Ja, sind wir.
Das stimmt, bei vielen jedenfalls. Wer allerdings gar keine Beziehung zu Gott hat, der hat im Katastrophenfall mit großer Wahrscheinlichkeit ein größeres Problem als Menschen, die sich ihm zuwenden. Neulich hörte ich ein interessantes Interview mit einem Pastor, der sagte etwas über die Reaktionen von Angehörigen im Falle des Todes eines nahen Anverwandten o.ä..
Er berichtete, dass der Umgang mit dem Verlust und dem Tod von nahestehenden Angehörigen oder Partnern, Freunden bei Menschen, die Gott zugewandt sind, bei weitem gefasster und resilienter war, als bei denen, die da gar nichts erwarten.
Das denke ich nicht zwingend, denn wenn Bildung mit einem stärker ausgeprägten Ego einher geht, dann ist die Gottferne oft weit näher. Oft sind es die schlichten und einfachen Menschen, die zu Demut in der Lage sind.