Gewalt gegen Männer - Ein Tabu?

naja zauberin, mir kommts nur so vor als würdest du auf die posts der männer reagieren, nicht aber auf die der frauen *ggg*
 
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Elli schrieb:
Na dann wollen wir mal...
Danke für die sachliche und ausführliche Antwort!

Elli schrieb:
Ja, Männer sind die meisten Opfer in Kriegen.
Ja, das war immer so und wird immer so sein.
Die Wehrpflicht wird auch in Zukunft nur Jungen
aufgebührdet, niemals Mädchen. Nicht mal als
ziviler Ersatzdienst. Aber kein Problem - machen
wir doch gerne für euch. Diese Leistung sollte aber
gerechte Erwähnung finden.

Elli schrieb:
Und wer zielt? In den seltensten Fällen Frauen.
Das spielt für einen erschossenen Soldaten nur eine untergeordnete Rolle.

Elli schrieb:
Und eben die Befehle zum Krieg kommen auch nur seltenst von Frauen. Krieg ist ein politisches Problem und Politik ist eine Männerdomäne.
Politik ist eher Frauendomäne, nicht umsonst gibt
es ein Frauen- aber kein Männerministerium. Zudem
haben vor allem Frauen Hitler an die Macht gewählt.

Elli schrieb:
Dass weniger Frauen als Männer Soldaten sind, liegt sicher an dem biologischen Punkt, ...
Akzeptiert und abgehakt. Männer fallen in Kriegen.

Elli schrieb:
Auch hier wüsste ich nicht, was man besser machen könnte. Hast du Vorschläge? Würde mich interessieren.
Nein, keine.

Elli schrieb:
Geht es in diesem Thread um Unfälle? Ich dachte, es geht um physische Gewalt gegen Männer – also in Form von Angriffen und Kämpfen?
Durch einseitige Ausbeutung männlicher Arbeitskraft
in gefährlichen Jobs sind Männer doch offenbar
vermehrt ökonomischer Gewalt ausgeliefert.

Elli schrieb:
Man könnte höchstens mit der Zeit die erwähnten Arbeiten immer weiter durch Maschinen erledigen lassen.
Bei Möbelpackern, Bauarbeitern, Feuerwehrmännern, Undercover-Agenten usw.
erfährt diese Strategie allerdings gewisse Grenzen.

Elli schrieb:
Das ist sicher ein Punkt. Ein Mann, der seine Probleme nicht alleine lösen kann, gilt allzuschnell als Weichei. Daher werden nicht mal die bereits bestehenden Angebote ausgereizt. Mann schämt sich gewissermassen, ein Versager zu sein.
Wieder ein gesellschaftliches Problem.
Wo ist dann das engagierte politische Anpacken?

Elli schrieb:
Den kapier ich grad nicht? Kannst du das näher erklären?
Es gibt viel mehr männliche Verkehrsopfer als weibliche.

Elli schrieb:
Liegt allerdings auch daran, dass es weniger körperlich misshandelte Männer als Frauen in Beziehungen gibt.
Woher weisst du das denn?

Elli schrieb:
Das aber wiederum liegt daran, dass Frauen eher mit Psychoterror und emotionaler Erpressung arbeiten. Kommt nun drauf an, ob wir die hier auch besprechen wollen?
Psychische Gewalt finde ich ebenso schrecklich wie physische.

Gruss LB
 
Mönsch, Mönsch Leudde... lasst Euch doch nicht für Dumm ver-trollen....;)

Gefahr erkannt - Gefahr gebannt....

Alles klar?:stickout3



Urajup
 
LeBaron schrieb:
Ja, das war immer so und wird immer so sein. Die Wehrpflicht wird auch in Zukunft nur Jungen aufgebührdet, niemals Mädchen. Nicht mal als ziviler Ersatzdienst.
Macht das bei der Überbevölkerung biologisch überhaupt noch Sinn?

LeBaron schrieb:
Aber kein Problem – machen wir doch gerne für euch.
Danke :)

LeBaron schrieb:
Diese Leistung sollte aber gerechte Erwähnung finden.
Wer unterschlägt das?

LeBaron schrieb:
Das spielt für einen erschossenen Soldaten nur eine untergeordnete Rolle.
Dem kann man nichts entgegensetzen.

LeBaron schrieb:
Politik ist eher Frauendomäne
Aber das kannst du mir erst erzählen, wenn wenigstens gleich viel Frauen in politischen Schlüsselpositionen sind wie Männer. Wieviele Staatspräsidentinnen gibts denn zB?
Höchstens ist Politik insofern eine weibliche Domäne, weil zumeist noch Frauen als Mütter die Kinder erziehen und so grossen Einfluss auf deren charakterliche Entwicklung haben.

LeBaron schrieb:
Politik ist eher Frauendomäne, nicht umsonst gibt es ein Frauen- aber kein Männerministerium.
Wo gibts ein Frauenministerium?

LeBaron schrieb:
Zudem haben vor allem Frauen Hitler an die Macht gewählt.
Hör ich zum ersten Mal. Kannst du mir das irgendwie belegen? Würd mich echt interessieren.

LeBaron schrieb:
Durch einseitige Ausbeutung männlicher Arbeitskraft in gefährlichen Jobs sind Männer doch offenbar vermehrt ökonomischer Gewalt ausgeliefert.
Das ist schon so. Aber du willst nicht den Frauen die Schuld dafür geben. Oder?
Und was wären deine Vorschläge, um das zu ändern?

LeBaron schrieb:
Bei Möbelpackern, Bauarbeitern, Feuerwehrmännern, Undercover-Agenten usw. erfährt diese Strategie allerdings gewisse Grenzen.
Hm, ausser bei den letzten seh ich da gute Chancen bei den technischen Entwicklungen in den nächsten hundert bis zweihundert Jahren. Vorausgesetzt, wir haben nicht vorher den ganzen Planeten demoliert.

LeBaron schrieb:
Wo ist dann das engagierte politische Anpacken?
Nun ja, ich bin keine Politikerin. Vorerst informier ich mich erstmal. Was ich allerdings tun könnte, ist die Politiker, die ich kenne, mal darauf anzusprechen.

LeBaron schrieb:
Es gibt viel mehr männliche Verkehrsopfer als weibliche.
Woran liegt das? Gibts mehr männliche Autofahrer als weibliche? Vermutlich schon mit dem ganzen Transportverkehr.

LeBaron schrieb:
Woher weisst du das denn?
Persönliche Erfahrungen im privaten und beruflichen Umfeld, sowie von Bekannten im Justizsystem.
Wenn du natürlich jede Ohrfeige und jedes Schubsen mitzählst, gleicht sich das tatsächlich aus. Unterm Strich sind aber doch eher Frauen die Opfer von körperlicher Gewalt, weil Männer, wenn sie mal mit Schlagen angefangen haben, sich selten auf eine Ohrfeige oder einen Schubser beschränken.
Sagen wir es so: Wenn Männer gegenüber Frauen körperlich gewalttätig werden, sind die Verletzungen fast immer schlimmer als im umgekehrten Fall.

LeBaron schrieb:
Psychische Gewalt finde ich ebenso schrecklich wie physische.
Naja, ich denke, das ist eine Sache von Verhältnis. Mal ist dies schlimmer, mal dies. Grundsätzlich ist beides daneben.

Und wenn wir schon beim Thema sind. Was ich auch extrem verachtenswert finde: Wenn Frauen Männern sexuellen Missbrauch oder Kindsmisshandlungen vorwerfen, um zB Sorgerecht zu ergattern, Scheidungen für sich günstiger über die Runden zu bekommen oder um am Arbeitsplatz zu mobben. Davon hab ich leider auch schon zu viel mitbekommen. Da flipp ich jedesmal fast aus. Das ist nicht nur gegenüber den Männern extrem ungerecht, sondern auch gegenüber den Frauen, denen dann sowas wirklich passiert.

Greetings
Elli
 
Elli schrieb:
Macht das bei der Überbevölkerung biologisch überhaupt noch Sinn?
Landesverteidigung macht immer Sinn - zerbrich dir
darüber nicht den Kopf und lass das mal uns Männer machen.

Elli schrieb:
Aber das kannst du mir erst erzählen, wenn wenigstens gleich viel Frauen in politischen Schlüsselpositionen sind wie Männer.
Moment!
Gerechterweise müsste der Frauenanteil in Spitzen-Gremien
demjenigen in der Gesamtpartei entsprechen.
In der SPD sind knapp 30% der Mitglieder, aber
45% des Vorstandes Frauen. Damit sind Frauen klar
überrepräsentiert. Der Chef der Bundesregierung ist
übrigens auch weiblich. Sie macht ihren Job ohne
Zweifel ausgezeichnet. Nur das zählt.

Elli schrieb:
Wo gibts ein Frauenministerium?
Bei uns in Deutschland.

Elli schrieb:
Hör ich zum ersten Mal. Kannst du mir das irgendwie belegen? Würd mich echt interessieren.
Bei den Reichstagswahlen 1930 haben wesentlich mehr
Frauen als Männer die NSDAP gewählt.

Kein Wunder: die Sozialpolitik der Nazis war betont
frauenfreundlich.

Elli schrieb:
Das ist schon so. Aber du willst nicht den Frauen die Schuld dafür geben. Oder?
Du weisst, dass ich Frauen überhaupt keine Schuld
zuweise, oder? "Die Frauen" - wer soll das denn auch
sein?

Elli schrieb:
Nun ja, ich bin keine Politikerin. Vorerst informier ich mich erstmal. Was ich allerdings tun könnte, ist die Politiker, die ich kenne, mal darauf anzusprechen.
Das wäre ausgezeichnet!

Elli schrieb:
Woran liegt das? Gibts mehr männliche Autofahrer als weibliche? Vermutlich schon mit dem ganzen Transportverkehr.
Weiss nicht.

Elli schrieb:
Sagen wir es so: Wenn Männer gegenüber Frauen körperlich gewalttätig werden, sind die Verletzungen fast immer schlimmer als im umgekehrten Fall.
Das ist völlig richtig.

Elli schrieb:
Und wenn wir schon beim Thema sind. Was ich auch extrem verachtenswert finde: Wenn Frauen Männern sexuellen Missbrauch oder Kindsmisshandlungen vorwerfen, um zB Sorgerecht zu ergattern, Scheidungen für sich günstiger über die Runden zu bekommen oder um am Arbeitsplatz zu mobben.
Verachtenswert ist das passende Wort dafür. Angenehm
finde ich, wie klar dein Gefühl für Gut und Schlecht ist.
Ohne ideologische Verblendung - naja, mit einer kleinen
Ausnahme.

Grüsse von LB
 
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LeBaron schrieb:
Landesverteidigung macht immer Sinn - zerbrich dir darüber nicht den Kopf und lass das mal uns Männer machen.
Ich glaub, du hast das falsch verstanden. Ich stelle nicht den Sinn der Landesverteidigung in Frage, sondern den Sinn, dass allein Männer dafür verantwortlich sein sollen.
Oder willst du das als Männerdomäne bewahren?

LeBaron schrieb:
Moment! Gerechterweise müsste der Frauenanteil in Spitzen-Gremien demjenigen in der Gesamtpartei entsprechen. In der SPD sind knapp 30% der Mitglieder, aber 45% des Vorstandes Frauen. Damit sind Frauen klar überrepräsentiert. Der Chef der Bundesregierung ist übrigens auch weiblich. Sie macht ihren Job ohne Zweifel ausgezeichnet. Nur das zählt.
Und in anderen Parteien?

LeBaron schrieb:
Bei uns in Deutschland.
Naja, ich kümmere mich schon kaum um die Schweizer Politik. Ausser wenns wieder ans Abstimmen geht, mach ich mich im Einzelfall schlau. Bin nicht so die Politikerin :)

LeBaron schrieb:
Bei den Reichstagswahlen 1930 haben wesentlich mehr Frauen als Männer die NSDAP gewählt.
Ich hätte dafür gern Belege. Nicht weil ich dir nicht glaube, sondern weil – wenn ich ich das so weitergeben will – ich sicher selbst nach Beweisen angefragt werde. Kannst du das nicht belegen, kann ich es nicht weiter bekannt machen.

LeBaron schrieb:
Kein Wunder: die Sozialpolitik der Nazis war betont frauenfreundlich.
Inwiefern?

LeBaron schrieb:
Das wäre ausgezeichnet!
Ich werd bei nächster Gelegenheit das Thema mal ansprechen und die Reaktionen begutachten.

LeBaron schrieb:
Verachtenswert ist das passende Wort dafür. Angenehm finde ich, wie klar dein Gefühl für Gut und Schlecht ist.
Ohne ideologische Verblendung - naja, mit einer kleinen Ausnahme.
Welche Ausnahme? *g*

Greetings
Elli
 
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