Na dann wollen wir mal...
LeBaron schrieb:
Was könnten wir dagegen tun? Ausser eine neue Revolution zu initiieren und die wär ja dann selbst wieder Krieg. Mal abgesehen von den Frauen, die ganz traditionsgemäss in nahezu jedem Krieg von Männern vergewaltigt werden weil das halt offenbar einfach so dazu gehört... Ja, Männer sind die meisten Opfer in Kriegen. Jedenfalls auf dem Schlachtfeld. Wenn aber zivile Ziele angegriffen werden, gehts den Frauen genauso an den Kragen. Und wer zielt? In den seltensten Fällen Frauen. Und eben die Befehle zum Krieg kommen auch nur seltenst von Frauen. Krieg ist ein politisches Problem und Politik ist eine Männerdomäne.
Ich wär ja für die Abschaffung des Kriegs, damits gar keine Kriegsopfer mehr gibt. Aber wie könnte ich das hinbekommen?
Dass weniger Frauen als Männer Soldaten sind, liegt sicher an dem biologischen Punkt, den du selbst schon erwähnt hast, dass Frauen diejenigen sind, die die Kinder austragen. Als weiteren Punkt seh ich aber auch, dass in der Regel Männer körperlich stärker sind.
LeBaron schrieb:
Auch hier wüsste ich nicht, was man besser machen könnte. Hast du Vorschläge? Würde mich interessieren.
LeBaron schrieb:
Unfälle durch gefährliche Arbeit
Geht es in diesem Thread um Unfälle? Ich dachte, es geht um physische Gewalt gegen Männer also in Form von Angriffen und Kämpfen?
LeBaron schrieb:
Körperlicher Verschleiss durch harte Arbeit
dito oben
Zu den letzten beiden Punkten aber gemeinsam noch Folgendes. Man könnte höchstens mit der Zeit die erwähnten Arbeiten immer weiter durch Maschinen erledigen lassen. Was dann aber wiederum mehr Arbeitslose zur Folge hat und damit wieder ein erhöhtes Frustpotenzial.
Und zum geschlechtlichen Vergleich: Es gibt da grad einen Film im Kino (hab den Titel vergessen, lässt sich aber sicher für Interessierte rausfinden), wo das thematisiert wird: Frauen arbeitsmässig in Männerdomänen. Frauen im Bergwerk. Das Mobbing ist endlos. Sie müssen schweigen und erdulden oder sind ihren Job los. Die Männer sind wütend und fühlen sich in ihrer Männerdomäne von den Frauen angegriffen. Einfach nur weil die Frauen da arbeiten. Und diesen Angriff auf die Männerdomäne beantworten sie mit Mobbing, unter andem in Form von sexueller Belästigung.
Hier müsste man also bei Männern für mehr Toleranz werben. Dann könnten mehr Frauen in diesen erwähnten Berufen arbeiten.
LeBaron schrieb:
Mangelnde Therapieangebote
Das ist sicher ein Punkt. Ein Mann, der seine Probleme nicht alleine lösen kann, gilt allzuschnell als Weichei. Daher werden nicht mal die bereits bestehenden Angebote ausgereizt. Mann schämt sich gewissermassen, ein Versager zu sein.
Wieder ein gesellschaftliches Problem.
LeBaron schrieb:
Wie ich es aus meinem persönlichen Umfeld kenne, ist da grad schwer was am Tun. Frauen gelten nicht mehr automatisch als Opfer und immer mehr Väter bekommen die Kinder zugesprochen. Find ich sehr gut. Eine Scheidung sollte fair ablaufen und nicht automatisch den Mann als Übeltäter outen.
LeBaron schrieb:
Den kapier ich grad nicht? Kannst du das näher erklären?
LeBaron schrieb:
Andere Alltagsunfälle (v.a. Jugendliche)
Was für Unfälle wertest du hier als Gewalt? Aus dem Ruder gelaufene Streiche? Schulhofkämpfe? Kann nicht ganz folgen.
LeBaron schrieb:
Das ist ein Thema, das von Frauen leider allzuoft unterschätzt wird. Die körperlich misshandelten Frauen sind in allen Medien vertreten. Von körperlich misshandelten Männern hört man weniger. Liegt allerdings auch daran, dass es weniger körperlich misshandelte Männer als Frauen in Beziehungen gibt. Das aber wiederum liegt daran, dass Frauen eher mit Psychoterror und emotionaler Erpressung arbeiten. Kommt nun drauf an, ob wir die hier auch besprechen wollen?
Dass man nicht so oft von misshandelten Männern hört, bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt. Wie die Zauberin kenne ich wesentlich mehr Frauen als Männer, die unter physischer Gewalt gelitten haben. Aber es gibt auch Männer. Die Gründe dafür haben andere schon erwähnt.
Ein Fall aus meinem persönlichen Umfeld, den ich hyperextrem finde: Ein guter Freund von mir wollte mit seiner aggressiven Freundin Schluss machen. Sie hat das erfahren. Was tut sie? Sie zündet das Bett an, während er drin schläft. Die Frau war völlig hysterisch. Er konnte das Feuer löschen. Allerdings waren seine berühmten arschlangen Rastahaare futsch. Er hat sich geduscht, angezogen und wollte die Wohnung verlassen. Denkste. Die Frau hat sich nur mit einem Shirt bekleidet und sonst völlig nackt um sein Bein geklammert und nicht mehr losgelassen. Er ein gutmütiger Kerl, der keine Frauen schlägt. Hat ihr ein paar Mal gesagt, sie soll loslassen. Sie hat nur weiter gekreischt. Schliesslich hat er gesagt, er gehe jetzt. Ja und er ging. Die Frau blieb tatsächlich an sein Bein geklammert und liess sich die längste Zeit über den Boden mitschleifen. Zuerst das Treppenhaus runter und dann nackt wie sie war mitten im Herbst auf die Strasse hinaus bis zum nächsten Bahnhof. Er hat einfach getan, als würde er sie nicht bemerken (Gorilla-Statur). Schliesslich hat sie irgendwann losgelassen. Er liess sie liegen. Hat nie wieder von ihr gehört.
Also alles in allem ein gesellschaftes Problem. Die Blickwinkel auf Rollenverhalten. Am Ende läuft es darauf hinaus, ob es zwischen den Geschlechtern Unterschiede gibt.
Mich würde die Frage interessieren: WARUM sind Männer nicht nur öfter Opfer sondern auch öfter Täter? Ist das etwas Biologisches? Oder ist das rein kulturell bedingt? Was meint ihr?
Und bitte nicht gleich wieder die rethorischen Keulen auspacken, wenn euch was nicht passt am eben Gesagten! Wir sind hier, um zu diskutieren und im freundlichen Ton lass ich mich gern eines Besseren belehren, wenn ich irgendwo falsch liegen sollte.
Und wenn alle Stricke reissen, wenden wir uns einfach an unseren "Handerwerker", der im Thread "Gewalt gegen Frauen" eben gemeint hat, dass wir eh nur alles träumen. Alles Leiden ist nur geträumt! Also macht euch keine weiteren Gedanken
