Geburt des Jesus

Teigabid: Ja ich bin auch der Meinung,
die Geschichte mit der Ahnenreihe im Neuen Testament ist nicht die Wiedergabe einer konkreten Richtung des Meisters selbst,
der gesagt haben könnte: „So ist das mit meinen Vorfahren, das ist mein Weg.“

So etwas entspräche der vernünftigen Überlegung. Die Formulierung der Geschlechtsregister ist seltsam. Ich frage jedenfalls bei derartigen Situationen erst mich - ob ich wirklich weiß - was dasteht. Wie lauten die Begriffe, wenn das verstanden wird?

Nachdem die Kirche mit hohen moralischen Werten gegründet wurde, halte ich von anadis Lügenversion wenig:

anadi: Die Autoren der Stammbäume wollen uns eben das beweisen:
der Jesus sei der versprochene Nachfahrer König Davids.

Der Kirchenvater Hieronymus meinte: Jesus komme in allen Psalmen Davids vor. Können wir das darin lesen und die Psalmen überhaupt verstehen?
Ich meine, es liegt ein gewaltiger Wissensverlust vor.
 
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Häschen;4604117 schrieb:
Der Kirchenvater Hieronymus meinte: Jesus komme in allen Psalmen Davids vor.
Können wir das darin lesen und die Psalmen überhaupt verstehen?
Ich meine, es liegt ein gewaltiger Wissensverlust vor.



Das mit den Vergleichen zu den Psalmen wird immer wieder gerne verwendet,
aber wie es aussieht wurde bei den Stammbäumen gar nicht so sehr darauf geachtet.

Sondern der eine Stammbaum bei Matthäus und der Mitwirkung von Petrus,
hat die unmittelbare Hilfe in der Gemeinschaft betont,
wie etwa bei Lk in der Geschichte vom barmherzigen Samariter.
Diese Linie wäre dann so etwas wie die Anlehnung an Josef den Ziehvater gewesen.

Etwas später dann bei „Lukas“ und der Mitwirkung von Paulus,
bevorzugte man die Hervorkehrung der direkten verwandtschaftlichen Abstammung,
wie in einem Stammbaum eigentlich vorgesehen.
Bei Philippus als „Lukas“ eben nicht mehr in der Position des freiwillig helfenden Menschen wie bei Matthäus und Petrus,
aber nun sehr konkret aus der Position des Schwagers vom Nazaräner!
Das ist auch der Grund warum hier bei „Lukas“ die damals wahrscheinlichere Variante verwendet wurde
die auf den leiblichen Vater Josphus Kaiphas hindeutete.


Etwa so:

Was nützt der beste Vorsatz der Nächstenliebe,
wenn da niemand ist, niemand geboren wurde?

Nebenbei bemerkt:
Josef der Ziehvater wurde am Anfang des Monats August geboren,
während der besagte Hohenpriester im September zur Welt kam.

Später dann, bei Johannes, machte sich dieser Evangelist seine Bezeugung recht einfach.
Johannes als Stiefbruder, und dann als Stiefsohn, danach wieder als Stiefbruder,
er war eigentlich durch und durch verwandtschaftlich zum Nazaräner,
wenn da nicht seine apostolische Partnerschaft zu Petrus gewesen wäre.
Er gab also beiden Linien Recht, und fasste die Inhalte zusammen, in der sehr bekannten Formel:

„Ich bin der WEG,
die WAHRHEIT,
und das Leben„


Woraus sich dann auch die damals verwendete Weisheitsformel begründete:

Einige der Ersten werden die Letzten sein,
und Einige der Letzten die Ersten …



und ein :weihna2
 
Hallo Teigabid,

was soll das ergeben wenn es fertig wird?

Kann man damit eine Staatskirche gründen, mit Mitwirkung vieler begabter Philosophen und zahllosen Märtyrern, die bereit sind für die Wahrheit das Leben zu opfern?

Das Christentum wurde die Staatsreligion des römischen Weltreiches.
Es umfasste Europa, Ägypten, den Vorderen Orients, alte Kulturländer.
 
Servus Häschen!



Das ist die Quintessenz aus der alles entstanden ist.

Zuerst war die christliche Bewegung nichts anderes als ein Messiaswerk im jüdischen Rahmen.
Sogar mit den Aspekten des „Sterns von Bethlehem“.

In diesem Gegensatz von einem Sein aus der Geburt,
und dem Handeln von Personen,
zu dem nicht zuletzt die neuen menschlichen Verbindungen durch Heirat gehören,
begründet sich diese traditionelle römische Philosophie,
die heute noch immer gepflegt wird.

Dabei wurden die Errungenschaften aus der direkten jüdischen Tradition
wie beim Nazaräner festzustellen als nicht erreicht deklariert,
und diese Bewertung wurde weiterhin beibehalten,
auch von allen Märtyrern und angeblich hochrangigen Philosophen.

Damit das so bleiben sollte wurden Weisungen erteilt,
die bewusst ins Gegenteil führen sollten,
nämlich in die Abkehr von Eltern und Verwandten.

Dabei sind gleich 2 von 4 Evangelisten in der Bibel
mit dem Nazaräner aufs Engste verbrüdert und verschwägert gewesen (Johannes und Philippus „Lukas“).
Womit man vielleicht anderseits die Gleichrangigkeit von Beihilfen in Nahtoderfahrungen bewirken wollte,
die wir etwa im Vater von Andreas und Petrus finden können,
und solche NTE selbst waren dem Nazaräner in den Personen Petrus und Thomas sehr wichtig.
Womit die Begleitung in den Schriften bei Matthäus und Thaddäus „Marcus“ zu erklären ist.
Genau so wie die in der Bibel hervorgerufene Abwendung von Ahnendynastien,
also genau von jenen seelischen Zusammenschlüssen,
die den wesentlichen Kern der Jesus-Aussagen repräsentieren,
wenn er sich auf „den Vater im Himmel“ reflektierte,
die Summe in der Einzahl, zum besseren Verständnis – oder auch nicht.

Der Knackpunkt was nun zum Wesentlichen gehört, dürfte in der Vision des Nazaräners zu finden sein wo er das Sterben von Tiberius als unmittelbar bevorstehend signalisiert erhalten hatte (Sterbedatum 16. März des Jahres 37). Neben den Begleitumständen solcher Ereignisse war es für einige Beteiligte unverkennbar ersichtlich, dass hier nicht mehr die jüdische Tradition vorherrschend gewesen sein musste. Egal wie positiv oder negativ dieses Ereignis auch empfunden wurde.

Trotzdem war es am Anfang eine rein messianische Bewegung im jüdischen Bereich.

So wie man sagt, Real Madrid ist zwar heuer nicht Meister in Spanien,
aber dafür werden sie die Champions-Leage gewinnen.

Oder musikalisch, Conchiata, ja gut ein phantastischer Erfolg, super.
Jetzt müsste ich nur noch römisch homosexuell können wie „Lukas“ …


… und ein :weihna1
 
Trotzdem war es am Anfang eine rein messianische Bewegung im jüdischen Bereich.

So ein Durcheinander habe ich selten gelesen - wirklich ...
Du scheinst wie die Meisten keinen blassen Schimmer von den Bibelinhalten zu haben, die den Zeitzeugen vorlagen. Zwar ist nachvollziehbar, dass so etwas herauskommt, weil seit Generationen die Menschen oft kaum die Erzählungen der Bibel wussten, geschweige ihren Inhalt ahnten. Deshalb gingen darüber 2002 hoch 2 Bücher voll Kritik über die Bibel in Druck und es lagen schreckliche Meinungen vor. Dazu kommen noch das Fehlen historischer Zusammenhänge.

Wo und was sind die Weisheitslehren?
Die kann keiner finden. Man denkt "biblisch" ein einsamer Abraham zog mit ein paar Tieren durch die Lande und liest geschichtlich von antiken Kulturen.

Doch Abraham ist ein Gesetz.
Wie hat nun Jesus "Abraham" im Stammbaum?
 
Für die "Aufklärung" wäre es nötig, das gesamte AT zu kennen - und zwar in Hebräischer Sprache. Zwar gibt es eine Übersetzung. Sie hat jedoch nicht den Mechanismus der Auslegung vermitteln können.

Die Kirche ging mit einer richtigen - aber zu schmalen Basis vor. Man erzählte von Abram. Später stellte man sich Abram als Mann vor. Darin kam nicht mehr vor, dass [av ram] beim Mitdenken in der Erzählung Gesetze zu [av ram] dem gewaltigen Wunsch hat. Im Gegenzug war Lot [lot] zurückhalten, Sari ist als mein dirigieren, anders als inspirieren, Sarah. In der Erzählung ist Sari die Frau Abrams. Hagar die Nebenfrau spielt mehrere Rollen. Als [hagar] hat sie mit auswandern, einwandern zu tun oder wird zum Bewohner mit Bleiberecht.

Ein Wunsch soll erhört werden und auch bleiben, sich verwirklichen können. Hagar brachte Ismael. Das Wort hat mit hören [schmoa]zu tun.

Viele Weisheits- und Liebesthemen werden als Erzählung dargestellt, sind aber hochkomplexe Aufgaben mit geschichtlichen Hintergründen.
 
Häschen;4606547 schrieb:
Für die "Aufklärung" wäre es nötig, das gesamte AT zu kennen - und zwar in Hebräischer Sprache. Zwar gibt es eine Übersetzung. Sie hat jedoch nicht den Mechanismus der Auslegung vermitteln können.

...

Ein Wunsch soll erhört werden und auch bleiben, sich verwirklichen können. Hagar brachte Ismael. Das Wort hat mit hören [schmoa]zu tun.

Viele Weisheits- und Liebesthemen werden als Erzählung dargestellt, sind aber hochkomplexe Aufgaben mit geschichtlichen Hintergründen.



Da bin ich gegenteiliger Meinung.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus.
In eine Person werden hinein interpretiert abstrakte Werte in allgemeiner Erwartung,
die werden dann so wie eigentlich vorbedacht,
wenn die Person nicht mehr wirklich existiert, weder materiell noch seelisch.

Für das Erfassen ist die Zusammenfügung in eine Person der Einzahl einfacher und leichter zu verstehen.

Übrig bleiben zuletzt mit Moses und Jesus historische seelische Elemente,
heute im Gegensatz zu Noah und Abraham,
denen man darum all zu gerne einen göttlichen Funken bestätigen möchte,
in bildlicher und persönlicher Darstellung.

Im Wandel der Zeit.

Auch wenn in früherer Epoche diese Funktion eigentlich von „Noah“ und „Abraham“ getragen wurde.

Denn es gibt im Menschen nichts, gar nichts,
das uns den Eindruck eines ewigen Bestandes vermitteln könnte.

Lediglich eine längere – oder kürzere – Dauer.

In Altaramäisch, in Englisch ~ oder in Spanisch.
Oder allein in der älteren und ursprünglichen Bildersprache.

Wozu die Parabeln der Bibel auch nur billiger Abklatsch sind.



und ein ;)
 
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Ich hätte eine. Vllt sollten wir mal Jesus Rolle als Messias und als Nachfahre König Davids getrennt betrachten. Es könnte nämlich sein, das nur ersteres der Fall war.

sehe ich auch so ,Jesus hat mit David nichts zu tun,aber gar nicht .

ich kann leider noch keine links posten , daher :

nach eine evangelium aus Dakien ( Dacia ) siehe auch anadis thema der Jesus aus Dacia , ich habe kurz erklärt die Dakische version von Jesus geburt und name Menschen Sohn. Jesus verlorene Jahre waren in Dacia und von dort kam mit diese name Menschen Sohn nach Ierusalem zurück als er 30 Jahre alt wurde.Menschen Sohn ist aber eine falsche interpretation , denn er bekam der name in Carpaten auf gipfel Omu ,Om = Mensch... Fiul = Sohn also Fiul Omului , aber der name Omu stammt von höchste Gottheit der einziger wahre Gott , genannt Om(u) früher UOM.Ein sehr alte name , der erster überhaupt.Also der gipfel heisst eigentlich gipfel Gottes ( Gottes Berg ). Wenn man korrekt interpretiert kommt Fiul Omului ( es hört sich sehr lateinisch,oder ? ) = Sohn Gottes und nicht menschen sohn . Aber man kann auch als menschen sohn interpretieren für alle die nicht wussten das Om ( uom ,omu ) als name für den einziger wahre Gott stand.In sanskrit ist OM ( AUM -UOM in sanskrit wurde zu AUM ) auch ein heiliges Wort.... in jetzige als auch damalige rumänische-dakische sprache steht wort Om für mensch, geleitet aber von name Gottes...interessant... einzige sprache der welt wo das heiliger wort OM für bezeichnung Mensch steht...was vieleicht vor zick tausende von jahren alle menschen als einziger name Gottes kannten ? damals noch als uom was zu OMU-om wurde.

alle spezialisten streiten über griechische , lateinische hebraische oder aramaische übersetzungen.
wenn man etwas abdecken will kann nicht besser sein.der streit wird nie ein ende haben.
dabei ist so einfach.
von anfang an diese name bedeutet Gottes Sohn oder Sohn Gottes -Fiul Omului. man irrt und kann sich mit der name menschen sohn nicht richtig identifizieren oder versteht keiner richtig was meint man damit... Jesus = Menschen Sohn ? :rolleyes:
 
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