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Und ich bekomme den Satz nicht mehr aus dem Kopf. Bekomme ich von dir jetzt den Wetterbericht in die Träume geschickt! Glatteis? :D

Nein, nein. Scherz beiseite. Der Satz ist so deutlich, im Kopf, im Herzen, gefühlt bis in die Knochen, dass ich das durchaus ernst nehme. Aber manchmal würde ich mir eine Übersetzung bzw. Anleitung, schon sehr wünschen.

Die Nacht war hart. Kaum „richtiger“ Schlaf.
Du willst mir dringend etwas sagen. Das habe ich verstanden.

Was finde ich denn auf dem Boden.
 
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Und plötzlich kam die Eingebung. Mein Mann scherzte „da liegt dir Jemand zu Füßen und liegt auf dem Boden vor dir. Aber ich bin es nicht.“ Stimmt. Dafür ist mein Mann charakterlich zu dominant, was in der letzten Zeit für arge Streitigkeiten gesorgt hat. Denn ich bin es ja ebenfalls und mache mehr und mehr, meinen Mund auf. Aber er hatte den entscheidenden Tipp.

Und plötzlich wurde mir der liebe Ton bewusst, in meinem Traum. Ich soll also auf den Boden schauen? Wenn das damit gemeint ist, dann nehme ich das durchaus gerne an. Aber falls du das meinst, dann komm zwischendurch auch mal wieder hoch. Damit ich dir zumindest zeitweise in die Augen schauen kann?

Hm... Es ist nicht ganz das, das sagt mir meine Seele. Aber zumindest teilweise das, was mir vermittelt werden sollte. Auch das, sagt mir mein Gefühl. Die Hälfte der Entkryptung.
 
Mein Mann gerade: schau auf den Boden vor der Haustür. Da liegen die Putzlappen für die Haushaltshilfe. Super. Wir belieben zu Scherzen, wenn mir etwas ernst ist. ;)

Nun, er ist eben rational gestrickt. Ich nicht. Und das wird auch immer schwieriger. Denn ich wache auf und sehe die Dinge klar. Klarer als vor 10 Jahren.
 
Nicht falsch verstehen. Ich nehme das sehr ernst. Auch wenn ich so locker darüber schreibe. Das Gesagte, sitzt tief bis jetzt. Warum? Ich kann es noch nicht genau sagen.
 
Nächtlicher Gedankensalat, nach einem Traum, der mich bewegt hat.
Emotional. Mitten in der Nacht. Hattest du ihn auch?

Dieser Traum. So unendlich wahr und nah.
Ich sehne mich nach einer Umarmung von dir.
Nach Berührungen, Nähe, tiefer physischer Verbundenheit.
Deine Hand, die meine hält.
Wie früher, eng beieinander sitzen.
Weißt du noch? Deine Nase an meiner.
Das war real, das war da.
Und doch, ist es nie zu einem Kuss gekommen.
Aber waren wir uns schon sehr nahe. So nah wie selten.
Ja, ich erinnere mich.
Doch all meine Sehnsucht, führt jeden Gedanken dort hin.
Auch zu Dingen, die nie waren, sich nie erfüllt haben.
Heimliche Treffen, in der Natur, damit ich einfach nur mit dir alleine bin.
Du und ich, ganz nah.
Das ist es, wonach ich mich sehne.
Gerade jetzt, nach diesem innigen Traum.
Aber bleibt meine Sehnsucht unerfüllt? Ewig unerfüllt?
Vermutlich schon. Die Welt ist kein Wunschkonzert, ist nicht Bollywood.
Und auch nicht Hollywood.

Stattdessen schraube ich all meine körperlichen Sehnsüchte zurück und denke nach, was jetzt noch möglich ist. Nach alledem. Nach dem was ist und war.
Unsere tiefe Verbundenheit.
Ganz beständig und durch alle Grenzen gehend.
Blicke, kurze Begegnungen, ein Lächeln, strahlen, Gefühle übermitteln, sich tief in die Augen schauen, Grüßen und wenn du endlich mal stehen bleibst, nicht davon joggst, auch Plaudern, reden, sich austauschen.
Ein Anfang oder für immer so?
Soviel, so groß und doch so wenig, für ein Herz, dass ausdauernd und ausschließlich für dich schlägt. In allen Tonlagen. Sich nach dir sehnt. Nur nach dir und ganz genau weiß, dass es nicht alleine schlägt.

Was wäre denn ein Mittelweg? Machbar und möglich?
Ist es falsch, dass ich mir so viel mit dir Wünsche?
Ist Liebe falsch?
Liebe ist doch mehr, als Betrug und Verrat. Soviel mehr.
Und sie kann auch anders glücklich machen.

Was wäre denn ein Kompromiss?
Bitte lach nicht, doch suche ich nach Lösungen, die möglich sind.
Die niemanden verletzen, niemanden benachteiligen und trotzdem glücklich machen.
Uns glücklich machen.
Denn verdammt, wir sollten auch an uns denken. So sehr wir die Menschen um uns herum auch schützen und lieben.
Sich unerkannt treffen, irgendwo an einem anderen Ort.
Hand in Hand oder auch nicht.
Nachrichten schenken. Kleine, winzige.
Ein Briefchen, ein Satz von dir an mich, von mir zu dir.
(Wir hatten es mit den Steinen, doch schon angefangen. Kurz. Ich weiß, dass du sie mitgenommen hast)
Nur um Kraft und Mut nicht zu verlieren.
Nein, ich will deine Prinzipien gar nicht verletzen, nur irgendwie trotz allem bei dir sein.

Verstehst du mich? Sag, verstehst du es? Nur einmal will ich von dir persönlich hören, dass du mich verstehst. Aus deinem Mund, von deinem Mund.
Das Fühlen ist groß und wir, du und ich, haben etwas wonach sich die Menschheit seit Jahrtausenden sehnt. Etwas ganz großes, stimmiges.
Die Liebe. Das ist nicht zu verstehen. Schon gar nicht im Außen. Weil es von innen kommt.
Eine die über alle Grenzen geht und weder Zeit noch Raum kennt.
Etwas sehr reines, unverdorbenes.
Auch wenn die Menschen in so etwas gerne Schmutz sehen möchten.
Denn sie sehnen sich nach Klatsch und Skandal, wo keiner ist.
So ist die reine Liebe hell und sauber. Und nicht verkehrt. So etwas kann nicht falsch sein.

Wie ist es da dauerhaft zu verkraften, zu vermeiden, sich alle die schönen Dinge, nicht zu wünschen.

Soll ich dir was sagen? Ganz leise in dein Ohr?

Das mit uns, ist unvermeidbar.

Gute Nacht! Und nun hoffentlich, im richtigen Schlaf. Denn den brauchen wir auch. Für unsere Aufgaben, die das Leben nun mal so bestimmt.

Wie würde sich das aber wirklich lösen lassen? Ihr seid beide verheiratet, beide religiös und wollt weder Eure Ehepartner verlassen, noch eine Affäre haben. Es zieht Euch aber enorm stark zueinander hin, so stark, daß er auf Abstand gegangen ist. Wenn Ihr wieder zusammenkommt wie früher, kommt es dann auch wieder zu einer Trennung, weil es zu viel wurde für Euch beide? Kannst Du eine Freundschaft mit ihm haben, auch wenn Du eigentlich mehr willst, es aber nie mehr geben darf, weil Ihr beide das nicht wollt, weil Ihr nicht frei seid und auch nicht werden wollt?
Wenn er da wäre, was würde er zu dem Problem sagen? Voriges Jahr hat er ja "Abstand" gesagt.
Ich wünsch Dir so sehr ein Happyend, aber natürlich auch kein Leid für alle Beteiligten. :unsure:
 
Vielleicht liegt irgendwo ein Stein von ihm?

Ich halte die Augen offen.
Im Sommer habe ich auf einer seiner Rennstrecken, zwei Steine hingelegt. Zuvor lag dort ein bemalter, den ich aus Unsicherheit, nicht mitgenommen habe. Ich schrieb auf diese Steine Gin Melin, mit dem Unendlichkeitszeichen. Später sah ich ihn dort hin laufen und die Steine waren weg.

Als ich in einer Kurzschlussreaktion, alles beenden wollte, (im letzten Sommer) habe ich alle Geschenke zurückgegeben. Aber wir kamen ja (nach endlos extremen Träumen, in denen dauernd mein Handy geklingelt hat) wieder ins Gespräch. Und da hat er mir gesagt: „aber deine Geschenke und Steine, darf ich doch behalten. Oder? Die gefallen mir sehr.“ Steine. Es passiert also eine ganze Menge im Hintergrund.

Aber ich weiß nicht, ob so etwas gemeint ist. Schau auf den Boden... Hm. Liegt er da unten?
 
Wie würde sich das aber wirklich lösen lassen? Ihr seid beide verheiratet, beide religiös und wollt weder Eure Ehepartner verlassen, noch eine Affäre haben. Es zieht Euch aber enorm stark zueinander hin, so stark, daß er auf Abstand gegangen ist. Wenn Ihr wieder zusammenkommt wie früher, kommt es dann auch wieder zu einer Trennung, weil es zu viel wurde für Euch beide? Kannst Du eine Freundschaft mit ihm haben, auch wenn Du eigentlich mehr willst, es aber nie mehr geben darf, weil Ihr beide das nicht wollt, weil Ihr nicht frei seid und auch nicht werden wollt?
Wenn er da wäre, was würde er zu dem Problem sagen? Voriges Jahr hat er ja "Abstand" gesagt.
Ich wünsch Dir so sehr ein Happyend, aber natürlich auch kein Leid für alle Beteiligten. :unsure:

Ja. Definitiv, würde ich mich über eine Freundschaft sehr, sehr freuen. Und ich habe für mich, eine sehr starke Entwicklung hinter mir. Das heißt: auch wenn da sehr viel mehr in mir schlummert, kann ich mit weniger leben. Was in meinen Augen, ja gar nicht „wenig“ ist. Ich brauchte lange, um zu verstehen, dass es der Mensch ist, er selbst, den ich einfach um mich haben möchte. Nicht die Begierde, für die ich selbst zwei Hände hätte, wenn ich wollte. Es ist die Nähe zu ihm, nicht nur die mentale, die ich suche. Und weißt du, die kann sehr wohl da sein, wenn man einfach nur Zeit miteinander verbringt.

Vielleicht sehe ich das zu naiv. Das kann sein. Aber ich wünsche mir, dass wir einen Teil der Mentalität, mit in unser Leben nehmen können. Wir haben so viele Interessen gemeinsam, mögen die gleichen Dinge. Das ist in dieser Welt grenzenlos wertvoll. Erst recht, bei einem Menschen wie mir.

Mein Ego und mein „ich will“, hab ich sehr stark reduziert. Das war am Anfang noch sehr stark vorhanden. Weil es eben nicht nur um mich geht. Schau, ich freue mich mittlerweile so sehr über kleine Dinge. Was glaubst du, wenn wir wieder auf einen ähnlichen Stand wären, wie damals. Ich könnte jenes Glück jetzt sehr genießen. Jetzt, so wie ich jetzt bin und für ihn fühle, ihn wahrnehme.

Nein. Verletzt werden, soll nach wie vor niemand. Und mein Mann weiß, wie es ist. Ich bin darin sehr ehrlich. Aber auch, wie Verantwortungsvoll ich von meiner Person her bin. Mkt den Menschen um einen herum, muss man immer ehrlich und sensibel umgehen.

Wer mich richtig liest, der wird herausgelesen haben, dass es gar nicht um eine lose Affäre geht. Sondern um Liebe. Und manchmal kann diese Liebe auch Zuwendung bekommen, ohne ganze Welten zu zerstören. Denn da sind Kinder, die uns brauchen.

Klar ist da mehr. Natürlich! Aber vorwiegend ist es der Mensch, genau dieser Mensch, den ich in allen Formen liebe. Und dazu gehört eben auch die Freundschaft. Und ein klares: Ich nehme an, was kommt und forciere nicht mehr, wie möglich ist.

Dieses starke Gefühl auszuhalten, ohne gleich überzuschnappen... Vielleicht ist das etwas, was wir üben müssen. Das aber nur gemeinsam und nicht alleine. Nicht wegzulaufen, wenn die Luft knapp wird. Weißt du, wie ich es meine? Es ausprobieren und einen guten Weg in der Mitte finden.

Denn schau, was jetzt ist... Wir sind beide nicht wirklich glücklich damit.
 
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Was wäre die Lösung? Darüber reden oder ab morgen einfach nur machen. Joggen, laufen, Tee trinken, plaudern, spazieren, Fotoalben schauen. Mir fallen noch eine ganze Menge Dinge ein, die möglich wären, ohne dabei bis ans Äußerste zu gehen. Und wenn es nötig ist, sich außerhalb unseres Wohnortes treffen. Es gibt hier viele einsame Stellen, wo reden unbeobachtet bliebe.
Und ich habe bei der Erwähnung gerade keine unlauteren Pläne. Denn ich möchte, dass es auch ihm dabei gut geht.

Und wenn diese Energie wieder zu stark wird, offen kommunizieren: du, ich brauche mal nen Moment der Stille, komme aber wieder.

Kurze Nachrichten. Briefe. Kleine. WhatsApp. Denn Mails sind ab einem gewissen Punkt nicht mehr nötig.

So könnte es laufen, wenn er mich nach der Lösung fragen würde. Könnte es. Ja könnte es.
 
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