Folgen der Gottlosigkeit

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Das stimmt natürlich. Menschen, die den Tod und alles danach möglichst negieren und jedes Weiterleben verneienen, haben in der Regen Angst - je näher sie kommen, desto grösser ist dann die Angst.

Interessanterweise ist das eine "Regel" die von Gläubigen aufgestellt wurde - ich kann sie nicht bestätigen.
Umgekehrt kannte ich Gläubige, die mit dem Näherrücken ihres Todes Angst vor der Hölle bekamen.
 
Jeder geht seinen Weg. Glauben kann man nicht aufdrängen oder verlangen, dann ist es kein Glauben sondern Gehorsam. Manchmal spüre ich eine Liebe in mir, unabhängig von einer bestimmten Person. Einfach Liebe der Schöpfung gegenüber, der Natur, aller Menschen. Und dann gehe ich anders durch den Tag, freue mich und bin glücklich. Ich sehe dann nicht hinter jeder Ecke Gefshr lauern, hinter jedem Fremden einen potentiellen Betrüger oder Feind. Ich sehe, dass wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, aber eine Wurzel haben.
Und das fehlt in der Welt.
Glauben kann man sich erarbeiten. Man kann Gott inständig darum bitten, Klarheit in die Angelegenheit zu bringen und einem zur Wahrheit zu führen. Und der eigen Schutzengel freut sich darüber und wird es auch tun.

Gehorsam folgt dann erst, wenn man aus Überzeugung die Wahrheit gefunden hat und nun aufgerufen ist, den damit verbundenen Regeln Folge zu leisten.
 
Glauben kann man sich erarbeiten. Man kann Gott inständig darum bitten, Klarheit in die Angelegenheit zu bringen und einem zur Wahrheit zu führen. Und der eigen Schutzengel freut sich darüber und wird es auch tun.
Warum sollte man das tun?

Das ist ja, als wenn ich zu einem Vegetarier sage - das Fleisch essen kann man sich erarbeiten. Bete doch inständig um Erkenntnis und für die Fähigkeit zu erkennen, wie gut es schmeckt. Dein Metzger wird sich darüber freuen.

Gehorsam folgt dann erst, wenn man aus Überzeugung die Wahrheit gefunden hat und nun aufgerufen ist, den damit verbundenen Regeln Folge zu leisten.

Den Rezepten wirst du dann folgen, wenn du von Geschmack und Genuss überzeugt bist und du wirst sie dann gerne nachkochen.


Auch wenn es absurd klingt - aber in etwa das Gleiche.
 
Ich dachte, du redest von dir und deinen Erfahrungen aus dem echten Leben ...
So recht mag ich mir nicht vorstellen, dass du so bist oder nur so tust als ob. Es war ein Pastor, von dem ich aus dem echten Leben berichtete. Ich selbst stehe hier nicht zur Diskussion, kann zwar das eine oder andere dazu sagen, aber wir reden hier über eine Thematik, nicht von Erfahrungen mit dieser Thematik, das wäre wohl etwas zu viel erwartet und nicht wirklich angemessen bzw. nicht der entsprechende Boden dafür.

So schwere Krankheiten sind sicher besser zu ertragen, wenn das Wissen um die Wiedergeburt vorhanden ist - es könnte sich um ein Karma handeln. Wobei niemand mit dem Finger auf jene zeigen soll, denn niemand ist ohne Schuld hier auf Erden - restlos alle haben ihre Aufgaben zu erfüllen. Die einen mehr, die andern weniger.
Dein kleiner Warnhinweis "mit dem Finger auf jene zeigen", da weiß ich grad nicht, mit wem genau du sprichst, mich kannst du jedenfalls nicht meinen. Mit einer Krankheit hat man keinen Freifahrtschein für schlechtes Benehmen erworben, Punkt. Mir ist klar, dass andauernde Schmerzen einen wirklich zermürben können, aber das rechtfertigt nicht, die Veranwortung für sich abzugeben und andere im Umfeld wiederum unter dem eigenen Verhalten leiden zu lassen. Da bin ich und da sind wir tatsächlich mal bei mir, @Frl.Zizipe, da bin ich sehr klar und wertschätzend, aber auch sehr deutlich. Übrigens auch und gerade im "richtigen Leben".

Und weiter:
An Karma dachte ich dabei nicht in erster Linie, sondern an den Satz, der gleich unten folgt.

Ab Besten lösen jene ihre Aufgabe, die ihr Schicksal in Demut tragen und nicht mit Gott zu hadern beginnen.
Da greife ich nur mal das Wort "Demut" heraus, welches ich ja bereits zuvor in einem Beitrag erwähnte. Ob Demut nur im Rahmen von Schicksalsschlägen vorkommen sollte, das würde wohl etwas kurz greifen und das meinte ich auch nicht primär. Natürlich hast du recht bzgl. des Haderns mit Gott und kurios ist ja, dass im Falle von Schicksalsschlägen oder Krankheit bei vielen dann plötzlich Gott doch in den Fokus kommt. Vielleicht ein bißchen spät, kommt allerdings drauf an, wie man sich dem nähert, ist es echte Annäherung oder nur ein "Geschäft", ein versuchter Trick (*lach). Oft ist es nun so, dass in derartigen Situationen das Ego doch erheblich geschmälert wird, was einige bis immense Vorteile beinhaltet, oft ist das so, nicht immer. Sich ergehen im eigenen Leid und verbittern ist natürlich auch eine Option.

Also, was will ich sagen: Wenn man soweit weg ist von Gott, dass die Frage aufkommt, ob man sich austricksen sollte, um dadurch Vorteile zu erfahren, der ist halt sehr weit weg von allem. Und da gibt es auch keine "Vernunftgründe" die ihn oder sie zu Gott führen sollten oder könnten, da bin ich ganz beim Fräulein. Da ist einfach Hopfen und Malz - für den Moment jedenfalls - verloren. Das ist im biblisch hebräischen Verständnis Chet = "das Ziel verfehlen" im Kontext von Sünde.

Die Definition von Sünde als „das Ziel verfehlen“ trifft den Kern des biblisch-hebräischen Verständnisses sehr genau. Im Gegensatz zum westlich-juristischen Sündenbegriff (Schuld/Verbrechen) geht es im Hebräischen eher um eine Fehlbannung der Energie oder einen Irrtum im Weg. [1, 2, 3]

Das primäre hebräische Wort für Sünde lautet Chet (חֵטְא). Es leitet sich vom Verb chata (חָטָא) ab, das im profanen Kontext tatsächlich im Bogenschießen oder Steinschleudern für „vorbeischießen“ oder „das Ziel verfehlen“ verwendet wird (siehe Richter 20,16). [1, 2]

Chet (ח) – Der Zaun oder die Mauer
  • Bedeutung: Der Buchstabe Chet symbolisiert im alten Bildersystem einen Zaun, eine Trennwand oder ein schützendes Gehege.
  • Bezug zum Ziel: Auf der Kehrseite steht der Zaun für Abtrennung und Isolation. Wenn du das Ziel verfehlst, baust du unbewusst eine Mauer zwischen dir und deiner Quelle (Gott) auf. Du befindest dich auf der falschen Seite des Zauns.
Ich habe das schon einmal wo anders hier geschrieben, aber es schadet nicht, das zu wiederholen. Wenn also jemand eine Mauer, eine Trennwand um sich herum gebildet oder gebaut hat, dann fungiert diese Wand erst einmal als schützendes Gehege, im weiteren führt sie bei Aufrechterhaltung zur Isolation von Gott. Diese Mauer kann man bewusst ziehen oder unbewusst, mit unterschiedlichen Auswirkungen. Es ist eine Entscheidung oder auch keine.

Der Tag der Erkenntnis wird kommen, immer und bei jedem.
🌹
 
Zuletzt bearbeitet:
So recht mag ich mir nicht vorstellen, dass du so bist oder nur so tust als ob. Es war ein Pastor, von dem ich aus dem echten Leben berichtete. Ich selbst stehe hier nicht zur Diskussion, kann zwar das eine oder andere dazu sagen, aber wir reden hier über eine Thematik, nicht von Erfahrungen mit dieser Thematik, das wäre wohl etwas zu viel erwartet und nicht wirklich angemessen bzw. nicht der entsprechende Boden dafür.

Wenn du hier schreibst, dann stehst du auch zur Diskussion. Es geht hier immer um eine Thematik. Ich nehme an, du schreibst dazu aus eigenem Antrieb und du schreibst aus deinen Erlebnissen und Erfahrungen heraus und du schreibst auch deine eigene Meinung dazu.
Es wird ja hoffentich nicht jemand hinter dir stehen und dir diktieren, was du zu schreiben hast.

Du kannst dich im Nachhinein nicht verstecken und sagen, das alles, was ich geschrieben habe, hat nichts mit mir zu tun.
Das wäre ziemlich feige.
 
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Wenn du hier schreibst, dann stehst du auch zur Diskussion.
Aber nicht, indem Tatsachen verdreht werden, denn das hast du getan und ich würde sagen, das weißt du auch. Anschließend noch eine kleine Provokation hinten an und ein paar Unterstellungen, so in der Art.

Siehe hier:

Hast du Angst, dass das schlecht für dich ausgehen könnte?
Du hättest zumindest noch die Möglichkeit der Beichte ...
Diese Verbindung zu dem, was ich vorher schrieb, zu konstruieren, das ist schon ziemlich steil und ist eindeutig in der Intention.

Es geht hier immer um eine Thematik. Ich nehme an, du schreibst dazu aus eigenem Antrieb und du schreibst aus deinen Erlebnissen und Erfahrungen heraus und du schreibst auch deine eigene Meinung dazu.
Es wird ja hoffentich nicht jemand hinter dir stehen und dir diktieren, was du zu schreiben hast.

Erwartest du wirklich, dass ich darauf antworte?
Du wirkst etwas angefasst, ich hoffe, das hängt nicht mit meinem Beitrag in Gänze zusammen, aus dem du nur eine Winzigkeit zitiertest, um darauf zu reagieren. Da steht noch eine Menge mehr und ich habe dich zitiert, weil es sich anbot und du eine Steilvorlage geliefert hast. So, wie ich dich allerdings eingeschätzt habe, geht dir das an den Schuhen vorbei, sie bleiben unberührt und alles ist in bester Ordnung. 😊

Du kannst dich im Nachhinein nicht verstecken und sagen, das alles, was ich geschrieben habe, hat nichts mit mir zu tun.
Das wäre ziemlich feige.

Ach herrje, als ob ich es nötig hätte, mich zu verstecken.

Von Erfahrungen zu berichten und ad hominem Attacken zu parieren, das kommt aus gänzlich verschiedenen Ebenen. Und ich habe dir ja auch an einem anderen Part zugestimmt und dich bestätigt. Insofern könntest du ja, wenn die Zeit gekommen ist, dich mit dem anderen Inhalt des Beitrags beschäftigen.

Noch etwas: Ich entscheide im allgemeinen, ob ich Persönliches einbringe oder von einer Meta-Ebene schreibe. Das wird dir u.U. nichts sagen, aber ich erwähne es trotzdem.
 
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