Gnosis: Die Botschaft des fremden Gottes

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Lk 19, 38-40

Sie riefen:

"Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn.
Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe!"


Da riefen ihm einige Pharisäer aus der Menge zu:

"Meister, bring deine Jünger zum Schweigen!"

Er erwiderte:

"Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien."


Hab 2,9

Weh dem, der für sein Haus unrechten Gewinn sucht,
und sich hoch droben sein Nest baut,
um dem drohenden Unheil zu entgehen.



Hab 2,11

Es schreit der Stein in der Mauer
und der Sparren im Gebälk gibt ihm Antwort.



Ob jemand letztlich ein Baustein bleibt,
oder ein Lebender ist,
das hängt von seinen Lebensinhalten ab …


… und ein :sneaky:

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Manch einer behauptet er will Blut haben,
dabei fürchte ich er kann Blut gar nicht ertragen!


PHILIPPUS Spruch 104b:

Was jene betrifft:


Der eine ist es nicht, der andere ist es.
Aber sie beide sind dieser Einzige.
Dieser ist es, der nicht über den fleischlichen Sinn wird hinauskommen können.



THOMAS (4): Jesus sagte:

"Der in seinen Tagen alte Mann wird nicht zögern,
ein kleines Kind im Alter von sieben Tagen nach dem Ort des Lebens zu fragen,
und er wird leben,
denn viele Erste werden Letzte sein
und sie werden ein Einziger werden."


IMMANUEL < === > JOSUA; JESUS


Etwas später, während einer Steinigung in der Nähe von Nazareth,
ein wenig früher als die Kreuzigung in Jerusalem:


PHILIPPUS Spruch 96:

Der Vater nahm Wohnung im Sohn und der Sohn im Vater. Dieses ist das Reich der Himmel.

JOSEF < === > JESUS (IMMANUEL)


Die Berufung zum Menschenfischer per Heiliger Geist da,
eine offenherzige Bereitschaft für diese und andere Schandtaten dort,
der Drang in der Führung zuvor alle Klarheiten restlos und nackt zu beseitigen …


… also gut: dann mach mal!



Seifenoper.



… und ein :weihna1

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Was meint Jesus, wenn er von Toten spricht? Wer ist tot und wer am Leben?

Mt 8,22: „Jesus erwiderte: Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!“

Jesus nennt diejenigen, die zu leben scheinen, „die Toten“, als ob sie nicht leben würden.

Wenn die Seele sich inkarniert, wird sie in einen materiellen Körper eingegossen und ihre Erinnerung daran, dass sie eine Seele ist, gelöscht. Sie verliert daher das Bewusstsein ihres Selbstes und fixiert sich auf ihre physische Hülle, als ob diese alles ist, was sie ist. Sie identifiziert sich mit den Wünschen und Ängsten des Körpers – das nennen wir "Ich". Innerhalb unseres Körpers steckt natürlich unsere Seele, aber vor allem unser Geist. Dieser ist unser wahres Selbst oder Wesen. Der Geist wird nicht geboren und stirbt nicht. Er besteht aus göttlichem Licht. Das physisch orientierte Ich wird ein Ende haben. Die physisch orientierte Seele weiß nicht, was wahres Leben ist, und ist so gut wie tot, da sie keine Verbindung mit ihrem Geist hat und daher nicht ewig am Leben erhalten werden kann, wenn sie weiter in der Unwissenheit ausharrt.

Wie viele Menschen auf dieser Welt sind sich ihrer Seele oder gar ihres Geistes bewusst? Diejenigen, die dies tun, sind in dieser Welt noch relativ selten sind, aber diejenigen, die dies tun, gehören zu den Lebenden, sie leben. Alle anderen sind tot. Sie glauben nur, dass sie am Leben sind, weil sie nicht wissen, was Leben ist. Sie sind wie Leichen, die ihre Leichen begraben, wie Jesus sagte. Das ist die Bedeutung der Worte Jesu.

Dies mag eine sehr düstere und harte Sichtweise sein, aber Jesus ist gekommen, um die Wahrheit zu bringen, und die Wahrheit ist am Anfang hart – da muss ich auf den disruptiven Aspekt der Wahrheit verweisen, über den ich im Beitrag #688 geschrieben habe – , aber die gute Nachricht ist, dass unser Geist niemals sterben kann, und unsere Seele sich dessen bewusst werden und weiter leben kann, wenn sie Jesus als den Weg, das Wort und die Wahrheit erkennt.
 
:unsure:

Irgendwann hatte ich einmal von Platons Gedanken gelesen, dass die Sorge um das Seelenheil, die wichtigste Aufgabe für einen Menschen sei. Ich las auch von einer Seelenlehre, die er entworfen habe. Der Gedanke von der Sorge gefiel mir, also dachte ich, dass in dieser Seelenlehre sicherlich noch mehr Geistreiches zur Seelenwelt zu finden sei.

Eigentlich hätte ich es mir denken können, dass ein Philosoph ein völlig anderes Verständnis von einer Seele in sich trägt und damit eigentlich seinen Geist meint. Schade, denn damit bekam für mich sein Gedanken um die Sorge um das Seelenheil einen faden Beigeschmack.

Mit seiner dreiteiligen Seele sezierte er deren Ganzheitlichkeit, wobei er die Seele Logisticón (der Geist) als einzige unsterbliche Seele auf den Sockel hob. Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass Logisticón sterblich ist. Die Seele ist etwas, das uns mit Leben erfüllt und unser Wesen bestimmt und nur daraus entsteht eine gewisse Unsterblichkeit.

Dazu fällt mir eine phönizische Geschichte des Schöpfergottes El und seine Frau Aschera ein:

Auch El und seine Frau Aschera lebten einst in einem Garten, in dem ein Lebensbaum stand. Alles wäre gut geblieben, wenn da nicht der böse Widersacher Horun unterwegs gewesen wäre, um sich an El zu rächen. Horun war der Herr des Bösen, der zuvor vom Berg der Götter vertrieben wurde und nun den Lebensbaum in Els Garten in den Baum des Todes verwandelte.

Er sandte dazu einen giftigen Nebel aus, mit dem alles Leben erlosch. Als nun El, das Leben wieder erwecken wollte, verwandelte sich Horun in eine Schlange und bis ihn, wobei auch er seine Unsterblichkeit verlor.
El zeugte daraufhin mit seiner Frau Aschera neues Leben und fand auf diese Weise wieder seine Unsterblichkeit zurück.


Merlin
 
Sie identifiziert sich mit den Wünschen und Ängsten des Körpers – das nennen wir "Ich".
wie kann man sich von Wünschen und Ängsten konkret lösen. Gibt es dazu im Gnostizismus konkrete Anleitungen, wie man dies umsetzen kann?
Ich meine damit, genügt es, sich wiederholende Mantras zu sagen, dass man dies und jenes nicht möchte und woher weiss man, ob man dies und jenes nicht zu mögen hat.
Vielleicht kannst du hier ein bisschen etwas Konkretes dazu sagen.
 
:unsure:

Irgendwann hatte ich einmal von Platons Gedanken gelesen, dass die Sorge um das Seelenheil, die wichtigste Aufgabe für einen Menschen sei. Ich las auch von einer Seelenlehre, die er entworfen habe. Der Gedanke von der Sorge gefiel mir, also dachte ich, dass in dieser Seelenlehre sicherlich noch mehr Geistreiches zur Seelenwelt zu finden sei.

Eigentlich hätte ich es mir denken können, dass ein Philosoph ein völlig anderes Verständnis von einer Seele in sich trägt und damit eigentlich seinen Geist meint. Schade, denn damit bekam für mich sein Gedanken um die Sorge um das Seelenheil einen faden Beigeschmack.

Mit seiner dreiteiligen Seele sezierte er deren Ganzheitlichkeit, wobei er die Seele Logisticón (der Geist) als einzige unsterbliche Seele auf den Sockel hob. Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass Logisticón sterblich ist. Die Seele ist etwas, das uns mit Leben erfüllt und unser Wesen bestimmt und nur daraus entsteht eine gewisse Unsterblichkeit.

Dazu fällt mir eine phönizische Geschichte des Schöpfergottes El und seine Frau Aschera ein:

Auch El und seine Frau Aschera lebten einst in einem Garten, in dem ein Lebensbaum stand. Alles wäre gut geblieben, wenn da nicht der böse Widersacher Horun unterwegs gewesen wäre, um sich an El zu rächen. Horun war der Herr des Bösen, der zuvor vom Berg der Götter vertrieben wurde und nun den Lebensbaum in Els Garten in den Baum des Todes verwandelte.

Er sandte dazu einen giftigen Nebel aus, mit dem alles Leben erlosch. Als nun El, das Leben wieder erwecken wollte, verwandelte sich Horun in eine Schlange und bis ihn, wobei auch er seine Unsterblichkeit verlor.
El zeugte daraufhin mit seiner Frau Aschera neues Leben und fand auf diese Weise wieder seine Unsterblichkeit zurück.


Merlin

Danke für die phönizische Geschichte. Da bekommt das frühe Judentum Wurzeln für mich in noch älteren Mythologien......tut gut das zu lesen.....
 
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Eigentlich hätte ich es mir denken können, dass ein Philosoph ein völlig anderes Verständnis von einer Seele in sich trägt und damit eigentlich seinen Geist meint.

ein " völlig anderes verständnis" als WER ?
die seele ist ja immer individualisierter geist

Mit seiner dreiteiligen Seele sezierte er deren Ganzheitlichkeit,

es gibt eine denkende seele, eine fühlende seele und eine wollende seele. das macht die irdische persönlichkeit aus.
der geistfunke des ich der diese zusammenhält, aus dieser dreiheit eine einheit macht, war zur zeit platos
noch auf dem weg zur erde, war also noch nicht in die irdische persönlichkeit eingezogen.

womit genau hast du da ein problem?
 
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