Gewalt im Koran

was kann man dazu noch sagen ... ?

heute in der zeit der weltweiten wirtschaft, da überlegt man, ob im eigenen das auslangen gefunden werden kann. schafft man es industriell nicht mehr die rohstoffe aus dem chemiekasten herzustellen, dann muss man sie besorgen, und erfindet alle möglichen künstliche konstruktionen, damit das gelingen möge, und das begehrte öl zum beispiel gekauft werden kann. genau so denkt man aber auch auf der seite des rohstoffüberfluss, mit dem man doch eigentlich alle technischen vorteile gewinnen könnte.
dann kommt ein dritter und macht seinen eigenen euro und mit dem kommt sowohl der dollar als auch der ölpreis unter die räder.

dumm gelaufen!

aber von solchen kleinigkeiten lassen wir uns da gar nicht ablenken, wenn es darum geht wahre grösse zu erkennen in spirituellen bereichen.
nehmen wir nur einen mohammed her, der es in seinem leben bestimmt nicht leicht gehabt hat, so ist es ihm doch gelungen, nach einem abwechslungsreichen leben bestimmte werte festzuhalten, von denen "der gerade weg" genannt sein soll, oder "die gerechte waage". in diesen werten ist das finden des mittelmasses nicht schwer als seine norm für die richtige lebensführung zu erkennen.
oder betrachten wir anderseits einen mo-ses. nachdem er aus dem nil gefischt wurde, da hat er sich auch nicht gleich als knabe mit nur wenigen lenzen hingestellt und seine zehn gebote einfach nur so vor sich hingeplappert, sonder auch das war eine geraume zeit nach wechselnden lebensabläufen ein produkt von notwendigkeiten und geringschätzungen ein produkt der reife.

beiden historisch zementierten männern wird dabei eine gewisse spirituellität zuerkannt, zu der man auch kommunikation mit dem jenseits sagen kann, also so etwas wie eine gesprächsform von mensch zu mensch, in den jeweiligen unterschiedlichen zuständen und entwicklungsformen.

bemerkenswert ist es, dass es gerade diese männer getroffen hatte, oder sollte man sagen genau solche männer kann es nur treffen?
denn eigentlich benötigen menschen die alles richtig machen gar keinen solchen beistand - oder?!

verknüpfe ich nun diese erkenntnis mit der tatsache, dass solche begebenheiten auf der vorgelagerten basis einer nahtoderfahrung noch um einiges besser zum tragen kommen, und gestehe ich beiden genannten eine solche vergangenheit zu, dann komme ich eigentlich zu dem schluss, dass hier eine solche kommunikation mit dem jenseits nicht unbedingt von einem davor tadellosen leben abhängig ist, sondern viel mehr bezieht sich eine solche kontaktaufnahme auf das, was solche personen in der zukunft machen werden.

oder als vorgabe bereitstellen.

so gesehen fällt bei einem solchen vergleich der nazaräner durch den rost - obwohl der es in seínem leben auch nicht leicht gehabt hatte.
bei dem gab es nicht das geringste auszusetzen!
so vollkommen ist der gewesen.
... es sei denn, man setzt die werte von
vater - heiliger geist - sohn
in der kommunikation mit dem menschlichen jenseits für
sender - übertragung - empfänger
ein, und dann wieder in die andere richtung.
bildlich einfach dargestellt also.

eine gewisse schon weit fortgeschrittene wissenschaftliche orientierung kann man in diesem fall nicht ganz von der hand weisen.

das ist meiner meinung nach zu beachten, die jeweilige kernaussage.

aber ich weiss schon, es geht darum,
ob 4, 12 oder 20 geschworene darüber befinden,
dass der gärtner der mörder ist.



und ein :weihna2
 
Werbung:
Aber Du hast schon recht, wenn Du meinst, dass man als Europäer beim erstmaligen Lesen der Koranverse erschrecken kann.

Beim erstmaligen Lesen, ja? Und dann? Beim zweiten mal Lesen ist es dann nicht mehr zum Erschrecken? Da ist es dann irgendwie in Ordnung, daß eine sogenannte "religiöse" Schrift ausdrücklich zum brutalen Umbringen von Andersdenkenden und Frauen und Fremden auffordert? Da machen wir dann PST, weil es könnt ja Unglück bringen, das aufzuzeigen?????

Manchmal kann man sich nur mehr wundern.
 
aber von solchen kleinigkeiten lassen wir uns da gar nicht ablenken, wenn es darum geht wahre grösse zu erkennen in spirituellen bereichen.
nehmen wir nur einen mohammed her, der es in seinem leben bestimmt nicht leicht gehabt hat, so ist es ihm doch gelungen, nach einem abwechslungsreichen leben bestimmte werte festzuhalten, von denen "der gerade weg" genannt sein soll, oder "die gerechte waage". in diesen werten ist das finden des mittelmasses nicht schwer als seine norm für die richtige lebensführung zu erkennen.

Ich würde dir empfehlen, den einen oder anderen Beitrag einmal zu lesen. Aber mir scheint, du fliegst, wenn überhaupt, nur scnell über die Beiträge hinweg. Dir macht das Schreiben offenbar mehr Spass, als das Lesen. Entsprechend lang werden dann auch meist deine Texte, nur zielen sie oft am eigentlichen Thema vorbei. Aber was soll man machen, wenn einer eben gerne schreibt und nicht so gerne zuhört. Oder sollte ich mich wieder einmal getäuscht haben? Jedenfalls fällt es mir persönlich doch etwas schwer, nach all dem, was ich bisher von und über Mohammed gelesen und gehört habe, Mohammed eine richtige Lebensführung zu unterstellen und als ein Vorbild für die Menschheit zu betrachten. Aber wenn man halt nicht so genau hinschaut...

Dumm gelaufen.
 
Beim erstmaligen Lesen, ja? Und dann? Beim zweiten mal Lesen ist es dann nicht mehr zum Erschrecken? Da ist es dann irgendwie in Ordnung, daß eine sogenannte "religiöse" Schrift ausdrücklich zum brutalen Umbringen von Andersdenkenden und Frauen und Fremden auffordert? Da machen wir dann PST, weil es könnt ja Unglück bringen, das aufzuzeigen?????

Manchmal kann man sich nur mehr wundern.

Ich wundere mich auch über so Manches.
 
Hallo Opti,

werde später diesen Artikel lesen. Momentan habe ich nicht viel Zeit, da ich in die Küche muss.

Ich denke halt immer, was uns das nützt, wenn wir uns an dem Koran stoßen und ihn kritisieren, wenn das allein schon gewisse Mosleme in Unruhe versetrzt, da schon diese Kritik ein schweres Vergehen für sie ist.

Sie können auch nicht über ihren eigenen Schatten springen.

Sie müssen auf alles selbst draufkommen. Da sollten wir uns eher heraushalten und ihnen geben, was ihnen gebührt und sie nicht reizen.

Die Christenheit hat ja auch Jahrhunderte bis zur Aufklärung gebraucht. Man kann ihnen unsere Kultur nicht überstülpen wie einen Nachttopf. Das funktioniert nicht. Das Gegenteil kommt dabei heraus. Man macht sie nur aggressiv.

Muss es denn sein, dass man sich über ihre Güter her macht? Muss es sein, dass man ihnen Land wegnimmt und sie schlecht behandelt? Muss es sein.......????????

Aber Du hast schon recht, wenn Du meinst, dass man als Europäer beim erstmaligen Lesen der Koranverse erschrecken kann.

Weißt du, es geht mir gar nicht darum, die Moslems zu missionieren oder gar sie zu provozieren. Es geht mir eigentlich eher darum, den Islam zu verstehen und mich mit seinen verschiedenen Facetten auseinander zu setzen. Ich bin zu dem Thema übrigens wie die Jungfrau zum Kind gekommen. Es ging mir mit dem Islam so ähnlich wie mit der (Zeit-)Geschichte. Um beide habe ich immer einen großen Bogen gemacht. Sie waren für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln, weil ich mich niemals intensiver damit auseinander gesetzt habe. Mit der Bibel ging es mir lange Zeit ebenso. Aber irgendwann sind diese Themen reif, z.B. wenn man sich in solch einem Forum aufhält und mit Leuten diskutiert, dann muss man sich halt aufmachen und die geschichtlichen Hintergründe ermitteln, wenn man die eine oder andere Sache verstehen will.

Auf das Thema Islam bin ich gestoßen, weil ich fast täglich mit Moslems in einer Teestube nahe der Mosche zusammensitze und mich sehr oft mit ihnen unterhalte. Und da bekomme ich natürlich das eine oder andere zu hören. Und da ich einerseits ein sehr kritischer Zeitgenosse bin und andererseits der Sache gerne auf den Grund gehe, mache ich mich natürlich daran, die Dinge, die mich interessieren, zu recherchieren. Soll ich mich etwa auf die Aussagen der Leute verlassen, mit denen ich diskutiere? Nein, das wäre mir zu einfach. Ich möchte nämlich gerne genau wissen, wie es sich in diesem oder jenem Punkt verhält.

Was soll ich machen, wenn die Moslems mir den Islam als eine Religion verkaufen wollen, die von Liebe und Menschlichkeit geprägt ist, sie mir aber teilweise mit einem Hass begegnen, der manchmal sehr schwer zu ertragen ist. Und in solchen Fällen muss man sich halt kritisch mit dem Islam auseinander setzen, um dem Gesagten möglichst mit überzeugenden Argumenten begegnen zu können. Natürlich wird sie diese Wahrheit erzürnen, und zwar zutiefst, selbst wenn ich versuche, sie ihnen möglichst schonend beizubringen, was mir natürlich auch nich immer gelingt, denn ich kann auch ein ganz schöner Hitzkopf sein. Oder was oll ich machen, wenn sie mir Mohammed als einen liebenswerten Menschen verkaufen wollen, wovon sie vollkommen überzeugt sind, denn die meisten haben sich niemals ernsthaft mit der Biografie Mohammeds auseinander gesetzt.

Bei der ganzen Auseinandersetzung kann ich doch nur eine ganze Menge lernen und es macht mir eben Spass, mit Menschen zu diskutieren, auch wenn mich die Diskussionen machmal ganz schön verletzen, denn viele beherrschen die Kunst des Diskussion leider nicht. Sie können einerseits nicht zuhören, fallen einem permanent ins Wort, werden leicht aggressiv und verletzend. Aber mit solchen Leuten diskutiere ich nur einmal und gehe ihnen dann aus dem Weg. Ausserdem muss man, wenn man sich in einem solchen Umfeld bewegt, eine gewisse Vorsicht walten lassen. Andererseits lernt man eine ganze Menge Menschen aus anderen Kulturen mit ihren Lebensgeschichten kennen, was auch recht spannend und interessant sein kann. Naja, so treibt man halt durch's Leben.
 
ach gott, opti!

komm mir nicht auf diese tour,
sonst muss ich dir dein christentum zerpflücken. :nudelwalk

"der körper ist der tempel gottes."

das geht so nicht in der wüste, darum ist das bild dann auch unter den palmen gelandet. im koran.
aber wesentlich ist doch, dass sich der mensch ein menschliches jenseits sehr eng verknüpft mit der materiellen irdischen seite des daseins erklären kann, aber nicht im meer oder in den äonen, wie es so schön heisst.
ist das aber so, dann ist es weder erlaubt einen anderen menschen zu töten, noch sich selbst, weil dann unweigerlich ein teil dieses jenseits in die brüche geht, oder sogar verloren ist.

das gilt für den eigenen menschlichen körper genau so, wie für den anderen.

nun ist aber das agressive verhalten der menschen gegen die äusseren grenzen unerlässlich - waagrecht.
genau so wie im wachsen eine unterordnung und eine steigerung feststellbar ist- senkrecht.

in der missachtung dessen was eingangs von mir gesagt wurde, oder in der verneinung und unwissenheit dessen, verwendet der mensch vor allem die nach aussen dienende agression auch untereinander.
das ist immer schlecht, keine frage.
nur das wissen kann dich davor schützen.

aber genau so unzulänglich ist die anwendung der zweiten methode, wo ein mechanismus im innern, das mitleid der eltern von den kindern ausgehend, nach aussen hin verwendung gefunden hatte.
auch hier kann dich nur das wissen schützen.

vordringlich erfolgte das sammeln von heissen kohlen auf den häuptern der feinde, ohne bei dieser form der schuldzuweisung zu beachten, dass hier das kind mit dem bade ausgeschüttet wurde, in einer solchen selbstaufopferung.

meines erachtens erfolgte hier in einer gnadenlosen selbstverachtung der tranport von römischem intriegenspiel in unsere zeit, durch die selbstaufopferung im konterschlag. in der zweiten welle.
nur beim auffressen durch die löwen im zirkus ohne beisein der gegenpartei wird man sich da nicht mehr so sicher gewesen sein im eigenem natürlichen verhalten, ob das auch zum erfolg führen wird.


und ein :weihna2
 
[QUOTE schrieb:
Todesforscher;1533742]Gut dass ist deren Sache. Ich denke, dass Mohammed den Koran selbst geschrieben hat. Als Nicht-Muslim ist das mein gutes Recht! Übrigens kommen Orientwissenschaftlern immer mehr Zweifel daran, ob es überhaupt einen Mohammed gegeben hat, oder ob er nicht eine fiktionale Schöpfung seiner Nachwelt ist.


Hallo Todesforscher,

Zunächst danke für Deinen Beitrag, in dem Du auf meinen Text eingegangen bist.:danke:

Mohammed hat den Koran nicht selbst geschrieben, da er nicht schreiben konnte.

Wissenschaftler sind oft gegenteiliger Meinung. Man zweifelt ja auch daran, dass Christus gekreuzigt wurde.

Fakt ist, dass es den Koran mit seinen Aussagen gibt und eine Menge Leute, die dies blind glauben. Übrigens ist das Vorbild Mohammed für einen guten Muslime doch selbstverständlich verbindlich. Bin Laden eifert ihm doch nach und kein Muslim widerspricht ihm groß?

Mohammed ist tatsächlich ein Vorbild. Die Geschichte um Bin Laden herum hat für mich viele Ungereimtheiten.
Geschichte ist ein Kunstprodukt, eine Fiktion um Leute heutzutage mit der Vergangenheit zu knechten! Die ganze Geschichte kennt keiner niemals ganz. Sie wird in Schulbüchern gekürzt wiedergegeben und auch größere Buchreihen können niemals doch "die ganze Geschichte" wiedergeben?

Glaube ich auch.

Gut soll jetzt nicht heißen, dass historische Diskussionen sinnlos sind. Aber gerade in Bezug auf die Gründung Israel gibt es zwei getrennte, zueinander diametral stehende Auffassungen.

Ja, sogar bei den Israelis selbst.

Den Israelis gehört heute das Land, ganz egal, was auch immer vorher dort passiert ist.

Viele Menschen sehen das nicht so.

Das wäre ja so, als würde ich als Deutscher die deutschen Ostgebiete von Polen wiederhaben wollen!

Das ist glaube ich kein geglückter Vergleich.

Man muß gewisse Fakten akzeptieren, oder wenn man es nicht macht, dann betreibt man Kriegsrhetorik.

Was macht Dich so sicher?

Übrigens sind 30% der Israelis Araber, also Muslime! Das nur, weil das fast keiner überhaupt weiß in Deutschland. Die israelischen Araber wollen auch tendenziell nichts mit ihren "Brüdern" im israelischen Grenzgebiet zu tun haben. Vielleicht, weil diese Leute vom selben Kaliber sind, wie hier Leute, die die Ostgebiete wiederhaben wollen?

Die Mosleme haben darüber andere Meinungen.

Sicher, viele Menschen wollen nicht gewalttätig sein oder sind nett. Der Islam bietet auch freundliche Passagen, aber er lehnt Gewalt gegen Ungläubige eben exakt nicht ab.

Im Falle eines Krieges sind allerdings die Moslems im Koran dazu angehalten, die Juden und Christen zu schonen, was sie in der Vergangenheit auch gemacht haben. Davon zeugen historische Quellen.

Ich habe mir mal in der Bibel (Neues Testament) die judenkritischen Passagen herausgegriffen. Da wird schon gehetzt gegen den Alten Bund, aber es wird auch ausdrücklich gesagt, dass man ihnen kein Leid tun sollte. Der Islam sagt so etwas:

Hier fehlt etwas. Doch habe ich das oben beantwortet. Vom Neuen Testament der Christen habe ich nur Aufrufe zur Nächstenliebe in Erinnerung.

An diesem Hadith-Vers putschen die alle Israel-Hassenden Palästinenser auf. Es sollte klar sein, dass solche Aussagen völlig unakzeptabel sind, egal ob sie nun von einem Propheten stammten oder nicht.

Die Palästinenser fühlen sich von den Isrealis ausgebeutet und sehr schlecht behandelt. Wenn die Israelis in den besetzten Gebieten bauen, handeln sie auch gegen internationale Gesetze. Auch diesbezügliche Aufforderungen von der UNO oder Beschlüsse des Weltsicherheitsrates wurden von den Israelis immer wieder missachtet.

Was willst Du damit sagen? Dass wir kein christliches Land sind, auch uns das vorzuwerfen! Muslimen aber genau dasselbe bescheinigst (es gäbe kein muslimisches Land) und es ihnen sozusagen mitleidvoll entschuldigst? Natürlich gibt es keinen reinen Gottesstaat! Zum Glück, denn es wäre eine reine Diktatur! Die westliche Kultur ist eine Kultur des Individuums, dass heißt Menschen zählen mehr als künstliche Kollektive! Ich höre immer und immer wieder "die Muslime"! So wie "wir Fans der Borussia" oder sonst einem Verein! Man merkt gar nicht, so häufig und selbstverständlich ist diese Redensart mittlerweile, auf was für ein Niveau man sich da begibt! Wäre so wie: "Wir Deutschen sind so oder so!", "Wir Christen sehen das so oder so"! Sind das ALLES keine Menschen, die nicht für sich selber denken können?

Ich weiß wirklich nicht genau, was Du mit diesem Absatz aussagen willst.:confused:


Ich weiß es nicht! Soll man schweigen zu Dingen, die man für falsch hält? Je länger man schweigt, desto schwieriger wird es Dinge dann noch zu ändern.

Das ist ein echtes Dilemma! Auch deswegen diskutieren wir hier, nicht wahr?

Liebe Grüße

eva07
 
hy,

sie sind noch nicht reif zum Diskutieren, werden alles persönlich nehmen oder aber als Allah beleidigend.

Deinen Mut und Neugierde in Ehren, aber ich halte es für besser, nicht so konsequent zu sein, Du könntest mal an den Falschen geraten und dann stehst Du in der Zeitung.

So viele geteilte Meinungen schon hier, vergiß es und denke einfach, der liebe Gott wird es schon richten!

Über Religion und Politik zu diskutieren ist sinnlos, das habe ich bei diesem Thread gelernt.

Der eine ist zu mutig, der eine zu lieb, der andere zu wütend, der andere super sachlich, wie es u.a. gesagt wurde, das Problem, das für uns verständlicherweise eins ist, weil es uns betrifft, ist aber eigentlich deren Problem, aber das scheint es nicht zu sein.

Ich könnte mir aber jetzt nach All dem einfach vorstellen, so, wie ich das AT und das NT nicht vollkommen oder nur ansatzweise gut kenne und verstehe, so ergeht es vielleicht auch den Moslems und dann sind sie so wie Du und ich, die die den Frieden wollen.

Im Endeffekt ist das auch Nebensache, denn Kriege entstehen immer von einem Vorhaben egal von welcher Seite oder Religion, dann passiert es und uns fragt keiner und die Betroffenen sind mittendrin.

Liebe Grüße

Kosmos
 
Werbung:
Hallo zusammen! :)

Als Demokrat möchte ich mal versuchen eine kleine Gegendarstellung zu den zitierten Koranversen im Eingangsposting aufzubauen.

http://www.wshoffmann.de/artikel/gewalt.html
"Aber begeht keine Übertretung!"

Auch wenn die ersten Jahre des Islams durch kriegerische Auseinandersetzungen gekennzeichnet waren, so gilt doch immer noch Gerechtigkeit als Vorbeugung der Gewalt: "Und der Hass, den ihr gegen Leute hegt, soll euch ja nicht dazu bringen, dass ihr nicht gerecht seid. Seid gerecht! Das entspricht eher der Gottesfurcht. Und fürchtet Gott!" (Sure 5:46)

Bei der Bestätigung des sogenannten Talionsrechtes heißt es: "Und tötet niemand, den (zu töten) Gott verboten hat, außer wenn ihr dazu berechtigt seid! Wenn einer zu Unrecht getötet wird, geben wir seinem nächsten Verwandten Vollmacht. Er soll (aber) dann im Töten nicht maßlos sein." (Sure 17:33)

Als konstanten Warnung wird bei jeder kriegerischen Handlung wiederholt: "Aber begeht keine Übertretung! Gott liebt die nicht, die Übertretungen begehen." (Sure 2:190)

Die Traditionen des Propheten und seiner Nachfolger, der sogenannten "rechtgeleiteten" khalifen geben an vielen Stellen Beispiele für maßvolles Handeln und den Blick auf die Verhältnismäßigkeit der Mittel.

Gewalt gegen Frauen, Kinder, alte und gebrechliche Menschen und Behinderte ist nicht erlaubt. Friedfertige Menschen, die sich nicht an den Kampfhandlungen beteiligen - ausdrücklich werden hierbei christliche Mönche und Einsiedler als Beispiele genannt - dürfen nicht belästigt werden. Auch Gefangene müssen gut behandelt werden. Der erste khalif Abu Bakr, war dafür bekannt, dass er bei einem Kriegszug die ausrückenden Truppen am Zügel der Reittiere fasste und ihnen auf dem Weg aus der Medina heraus diese Maßregeln immer wieder einschärfte.

Es ist war auch sehr wichtig den Krieg sofort zu beenden, wenn die Möglichkeit gegeben war, den Frieden wiederherzustellen. Das empfiehlt der Koran ausdrücklich: "Und wenn die Feinde sich dem Frieden zuneigen, dann neige (auch du) dich ihm zu." (Sure 8:61)

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
Zurück
Oben