Joey schrieb:
Welche Methoden wären das denn? Was wird wie bei Fernheilung oder Telepathie oder ähnlichem angeregt?
Nein, ich fange jetzt nicht wieder von vorn an.
Joey schrieb:
Freut mich. Andere Anbieter sehen das anders.
Kann ich auch nix dagegen machen, die Erkenntnis muss jeder für sich gewinnen.
Joey schrieb:
Der Arzt hat das Ziel die Überlebenswahrscheinlichkeit zu steigern. Stirbt ein patient, so ist das ein Misserfolg.
Das mag in der Medizin durchaus seine Berechtigung haben, will ich gar nicht abstreiten.
Joey schrieb:
Freut mich, dass Du da keinerlei Anspruch draus stellst. So sehen das aber nunmal nicht alle Esoteriker/Anbieter.
Das wage ich zu bezweifeln. Weil keinen Anspruch zu stellen, ergibt sich - neben Ethik - automatisch schon aus den Gegebenheiten, dass Alternative im medizinischen Kontext nicht diagnostizieren, nicht behandeln, nichts versprechen etc. dürfen. Und ich glaube durchaus, dass die meisten sich an diese Vorgaben halten. Und arauf kommt's an. Alles andere wäre Unterstellung.
Joey schrieb:
Ich habe jetzt den ganzen Beitrag nochmal gelesen und sehe nichts, was diesen Punkt beantworten würde.
Die zweite Aussage "Zeit noch nicht gekommen" ist die Antwort auf deine Frage, warum Sterbenskranke mitunter so lange zu leiden haben, obwohl kein Lebenswille mehr da ist.
Das ist allerdings, zugegeben, ziemlich oberflächlich angesprochen, das Thema. Da wären dann noch unvorhergesehene Dinge wie Unfälle jeder Art, da wäre auch noch der Umstand, dass auch Leidenszustände (auch wenn das nicht verstanden wird) für die Seele einen wichtigen Sinn haben bzw. haben können. Ich will dieses Thema aber nicht unbedingt vertiefen. Was da abläuft, und warum und wieso, kann kein Mensch ermessen.
Joey schrieb:
Die "Fangfragen" sollen zeigen, wie die Medizin heilt - was sie tut, um die Heilungswahrscheinlichkeit zu erhöhen, und dass sie dabei teilweise die Hauptarbeit übernimmt und nicht nur "Selbstheilungskräfte" anstupst. Dass sie es immer und 100% etc. kann, behauptet niemand. Aber sie erhöht die Wahrscheinlichkeit der genesung.
Der "ganze Körper" besteht aber aus Selbstheilungskräften. Sobald eine OP beendet ist, setzt ein Prozess ein. Sobald eine Infektion da ist, setzt ein Selbstheilungsprozess ein, mit Medikamenten gehts i.d.R. schneller, sie unterstützen diesen Prozess zusätzlich. Ob nun Kopfschmerztablette oder Chemo. Usw. usf. Ich bin mir sicher, dass auch bei Krebs bzw. Tumor der Körper versucht, diesem Mißstand Herr zu werden, alles andere wäre abnormal. Um das zu unterstützen, dem Körper zu helfen, gibt es eben OPs, Chemo, Bestrahlungen usw.
Gibt es keine Bestrebungen von Körper/Geist/Seele, wieder heil zu werden, ist alle ärztliche Kunst umsonst - mitsamt diversen OPs, Medikamenten und sonstigen Hilfsmitteln.
Und was noch dazu kommt.... je stärker ein Medikament, umso mehr Nebenwirkungen, mit denen der Körper erst recht wieder fertig werden und sie abbauen muss. Lass das nicht unter den Tisch fallen. Einfach zu sagen "die Medizin, die Medikamente, was auch immer heilt", ist oberflächlich.
Joey schrieb:
Im Idealfall, wenn keine weiteren Maßnahmen aus Sicht des Onkologen notwedig sind und kein Rückfall droht: Doch, dann ist der Mensch gesund. Und natürlich kann es Komplikationen geben. Na und? Glaubst Du, die Komplikationen tauchen genau dann auf, wenn der Patient keinen Lebenswillen hat, oder Gott es so will oder ähnliches?
Siehe oben. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst... Die Hauptarbeit leistet immer noch der Körper - und nicht ein Medikament, das irgendwelche Funktionen manipuliert.