Nächtlicher Gedankensalat, nach einem Traum, der mich bewegt hat.
Emotional. Mitten in der Nacht. Hattest du ihn auch?
Dieser Traum. So unendlich wahr und nah.
Ich sehne mich nach einer Umarmung von dir.
Nach Berührungen, Nähe, tiefer physischer Verbundenheit.
Deine Hand, die meine hält.
Wie früher, eng beieinander sitzen.
Weißt du noch? Deine Nase an meiner.
Das war real, das war da.
Und doch, ist es nie zu einem Kuss gekommen.
Aber waren wir uns schon sehr nahe. So nah wie selten.
Ja, ich erinnere mich.
Doch all meine Sehnsucht, führt jeden Gedanken dort hin.
Auch zu Dingen, die nie waren, sich nie erfüllt haben.
Heimliche Treffen, in der Natur, damit ich einfach nur mit dir alleine bin.
Du und ich, ganz nah.
Das ist es, wonach ich mich sehne.
Gerade jetzt, nach diesem innigen Traum.
Aber bleibt meine Sehnsucht unerfüllt? Ewig unerfüllt?
Vermutlich schon. Die Welt ist kein Wunschkonzert, ist nicht Bollywood.
Und auch nicht Hollywood.
Stattdessen schraube ich all meine körperlichen Sehnsüchte zurück und denke nach, was jetzt noch möglich ist. Nach alledem. Nach dem was ist und war.
Unsere tiefe Verbundenheit.
Ganz beständig und durch alle Grenzen gehend.
Blicke, kurze Begegnungen, ein Lächeln, strahlen, Gefühle übermitteln, sich tief in die Augen schauen, Grüßen und wenn du endlich mal stehen bleibst, nicht davon joggst, auch Plaudern, reden, sich austauschen.
Ein Anfang oder für immer so?
Soviel, so groß und doch so wenig, für ein Herz, dass ausdauernd und ausschließlich für dich schlägt. In allen Tonlagen. Sich nach dir sehnt. Nur nach dir und ganz genau weiß, dass es nicht alleine schlägt.
Was wäre denn ein Mittelweg? Machbar und möglich?
Ist es falsch, dass ich mir so viel mit dir Wünsche?
Ist Liebe falsch?
Liebe ist doch mehr, als Betrug und Verrat. Soviel mehr.
Und sie kann auch anders glücklich machen.
Was wäre denn ein Kompromiss?
Bitte lach nicht, doch suche ich nach Lösungen, die möglich sind.
Die niemanden verletzen, niemanden benachteiligen und trotzdem glücklich machen.
Uns glücklich machen.
Denn verdammt, wir sollten auch an uns denken. So sehr wir die Menschen um uns herum auch schützen und lieben.
Sich unerkannt treffen, irgendwo an einem anderen Ort.
Hand in Hand oder auch nicht.
Nachrichten schenken. Kleine, winzige.
Ein Briefchen, ein Satz von dir an mich, von mir zu dir.
(Wir hatten es mit den Steinen, doch schon angefangen. Kurz. Ich weiß, dass du sie mitgenommen hast)
Nur um Kraft und Mut nicht zu verlieren.
Nein, ich will deine Prinzipien gar nicht verletzen, nur irgendwie trotz allem bei dir sein.
Verstehst du mich? Sag, verstehst du es? Nur einmal will ich von dir persönlich hören, dass du mich verstehst. Aus deinem Mund, von deinem Mund.
Das Fühlen ist groß und wir, du und ich, haben etwas wonach sich die Menschheit seit Jahrtausenden sehnt. Etwas ganz großes, stimmiges.
Die Liebe. Das ist nicht zu verstehen. Schon gar nicht im Außen. Weil es von innen kommt.
Eine die über alle Grenzen geht und weder Zeit noch Raum kennt.
Etwas sehr reines, unverdorbenes.
Auch wenn die Menschen in so etwas gerne Schmutz sehen möchten.
Denn sie sehnen sich nach Klatsch und Skandal, wo keiner ist.
So ist die reine Liebe hell und sauber. Und nicht verkehrt. So etwas kann nicht falsch sein.
Wie ist es da dauerhaft zu verkraften, zu vermeiden, sich alle die schönen Dinge, nicht zu wünschen.
Soll ich dir was sagen? Ganz leise in dein Ohr?
Das mit uns, ist unvermeidbar.
Gute Nacht! Und nun hoffentlich, im richtigen Schlaf. Denn den brauchen wir auch. Für unsere Aufgaben, die das Leben nun mal so bestimmt.