Gott ist gefährlich

danke dass du mir das zugestehst
Das hat damit gar nichts zu tun. Da betrachtest du einen einzelnen Aspekt eines katholischen Rituals.
viele Aspekte - stolze, mit der Lebensenergie verbundene Menschen sehen anders aus als Anhänger von Christentum usw...


Das hat nichts zu tun mit meiner Erkenntnis Gottes, sondern hat zu tun mit deiner Definition Gottes, die du versuchst an Dingen festzumachen, die du bei Religionen interpretierst. Also es hat weder etwas mit mir zu tun, noch mit der Religion, die du definierst, sondern lediglich mit deiner Weltanschauung.
LGInti
ich definiere Gott (usw.) nicht - ich bin der festen Überzeugung dass Montheistische Religionen der Menschheit geschadet haben - ihn von der Natur entfremdet, das heilige/göttliche aus der WElt rausgerissen und irgendwo draußen hingestellt und als etwas das man sich verdienen muss...
gibt wie überall auch wertvolles (Herz Jesu-GEbet, die Wüstenväter, Exerzitien im Alltag usw....)
 
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All jene, die an den "Gott der Bibel" glauben, müssen ja in diesem "Gott der Bibel" eine Gefahr sehen, sonst könnten sie nicht "gottesfürchtig sein oder werden". Furcht vor Gott impliziert eine Gefahr.
Wenn Bibelgläubige nun sagen: "Nee, wir sehen keine Gefahr in Gott", dann glauben sie an einen Gott, den sie nicht kennen und leben eine "übernommene Gläubigkeit", die nicht ihre eigene ist. Wie sonst sollte man gottesfürchtig sein, wenn keine Gefahr vorhanden ist.
"Gottesfurcht" kann man auch so verstehen dass man Respekt hat u. auch dass man sich bemüht Gott zu gefallen, so wie man handelt, wenn man jemanden mag/liebt.
Du fühlst die Gefahr, nicht zu genügen, und opferst dich drum auf, nur um ja den Pegel zu halten, was letztlich gefährlich ist.
Da 2017 vor der Tür steht beschäftige ich mich schon eine Weile mit Martin Luther. Interessant ist dass auch er dieses Gefahr kannte Gott nicht zu genügen. Wie denn auch? kein Mensch ist vollkommen! alles Bemühen, sich geißeln, beten bis zum umfallen, Opfer bringen, kann niemanden vor Gott "rechtfertigen". Luther kam schlussendlich darauf dass allein der Glaube den Menschen mit Gott versöhnt. "Justitia ex fide." Das ist eine Befreiung des Geistes! Automatisch versucht man ein besserer Mensch zu sein, der Druck vom "gut sein müssen um Strafe zu vermeiden" fällt weg. Diesem Druck sind Katholiken bspw. noch bis heute ausgesetzt. (das sage ich als ex-Katholikin u. ex-ZJ)
 
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Wie gefährlich bist du, der an Gott glaubt?
"Sehr" gefährlich, denn vieles was andere Menschen zur Verzweiflung treibt prallt immer öfter an mir ab :D
Was jedoch nicht heisst dass ich dabei bin lernresistent zu werden. Eher dass ich mir bewusst werde was ich brauche u. was nicht um wirklich frei zu sein/zu werden.
 
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was ist den mit 2017?

Das Datum, an dem später der Beginn der Reformation festgemacht wurde, ist der 31. Oktober 1517.

In 95 Thesen, die Martin Luther mit dem Ziel einer öffentlichen akademischen Diskussion an die Schlosskirche zu Wittenberg schlug, wendet er sich gegen die Praxis des Ablasshandels. In zahlreichen Veröffentlichungen entfaltet er danach seine Lehren, unter anderem in der Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“.

Eigentlich wollte Luther keine neue Kirche gründen. Ihn steuerte die Sehnsucht nach einer geistlichen Erneuerung. Wer weiss, vielleicht bringt das 500-Jahre-Jubiläum auch Neuerungen u. nicht nur ein sich auf den Lorbeeren ausruhen...
 
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viele Aspekte - stolze, mit der Lebensenergie verbundene Menschen sehen anders aus als Anhänger von Christentum usw...
Das sagt nur etwas aus darüber, was für Menschen du kennst und wie du sie beurteilst, aber ansonsten ist es nur ein nichtssagendes pauschales Urteil.
gibt wie überall auch wertvolles (Herz Jesu-GEbet, die Wüstenväter, Exerzitien im Alltag usw....)
oke also doch nicht so ganz der Pauschalist

Es waren immer Menschen, die dies oder das machten, und sie holten sich oft genug ihre scheinbare Berechtigung aus religiösen Lehren. Somit sind nicht Organisationen schlecht oder gar böse, sondern die Menschen, die in solchen Gruppen agieren.

Nicht DIE Deutschen, nicht DIE Religionen, nicht DIE Ausländer, sondern bestimmte Menschen (die sich mitunter in Gruppen organisieren, auftreten, oder so definiert werden).

LGInti
 
Das sagt nur etwas aus darüber, was für Menschen du kennst und wie du sie beurteilst, aber ansonsten ist es nur ein nichtssagendes pauschales Urteil.
Zu dieser Aussage stehe ich, sie wurde von mir oft genug überprüft - dass es ein paar Ausnahmen gibt ist überall zum Glück so (letzte tolle Aktion: http://www.findfightfollow.at/php/news.php, Gospels, beGEISTerte Gemeinschaften...

Es waren immer Menschen, die dies oder das machten, und sie holten sich oft genug ihre scheinbare Berechtigung aus religiösen Lehren. Somit sind nicht Organisationen schlecht oder gar böse, sondern die Menschen, die in solchen Gruppen agieren.
i
Stimmt wohl zumeist.
Dennoch denke ich dass durch das Auftreten der westlichen Monoreligionen der Mensch von der Natur, von der Heiligkeit des Lebens entwurzelt wurden.
Man feierte Jahreskreisfeste (bei unseren Breiten), hatte geheiligte Naturstätten, wertschätzte die Natur, Tiere und Pflanzen waren beseelt und somit behandelte man sie (zum überwiegend großen Teil) achtsam.
Doch dann: Gott ist da irgendwo draußen, macht euch die Erde untertan und ihr seit alle Sünder und müsst euch erst beweisen.
Jahreskreisfeste wurden durch Christliche Feste an gleichen oder ähnlichen Tagen ersetzt, Freie Menschen wurden als Hexen verbrannt ...

Natürlich sind dies Taten einzelner Menschen aber die Gedankenwende (nicht beseelte und geheiligte Welt - sondern sündige Welt) hat dies im weit größeren Ausmaß als sonst ermöglicht...
 
wer sagt denn das Gott das wirklich gesagt hat?
die Bibel haben Menschen geschrieben

ihr habt beide Recht Inti und Ceru, die Menschen haben sich entschieden das zu tun, warum auch immer
 
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