Gott=Mama?

grundsätzlich zu der frage,
ob nun gott mütterlich oder väterlich sei,
muss gesagt werden:

frag deine mutter wie sie es in ihrem körper gestaltet,
dass ein kind gezeugt wird,
heran wächst und geboren wird.
sie wird es dir nicht sagen können.

frag deinen vater wie er mit seiner körperkraft
ein haus baut, das feld bestellt und viehherden züchtet,
den feind erschlägt.
er wird es dir nicht sagen können.

erst danach nimmt man ein blatt papier und bleistift und schreibt es auf.
oder schaltet den computer ein, fährt ein programm hoch, und rechnet es aus.

dann entstehen mit hightech brutkästen und samenbänke.
die welt wird eine andere.

weil doch 12 monate in 360 tagen 30 mal enthalten sind.



und ein :weihna1
 
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Dankbarkeit ist ein Seinszustand der Umgebung gegenüber. Die Umgebung ist der Raum, wo einer sich befindet und gleichzeitig sein Heim. Das Universum. Ein grosses Haus, wo jeder Stein dein Bruder ist, tot oder lebendig. Man kann das ganze als schwingend betrachten, als sich bewegend. Deswegen vielleicht sogar alles als lebendig sehen. Das tue ich auch, irgendwie. Ob es persönlich ist oder nicht... auf kein Fall wird es persönlich, nur weil wir das so sehen wollen. Auf kein Fall wird es alles eins, nur weil wir es so definieren wollen. Hey... die Einsamkeit in dem Unbekannten ist kaum erträglich... dein Herz sucht die Wärme und ist dankbar für den kleinsten Funken eines Sterns, der dir ein wenig Licht schickt, von der Ferne. Diese Dankbarkeit bezieht sich vielleicht nicht auf etwas Persönliches. Sie richtet sich nicht auf etwas. Sie reist nicht von dir weg, hat kein Ziel. Sie ist da, in dir drinnen und leuchtet durch dein inneres Lächeln. Dieses Lächeln strahlt ein Licht von sich aus, um in jemandem aus der Ferne ein wenig Herzenswärme zu erwecken.

...und liebe Grüsse,
ALnei

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Mensch Alnei du hast mich verflucht -in eine Gans verwandelt.Ich hab bei deinem Schreiben eine Gänsehaut bekommen.Oder hat mich gerade der Jupiter gestriffen.Also raum-Zeit -ich glaub es kaum .Die gibbet doch garnicht -wenn ich unsere Bemühungen hier sehe.
Inti da hat Gott aber Glück gehabt ,dass er dich erschuf.Er wusste ,was er tat.Ja manchmal muss auch ein Gott von einem Menschenkind Hilfe annehmen können -und ich denke -Er/sie/es kann das auch.
Denn wenn das mit dem Wort so weitergegangen wäre wären wir ja in teufelsküche gekommen .Ich weiss jetzt nicht ,ob der gut oder schlecht kocht.aber ernst beiseite.
Gott als Wort läuft für mich betrachtet auf Fremdbestimmung (Religion im schlimmsten Fall)oder :Ich bin Gott,da ich es ja bin der diesen Wortgral diesen Kelch füllt.Möge er an mir vorbeigereicht werden .Da trickst die jüdische mystik ein wenig rum und sagt :Ätsch gibt kein wort -darfst auch nicht aussprechen .Ich weiss nicht so recht ,ob das das Problem löst.Da finde ich Inti einfach besser.
Macht alles leeer-dann kommt er dein stern und nichts wird sein wie es war -aus dem menschen wird ne gans,der vom drachen gepackte.
Alles Liebe hw
 
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Oder so: Leere das Wort aus, reinige es von allen Vorstellungen, verbanne alles, was noch rumschleicht und mit seiner Form dort Schatten macht ! Dann verbanne jeden Buchstaben gesondert. Lass die Erde ihn begraben oder Wasser ihn wegwaschen, lass den Wind ihn weg verwehen oder Feuer ihn verbrennen ! Jedes Element in seine Quelle zurückkehren lassen... und schau und schau ! Da ist doch der Geist; da ist noch der Geist geblieben ! Sein Licht mag dich blenden... verbanne ihn ! Weg ! Weg mit dem Geist ! Dein ist das Schwert und wenn von dem Wort nichts geblieben ist, wirf das Schwert weg... und lausche... lausche nicht ! Da ist nichts was du lauschen könntest. Die Ewigkeit geht vorbei, doch ist das nur ein geringfügiger Moment... der Wiedergeburt ? Nein, der Transformation ! Wo war es ? War es wirklich nicht ? Unsichtbar ! Für alle und für sich. Öffne deinen Mund... lass den Wind austreten ! Und lausche... und höre... den Ton, der sich als erster formen wird...

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Liebe Grüße,
ALnei

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Wenn es mir mal wieder danach ist ganz bescheiden zu werden -lausche ich meinem Atem und bleib einfach still.Vielmehr bleibt nicht und doch ist die Basis für mein neues Paradies damit gelegt.Ich traue mich jetzt ganz einfach mal nach diesen Zeilen nocht etwas zu schreiben.Denn immer stille sein kann ich nicht mehr.Ich hab so lange geschwiegen zu lange .Da ist was in mir erwacht.Sch -leise .Doch wenn du leise wirst wachen sie auf deine längst begrabenen Träume und Sehnsüchte .Sie werden wieder lebendig und spielen mit dir wie damals als du einfach warst -einfach nur da -einfach nur sein.Donnernd weht das Licht durch die Weite und umschliesst alle meine Hoffnungen .Meine Ängste haben Macht über mich verloren und sind der Liebe gewichen.Ich muss nicht geliebt werden .Ich liebe-das reicht.
Alles liebe HW
 
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Wenn ich die Stille erreiche, verlasse ich die Welt. Sie ist nur noch ein kleiner Punkt vor meinen Augen, der schwindet. Fast kein Gefühl mehr bleibt, weil die meisten an diese Welt gebunden sind. Alles ist in Ordnung, die Welt wird sich ganz gut ohne mich weiterdrehen, die Menschen werden es perfekt schaffen, ohne mich auf der Oberfläche der Erde weiterzuschreiten. Und ich werde sie alle auch nicht vermissen. Die Dankbarkeit ist da; es war einmal das Leben und waren einmal die Freunde. Es bleibt noch so etwas wie ein Wunsch, für alle, die Menschen geblieben sind, dass sie glücklich sind und ein inneres Lächeln, ein Licht, das in mir sich entzündet und ausbreitet durch das ganze Selbst. Ich schliesse die Augen, lausche der Stille zwischen den Herzschlägen, bis sie langsam ruhiger und ruhiger werden, bis sie sich in sich zurückziehen und... verschwinden... sich mit der Stille verschmelzen... und ich verschmelze mich mit dieser Stille genauso... frei... entspannt... zufrieden... glücklich... achtsam. Das sind die Momente der Stille... wer weiss; vielleicht wird das Ende meiner Menschlichkeit irgendwie ähnlich sein ?

Bis dann...
liebe Grüsse !

ALnei

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Tut mir leid Alnei -deine Poesie wird vermisst damit du auch -denn ich sehe da keinen Unterschied. Ja vielleicht werd ich dich hassen ,wenn du gehst -willste das riskieren ?Also lass uns bitte weiter an deiner schweren Leichtigkeit teilhaben
doch ich weiss natürlich auch -nichts ist selbstverständlich und dieses Geschenk Gottes eine Bereicherung durch und durch.VielleicHt muss man das auch mal riskieren zu sagen ,dass man jemanden nicht abgrundtief nur hasst.:clown:
Alles Liebe HW
 
Alnei so verstehe ich die Kabala auch.Für mich ist sie eine Vorbereitung auf die Meditation-aber man kann auch parallel das machen:Kabala und Meditation -wie ich meine-Ist aber nur meine Meinung -jeder wie er mag .Will das auch nicht zu lang ausführen ,denn das Thema hier ist ja auch sehr interessant-für mich ein ausgesprochener Glücksfall.Danke
Alles Liebe HW
 
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Ja, du hast recht.

Die, die bleiben, vermissen.
Die, die bleiben, trauern.

Den Hass muss man auch riskieren,
wenn man geht :)...

wir hassen die, die gegangen sind
vielleicht und wenn, weil wir neidisch sind...
...wir sind nämlich immer noch da...

tik-tak,
tik-tak,
tik-..

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Liebe Grüsse,

ALnei

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Na gut -dann lass uns zwischen 2 Vulkanen ein Drahtseil spannen und dort auf dem Drahtseil in 5000 Metern eine Party feiern mit open end.Da kann dann auch keiner meckern wenn da mal einer gehen will.Tak
Alles Liebe HW
 
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