Gewalt im Koran

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Seid gegrüßt! :)

Hier ein interessantes Video zum Thema:

Google Video - Was ist Islam - 55min.

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee

Ich habe mir einmal die ersten 20 Minuten angesehen und mich überzeugt die Darstellung des Islams keineswegs. Es gibt einige Punkte, die mir nicht gefallen. Da wird zum einen vom Paradies gesprochen. Das ist nichts als Glaube. Außerdem ist mir persönlich das Paradies nach dem Tode vollkommen egal, denn was mich interessiert, ist das Paradies hier auf Erden. Es sollte uns also nicht darum gehen, irgendwann nach dem Tode ins Paradies zu kommen, wobei niemand weiß, ob es dieses Paradies nach dem Tode überhaupt gibt, sondern es sollte uns darum gehen, dieses Paradies hier auf Erden zu verwirklichen. Mit anderen Worten, das ganze Gerede von der Reinkarnation ist volkommener Unsinn.

Dann wird gesagt, der Koran sei dem Proheten Mahammed durch Gott übersandt worden, genauer gesagt spricht der Islam davon, dass Mohammed der Koran durch den Engel Gabriel übermittelt wurde. Das kann man gerne kleinen Kindern erzählen, die würden so etwas vielleicht glauben. So etwas soll man aber bitte keinem aufgeklärten und gebildetem Menschen erzählen. Wenn mir jedenfalls jemand so etwas erzählt, dann nehme ich diesen Mensch nicht ernst. Wahrscheinlich verfügt er nicht über die entsprechende Bildung um zu erkennen, dass solche Aussagen absolut kindlich sind. Hier wird Wissen durch blinden Glauben ersetzt.

Dann wird gesagt, der Moslem müsse jeden Vers des Koran glauben. Zweifelt er auch nur an einem einzigen Vers, dann wird er als Ungläubiger betrachtet und hat wahrscheinlich entsprechende Konsequenzen zu tragen. Diese Haltung ist nichts als Fanatismus, der Andersgläubige als minderwertige Menschen, nämlich als Ungläubige, betrachtet. Von dieser Haltung bis zur gewaltsamen Verbreitung des Glaubens ist es oft nicht sehr weit.

Dann wird gesagt, Allah sei unvorstellbar, aber man soll ihn an seinen Attributen, wie etwa an der Allmächtigkeit und der Allwissenheit, messen. Erstens weiß niemand, ob es überhaupt so etwas wie einen Gott gibt. Sollte es irgendeine Form von höherer Intelligenz oder was auch immer geben, so ist sie sicherlich für uns Menschen vollkommen unvorstellbar. Deshalb sollte man auch gar nicht erst den Versuch unternehmen, dieses "Göttliche" in irgendeiner Weise zu definieren oder mit irgendwelchen Attributen belegen. Aber genau das geschieht, wenn gesagt wird, dass Gott (Allah) Allmächtig und Allwissend ist. Wenn jemand allwissend ist, dann pressen wir dieses "Göttliche" in eine menschliche Form, die über Gehirn und Intelligenz verfügt. Aber niemand weiß, ob dieses "Göttliche" über Eigenschaften wie Allmächtigkeit oder Allwissenheit verfügt. Vielleicht ist dieses "Göttliche" so etwas wie eine Energie oder so etwas wie eine Schwingung. Aber wahrscheinlich ist diese "Göttliche" so unvorstellbar, dass niemand weiß über welche Eigenschaft es verfügt. Sobald man aber beginnt diesem "Göttlichen" Eigenschaften zuzuordnen, es gewissermaßen vermenschlicht, mit menschliichen Eigenschaften und Fähigkeiten versieht, verlässt man den Boden der Logik und es beginnt der Glaube. Glauben darf man gerne alles, aber diese Glaube hat im Grunde genommen keine wirkliche Aussagekraft.

Außerdem ist für die Frage, wie es mir gelingt, ein glücklicher Mensch zu werden, die Frage nach einer Gottheit vollkommen belanglos. Kein Gott hilft mir, ein glücklicher Mensch zu werden. Dafür bin ich ganz allein verantwortlich. Aber weil die Menschen diese Verantwortung nicht übernehmen wollen, flüchten sie zu Gott.

Mit anderen Worten, bei dem Video bleibt vieles ungesagt und wird überhaupt nicht hinterfragt. Dies bleibt den einfachen Menschen wahrscheinlich vollkommen verborgen, weil sie sich solche Fragen niemals gestellt haben. Sie bemerken meist nicht einmal die ganzen Ungereimtheiten. Ich denke, wir sollten uns endlich von dem ganzen religiösem Spuk befreien und uns auf die Gesetztmäßigkeiten konzentrieren, die es uns ermöglichen, das Ziel der Selbstverwirklichung zu finden. Auf einen Gott können wir dabei getrost verzichten. Auch der Buddhismus kennt keinen Gott. Realität ist aber, dass ohnehin die große Mehrheit der Menschen nicht den Mut hat, einen ernsthaften spirituellen Weg zu beschreiten. Und diese Mehrheit lässt sich dann von allen möglichen Religionen manipulieren. Dadurch werden sie dann zwar nicht glücklicher, aber sie haben wenigstens das Gefühl etwas getan zu haben.
 
[QUOTE
=opti;1532061]Ich möchte jetzt keine politische Diskussion führen. Das würde auch viel zu viel Zeit kosten.

Lieber Opti,

Die Religion wirkt sich auf das Leben der Menschen aus und ist somit auch politisch wirksam.

Was Du hier schreibst, kann aber muss nicht der Wahrheit entsprechen. Hier müsste man wirklich Quellenforschung betreiben. Und wenn es in jeder Religion Intoleranz gibt, auch unterschwellige oder offene Aufforderung zur Gewalt, dann müssten wir diese Dinge allgemein, also mehrere Religionen betreffend, aufzeigen und nicht nur den Islam als Gewaltreligion so eklatant in den Vordergrund stellen. Das grenzt nämlich dann schon an eine einseitige Hetze, die das Problem nicht löst sondern eher verschlechtert.

Übrigens ist es nicht angebracht, einzelne Sätze aus einer Sure herauszuholen ohne das Rundherum, weil es da zu falschen Auslegungen kommt.

Du bist leider wieder einmal nicht auf meine Fragen und Details eingegangen, die mir und auch den anderen Usern in diesem Zusammenhang wichtig gewesen wären.

Wenn der Koran so viel Hass säen soll, wie hier behauptet wird, dann wundert es mich, dass alle Moslems, die ich kenne, so friedfertig sind. Noch nie habe ich gehört, dass ein gläubiger Moslem, einer der wirklich nach dem Koran lebt, einen Österreicher angegriffen hätte.

Die Fundamentalisten sind enttäuschte Moslems, die mit Hilfe des Korans zu einem Verteidigungskrieg aufrufen. Es geht um etwas, das man ihnen angetan hat. Sie wollen nicht erobern oder uns etwas wegnehmen, sie wollen nur ihr Recht verteidigen, das Recht auf Land und Glauben. Sie wollen in Ruhe gelassen werden.

Obwohl der Koran gewalttätige Stellen enthält, waren die eigentlichen Moslems, nämlich die Sunniten, usprünglich keine Angreifer. Aber Verteidigungskriege können eine Eigendynamik entwickeln und zum Angriff übergehen.

In der Vergangenheit ist es auch historisch bewiesen, das sie bis auf einmal, nachdem die Kreuzzügler alle Moslems ohne Unterschied niedergemetzelt hatten, sich revanchierten, in der Regal aber die Christen und Juden immer verschonten.
Dass sie Christen und Juden in einem Kriegsfall schonen sollen, steht nämlich auch im Koran. Hat noch niemand diese Sure entdeckt?


Auch die Moslems könnten leicht zum Angreifer werden, wenn sie sich an unseren weltlichen Gesetzen stoßen, die zur Zügellosigkeit verleiten. Sie tun es aber nicht. Doch in einem moslemischen Land wollen sie nach ihren eigenen Gesetzen leben.

Es gibt aber kein wirklich moslemisches Land, das sich der islamischen Gerichtsbarkeit wie sie im Koran steht, bedient. Die als moslemisch bezeichneten Länder sind nicht moslemisch. Wie könnte es sonst sein, dass sich die Herrscher einen Harem halten und sexuelle Freizügigkeit üben, wenn das im Koran strikt verboten ist. Auch Saddam Hussein, der so getan hat als wäre er ein Moslem, war ein Ungläubiger, und sogar Abtrünniger, die mehr verurteilt werden als die Andersgläubigen.

Wir müssen die Moslems nicht in unsere Länder lassen, wenn sie angeblich so gefährlich sind, aber wir dürfen auch nicht in ihre Länder einbrechen und sich ihrer Bodenschätze bemächtigen, oder sie in ihrem eigenen Land schlecht behandeln, sie vertreiben oder ihnen das Land streitig machen.

Und was den Koran anlangt, ist es auch ein historisches Werk, das niemand ganz einfach ändern darf, kann und will.

Im Talmud gibt es auch Stellen, die einem weh tun können, auch in der Bibel.
Aber wer soll diese gewissen Stellen herausnehmen? Wer kann sich diese Freiheit nehmen und will das überhaupt jemand?

Aber wegen eines Glaubensbuchs einen Krieg anzuzetteln, indem man irgendwelche heikle Zeilen andauernd in den Vordergrund stellt, wäre nur ein Appellieren an die niedrigsten Instinkte des Menschen und somit zu verurteilen.

Das sind meine neuesten Erkenntnisse.

Mit lieben Grüßen

eva07
 
Sicher hat es Buddha nirgendwo gesagt. Aber Mohammed hat es explizit getan und deshalb üben Muslime Gewalt aus, nicht trotz ihrer Religion!

Wenn man sich den Koran durchliest, dann fällt auf, dass Mohammed regelrecht Hass-Gebote erlassen hat. Und man muß doch mal ehrlich sein: die übersteigen qualitativ alles was in der Bibel zu diesem Thema gefunden werden kann. Als junger Mensch, der vom Koran fasziniert ist stößt man automatisch auf diese Stellen und dementsprechend hoch ist auch die Anzahl derer, die dann religiös begründete Gewalt ausüben
.

Was Mohammed gesagt hat, ist nicht der Koran und die Moslems müssen sich nicht daran halten. Der Koran ist für die Moslems Gottes Wort.

Ich denke jeder sollte sich mal die Zeit nehmen ein paar von den Suren zu lesen, mit dem Gesichtspunkt, dass dies Gottes Wort sei und unverrückbar wahr wäre. Dann werden viele Reaktionen aus der "muslimischen Welt" begreifbar.

Nicht wenn man die ganze Geschichte kennt.

Der unbändige Hass gegen Israel, gegen den Westen, schlußendlich gegen alles Nicht-Islamische ist aus der religiösen Schrift vorgegeben.

Trotzdem haben sie sich nicht des Landes der Israeli bemächtigt sondern umgekehrt. Das hat natürlich den Tschihad auf den Plan gerufen. Moslems sind aufgefordert sich zu wehren, wenn man ihnen Unrecht tut. Sie dürfen vom Koran her sich eigenes Land nicht wegnehmen lassen. Abgesehen davon, dass sich niemand gern etwas wegnehmen lässt und ist es der Fall, oft zu Mord und Todschlag führt. Natürlich weiß ich, dass den Israelis das Land von den Vereinen Nationen......, aber......

In Palästina liegt der Auftakt zum Tschihad. Alle anderen kriegerischen Auseinandersetzungen sind die Folgen. Ungerechtigkeiten gab es auch in Algerien den Moslems gegenüber. Auch Öl ins Feuer. In Amerika hat man alles dem Osama Bin Laden in die Schuhe geschoben. Eigentlich eine ulkige Geschichte samt der geschürten Terroristenpanik, wenn sie nicht so traurig wäre.

Dass trotz des Korans viele Muslime gute Menschen sind ist klar und braucht eigentlich nicht gesagt werden. Ich sehe sie aber eher als emanzipierte Muslime an, oder solchen, die eher areligiös sind, bzw werden.

Das ist nicht ganz so wie Du es siehst. Es gibt gläubige Muslime, die sehr friedliebend und vor allem in moralischer Hinsicht sehr verlässlich sind. Da könnte sich so mancher aus unseren Breiten ein Beispiel nehmen.

An unsrer Kultur könnte ihnen auch so manches nicht gefallen. Auch sie könnten sich wundern wie die Nächstenliebe der Christen in Wirklichkeit aussieht. Und all unsere Freiheiten nehmen sich auch nicht immer so gut im Auge eines moralischen Menschen aus. Doch sie können nicht nach Hause in ihr Land gehen, denn es gibt kein moslemisches Land, das nach den Gesetzmäßigkeiten des Koran regiert wird.

Vielleicht sind die islamischen Fundamentalisten ein Auswuchs dieses unbefriedigenden Zustandes. Doch wir sind nicht klug, wenn wir Öl ins Feuer gießen.

Mit lieben Grüßen

eva07
 
[QUOTE

Lieber Opti,

Die Religion wirkt sich auf das Leben der Menschen aus und ist somit auch politisch wirksam.

Was Du hier schreibst, kann aber muss nicht der Wahrheit entsprechen. Hier müsste man wirklich Quellenforschung betreiben. Und wenn es in jeder Religion Intoleranz gibt, auch unterschwellige oder offene Aufforderung zur Gewalt, dann müssten wir diese Dinge allgemein, also mehrere Religionen betreffend, aufzeigen und nicht nur den Islam als Gewaltreligion so eklatant in den Vordergrund stellen. Das grenzt nämlich dann schon an eine einseitige Hetze, die das Problem nicht löst sondern eher verschlechtert.

Übrigens ist es nicht angebracht, einzelne Sätze aus einer Sure herauszuholen ohne das Rundherum, weil es da zu falschen Auslegungen kommt.

Du bist leider wieder einmal nicht auf meine Fragen und Details eingegangen, die mir und auch den anderen Usern in diesem Zusammenhang wichtig gewesen wären.

Wenn der Koran so viel Hass säen soll, wie hier behauptet wird, dann wundert es mich, dass alle Moslems, die ich kenne, so friedfertig sind. Noch nie habe ich gehört, dass ein gläubiger Moslem, einer der wirklich nach dem Koran lebt, einen Österreicher angegriffen hätte.

Die Fundamentalisten sind enttäuschte Moslems, die mit Hilfe des Korans zu einem Verteidigungskrieg aufrufen. Es geht um etwas, das man ihnen angetan hat. Sie wollen nicht erobern oder uns etwas wegnehmen, sie wollen nur ihr Recht verteidigen, das Recht auf Land und Glauben. Sie wollen in Ruhe gelassen werden.

Obwohl der Koran gewalttätige Stellen enthält, waren die eigentlichen Moslems, nämlich die Sunniten, usprünglich keine Angreifer. Aber Verteidigungskriege können eine Eigendynamik entwickeln und zum Angriff übergehen.

In der Vergangenheit ist es auch historisch bewiesen, das sie bis auf einmal, nachdem die Kreuzzügler alle Moslems ohne Unterschied niedergemetzelt hatten, sich revanchierten, in der Regal aber die Christen und Juden immer verschonten.
Dass sie Christen und Juden in einem Kriegsfall schonen sollen, steht nämlich auch im Koran. Hat noch niemand diese Sure entdeckt?


Auch die Moslems könnten leicht zum Angreifer werden, wenn sie sich an unseren weltlichen Gesetzen stoßen, die zur Zügellosigkeit verleiten. Sie tun es aber nicht. Doch in einem moslemischen Land wollen sie nach ihren eigenen Gesetzen leben.

Hallo eva07

Wenn du so lange Beiträge schreibst, dann ist es natürlich schwer, auf jeden einzelnen Punkt einzugehen. Das kostet mir wirklich zu viel Zeit. Ich investiere in meine Beschäftigung mit dem Islam schon eine Menge Zeit. Und darum möchte ich mich wirklich etwas in meiner Zeit einschränken. Sei deshalb nicht böse, wenn ich nicht auf alle Punkte eingehe.

Du hast natürlich recht, dass man Religion und Politik nicht so strikt trennen kann. Irgendwie sind sie schon miteinander verquickt. Ich glaube aber, dass dem Islam in der Gewaltdiskussion schon eine besondere Bedeutung zukommt. Wenn es auch in anderen Religionen fundamentale Strömungen gibt, die ein gewisses Potential an Gewalt in sich tragen, so ist die momentane Gewalt, die durch fundamentale moslemische Strömungen ausgeübt wird, doch sehr dominierend.

Natürlich muss man vorsichtig sein, einzelne Suren aus dem Zusammenhang heraus zu reißen, aber oftmals sind einzelne Suren bereits so aussagekräftig, dass sie sehr wohl eine gewisse Aussagekraft besitzen.

Du sagst, du hast noch nie gehört, dass ein gläubiger Moslem einen Österreicher angegriffen hat. Das ist sicherlich richtig. Aber wir sollten dabei auch bedenken, dass z.B. die Erziehung in moslemischen Familien oft sehr viel gewalttätiger ist als in anderen Familien. Dies erkennt man vielfach daran, dass besonders die moslemischen Kinder viel mehr zur Gewalttätigkeit neigen, als andere Kinder. Und ich glaube, dies hat eine Menge mit der moslemischen Religion bzw. Kultur zu tun. Vermutlich trifft dies eher auf untere soziale moslemische Schichten zu, die sich strenger an die Vorschriften des Korans orientieren, als an gebildetere Schichten, die oftmals eine liberalere und weltoffenere Haltung haben. Jedenfalls fällt mir immer wieder auf, wie aggressiv besonders die Kinder aus den moslemischen Elternhäusern sind.

Ich glaube, nicht nur die Fundamentalisten sind enttäuschte Moslems, die im Koran nach Halt suchen. Mein Eindruck ist, dass es sehr viele Moslems gibt, die in der Religion etwas suchen, was ihnen unsere Gesellschaften nicht geben kann oder möchte, nämlich das Gefühl geliebt und akzeptiert zu werden. Sie finden im Koran einen Trost, einen Halt, den sie bestimmt oft im realen Leben vermissen. Außerdem schenkt die Religion ihnen ein gewisses Selbstbewusstsein. Andererseits haben sie die Religion mit der Muttermilch aufgenommen und praktizieren sie aus Gewohnheit, ohne weiter darüber nachzudenken.

Die Moslems haben keineswegs nur Verteidigungskriege geführt. Genau so wie die Europäer und Asiaten waren auch die Araber immer schon besonders angriffslustig. Auch im arabischen Raum waren Kriege an der Tagesordnung. Auch Mohammed war keinesfalls ein friedliebender Mensch, sondern er versuchte ebenso wie die Christen seinen Glauben mit Gewalt zu verbreiten. Dies geht eindeutig aus dem Buch von Gerhard Konzelmann hervor. Weil der Artikel über das Buch von Gerhard Konzelmann etwas länger ist, möchte ich gerne einmal einen Auschnitt daraus vorstellen.

Wie stand der Prophet Mohammed zur Gewalt?

Mohammed ist im Jahre 570 christlicher Zeitrechnung in Mekka geboren. Sein Vater starb bereits vor der Geburt, seine Mutter im Alter von 6 Jahren. Als Waise wächst er bei seinem Onkel in einer Beduinenfamilie auf. Er wird zu einem der besten Karawanenführer und heiratete die 15 Jahre ältere Chadidscha, eine Unternehmerin. Diese leitet einen Karawanenbetrieb, den sie von ihren verstorbenen Männern geerbt hat. Durch die Heirat wird Mohammed quasi über Nacht zum Kaufmann und ist angesehen. In Mekka herrschte zu dieser Zeit die Sippe der Banu Koraisch (Quraisch), der auch Mohammed angehörte. Die Bewohner beten Naturgottheiten an, betreiben also eine Art Götzenkult. Andere Geschichtsschreiber berichten davon, dass zu dieser Zeit in Mekka das Christentum herrschte.

Bis zum Alter von 40 Jahren verlief das Leben von Mohammed ohne besondere Vorkommnisse. Auf Karawanenzügen sondert er sich immer mehr ab, bis ihm eines Tages der Engel Gabriel erscheint. Der Engel Gabriel verkündet Mohammed, dass er der Gesandte Allahs sei. Von nun an erhält Mohammed in regelmäßigen Abständen göttliche Eingebungen durch den Engel Gabriel. Diese sind in sogenannten Suren im Koran festgehalten. Konzelmann zitiert viele dieser Suren. Im Gegensatz zu Jesus im Christentum ist Mohammed nicht Gott, sondern lediglich Verkünder. In einer nächtlichen Reise nimmt ihn der Engel Gabriel mit nach Jerusalem. Mohammed trifft dort Abraham, Moses und Jesus und darf auf dem heutigen Tempelberg ins Paradies reinschauen. Erstmals wurde einem arabischen Volk der Glaube an einen einzigen Gott verkündet.

Der neue Glaube, den der Prophet predigt, und die neuen Glaubensregeln werden allerdings von den Bewohnern in Mekka abgelehnt. Die Banu Koraisch fürchten an Einfluss zu verlieren und finanzielle Einbußen. Mohammed wird verspottet, sogar mit dem Tod bedroht und gegen ihn und seine Anhänger wird eine Art Boykott verhängt. Es wird bei ihnen nicht eingekauft.
Mohammed flieht schließlich im Jahr 622 in die Stadt Jathrib (Yathrib), später Medina genannt, wo zwischen den Stämmen eine Art Bürgerkrieg herrscht. Dort werden er und seine ca. 80 Anhänger aufgenommen. Er ist nun 53 Jahre alt. Mohammed schafft es, die Stämme zu versöhnen. Die Bewohner erkennen ihn als Prophet an, nehmen seine Glaubensregeln an und werden Moslems. Die neuen Glaubensregeln bringen Fortschritt, Gerechtigkeit und sind für den Schwächeren. So durfte z. B. von nun an jeder Mann „nur“ noch bis zu 4 Frauen haben (ausgenommen Sklavinnen). Frauen durften auch erben. Endlich hatten Frauen mehr Rechte. Allerdings haben die Männer immer noch die vollkommene Verfügungsgewalt über sie. Mohammed genoss Vorrechte. Der Engel Gabriel und damit Allah erlaubte ihm, in einer der Eingebungen, mehr Frauen haben zu dürfen. So hatte Mohammed mindestens 10 Frauen (mehr kann man aus dem Buch nicht entnehmen). Seine Lieblingsfrau Aischa heiratete er bereits, als diese erst 6 Jahre alt war. Sie wuchs zunächst wie eine Tochter bei ihm auf. Sein besonderes Heiratsrecht nutzte er auch geschickt, indem er im Laufe seines Lebens möglichst viele Töchter von einflussreichen Männern und Stammesführern heiratete, um diese, z. B. auch ohne Krieg, an sich zu binden und an Macht zu gewinnen.

Von Allah erhält der Prophet in einer der Suren den Auftrag, den Glauben zu verbreiten und alle Ungläubigen aus Mekka zu bekehren. Durch einzelne Angriffe auf Karawanen von Mekka, versuchte er die Handelsstadt zu schwächen und finanziell zu ruinieren. Seine Anhänger machen zudem reichlich Beute. Mit Beute konnte er seine Kämpfer bei Laune halten. Beim Angriff auf eine der Hauptkarawanen aus Mekka, kommt es zur Schlacht mit einem 950-Mann Heer der Banu Koraisch. Die Karawane entkommt, doch Mohammed gewinnt die Schlacht, obwohl zahlenmäßig unterlegen. Vor diesem Kampf prägt Mohammed erstmals den künftigen Glaubensgrundsatz, dass jeder Mann, der mit dem Feind um Allahs Lohn kämpft und dabei stirbt, sofort ins Paradies kommt und dort bevorzugte Behandlung genießt. Er ist dann ein Märtyrer. Diese Ideologie wird eines der Erfolgsgeheimnisse der Moslems.
Mit diesem Sieg gewinnt Mohammed in Medina an Einfluss, und niemand wagt ihm zu widersprechen. Er lässt einige bisherige Spötter hinrichten. Auch einige jüdische Stämme wohnen in Medina. Einen dieser Stämme, der Mohammed trotz eines Angebotes zum Schulterschluss ablehnte, belagert er und vertreibt ihn. Unter anderem ließ Mohammed während der Belagerung die Dattelpalmen der Juden, deren Einnahmequelle, fällen. Dies galt damals als große Barbarei. Er verbietet den Wein und lässt die Weinstuben schließen. Angeblich vermutete er laut Konzelmann darin Widerstandnester und festigte somit seine Ideologie.

Mekka, die Banu Koraisch, sinnten dagegen auf Rache. Mohammed bedroht schließlich auch durch die ständigen Angriffe der Karawanenzüge ihre Existenz. Diesmal zogen sie mit einem 3000-Mann-Heer gen Medina, gewannen die Schlacht, vernichteten die Moslems aber nicht gänzlich, sondern zogen wieder ab. Mohammed wurde bei dieser Schlacht verletzt und verlor 2 Schneidezähne.

2 Jahre darauf will Mekka den Propheten bzw. Medina endgültig vernichten. Mit einem 10.000-Mann-Herr belagern sie Medina. Unverrichteter Dinge müssen sie wieder abziehen. Der Proviant ging den Belagerern aus, und Mohammed schafft es geschickt, Zwietracht zwischen die verbündeten Stämme, welche die Stadt belagerten, zu streuen. Dieser Abzug wurde einem jüdischen Stamm, der noch in Medina lebte, zum Verhängnis. Sie hatten nämlich einen Pakt mit den Belagerern geschlossen. Frauen und Kinder wurden von den Moslems versklavt, die 700 jüdischen Männer in einer Massenexekution enthauptet. „Die Engel haben die Waffen noch nicht abgelegt“, erfährt Mohammed in einer weiteren Vision. Allah gibt den Befehl weiter gegen die Banu Koraisch vorzugehen und den Glauben auszubreiten.
Mohammed schließt mit Mekka einen Friedensvertrag. Er hat zunächst freie Hand, gegen Beduinenstämme um Mekka und einen weiteren jüdischen Stamm in Zentralarabien vorzugehen. Alle Beduinenstämme nahmen nun freiwillig den Islam an. Keiner traute sich mehr, Mohammeds Angebote abzuschlagen.

7 Jahre nach seiner Flucht sieht Mohammed erstmals wieder seine Heimatstadt Mekka. Er unternimmt eine Wallfahrt, welche ihm auch im Friedensvertrag zugebilligt wurde. Viele Männer mit kriegerischer Erfahrung treten danach zum Islam über und folgen Mohammed nach Medina. Mohammed vergisst ihre Vergangenheit, sie haben schließlich bisher gegen ihn gekämpft, mit der Absicht, dass deren Kriegkunst ihm nützlich sei. Zwischenzeitlich erlitt eine 3.000-Mann-Reitertruppe von Mohammed eine herbe Niederlage gegen das byzantinische Heer. Im Glaubenseifer überschätzten sie ihre Stärke.

Einige Kämpfer von Mekka helfen einem befreundeten Stamm im Kampf gegen einen Stamm, der wiederum mit den Moslems befreundet war. Der Friedensvertrag war damit gebrochen. 8 Jahre nach seiner Flucht aus Mekka, bricht Mohammed mit einem 10.000-Mann-Heer gegen Mekka auf. Einer der Führer von Mekka, Abu Sufjan, dessen Tochter der Prophet bereits angeheiratet hat, erfährt von dem gewaltigen Heer. Mekka wäre ohne Chance und er empfiehlt seinen Leuten, sich zu ergeben. Somit fällt Mekka kampflos in Mohammeds Hände. Mohammed verschont die Einwohner. Nur einige seiner ärgsten Feinde setzt er auf eine Schwarze Liste. Diese werden getötet. Bewusst vermied er es, einflussreiche Leute auf die Liste zu setzen, um akzeptiert zu werden. Im Gegenteil, einige seiner Verwandten der Banu Koraisch, erhalten führende Stellungen im Moslemstaat.

Mohammed verbrüdert nun alle Moslems mit folgender Eingebung: „Für einen Ungläubigen darf kein Gläubiger getötet werden, auch kein Christ und kein Jude, außer sie sind vertragsbrüchig“. Christen und Juden gelten nämlich als sogenannte Schriftbesitzer. Als einer seiner Truppenführer, Kahlid Ibn Walid, sein bester Stratege, einen bereits muslimischen Stamm überfiel und die Gefangenen gegen die Vorschrift exekutierte, urteilte Mohammed milde über ihn. Der Prophet zahlte sogar die verhängte Geldstrafe für ihn. Vom Kampf Daheimgebliebene, die aus Angst vorm Tod bei größeren Feldzügen nicht mitmachten, ernteten seelischen Terror. Sie wurden isoliert. Die Moslems unterwarfen alle Stämme in Zentralarabien. Sie mussten den Glauben der Moslems annehmen. Ansonsten wurden sie getötet, Beute gemacht und Frauen und Kinder versklavt. Kaum einer wagte mehr den Kampf gegen die Moslems. Nicht nur durch den Glauben, auch durch die in Aussicht gestellte reichhaltige Beute, fand er immer wieder begeisterte Krieger. Die Disziplin aus Beten und Kämpfen und die ungeschränkte Autorität zu Mohammed entschieden viele Schlachten. Der Prophet war nun Herrscher von Zentralarabien. Im Alter von 60 Jahren verstarb er. Erst danach eroberten die Moslems die Welt (Persien, Ägypten, Nordafrika, Iberische Halbinsel etc.)

Quelle: Mohammed - Allahs Prophet und Feldherr
 
Hallo eva07

Wenn du so lange Beiträge schreibst, dann ist es natürlich schwer, auf jeden einzelnen Punkt einzugehen. Das kostet mir wirklich zu viel Zeit. Ich investiere in meine Beschäftigung mit dem Islam schon eine Menge Zeit. Und darum möchte ich mich wirklich etwas in meiner Zeit einschränken. Sei deshalb nicht böse, wenn ich nicht auf alle Punkte eingehe. Du hast natürlich recht, dass man Religion und Politik nicht so strikt trennen kann. Irgendwie sind sie schon miteinander verquickt. Ich glaube aber, dass dem Islam in der Gewaltdiskussion schon eine besondere Bedeutung zukommt. Wenn es auch in anderen Religionen fundamentale Strömungen gibt, die ein gewisses Potential an Gewalt in sich tragen, so ist die momentane Gewalt, die durch fundamentale moslemische Strömungen ausgeübt werden doch sehr dominierend.

Natürlich muss man vorsichtig sein, einzelne Suren aus dem Zusammenhang heraus zu reißen, aber oftmals sind einzelne Suren bereits so aussagekräftig, dass sie sehr wohl eine gewisse Aussagekraft besitzen.

Du sagst, du hast noch nie gehört, dass ein gläubiger Moslem einen Österreicher angegriffen hat. Das ist sicherlich richtig. Aber wir sollten dabei auch bedenken, dass z.B. die Erziehung in moslemischen Familien oft sehr viel gewalttätiger ist als in anderen Familien. Dies erkennt man vielfach daran, dass besonders die moslemischen Kinder viel mehr zur Gewalttätigkeit neigen, als andere Kinder. Und ich glaube, dies hat eine Menge mit der moslemischen Religion bzw. Kultur zu tun. Vermutlich trifft dies eher auf untere soziale moslenische Schichten zu, die sich strenger an die Vorschriften des Korans orientieren, als an gebildetere Schichten, die oftmals eine liberalere und weltoffenere Haltung haben. Jedenfalls fällt mir immer wieder auf, wie aggressiv besonders die Kinder aus den moslemischen Elternhäusern sind.

Ich glaube, nicht nur die Fundamentalisten sind enttäuschte Moslems, die im Koran nach Halt suchen. Mein Eindruck ist, dass es sehr viele Moslems gibt, die in der Religion etwas suchen, was ihnen unsere Gesellschaften nicht geben kann oder möchte, nämlich das Gefühl geliebt und akzeptiert zu werden. Sie finden im Koran einen Trost, einen Halt, den sie bestimmt oft im realen Leben vermissen. Außerdem schenkt die Religion ihnen ein gewisses Selbstbewusstsein. Andererseits haben sie die Religion mit der Muttermilch aufgenommen und praktizieren sie aus Gewohnheit, ohne weiter darüber nachzudenken.

Die Moslems haben keineswegs nur Verteidigungskriege geführt. Genau so wie die Europäer und Asiaten waren auch die Araber immer schon besonders angriffslustig. Auch im arabischen Raum waren Kriege an der Tagesordnung. Auch Mohammed war keinesfalls ein friedliebender Mensch, sondern er versuchte ebenso wie die Christen seinen Glauben mit Gewalt zu verbreiten. Dies geht eindeutig aus dem Buch von Gerhaed Konzelmann hervor. Weil der Artikel aus dem Buch von Gerhard Konzelmann etwas länger ist, möchte ich ihn gerne einmal vorstellen.



Quelle: Mohammed - Allahs Prophet und Feldherr

Hallo Opti,

werde später diesen Artikel lesen. Momentan habe ich nicht viel Zeit, da ich in die Küche muss.

Ich denke halt immer, was uns das nützt, wenn wir uns an dem Koran stoßen und ihn kritisieren, wenn das allein schon gewisse Mosleme in Unruhe versetrzt, da schon diese Kritik ein schweres Vergehen für sie ist.

Sie können auch nicht über ihren eigenen Schatten springen.

Sie müssen auf alles selbst draufkommen. Da sollten wir uns eher heraushalten und ihnen geben, was ihnen gebührt und sie nicht reizen.

Die Christenheit hat ja auch Jahrhunderte bis zur Aufklärung gebraucht. Man kann ihnen unsere Kultur nicht überstülpen wie einen Nachttopf. Das funktioniert nicht. Das Gegenteil kommt dabei heraus. Man macht sie nur aggressiv.

Muss es denn sein, dass man sich über ihre Güter her macht? Muss es sein, dass man ihnen Land wegnimmt und sie schlecht behandelt? Muss es sein.......????????

Aber Du hast schon recht, wenn Du meinst, dass man als Europäer beim erstmaligen Lesen der Koranverse erschrecken kann.

Doch wie verhalten sich unsere Leute, die europäisch geprägt sind und keinen Koran haben, der sie schlecht beeinfllusst? Woher kommen diese Aggressionen? Und unsere Moral? Ein echter Moslem kann das nicht verstehen.

Eigentlich dürften wir Mosleme nicht in unsere Länder lassen. Schon unsere Lebensauffassung, unsere Freizügigkeit in sexuellen Dingen, etc. muss sie doch fürchterlich irritieren. Dem wird aber kein Riegel vorgeschoben. Wie unklug und gefährlich diese Politik!

Weil halt nicht alle so sind? Wie Du sagst, lieber opti, sie sind vom Glaubensbuch, also von der Erziehung her - so wie wir auch - geprägt und diese verschiedenen Prägungen vertragen sich eben nicht.

Wenn wir uns allerdings so fürchten, müssen wir uns davor schützen. Sie verhalten sich uns gegenüber nett, aber ihre Gedanken können wir ja nicht lesen und sie wiederum können ja nichts dafür, dass sie so beeinflusst wurden.
Doch die Haut sollte uns näher als das Hemd sein.

Wozu brauchen wir überhaupt so viele Fremde im Land? Bringen sie nicht auch Unruhe mit? MULTIKULTI ist eben kein Zauberwort. Sieht niemand, dass es damit nicht geklappt hat? Auch unsere ehemaligen Feinde werden uns nicht sofort gut gesinnt sein. Aber wir laden ja alle ein, die Politiker natürlich. Das Volk kann es dann austragen und muss es aushalten. Die Politiker machen sich das Leben mit ihren riesen Gehältern angenehm und das Volk muss hautnah mit den Andersgeprägten zusammenleben und die Ärgernisse, die automatisch dadurch entstehen, ausbaden.

Darum sage ich "PST!" zu den Glaubensbüchern, vor allem in Bezug auf den Koran. Es bringt uns nichts außer Ärgernis und in der Folge Unglück. Niemand hilft uns, wir müssen uns selbst helfen. Wie? Unsere Toleranz ist gefragt, sie ist notwendig, wenn über unsere Köpfe hinweg entschieden wird. Wie soll man sonst dieses Leben aushalten und noch Freude daran haben?

Ich muss nun endlich aufhören zu schreiben.

Liebe Grüße

eva07
 
Hallo opti,
find ich gut deinen beitrag, besonders mit dem hintergrund der kirche... mach weiter so, du bist absolut wertfrei, man kommt garnicht auf den gedanken dass deine recherchen bezüglich dieser religion einseitig ist, neeiiin.

lg
 
Hallo opti! :)

Jede Münze hat ihre zwei Seiten. Religion ist deswegen so fatal, weil sich jeder die Wahrheiten herauspickt, die einem gerade angenehm sind, freilich ohne die anderen zu sehen. Oder glaubst du, die Auseinandersetzungen der Katholiken mit den Protestanten haben in Irland noch etwas mit dem Christentum zu tun? Oder glaubst du, die Esoteriker hier sind bessere Menschen als die kritisierten Muslime oder Christen?

Gewalt braucht vielleicht einen Vorwand, aber keine Rechtfertigung um ausgeübt zu werden. Und Gewalt hat viele Gesichter; auch Armut ist eine Form von Gewalt.

Vielleicht sagt dir daher diese Wahrheit mehr zu:

Google Video - Zina -55min.

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
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Was Mohammed gesagt hat, ist nicht der Koran und die Moslems müssen sich nicht daran halten. Der Koran ist für die Moslems Gottes Wort.

Gut dass ist deren Sache. Ich denke, dass Mohammed den Koran selbst geschrieben hat. Als Nicht-Muslim ist das mein gutes Recht! Übrigens kommen Orientwissenschaftlern immer mehr Zweifel daran, ob es überhaupt einen Mohammed gegeben hat, oder ob er nicht eine fiktionale Schöpfung seiner Nachwelt ist.

Fakt ist, dass es den Koran mit seinen Aussagen gibt und eine Menge Leute, die dies blind glauben. Übrigens ist das Vorbild Mohammed für einen guten Muslime doch selbstverständlich verbindlich. Bin Laden eifert ihm doch nach und kein Muslim widerspricht ihm groß?

Nicht wenn man die ganze Geschichte kennt.
Geschichte ist ein Kunstprodukt, eine Fiktion um Leute heutzutage mit der Vergangenheit zu knechten! Die ganze Geschichte kennt keiner niemals ganz. Sie wird in Schulbüchern gekürzt wiedergegeben und auch größere Buchreihen können niemals doch "die ganze Geschichte" wiedergeben? Gut soll jetzt nicht heißen, dass historische Diskussionen sinnlos sind. Aber gerade in Bezug auf die Gründung Israel gibt es zwei getrennte, zueinander diametral stehende Auffassungen.
Moslems sind aufgefordert sich zu wehren, wenn man ihnen Unrecht tut. Sie dürfen vom Koran her sich eigenes Land nicht wegnehmen lassen. Abgesehen davon, dass sich niemand gern etwas wegnehmen lässt und ist es der Fall, oft zu Mord und Todschlag führt. Natürlich weiß ich, dass den Israelis das Land von den Vereinen Nationen......, aber......
Aber nichts! Den Israelis gehört heute das Land, ganz egal, was auch immer vorher dort passiert ist. Das wäre ja so, als würde ich als Deutscher die deutschen Ostgebiete von Polen wiederhaben wollen! Man muß gewisse Fakten akzeptieren, oder wenn man es nicht macht, dann betreibt man Kriegsrhetorik. Übrigens sind 30% der Israelis Araber, also Muslime! Das nur, weil das fast keiner überhaupt weiß in Deutschland. Die israelischen Araber wollen auch tendenziell nichts mit ihren "Brüdern" im israelischen Grenzgebiet zu tun haben. Vielleicht, weil diese Leute vom selben Kaliber sind, wie hier Leute, die die Ostgebiete wiederhaben wollen?

Das ist nicht ganz so wie Du es siehst. Es gibt gläubige Muslime, die sehr friedliebend und vor allem in moralischer Hinsicht sehr verlässlich sind. Da könnte sich so mancher aus unseren Breiten ein Beispiel nehmen.
Sicher, viele Menschen wollen nicht gewalttätig sein oder sind nett. Der Islam bietet auch freundliche Passagen, aber er lehnt Gewalt gegen Ungläubige eben exakt nicht ab. Ich habe mir mal in der Bibel (Neues Testament) die judenkritischen Passagen herausgegriffen. Da wird schon gehetzt gegen den Alten Bund, aber es wird auch ausdrücklich gesagt, dass man ihnen kein Leid tun sollte. Der Islam sagt so etwas:
Ihr werdet gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis der Stein sagt: O Muslim, dieser ist ein Jude, so komm und töte ihn.
An diesem Hadith-Vers putschen die alle Israel-Hassenden Palästinenser auf. Es sollte klar sein, dass solche Aussagen völlig unakzeptabel sind, egal ob sie nun von einem Propheten stammten oder nicht.

An unsrer Kultur könnte ihnen auch so manches nicht gefallen. Auch sie könnten sich wundern wie die Nächstenliebe der Christen in Wirklichkeit aussieht. Und all unsere Freiheiten nehmen sich auch nicht immer so gut im Auge eines moralischen Menschen aus. Doch sie können nicht nach Hause in ihr Land gehen, denn es gibt kein moslemisches Land, das nach den Gesetzmäßigkeiten des Koran regiert wird.
Was willst Du damit sagen? Dass wir kein christliches Land sind, auch uns das vorzuwerfen! Muslimen aber genau dasselbe bescheinigst (es gäbe kein muslimisches Land) und es ihnen sozusagen mitleidvoll entschuldigst? Natürlich gibt es keinen reinen Gottesstaat! Zum Glück, denn es wäre eine reine Diktatur! Die westliche Kultur ist eine Kultur des Individuums, dass heißt Menschen zählen mehr als künstliche Kollektive! Ich höre immer und immer wieder "die Muslime"! So wie "wir Fans der Borussia" oder sonst einem Verein! Man merkt gar nicht, so häufig und selbstverständlich ist diese Redensart mittlerweile, auf was für ein Niveau man sich da begibt! Wäre so wie: "Wir Deutschen sind so oder so!", "Wir Christen sehen das so oder so"! Sind das ALLES keine Menschen, die nicht für sich selber denken können?

Doch wir sind nicht klug, wenn wir Öl ins Feuer gießen.
Ich weiß es nicht! Soll man schweigen zu Dingen, die man für falsch hält? Je länger man schweigt, desto schwieriger wird es Dinge dann noch zu ändern.

Grüße TF
 
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