"Ganzheitlich betrachtet..."

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Ja, was aber die individuelle Ernährung angeht muss man das Wissen über die TCM oder auch Ayurveda haben. Da reicht das nicht bei zu hohem Cholesterinspiegel zu sagen , jetzt essen Sie mal weniger Fett und Zucker.
Mein Hausarzt hat auch die TCM erlernt , ist auch Chiropraktiker und nimmt sich Zeit für seine Patienten. Bin froh darüber :)

Meinst du das Ayurveda, dass in Indien als "Arme-Leute-Medizin" gilt, weil es nur Leute nutzen, die sich nicht leisten können zum (echten) Arzt zu gehen?

Es geht nicht um individuelle Erfahrungen, muss man das immer wieder erklären :D

FIWAs Hinweis den Arzt zu wechseln ist ja auch keine individuelle Erfahrung sondern ein allgemeiner Hinweis.

Aha, Irrtum ausgeschlossen, Bougi ist die super Alleswisserin, denn Bougi's Meinung ist immer ein Fakt. U made my day...

:ironie:

Na das muss ausgerechnert von dir kommen. Die, die Akademikern jedweder Coleur erklärt, wie es wirklich geht. Manche müssten sich echt mal mit fremden Augen sehen können.
 
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Ich weiss nicht , ob Medikamente verschreiben ganzheitlich ist , gehe jetzt mal vom Arzt mit eigener Praxis aus.
Zum Ganzheitlichem gehört auch die Ernährung , die durch verschiedene Konstitutionen von Person zu Person unterschiedlich ist.
Vielleicht bekommt man noch einen Kurs für Ernährungsberatung verschrieben , beim Arzt selbst bekommt man die nicht .
Das ist besser wie nichts , aber auch nicht individuell genug , wie ,zb., in der Tcm.

Die allermeisten Allgemeinmediziner ("Hausärzte") ärgern sich sehr darüber, daß ihre Patienten die Ernährungstips und die Empfehlungen zur Lebensweise nicht hören wollen ... .

Das Modell der ärztlichen Versorgung sollte so sein, daß beim Hausarzt die Fäden zusammenlaufen, d.h. ein Facharzt schaut auf die Sache, für die der Patient zu ihm überwiesen wurde und leitet den ensprechenden Bericht dem Hausarzt weiter, der wiederum mit dem Patienten darüber spricht und diese konkrete Sache ins Allgemeinbild einordnet.
Jeder Hausarzt vergibt ggfs. gesonderte Gesprächstermine (die auch mal locker eine Stunde dauern können), aber diese Termine kann er nur Patienten anbieten, die er länger kennt und solche Termine kann er nicht ohne Absprache mal eben "einschieben", während das Wartezimmer überläuft.

In der Regel kennt ein Hausarzt einen Patienten und sein Umfeld samt außergewöhnlicher Belastungen (dafür ist er Hausarzt).
Wenn ein neuer Patient kommt und deutlich macht, daß er dauerhaft bei diesem Arzt verbleiben möchte, wird sich ein Arzt entsprechende Zeit nehmen und eine ausführliche Anamnese erheben, auch wenn er dazu einen gesonderten Termin anbieten und den Patienten erneut einbestellen muß.

In der Regel kann man das alles vorher mit dem ärztlichen Hilfspersonal (Arzthelferin usw.) in der Praxis dezidiert absprechen.
Wenn Kommunikation diesbzgl. schiefläuft, dann ist eher das zu hinterfragen als der Arzt an sich.


Es gibt immer Menschen, die die Ärzte wechseln wie die Unterhosen - aus unterschiedlichsten Gründen.
Mit etwas Erfahrung ist ein Arzt recht geübt, das zu erkennen.
 
Schön, gratuliere! :)

Anderes Beispiel:

Check beim Internisten, inkl. EKG, Blutabnahme usw. Einige Tage später Ergebnisbesprechung, Diagnose Schilddrüsen-Überfunktion, Überweisung ins KH, Abt. Nuklearmedizin. Keinerlei Erklärung, welche Symptomatik diese Diagnose bewirkt bzw. welche mögliche Gefahren/Schädigungen latent vorhanden sind, das durfte ich mir im Nachhinein alles aus dem I-Net raussuchen. Über die anderen Untersuchungsergebnisse liess Doc absolut nichts verlauten. EKG fragte ich nach, weil ein besonderes Interesse meinerseits bestand.
Freundlich war er, aber er wirkte auch etwas gestresst. Dauer: keine 5 Minuten.
Beim ersten Termin sagte er noch was von Kontrolle alle 3 Monate, beim letzten Gespräch hiess es dann "schau'n wir in 1 Jahr wieder".

Dass ein Arzt gestresst ist, ok. Aber dass er keinerlei Information gibt, stört mich.

LP
jou, das würde mich auch stören. Und das ist in unserem Gesundheitssystem bestimmt regelmässig so. Aber meiner Meinung nach ist das weniger ein Fehlen von Ganzheitlichkeit, sondern ganz einfach eine unvollständige medizinische Leistung, oder?

lg
 
btw. weil's geschrieben wurde: ein Chakrenausgleich ist keine ganzheitliche Anwendung, sondern eine energetische. Dat würde ich jetzt dann doch unterscheiden.
 
Die allermeisten Allgemeinmediziner ("Hausärzte") ärgern sich sehr darüber, daß ihre Patienten die Ernährungstips und die Empfehlungen zur Lebensweise nicht hören wollen ... .

Das Modell der ärztlichen Versorgung sollte so sein, daß beim Hausarzt die Fäden zusammenlaufen, d.h. ein Facharzt schaut auf die Sache, für die der Patient zu ihm überwiesen wurde und leitet den ensprechenden Bericht dem Hausarzt weiter, der wiederum mit dem Patienten darüber spricht und diese konkrete Sache ins Allgemeinbild einordnet.
Jeder Hausarzt vergibt ggfs. gesonderte Gesprächstermine (die auch mal locker eine Stunde dauern können), aber diese Termine kann er nur Patienten anbieten, die er länger kennt und solche Termine kann er nicht ohne Absprache mal eben "einschieben", während das Wartezimmer überläuft.

In der Regel kennt ein Hausarzt einen Patienten und sein Umfeld samt außergewöhnlicher Belastungen (dafür ist er Hausarzt).
Wenn ein neuer Patient kommt und deutlich macht, daß er dauerhaft bei diesem Arzt verbleiben möchte, wird sich ein Arzt entsprechende Zeit nehmen und eine ausführliche Anamnese erheben, auch wenn er dazu einen gesonderten Termin anbieten und den Patienten erneut einbestellen muß.

In der Regel kann man das alles vorher mit dem ärztlichen Hilfspersonal (Arzthelferin usw.) in der Praxis dezidiert absprechen.
Wenn Kommunikation diesbzgl. schiefläuft, dann ist eher das zu hinterfragen als der Arzt an sich.


Es gibt immer Menschen, die die Ärzte wechseln wie die Unterhosen - aus unterschiedlichsten Gründen.
Mit etwas Erfahrung ist ein Arzt recht geübt, das zu erkennen.

Kann ich verstehen, das viele nicht unbedingt auf einen Arzt hören. Erstens sind oft sogenannte Ernährungstips nach zig Jahren verworfen worden, da neue Erkenntnisse anderes Belegen.
Ich sehe eher das Problem das die Individualität nicht berücksichtigt wird. Jeder Mensch ist einmalig, und das auch auf Biologischer Sicht. Daher sind auch oft Medikamente bei einen Wirksam bei dem anderen nicht, oder es besteht eine Unverträglichkeit. Ganzheitlich ist für mich wenn alle Möglichkeiten zur Behandlungen eines Menschen gegeben werden. Das heißt das Mediziner mit Heilpraktiker und diese beiden mit Heiler oder Geistheiler zusammen arbeiten und sich Austauschen. Das der Mediziner die Leitende Behandlungsperson und die Koordination haben sollte ist für mich klar.
 
Ganzheitlich ist für mich wenn alle Möglichkeiten zur Behandlungen eines Menschen gegeben werden. Das heißt das Mediziner mit Heilpraktiker und diese beiden mit Heiler oder Geistheiler zusammen arbeiten und sich Austauschen. Das der Mediziner die Leitende Behandlungsperson und die Koordination haben sollte ist für mich klar.

Tja, wie soll das gehen, wenn der Geistheiler dann seine Auffassung von ganzheitlich durchsetzen will.

Ich wiederhole:

Denn ansonsten könnte es ja passieren, dass sich die Ansicht durchsetzen würde, dass Menschen an ihr Leid – ganzheitlich abstrus betrachtet – selbst dran schuld wären und man sie dann links liegen lassen könnte.


Und genau das würde passieren, wenn man der New-Age-Esoterik Raum einräumt.

Dazu, die alten Techniken, so z.B. fernöstliche Medizin, werden ja angewandt, auch von Ärzten. Und diese Techniken kann man als Esoterik bezeichnen, auch ganzheitlich, aber, sie beachten auch die Krankheiten und weisen die Techniken auch nur als unterstützend aus.

Ob es auch nur ein Placebo ist, ist jetzt erst mal zweitrangig.

Wo das Problem liegt, die New-Age-Esoterik hingegen, verdreht das aber alles, soweit gehend, dass alle Krankheiten nur sich selbst geschaffen werden und beziehen sich bei dieser Annahme noch auf fernöstliche Traditionen. Nur, dann haben die aber rein gar nichts verstanden, nicht mal die Traditionen, verstehen dazu nicht einmal ansatzweise die Medizin und Psychologie.
Und solche Personengruppen möchte ich nicht im Bereiche der Medizin sehen, die dann noch mitentscheiden, was denn nun ganzheitlich bedeutet, nein Danke.

Das wäre nämlich der Untergang der Schulmedizin, wenn sich die Schulmedizin darauf einlassen sollte. Wünschen sich ja einige, die, die auf dem Kriegspfad gegen die Schulmedizin sind. Aber auf dem Pfad ist ja dann keiner, man möchte nur eine andere Betrachtungsweise haben, des Ganzheitlichen :rolleyes:
 
***Wieder geöffnet. Es sind immer dieselben, die sich bei Diskussionen persönlich angegriffen fühlen, ich habe diese OT`s gelöscht. Ich bitte darum und hoffe, dass es jetzt ohne diese unnötigen Auseinandersetzungen geht! Das nimmt im Moment echt Überhand und ich wünsche mir, dass jeder bei sich selber schaut, damit keine Streitereien mehr entstehen!***

Siriuskind
 
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So, darf ich bitten, Thema: "Ganzheitlich betrachtet..."

Ganzheitlich bedeutet die verschiedenen Ursachen der Krankheiten zu beachten ebenso wie entsprechende Therapien zu finden. Wenn eine Krankheit durch Bewegungsmangel hervorgerufen ist dann hilft nur Bewegung. Mag sein man kann mit Medikamenten eine vorübergehende Linderung der Symptome erzielen, doch das ist keine ganzheitliche Heilung.

Analog bei allen Leiden. Formen der Therapie beinhalten dann also Dinge wie Bewegung in der Natur, frisches Obst und Rohkost essen. Da führt kein Weg drum rum.

Natürlich gibt es noch andere Ursachen von Krankheiten. Bewegungsmangel und falsche Ernährung sind wohl die verbreitetsten. Die Irrungen und Wirrungen der Sexualität bilden auch Ursachen für vielerlei Leiden. Auch das muß in vernünftige Bahnen gelenkt werden. Das hängt wiederum mit der Ernährung und der Bewegung zusammen. Wer etwa täglich viel Currywurst mit Pommes und Mayo ißt, Bier trinkt und vor der Glotze hängt sieht entsprechend aus und hat Probleme einen attraktiven Partner zu finden. Es hängt eben alles zusammen. Das ist "ganzheitlich".

Doch was bedeutet "seelisch" eigentlich genau? Die westliche Wissenschaft hält doch eine Seele manchmal nicht einmal für existent! Dann kann sie sie auch nicht bei einer medizinischen Behandlung berücksichtigen.

Behandlung der Seele müßte spirituelle Erfahrungen beinhalten. Die Schwierigkeit besteht aber darin als Therapeut erstmal selber Zugang dazu zu finden bevor man es an Patienten vermitteln kann. Ein Arzt der selber nicht an den Himmel glaubt kann einen Patienten nicht dort hin führen.
 
Tja, wie soll das gehen, wenn der Geistheiler dann seine Auffassung von ganzheitlich durchsetzen will.

Ich wiederhole:




Und genau das würde passieren, wenn man der New-Age-Esoterik Raum einräumt.

Dazu, die alten Techniken, so z.B. fernöstliche Medizin, werden ja angewandt, auch von Ärzten. Und diese Techniken kann man als Esoterik bezeichnen, auch ganzheitlich, aber, sie beachten auch die Krankheiten und weisen die Techniken auch nur als unterstützend aus.

Ob es auch nur ein Placebo ist, ist jetzt erst mal zweitrangig.

Wo das Problem liegt, die New-Age-Esoterik hingegen, verdreht das aber alles, soweit gehend, dass alle Krankheiten nur sich selbst geschaffen werden und beziehen sich bei dieser Annahme noch auf fernöstliche Traditionen. Nur, dann haben die aber rein gar nichts verstanden, nicht mal die Traditionen, verstehen dazu nicht einmal ansatzweise die Medizin und Psychologie.
Und solche Personengruppen möchte ich nicht im Bereiche der Medizin sehen, die dann noch mitentscheiden, was denn nun ganzheitlich bedeutet, nein Danke.

Das wäre nämlich der Untergang der Schulmedizin, wenn sich die Schulmedizin darauf einlassen sollte. Wünschen sich ja einige, die, die auf dem Kriegspfad gegen die Schulmedizin sind. Aber auf dem Pfad ist ja dann keiner, man möchte nur eine andere Betrachtungsweise haben, des Ganzheitlichen :rolleyes:

Hier geht es nicht um Durchsetzen von Idealen, sondern das Wohl der Patienten.
 
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Hier geht es nicht um Durchsetzen von Idealen, sondern das Wohl der Patienten.

Geistheiler haben aber keine Patienten, die haben Kunden, da ja ein Geistheiler es vorzog zu klagen, dass er keine Anatomie, Psychologie, Pathologie und Co. braucht für seine Tätigkeit. Wie soll man sich da eine Zusammenarbeit vorstellen? Der Arzt kommt dem Geistheiler mit den Fakten und der versteht nur Bahnhof. Da die Geistheiler dieses Urteil wie einen Sieg feiern, is da Garnichts in die Richtung mit "ganzheitlich".
 
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