Folgen der Gottlosigkeit

Ich tu mir schwer mich selbst derart auszutricksen ...

Ich glaube auch nicht, dass das so richtig ist. Als ich zuletzt im Krankenhaus war, wurde ich gefragt, ob man "ggf. den Pastor verständigen sollte". Diese Formulierung fand ich interessant, denn die Begriffe "Tod" und "lebensbedrohlich" wurden geschickt umgangen. Aber mir wurde suggeriert, dass er in meiner Lage hilfreich sein könnte.

Dass ein Besuch vom Pastor, gerade auch in der Klinik, helfen kann, glaube ich sofort. Er zeigt Zuwendung und bringt vielleicht sogar mehr Zeit mit, als der Dienstplan des Pflegepersonals es je ermöglichen würde.

Der Pastor nimmt es sicher so wahr, dass Gläubige weniger Angst vor dem Tod haben. Aber ein sehr großer Teil seines Lebens dreht sich um den Glauben. Da finde ich es naheliegend, dass er mit seiner Ansicht über Sterbende einem Bestätigungsfehler unterliegt.
 
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Jeder geht seinen Weg. Glauben kann man nicht aufdrängen oder verlangen, dann ist es kein Glauben sondern Gehorsam. Manchmal spüre ich eine Liebe in mir, unabhängig von einer bestimmten Person. Einfach Liebe der Schöpfung gegenüber, der Natur, aller Menschen. Und dann gehe ich anders durch den Tag, freue mich und bin glücklich. Ich sehe dann nicht hinter jeder Ecke Gefshr lauern, hinter jedem Fremden einen potentiellen Betrüger oder Feind. Ich sehe, dass wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, aber eine Wurzel haben.
Und das fehlt in der Welt.
♥️🙏☺️
Das ist so schön formuliert
 
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Soll man nun an Gott glauben, nur damit es einem besser geht, wenn ein Katastrophenfall oder ein Todesfall eintritt?

Ich tu mir schwer mich selbst derart auszutricksen ...
Ach das noch, die andere Ebene von drüben: Gott macht keine Geschäfte, er ist kein Dealmaker, auch ist er an keinem Ablasshandel interessiert.

Er schaut direkt in das Herz.

Zitat @Frl.Zizipe
"Das glaub ich dir gerne und ist ja bestimmt auch. Was ich berichte, stammt auch aus dem echten Leben. Woher denn sonst?"

Sicher ist das so. Ohne Frage.
 
Jeder geht seinen Weg. Glauben kann man nicht aufdrängen oder verlangen, dann ist es kein Glauben sondern Gehorsam. Manchmal spüre ich eine Liebe in mir, unabhängig von einer bestimmten Person. Einfach Liebe der Schöpfung gegenüber, der Natur, aller Menschen.
Das kenne ich. Manche Tage sind schöner, heller, freundlicher und perfekter als andere und man möchte am liebsten die ganze Welt umarmen.

Und dann gehe ich anders durch den Tag, freue mich und bin glücklich. Ich sehe dann nicht hinter jeder Ecke Gefshr lauern, hinter jedem Fremden einen potentiellen Betrüger oder Feind.

Auch sowas kennt jeder.

Ich sehe, dass wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, aber eine Wurzel haben.

Im besten Fall hat man die.
Diese Wurzel muss aber nicht zwingend ein Gott sein. Diese Wurzel kann vieles sein.
Und mir fallen da eine Menge anderer und wesentlich realistischere und glaubwürdigere Dinge ein als ein Gott.

Und das fehlt in der Welt.

Was meinst du, fehlt in der Welt?
 
Ach das noch, die andere Ebene von drüben: Gott macht keine Geschäfte, er ist kein Dealmaker, auch ist er an keinem Ablasshandel interessiert.

Er schaut direkt in das Herz.

Zitat @Frl.Zizipe
"Das glaub ich dir gerne und ist ja bestimmt auch. Was ich berichte, stammt auch aus dem echten Leben. Woher denn sonst?"

Sicher ist das so. Ohne Frage.

Hast du Angst, dass das schlecht für dich ausgehen könnte?
Du hättest zumindest noch die Möglichkeit der Beichte ...
 
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