Folgen der Gottlosigkeit

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Das halte ich für selbstgefälliges Gerede. Aber klar, man wurde ja selbst auch nicht als Frühchen geboren, welches wochenlang um sein Leben kämpfte und schließlich an einer Lungenentzündung starb.

Oder starb in einer Gaskammer von Auschwitz.

(...)
Du verstehst es einfach nicht - oder willst es nicht.
Das wäre ja auch nicht schlimm, wenn du nicht immer so selbstgefällig argumentieren würdest.
 
Natürlich sind wir hier sehr privilegiert.
Ja, sind wir.
Es sollte einem doch zu denken geben, dass immer erst die grossen Katastrophen kommen müssen, bevor man sich wieder Gott zuwendet

Das stimmt, bei vielen jedenfalls. Wer allerdings gar keine Beziehung zu Gott hat, der hat im Katastrophenfall mit großer Wahrscheinlichkeit ein größeres Problem als Menschen, die sich ihm zuwenden. Neulich hörte ich ein interessantes Interview mit einem Pastor, der sagte etwas über die Reaktionen von Angehörigen im Falle des Todes eines nahen Anverwandten o.ä..

Er berichtete, dass der Umgang mit dem Verlust und dem Tod von nahestehenden Angehörigen oder Partnern, Freunden bei Menschen, die Gott zugewandt sind, bei weitem gefasster und resilienter war, als bei denen, die da gar nichts erwarten.
- ich bin der Ansicht, höhere Bildung könnte durchaus dafür genutzt werden.
Das denke ich nicht zwingend, denn wenn Bildung mit einem stärker ausgeprägten Ego einher geht, dann ist die Gottferne häufig weit näher. Oft sind es die schlichten und einfachen Menschen, die zu Demut in der Lage sind.
 
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Das stimmt, bei vielen jedenfalls. Wer allerdings gar keine Beziehung zu Gott hat, der hat im Katastrophenfall mit großer Wahrscheinlichkeit ein größeres Problem als Menschen, die sich ihm zuwenden. Neulich hörte ich ein interessantes Interview mit einem Pastor, der sagte etwas über die Reaktionen von Angehörigen im Falle des Todes eines nahen Anverwandten o.ä..

Er berichtete, dass der Umgang mit dem Verlust und dem Tod von nahestehenden Angehörigen oder Partnern, Freunden bei Menschen, die Gott zugewandt sind, bei weitem gefasster und resilienter war, als bei denen, die da gar nichts erwarten.
Nachsatz:

Dasselbe gilt für den Umgang mit schweren und unheilbaren Krankheiten. Vieles lässt sich etwas einfacher tragen und ertragen, wenn da ein Anker ist. Wenn der nicht vorhanden ist, dann wird´s schwerer, das Leid nimmt zu. (Berichte von überlebenden KZ-Inhaftierten sind sehr aufschlussreich in diesem Zusammenhang).

Lebenswille vs. Verbitterung.

Das denke ich nicht zwingend, denn wenn Bildung mit einem stärker ausgeprägten Ego einher geht, dann ist die Gottferne häufig weit näher. Oft sind es die schlichten und einfachen Menschen, die zu Demut in der Lage sind.
 
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Ja, sind wir.


Das stimmt, bei vielen jedenfalls. Wer allerdings gar keine Beziehung zu Gott hat, der hat im Katastrophenfall mit großer Wahrscheinlichkeit ein größeres Problem als Menschen, die sich ihm zuwenden. Neulich hörte ich ein interessantes Interview mit einem Pastor, der sagte etwas über die Reaktionen von Angehörigen im Falle des Todes eines nahen Anverwandten o.ä..

Er berichtete, dass der Umgang mit dem Verlust und dem Tod von nahestehenden Angehörigen oder Partnern, Freunden bei Menschen, die Gott zugewandt sind, bei weitem gefasster und resilienter war, als bei denen, die da gar nichts erwarten.

Das denke ich nicht zwingend, denn wenn Bildung mit einem stärker ausgeprägten Ego einher geht, dann ist die Gottferne oft weit näher. Oft sind es die schlichten und einfachen Menschen, die zu Demut in der Lage sind.

Soll man nun an Gott glauben, nur damit es einem besser geht, wenn ein Katastrophenfall oder ein Todesfall eintritt?

Ich tu mir schwer mich selbst derart auszutricksen ...
 
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Soll man nun an Gott glauben, nur damit es einem besser geht, wenn ein Katastrophenfall oder ein Todesfall eintritt?

Ich tu mir schwer mich selbst derart auszutricksen ...
Jeder geht seinen Weg. Glauben kann man nicht aufdrängen oder verlangen, dann ist es kein Glauben sondern Gehorsam. Manchmal spüre ich eine Liebe in mir, unabhängig von einer bestimmten Person. Einfach Liebe der Schöpfung gegenüber, der Natur, aller Menschen. Und dann gehe ich anders durch den Tag, freue mich und bin glücklich. Ich sehe dann nicht hinter jeder Ecke Gefshr lauern, hinter jedem Fremden einen potentiellen Betrüger oder Feind. Ich sehe, dass wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, aber eine Wurzel haben.
Und das fehlt in der Welt.
 
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