Existiert eine Seele?

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Erdkröte;3654694 schrieb:
Schaut man sich denen Satz von Ockham an, so redet er von Erfahrung. Nun Seele, Geister oder Gott fallen in den Bereich der persönlichen Erfahrung und dann wird auch noch die Bibel als Autorität herangezogen. Also mal ganz ehrlich wäre ich Materialist würde ich mir gut überlegen ob es Sinn macht in der Argumentation Ockhams Rassiermesser heranzuziehen.

Es macht sehr viel Sinn - nämlich in der Bedeutung, die man dem Prinzip heutzutage zuspricht. Die Forderung bei den Zusatz-Postulaten so sparsam wie möglich zu sein, ist auch heute noch gültig und in den Wissenschaften exdtrem sinnvoll, um eben ausufernde Erklärungswelten, in denen zu jedem Problem ein Problemlöser erfunden wird, zu vermeiden.

Erdkröte;3654694 schrieb:
Zudem gibt es ja ohne weiteres Gegenargumentationen zu Ockhams Rasiermesser:

Und auch hier zitierst Du einen Zeitgenossen...

Erdkröte;3654694 schrieb:
Auf dieses Zitat will ich noch eingehen, einfach weil es Polemik ist. Sicher Homöophaten die so reagieren, haben ihr Fach nicht verstanden. Allerdings verweigern Hömöophaten die übliche Form von Doppelblind-Studien zum einen weil ja nicht ein Mittel für eine Erkrankung gegeben wird, sondern ein Mittel immer individuell auf einen Symptomkomplex geben wird, d.h. ein und die selbe Erkrankung hat je nach Person ein anderes Mittel zu Folge. Außerdem können die üblichen Krankheitssymptome nicht verwertet werden, sondern es wird nach herstechenden individuellen, auch psychischen Gemütssymptomen gesucht.

Auch das kann in eine Doppelblind-Studie eingebaut werden. Die Patienten bekommen alle die üblichen Sitzungen beim Homöopathen, der ihnen das verschreibt, was er für richtig hält. Eine Gruppe bekommt nun die entsprechenden Globuli, die andere Gruppe bekommet ein Placebo - d.h. z.B. nicht potenzierte Globuli. Das ganze natürlich doppelblind. Sollte am Homöopathie-Gedöns irgendetwas dran sein - d.h. sollte der Verlauf der Erkrankungen irgendwie mit dem Potenzieren zu tun haben - sollten beide Gruppen nach einer Weile unterscheidbar sein. Gab es solch eine Studie? Warum nicht?

Erdkröte;3654694 schrieb:
Übrigens ist den Homöophaten eine Arzneimittelprüfung geläufig, nur wird hier interressanter Weise auch häufig im Doppelblindverfahren geprüft welche Symptome ein Mittel hervorruft. Das ganze Repertorium ist darauf aufgebaut.

Interessant, weil ein Homöopath mir mal mittteilte, dass die auch nicht doppelblind stattfinden.

Erdkröte;3654694 schrieb:
UND jeder Homöophat der etwas kann MUSS beim Repertorisieren für ein und denselben Klienten letztlich zum selben erfolgreich wirkenden Mittel kommen !

Schön. Auch dann ist nicht gesagt, dass es wirkt.

Erdkröte;3654694 schrieb:
Bevor als jemand sich erlaubt etwas über Homöophatie zu schreiben und das zu werten, sollte dieserjenige erstmal Hahnemann, Hering, Kent, Böricke, etc. lesen alles Schulmediziner die zur Homöophatie gekommen sind, nicht immer ganz freiwillig (manche sollten im Auftrag der Schulmedizin die Homöophatie des Lug und Trugs überführen) und oft zu Beginn zweifelnd.

Ohne reproduzierte positive Doppelblindstudie - zum Beispiel auch in dem Setting, wie ich es oben beschrieben habe, in dem auch die individuelle Mittelgabe und das ausführliche Anamnese-Gespräch enthalten sind - sehe ich keine Grund, an Homöophatie zu glauben.

Erdkröte;3654694 schrieb:
Mein persönliches Statement. Ich halte puren Reduktionismus im eigentlichen und im besonderen auf die Materie für einen Irrweg und die Krankheit heißt tiefer Zweifel. Anzweifeln und Hinterfragen ist in Maßen sinnvoll, nur nach meiner Meinung zerstört massiver Zweifel immer den Versuch Geistiges, sei Seele, Spirits, etc. nachvollziehbar zu belegen - kaum jemand kommt auf die Idee zu fragen weshalb das so ist !!! Denn wer Zweifelt sollte irgendwann an den Punkt kommen seine Zweifel anzuzweifeln.

Aha, und warum zerstört Zweifel diesen Versuch? Nehmen wir z.B. wieder die Medien, die behaupten mit Verstorbenen in Kontakt zu stehen. Warum reagieren die so allergisch auf Beweisfragen? Ich beschrieb hier zwei Readings (und ein nciht-stattgefundenes), die ich selbst mitgemacht habe. Wenn da wirklich "meine Verstorbenen" an der Leitung gewesen wären, sollte es doch ein leichtes gewesen sein, simple Fragen wie "Welches Musikinstrument hat sie gespielt?" zu beantworten. Eine korrekte Antwort auf diese Frage hätte mich mehr zum Nachdenken und zum zweifeln am Zweifeln gebracht, als der Vorwurf: "Du hast ja nur Beweisragen gestellt. Wenn Du mit Liebe herangegangen wärest..."
 
Ja, der "Totenkult" von Elefanten ist fürwahr faszinierend. Allerdings halte ich es dennoch für dubios, dass dieses rituell anmutende Verhalten der Elefanten (Bedecken der Kadaver mit Blättern, Sorge um die Knochen verstorbener Artgenossen usw.) Resultat bewusster Überlegungen und Empfindungen ist. Möglicherwiese handelt es sich dabei vielmehr um etwas Imitatives, das sie sich im Laufe der Zeit aneigneten, ohne dass die Elefenten den Hintergrund ihres Agierens überhaupt verstehen.

Du versuchst, intelligente Leistungen von hochentwickelten Tieren in die Zone unbewußten Verhaltens zu drängen und fällst dabei locker mal 90 Jahre hinter den gesicherten Stand der Wissenschaft zurück. Köhler hatte bereits 1921 in aufwendigen Experimentalfolgen intelligentes Handeln bei Schimpansen nachgewiesen, das gar nicht möglich wäre ohne ein Bewußtsein vom Zweck, der verfolgt werden soll und von der Organisierung der Mittel für diesen Zweck.

Er zeigte, dass Schimpansen aufgrund logischer Denkprozesse (und nicht durch wahlloses Rumprobieren) in der Lage waren, sich gezielt Werkzeuge zu bauen, um eine anstehende Aufgabe zu lösen, und diese Werkzeuge dann zweckrational einsetzten. Sein Fazit:

"Die Schimpansen zeigen einsichtiges Verhalten von der Art des beim Menschen bekannten. Nicht immer ist, was sie Einsichtiges vornehmen, äußerlich Menschenhandlungen ähnlich, aber unter geeignet gewählten Prüfungsumständen ist der Typus einsichtigen Gebarens mit Sicherheit nachzuweisen. Das gilt, trotz der sehr bedeutenden Unterschiede von Tier zu Tier, selbst für die unbegabtesten Individuen der Art, die hier beobachtet wurden, und wird sich danach an jedem Exemplar dieser Art bestätigen lassen, sofern es nicht gerade schwachsinnig in pathologischer Wortbedeutung ist." (Wolfgang Köhler, Intelligenzprüfungen an Menschenaffen, Berlin 1973, S. 191)

Diese Experimente, in denen Schimpansen unter anderem sich Kisten, die verstreut im Käfig herumliegen, zusammensuchen, sie zielgerecht und nach Größe aufeinander stapelten, den Stapel hochklettern, um an eine Banane zu kommen, sind seitdem etliche Male nachgemacht worden, sie sind reproduzierbar und ich glaube nicht, daß ich dich darüber belehren muß, welche Bedeutung "Reproduzierbarkeit" innerhalb wissenschaftlicher Versuchsreihen hat. Den Versuch, diese gezielten intelligenten Leistungen als "unbewußtes Verhalten" zu verkaufen, könnte man zwar unternehmen, würde sich aber dadurch zum Vollidioten machen.

Köhler hat auch darauf geachtet, daß die Affen nicht mit Wissen vorbelastet waren, d.h. sie haben dieses Verhalten nicht irgendwo abgeguckt (dein geliebtes "imitatives Verhalten"), sondern aufgrund einsichtigen Nachdenkens selbst kreiiert. Und das ist nur die Basis dessen, was man inzwischen über die Bewußtseinsleistung von hochentwickelten Tieren weiß.

Gern noch mehr, falls du noch weitere Infos brauchst.

So viel zu meiner aktuellen Meinung. Aber ich werde diese Thematik beizeiten noch einmal intensiver studieren.......

Ja, solltest du schleunigst nachholen um in etwaigen Diskursen nicht völlig baden zu gehen.:)
 
MysticalLady schrieb:
Wenn ein Rudel von Affen einen Wald durchschreitet, nehmen sie in aller Regel keine Rücksicht auf versehrte Artgenossen...

Reiner schrieb:
Dieses Verhalten ist auch bei bestimmten Gruppen von Menschen zu beobachten.

Ja, aber das Prinzip des bewussten Mitgefühls und der realen Anteilnahme ist in der Menschheit durchaus präsent. Das manifestiert sich auch in unserer humanisierten Zivilisation.

Das zeigt doch, dass Beobachtung des Verhaltens von Lebewesen, weder auf das Vorhandenseins, noch des nicht Vorhandenseins von Seele, oder Bewusstsein, bei Mensch, und-oder Tier geeignet ist.

Wenn ich Deine Aussagen mal Zusammenfasse:
Seele und Bewusstsein ist das Selbe.
Und wird durch einzelne materielose Teilchen (Quanten) gebildet, die einzeln so spezifisch sind, dass diese nicht nur einzig und allein mit dem Gehirn von Menschen interagieren, sondern diese Teilchen so individuell sind, dass diese jeweils auch nur mit dafür bestimmten Individuellen Gehirnen eines jeden Menschen interagieren.
Das diese Teilchen weiters, nur mit bestimmten Synapsen in dafür bestimmter weise interagieren um in jeder Synapse eine ganz bestimmte Reaktion auszulösen.
Diese Teilchen entstehen mit der Zeugung eines Menschen, dessen Leben aus nur einer Zelle besteht und zu dem Zeitpunkt noch über garkeine Synapsen zum interagieren verfügt.

Das würde bedeuten, dass es nicht nur für jeden Menschen individuelle Teilchen geben müsste, die schon über bestimmte Bewusstseinsfunktionen verfügen, sondern auch für einzelne Synapsen um dann genau zu dem entsprechenden Zeitpunkt zu interagieren.

So etwas halte sogar ich, der mit Sicherheit nicht zu den klugen Köpfen dieses Gebietes zählt für unwahrscheinlich.

Da halte ich es noch für wahrscheinlicher, wenn mir jemand erzählt, eine Seele lebt in einem materielosen Quantennetz, oder Struktur.
Letzteres ersetzt nur die "Bausteine" des Systems und währe zumindest theoretisch vorstellbar.

Liebe Grüße Reiner
 
Da halte ich es noch für wahrscheinlicher, wenn mir jemand erzählt, eine Seele lebt in einem materielosen Quantennetz, oder Struktur.
Letzteres ersetzt nur die "Bausteine" des Systems und währe zumindest theoretisch vorstellbar.

Wenn es eine Seele gibt, so interagiert sie auf vollkommen unbekannte Art mit der Materie, um die entsprechenden Lebewesen zu steuern. Die Formeln der Quantenmechanik lassen keinen Platz für eine Seele. Reaktionswahrscheinlichkeiten sind da festgelegt und keiner der Terme lässt sich durch irgendetwas ähnlichem einer Seele repräsentieren. Bestenfalls eine Erweiterung der Quantenmechanik wäre dazu evtl. in der Lage. Es gibt nur derzeit keinen Grund, eine entsprechende Erweiterung zu entwickeln.
 
Aha, und warum zerstört Zweifel diesen Versuch? Nehmen wir z.B. wieder die Medien, die behaupten mit Verstorbenen in Kontakt zu stehen. Warum reagieren die so allergisch auf Beweisfragen? Ich beschrieb hier zwei Readings (und ein nciht-stattgefundenes), die ich selbst mitgemacht habe. Wenn da wirklich "meine Verstorbenen" an der Leitung gewesen wären, sollte es doch ein leichtes gewesen sein, simple Fragen wie "Welches Musikinstrument hat sie gespielt?" zu beantworten. Eine korrekte Antwort auf diese Frage hätte mich mehr zum Nachdenken und zum zweifeln am Zweifeln gebracht, als der Vorwurf: "Du hast ja nur Beweisragen gestellt. Wenn Du mit Liebe herangegangen wärest..."

Na, diese Aussage des Mediums ist natürlich wirklich Quatsch. Ich finde solche Beweisfrage wie deine, durchaus sinnvoll und überhaupt nicht störend - für "mein" Medium wäre so etwas eine der leichtesten Übungen:

Vielleicht solltest du bei der Auswahl des Mediums deine Auswahlkriterien überdenken!

Denn was für jede Population gilt, gilt natürlich auch für die Population der Medien.

Sicherlich weißt du, dass man die Verteilung einer Population grob 6teln kann...


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Also das 1/6 = Unterdurchschnitt; die nächsten 2/6 gehören zum unteren Durchschnitt; die nächsten 2/6 gehören zum oberer Durchschnitt und nur das letzten 6tel ist über Durchschnitt.

Oder... 5/6 ist Durchschnitt und schlechter!!!!
 
Wenn es eine Seele gibt, so interagiert sie auf vollkommen unbekannte Art mit der Materie, um die entsprechenden Lebewesen zu steuern. Die Formeln der Quantenmechanik lassen keinen Platz für eine Seele. Reaktionswahrscheinlichkeiten sind da festgelegt und keiner der Terme lässt sich durch irgendetwas ähnlichem einer Seele repräsentieren. Bestenfalls eine Erweiterung der Quantenmechanik wäre dazu evtl. in der Lage. Es gibt nur derzeit keinen Grund, eine entsprechende Erweiterung zu entwickeln.

Letzeres war ja auch nicht meine Meinung.
Die hab ich ja schon mit fogendem Modell dargestellt: Interaktion ist nicht "Seele". Interaktion ist im Materiellen und der Quantenphysik austauschbar.
Interaktion infoermiert etwas. Bringt es in eine neue Formation. Die Formation selbst interagiert nicht, sondern macht etwas zu dem was es "ist". Deshalb lässt Formation sich auch nicht messen.
Seele hat weder was mit Interaktion von Quanten, noch von Materie zu tun, weil sie garnicht interagieren kann. Sie Macht nur etwas zu dem was es "ist"!

Liebe Grüße Reiner
 
@Joey,

Auch das kann in eine Doppelblind-Studie eingebaut werden. Die Patienten bekommen alle die üblichen Sitzungen beim Homöopathen, der ihnen das verschreibt, was er für richtig hält. Eine Gruppe bekommt nun die entsprechenden Globuli, die andere Gruppe bekommet ein Placebo - d.h. z.B. nicht potenzierte Globuli. Das ganze natürlich doppelblind. Sollte am Homöopathie-Gedöns irgendetwas dran sein - d.h. sollte der Verlauf der Erkrankungen irgendwie mit dem Potenzieren zu tun haben - sollten beide Gruppen nach einer Weile unterscheidbar sein. Gab es solch eine Studie? Warum nicht?

Das rot markierte im Zitat zeigt daß Du ein Hauptmerkmal von Homöophatie nicht verstanden hast. Du bekommst schwerlich Gruppen von Patienten zusammen, welche bei der selben Erkrankung und nur dieser Erkrankung, die selben individuellen Symptome zeigen, welche sich von den spezifischen Symptomen der Erkrankung unterscheiden. Der Aufwand wäre sehr groß allein schon die entsprechenden Patienten zu finden.

Weshalb es u.a. in der Presseerklärung der Samuel Hahnemann Gesellschaft heißt:
[/QUOTE] [
Auf Grund dieses Vorgehens in der Homöopathie, sind Studien nach ausschließlich wissenschaftlich medizinischem Design (Doppelblind-Studien) nur bedingt übertragbar und aussagefähig.
Um die dennoch nötige und wichtige Grundlagenforschung auch in der Homöopathie betreiben zu können, fehlt der homöopathischen Ärzteschaft sowohl der universitäre Überbau als auch der finanzielle Rückhalt, da entsprechende Studien nicht durch Pharma-Firmen gefördert werden.
Auf Grund der großen Akzeptanz der Homöopathie innerhalb der Bevölkerung ergibt sich die Forderung an die Politik, entsprechende Ressourcen zur Erforschung der Homöopathie zur Verfügung zu stellen.
Die Hahnemann-Gesellschaft fordert deshalb die Schaffung von eigenständigen homöopathischen Lehrstühlen an den medizinischen Fakultäten der deutschen Universitäten.
Der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann hat im Übrigen selbst an der Hochschule gelehrt und den Blindversuch sowie die Prüfung von Medikamenten am Gesunden lange vor der naturwissenschaftlichen Medizin eingeführt.
Mittlerweile gibt es schon einen Lehrstuhl an der Berliner Charite.

Und es bleibt die Frage zu klären weshalb die homöophatische Arzneimittelprüfung - Doppelblind, als bestätigte Heilerfolge welche im Repertorium von Schroyens nicht akzeptiert werden. Übrigens war ich selber an einer renommierten Heilpraktikerschule in Berlin und habe selber eine Doppelblind-Arzneimittelprüfung erlebt. Das was möglich ist an Doppelblindversuchen wird gemacht.

a, diese Aussage des Mediums ist natürlich wirklich Quatsch. Ich finde solche Beweisfrage wie deine, durchaus sinnvoll und überhaupt nicht störend - für "mein" Medium wäre so etwas eine der leichtesten Übungen:

Vielleicht solltest du bei der Auswahl des Mediums deine Auswahlkriterien überdenken!

Denn was für jede Population gilt, gilt natürlich auch für die Population der Medien.

Sicherlich weißt du, dass man die Verteilung einer Population grob 6teln kann...




Also das 1/6 = Unterdurchschnitt; die nächsten 2/6 gehören zum unteren Durchschnitt; die nächsten 2/6 gehören zum oberer Durchschnitt und nur das letzten 6tel ist über Durchschnitt.

Oder... 5/6 ist Durchschnitt und schlechter!!!!

In ähnlicher Weise wollte ich auch antworten.

Was die Zweifel betrifft. Bei mir löst angezweifelt werden, mit einer nicht förderlichen Intention, Druck und Stress aus - ich habe selber eine wissenschaftliche Ausbildung, bin durch Eltern, Schule etc. wissenschaftlich und Leistungsorientiert, als auch katholisch konditioniert und genannter Stress kann es mir z.B. beim Schamanischen Arbeiten schwer machen, dann mein Denken abzuschalten. Egal was ich gearbeitet habe oder in Sportlichen Wettkämpfen - Zweifel an mir, Druck hat ganz oft meine Leistungen gemindert. Übringes gibt es auch Menschen bei denen das die Leistung steigert, nur die sind eher die Ausnahme.
Und jetzt kommt wie finde ein wichtiger Knackpunkt dabei, die Sensibilität-Intuition welche entscheidend ist für geistiges Arbeiten ist genauso dual, sie macht sowohl die Wahrnehmungsfähigkeit aus, als auch die Störanfälligkeit. Ich bekomme sehr genau mit, wenn jemand zweifelt und wenn der Sender entsprechend stark ist, seine Intention keine förderliche ist und mein Leistungsthema trifft wird es schwierig. Selbstzweifel und Hinterfragen genereller Art meinerseits sind in diesem moment der Prüfung wirklich hinderlich.

Und ich habe Seminare erlebt und auch geleitet, da reicht ein Teilnehmer mit entsprechendem Willen und Ausstrahlung um einen Seminarleiter zu torpedieren. Übrigens gilt das keinfalls nur für spirituelle, esoterische oder schamanische Seminare, sonder kann einem auf jedem Seminar passieren, sei es ein Wissenschaftliches, ein Wirtschaftliches, etc.

Wenn ich jetzt davon ausgehe, daß nur 1/6 der Medien überdurchschnittlich gut ist und es den ganz vielen Menschen so geht wie mir, also auch Medien - dürften die Medien, welche dann noch erfolgreich sind selten sein.

LG Siegmund
 
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Erdkröte;3655670 schrieb:
Das rot markierte im Zitat zeigt daß Du ein Hauptmerkmal von Homöophatie nicht verstanden hast. Du bekommst schwerlich Gruppen von Patienten zusammen, welche bei der selben Erkrankung und nur dieser Erkrankung, die selben individuellen Symptome zeigen, welche sich von den spezifischen Symptomen der Erkrankung unterscheiden. Der Aufwand wäre sehr groß allein schon die entsprechenden Patienten zu finden.

Nein, Du hast mein vorgeschlagenes Versuchsdesign nicht verstanden. Darin kommt es nicht auf eine einzelne Krankheit drauf an, sondern darum, dass alle möglichen Patienten zusammengewürfelt und behandelt werden. Nur eben, dass eine Gruppe anstelle der verschriebenen potenzierten Globuli eben "leere" bekommt. D.h. da darf dann Patiente A, dem Bella Donna D6 verschrieben wurde, das kriegen, währen Patient B, dem Aurum D200 verchrieben wurde, das nicht bekommt, sondern ein leeres Placebo. D.h. wir haben eine Gruppe, die das volle Programm bekommt, und eine andere Gruppe, die ebenfalls das volle Programm bekommt, bis auf, dass ihre Mittelchen nicht mit den Stoffen vermengt, verrrieben oder verschüttelt wurden - beides bunt gemischt durch alle (relativ harmlosen) Krankheiten etc. Nach einiger Zeit, müsste ein Unterschied zwischen den beiden Gruppen sichtbar sein, wenn der Heilwerfolg aufgrund des potenzierens vorhanden ist.

Erdkröte;3655670 schrieb:
Mittlerweile gibt es schon einen Lehrstuhl an der Berliner Charite.

Na und?

Erdkröte;3655670 schrieb:
Was die Zweifel betrifft. Bei mir löst angezweifelt werden, mit einer nicht förderlichen Intention, Druck und Stress aus - ich habe selber eine wissenschaftliche Ausbildung, bin durch Eltern, Schule etc. wissenschaftlich und Leistungsorientiert, als auch katholisch konditioniert und genannter Stress kann es mir z.B. beim Schamanischen Arbeiten schwer machen, dann mein Denken abzuschalten. Egal was ich gearbeitet habe oder in Sportlichen Wettkämpfen - Zweifel an mir, Druck hat ganz oft meine Leistungen gemindert. Übringes gibt es auch Menschen bei denen das die Leistung steigert, nur die sind eher die Ausnahme.

Aha. Soll ich Dir jetzt glauben, damit Du Dich besser fühlst? Du wirst im Leben nicht umhin kommen, dass Dich irgendjemand anzweifelt. Kein Mensch kommt da drumherum. Und auch, wenn Du an renomierten Heilpraktikerschulen gewesen bist, glaube ich immernoch nicht an Hmöophatie. Es gibt auch "renomierte Astrologie-Schulen" etc. Trotzdem ist Astrologie Blödsinn.

Erdkröte;3655670 schrieb:
Und jetzt kommt wie finde ein wichtiger Knackpunkt dabei, die Sensibilität-Intuition welche entscheidend ist für geistiges Arbeiten ist genauso dual, sie macht sowohl die Wahrnehmungsfähigkeit aus, als auch die Störanfälligkeit. Ich bekomme sehr genau mit, wenn jemand zweifelt und wenn der Sender entsprechend stark ist, seine Intention keine förderliche ist und mein Leistungsthema trifft wird es schwierig. Selbstzweifel und Hinterfragen genereller Art meinerseits sind in diesem moment der Prüfung wirklich hinderlich.

Es ist doch ganz einfach: Da behauptet jemand, er/sie könne mit Verstorbenen Kontakt aufnehmen. Da möchte ich "meine Verstorbenen" aber auch zweifelsfrei - weitab von ebenfalls sehr gut bekannten Effekten wie Wunschdenken und Coldreading etc. - erkennen. Ebenfalls reicht nicht aus, dass alleine nach dem Gesetz des Zufalls bei einigen Sittern dann passende Dinge gesagt wurden... die anderen, bei denen das nicht passiert, sollen dann die Klappe halten? Da machst Du es Dir zu einfach.

Erdkröte;3655670 schrieb:
Und ich habe Seminare erlebt und auch geleitet, da reicht ein Teilnehmer mit entsprechendem Willen und Ausstrahlung um einen Seminarleiter zu torpedieren. Übrigens gilt das keinfalls nur für spirituelle, esoterische oder schamanische Seminare, sonder kann einem auf jedem Seminar passieren, sei es ein Wissenschaftliches, ein Wirtschaftliches, etc.

Klar, man kann Menschen so ordentlich in die Enge treiben. Habe ich auch schon erlebt. Aber dennoch sollten einfache Fragen korrekt beantwortet werden lönnen.

Erdkröte;3655670 schrieb:
Wenn ich jetzt davon ausgehe, daß nur 1/6 der Medien überdurchschnittlich gut ist und es den ganz vielen Menschen so geht wie mir, also auch Medien - dürften die Medien, welche dann noch erfolgreich sind selten sein.

Die meisten Menschen mögen wie Du sein, und solche Prüfungssituationen sind immer Stress. Aber die meisten Menschen schaffen es trotzdem richtige Arbeit zu leisten und Ergebnisse zu produzieren.

Wie kommst Du überhaupt als Heiler klar? Es lastet ja eine enorme Verantwortung auf Deinen Schultern. Da ist es nicht nur ein Sitter, der mit Verstorbenen reden will... nein, da ist es ein Patient, der ein Leiden loswerden will. Wenn Du da versagst, schafft er das nicht, und Du bsit Schuld. Ist das nicht ein enormer Stress?
 
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