p.s. bis auf das die Weltanschauung des Patienten dann mit einbezogen werden sollte, die ja esoterisch oder spirituell geprägt sein mag im Einzelfall, sehe ich da nichts Esoterisches dran. Eher sehe ich da eine Anforderung ggü. dem Gesundheitssystem, wünschenswert, wie ich finde. Wie die Punkte aber in im Schnitt in 15 Minuten erhoben werden sollen... bleibt mir schleierhaft. Besonders, wenn der Doc einen völlig Fremden vor sich hat.
Das ist ganz einfach und zwar wie der Mensch das Ganzheitliche betrachtet.
So z.B. Psyche, Seele, Geist als einzelnes betrachtet; das Ego, also das Ich, am liebsten aufgelöst haben will und das Schlimmste an sich, das meinen, jeder wäre seines Glückes Schmied, jeder hätte es selbst in der Hand.
Was fehlt da wohl, neben den medizinischen Kenntnissen ?
Dem Mediziner ist aber bekannt, dass wir eigentlich nur ein kleines chemisches Kraftwerk sind, mit vorgegebenen Funktionsabläufen. Dazu, weiß der, welche Umwelteinflüsse, welche Wirkung im Kleinkraftwerk haben kann. Genauso die Auswirkungen der Umfeldeinflüsse. Teilweise auch am Status des Patienten festzumachen, teilweise am Beruf, teilweise sogar an der Wohngegend.
Es sind Vorgänge die sich immer wiederholen. Krankheiten hieraus, teilweise durch die Medizin abstellbar, teilweise durch Psychologie abstellbar, teilweise selbst durch den Patienten abstellbar. Es gibt hierzu aber keine Norm, da der Mensch unterschiedlich bleibt, auch wie er mit was umgeht. Er bleibt eigenständig, als das ich, teils berechenbar, durch Vorgänge die sich immer wiederholen, teils unberechenbar.
Und genau hier stellt sich der Mediziner drauf ein, erst mit dem Versuch, was bei den meisten hilft. Hilft es nicht, wird es individueller, mit speziellen Therapien, Fachärzten usw.
Daher, es ist schon ganzheitlich.
Nur nicht ganzheitlich für Menschen, die unter Ideologien leben, die können ganzheitlich ganz anders meinen und sehen, die dazu nicht einmal ganzheitlich sein müssen, sondern genau daran absolut vorbei gehen.