanenmentalität eine Rolle.
 
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