Gefühle sind das Salz des Lebens.

  • Ersteller Ersteller Leopold o7
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Und damit kommen wir zu meinem Hauptgedanken, ich würde nämlich sagen, Gefühle sind der Motor des Lebens. Positive Gefühle sind die Möhre, der wir nachjagen. Aber auch Hass kann ein Motor sein. Gefühle treiben uns an und bestimmen unseren Weg den wir gehen. Und wenn wir uns verkriechen, zurückziehen etc dann ist auch wieder ein Gefühl verantwortlich, nämlich Angst. Ich gehe davon aus, dass jede Aktion, alles was wir tun immer ein bestimmtes Gefühl als Ausgangspunkt hat. Gefühle entscheiden darüber was wir tun und wie wir es tun. Und es kann durchaus sein, dass die entsprechenden Gefühle dem Fühler gar nicht bewusst sind.

Gefühle sehe ich nicht als das was entscheidet, sie sind einfach da, sie kommen in uns auf, einmal aus uns selbst in unserem Inneren und einmal auch durch das, was von Außen uns erreicht.

Entscheiden tut der Geist welcher dem Körper sagt, was zu tun ist.
Ganz simpel und automatisch, dem Motor des Lebens uns ergebend: wenn wir Hunger verspüren sehen wir zu was zu essen, wenn uns friert, ziehen wir uns was an.

Ich denke nicht dass ein Zurückziehen von Angst gezeichnet ist oder sein muss, sondern auch der Geist seine Finger im Spiel hat, haben kann, wenn Gefühle überhandnehmen, es Zeit braucht deren Ursprung zu finden, damit der physische Körper damit zurechtkommen kann.
Tut ers nicht, haben Emotionen freie Bahn.

Und auch hierfür haben wir so unseren Geist zur Verfügung:
Salz wird einem Essen nur in sehr geringer Menge zugesetzt, etwas mehr und schon kann es keiner mehr essen.

Ist der Mensch in Trauer und es schmeckt salzig, kann der Geist "Gegenmaßnahmen anordnen". Dieser Geist kann bewusst dem Körper sagen, geh raus und schau auf die Schönheit der Natur, oder meditiere, mach was, was dir Freude bereitet, damit sich das Salz verteilt.

Ich hadere mit dem Begriff "negatives Gefühl".
Hier nochmal, wenn wir großen Hunger verspüren ist das unangenehm, aber es zeigt uns, dass wir etwas unternehmen müssen, was essen.

Wenn Gefühle von Hass, Neid, Eifersucht im Menschen aufkommmen, ist auch das nicht negativ, wenn der Geist sich dadurch mit einem selbst beschäftigt. Erst dann wird es negativ, wenn wir den Hass in uns nähren, der nur uns selbst zerstört, selbst dann wenn er auf andere - vermeintlich - ausgeschüttet wird.

Wie ist es mit dem Gefül von Schmerz, von Trauer, von Leid? Auch dies sehe ich nicht als negativ, denn es zeigt an, wo was nicht im Fluss in uns ist und birgt eben über den Geist das Potential, sein Leben zu verändern, dass es in eine angenehme oder erträgliche Richtung sich entwickelt.

Alles was "negativ" empfunden, mag sehr gern weggemacht werden, doch je mehr das gewollt, umso mehr Beachtung diese Gefühle von uns erhalten, umso intensiver wird es einen tiggern.
Das Leben besteht nicht nur aus Freude und das annehmen, dass es beides gibt, dass beides sich einander bedingt und sich diese Zeiten abwechseln, könnte einen gelassener werden lassen.

Und wenn Menschen etwas Bedrückendes erfahren, sollten sie darüber reden dürfen, über Schmerzen, über Trauer, auch über Hass, damit sie nicht innerlich versalzen und so nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere ungenießbar werden.

Und wenn man meint es gehe keinen was an, dürfte man recht Angst bekommen, sich zurückzuziehen, dabei mit sich selbst versauern. Aber das ist auch bedingt durch eine verbreitete Haltung von Außen, "es geht mich nichts an".

Und dennoch könnte es anders sein:
So ist es, so erschaffen wir Menschen unsere Welt,
Wenn es mich selbst was angeht, wie andere Menschen fühlen, wird es auch Menschen für mich geben, die es was angeht, wie ich fühle.
Manchmal scheint mir, wartet Mensch darauf, dass es beim anderen beginnen möge..
 
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Gefühle sind das Salz des Lebens.

Ich bin mir nicht so sicher, ob das ein passendes Bild ist.

Salz ist ein Katalysator, der einem Essen die Fülle des Geschmackes beschert, ohne Salz ist es extrem fad.
Das würde passen.

Salz wird einem Essen nur in sehr geringer Menge zugesetzt, etwas mehr und schon kann es keiner mehr essen. Das passt nicht, denn ein mehr an Gefühlen macht das Leben lebenswerter jedenfalls wenn es positive Gefühle sind. (wobei das mitunter auch bei negativen Gefühlen passiert, was ich aber als krank bezeichne)

Und damit kommen wir zu meinem Hauptgedanken, ich würde nämlich sagen, Gefühle sind der Motor des Lebens. Positive Gefühle sind die Möhre, der wir nachjagen. Aber auch Hass kann ein Motor sein. Gefühle treiben uns an und bestimmen unseren Weg den wir gehen. Und wenn wir uns verkriechen, zurückziehen etc dann ist auch wieder ein Gefühl verantwortlich, nämlich Angst. Ich gehe davon aus, dass jede Aktion, alles was wir tun immer ein bestimmtes Gefühl als Ausgangspunkt hat. Gefühle entscheiden darüber was wir tun und wie wir es tun. Und es kann durchaus sein, dass die entsprechenden Gefühle dem Fühler gar nicht bewusst sind.

LGInti
Ohne Gefühle kein Leben, ohne Salz auch keine Würze, daher mit Gefühlen salzen, dann hast du im Leben genug Würze , lach ...
 
Zunächst einmal: es gibt nur wahre Liebe. Entweder Liebe ist wahr, oder es handelt sich nicht um Liebe.

Das ist schon richtig, aber was nicht fordert, ist deshalb noch lange nicht wahre Liebe.
Nunja, nach diesen Worten meine ich zu lesen, dass es noch eine andere Liebe gibt, welche zwar Liebe ist aber nicht wahr.

Und ich fragte dich:
Was und wie ist denn für dich wahre Liebe?
Das was du schriebst beantwortet meine Frage nicht:
Sie hat tausende Gestalten, Ausformungen, Gesichter. Wie, bloß wie sollte ich fähig sein, deine Frage beantworten zu können?
Sie ist für mich nicht anders als für dich oder für irgendjemand anderen. Liebe ist Liebe. In all ihren tausenden Gestalten.

Irgenwie muss doch etwas sein, was dir sagt oder zeigt, dass du liebst?
Oft genug scheinen Menschen stets etwas anderes unter Liebe zu verstehen.
Der /die Eine z.B. wenn man alles für den anderen tut, der Nächste, wenn er den anderen befähigt und beisteht, selbst tun zu können. Und andersrum meint jemand geliebt zu werden und selbst zu lieben, wenn ihm alles getan wird, und es wird der verflucht, welcher Eigenständigkeit und Unabhängigkeit als Ausdruck seiner Liebe fördern mag....

Also Liebe ist durchaus nicht für jeden gleich...
 
Um andere nicht zu verletzen. Wenn/weil man nicht weiß, ob andere diese Negativität zugemutet werden darf.
Könnte es nicht sein, dass man sich selbst nicht verletzbar zeigen möchte? Und man sich selbst nicht Reaktionen der "Negativität" von Außen antun möchte?

Ich denke mit so ner Haltung wird man recht schwer irgendwo auch Vertrauen finden können, zwischen jenen Menschen die einem möglicher Weise vertrauensvoll entgegengehen.
 
Nunja, nach diesen Worten meine ich zu lesen, dass es noch eine andere Liebe gibt, welche zwar Liebe ist aber nicht wahr.
Meinte ich aber nicht so.
Das was du schriebst beantwortet meine Frage nicht
Tut mir leid. Ich weiß die Antwort nicht.
Irgenwie muss doch etwas sein, was dir sagt oder zeigt, dass du liebst?
Oft genug scheinen Menschen stets etwas anderes unter Liebe zu verstehen.
Ich kann Liebe nicht in ein Raster der Ratio pressen und sie definieren. Kannst du es?
Es ist einfach ein Gefühl. Alles, was daraus erwächst, was wir tun, uns zu tun befähigt oder verpflichtet fühlen, kommt erst nach diesem Gefühl.
Könnte es nicht sein, dass man sich selbst nicht verletzbar zeigen möchte? Und man sich selbst nicht Reaktionen der "Negativität" von Außen antun möchte?
Das könnte auch sein.
 
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Ich kann Liebe nicht in ein Raster der Ratio pressen und sie definieren. Kannst du es?

Ich habs mal hier versucht ;)

Die Liebe

Manchmal leise, manchmal laut,
Manchmal oberflächlich, machmal bis unter die Haut,
Manchmal still und für sich allein,
Manchmal frivol und manchmal rein.

Manchmal ein Blatt im Wind,
Manchmal wie ein Kind,
Manchmal bedeckt und manchmal befreit,
der Jahreszeiten entsprechend ihr Kleid.

Mal ist Winter und es fröstelt sie sehr,
Sie ist wie sie ist, was willst du mehr?
Hab sie lieb die Liebe und geh mit ihr,
Dann lebt sie im Herzen wärmend in dir.
 
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