Esoterik, Religionen, Theosophie

Peter sagt: Das Auto war rot

Robert sagt: Das Auto war blau

Widerspruch

Erforschen und Ananlyse ergeben: Es stimmt beides

Das Auto wird gefunden. Auf einer Seite Blau, auf der anderen Seite Rot

Es war beides Wahrheit und doch im gegensaetzlichen Widerspruch zueinander.:)

In dem Fall stimmt keins von beidem, weil das Auto eben sowohl nicht (ganz) rot als auch nicht (ganz) blau ist. Der Widerspruch kommt ja durch die Vorstellung zustande, dass Peter und Robert jeweils das ganze Auto meinen.
 
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Joey schrieb:
Sheila hat geschrieben, dass Esoterik keinen Auftrag zum heilen hat. Das ist so lange falsch, wie es Esoteriker gibt, die behaupten, heilen zu können.

Zum medizinischen Heilen. So weit, so richtig. Esoteriker können aber Methoden anwenden, mit denen die Selbstheilungskräfte angeregt werden, die das Wohlbefinden stärken, die z.B. gewisse Gedanken- und Glaubensmuster lösen etc.pp.

Ich z.B. habe auf meiner Webseite einen Vermerk stehen, dass das Wort "Heilung" NICHT im medizinischen Kontext zu sehen ist, sondern ausschließlich im spirituellen, im Sinne von von Heil-ig-ung.

Heilung hat sooo viele Facetten. Und auch wenn du da jetzt vielleicht aufschreist, Heil(ig)ung kann auch bedeuten, dass ein Mensch diese Erde verlässt. Beurteilen kann das niemand hier, auch kein Arzt.

Joey schrieb:
Ein Misserfolg ist, wenn es dem Klienten nicht besser geht - egal, ob vorher entsprechend aufgeklärt oder nicht.

Nein, es gibt keinen Misserfolg. Erstens sind die Bemühungen, die ich anstrenge, fernab jeglicher Medizin und können im Idealfall zusätzlich Besserung/Heilung bewirken - dann bin aber NICHT ich es, der heilt, sondern jemand anderer.
Und zweitens wären wir da wirder beim Anspruch, medizinisch heilen zu können/dürfen, und das ist nicht vorhanden. Du kannst es ruhig unterlassen, medizinische Maßstäbe an einen Pfarrer, ein Medium abzutreten. So nicht, Joey.

Joey schrieb:
Momentan läuft eine Debatte über Sterbehilfe. Es gibt einige Menschen, die schwere Pflegefälle sind, die lieber sterben würden, als weiter dahinzusiechen. Warum sterben die nicht einfach? Lebenswillen haben sie leider nicht mehr.

Wenn du die nicht einfach die erste Hälfte meiner Aussage rausgerissen sondern alles gelesen hättest, hättest du die Antwort.

Joey schrieb:
Nehmen wir das beispiel einer schweren bakteriellen Infektion. Dabei werden gerne Antibiotika gegeben. Damit können solche Infektionen, mit denen das Immunsystem alleine stark überfordert wäre, immernoch gut zurück gedrängt werden. Was vernichtet die Bakterien hauptsächlich?

Was Bakterien vernichtet, das weisst du. Was sollen deine Fangfragen? Wenn die Bakterien vernichtet werden und der Patient gesund wird, ist alles in Ordnung. Wenn er ""Pech hat"", klappt das nicht, er kriegt Lungenentzündung und stirbt. Hat dann auch die Medizin geheilt, indem sie dem Menschen Antibiotika gegeben hat? :rolleyes:

Joey schrieb:
Nehmen wir wieder das Beispiel Krebs. Im günstigsten Fall kann einfach der Tumor entfernt werden und eine nachfolgende Behandlung ist nicht mehr erforderlich. Was hat den Krebs weg gemacht?

Du weisst selber, dass mit der Entfernung des Tumors der Mensch nicht gesund ist, sondern dass da ein Prozess stattfindet. Und ich hoffe, wir müssen wir nicht erzählen, dass es da Komplikationen geben kann. :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Fiwa schrieb:
Es ist schon grotesk, wie sich esoterisch Angehauchte versuchen, sich zu rechtfertigen, speziell mit dem Murks der in der Schulmedizin passiert, in Vergleich setzend. Das hat schon was.

Jou, das hättest du wohl gern.... Rechtfertigungen, Entschuldigungen, am besten noch mit Blick auf dem Boden .... :guru:



:ironie:
 
Religiöser: Es gibt ein Leben nach dem Tod, ich vertraue meinem Glaubenskonzept und für mich fühlt sich all das sehr stimmig an.

Das macht das aber doch nicht wahrer, auch wenn der Religiöse sogar die Wissenschaft verbannt. Es wird dadurch nicht zur Wahrheit. Nicht einmal ansatzweise.

Wenn jemand spinnt, im wahrsten Sinne des Wortes, und diese Spinnerei als seine Wahrheit ansieht, wird es nicht zur Wahrheit, wenn er alle drumherum eliminiert.
Das zu erkennen kann schmerzhaft sein.
 
Das macht das aber doch nicht wahrer, auch wenn der Religiöse sogar die Wissenschaft verbannt. Es wird dadurch nicht zur Wahrheit. Nicht einmal ansatzweise.

Wenn jemand spinnt, im wahrsten Sinne des Wortes, und diese Spinnerei als seine Wahrheit ansieht, wird es nicht zur Wahrheit, wenn er alle drumherum eliminiert.
Das zu erkennen kann schmerzhaft sein.

Sind wir bei der Wahrheitsfrage... heute scheint mir Wahrheitsfindungstag zu sein. :D

Es gibt eine materielle Wahrheit, das siehst Du, wenn der Apfel immer wieder vom Baum zur Erde fällt.

In Bezug auf den menschlichen Körper und das Thema Gesundheit, den vielen Regelkreisläufen, wo die Wissenschaft zwar munter nach Molekülen sucht und Methoden, hier einzugreifen, ist es doch am Ende das Individuum in seiner Einzigartigkeit, gepaart mit der Lebensweinstellung und Lebensgewohntheiten, was letzendlich darüber bestimmt, wie gut und ob überhaupt eine Genesung vonstatten geht.

Drum ist die EBM nicht der Weisheit letzter Schluß.

Drum genügt es auch gleichzeitig nicht nur positiv zu denken.

Oder sich ein nach Studien möglichst nicht-schädigendes Umfeld im Krankenhaus zu schaffen für den am Computer mit Hilfe von Statistiken erschaffenen nicht realen Homo Normikus.

Die Vielzahl an Einwirkungen, geistiger sowie materieller Natur sind nicht kontrollierbar.

Zu der Vielzahl an Einwirkungen gehört aber auch und berechtigt sowas wie Geistheilung oder Quantenheilung und was es da noch so gibt.

Ein Beispiel:

Wissenschaftler wollen herausfinden, was Menschen füreinander anziehend macht. Sie lösen einzelne Attribute, durch Abfragen, die sich brav in Statistiken fassen lassen und suchen nach diesen wenigen Attributen Paare heraus. Nach ihren lustigen mathematischen Prognosen, die ihrer Natur nach eine massive Reduktion und nur grobes Bild von der Wahrheit eines Menschen abbilden können, sollen Menschen sich nun ineinander verlieben.

Wieso klappt so etwas nicht? Weil es schlicht mehr gibt als nur die Wissenschaft mit ihren Messungen.

Ein einzelnes ungesehenes Attribut kann alles verhindern oder alles ermöglichen. Leben ist Chaos, nicht linear, nicht kontrollierbar, nicht planbar. Weder für den Wissenschatfler noch für den Esoteriker.

Versuchen tun es beide Seiten. Die eine Seite bemüht die Materie und scheitert regelmäßig. Die andere Seite bemüht das Spirituelle und scheitert regelmäßig.

Keiner hat absolut Recht, es wirkt ineinander.

LG
Any
 
Zum medizinischen Heilen. So weit, so richtig. Esoteriker können aber Methoden anwenden, mit denen die Selbstheilungskräfte angeregt werden, die das Wohlbefinden stärken, die z.B. gewisse Gedanken- und Glaubensmuster lösen etc.pp.

Welche Methoden wären das denn? Was wird wie bei Fernheilung oder Telepathie oder ähnlichem angeregt?

Ich z.B. habe auf meiner Webseite einen Vermerk stehen, dass das Wort "Heilung" NICHT im medizinischen Kontext zu sehen ist, sondern ausschließlich im spirituellen, im Sinne von von Heil-ig-ung.

Freut mich. Andere Anbieter sehen das anders.

Heilung hat sooo viele Facetten. Und auch wenn du da jetzt vielleicht aufschreist, Heil(ig)ung kann auch bedeuten, dass ein Mensch diese Erde verlässt. Beurteilen kann das niemand hier, auch kein Arzt.

Der Arzt hat das Ziel die Überlebenswahrscheinlichkeit zu steigern. Stirbt ein patient, so ist das ein Misserfolg.

Nein, es gibt keinen Misserfolg. Erstens sind die Bemühungen, die ich anstrenge, fernab jeglicher Medizin und können im Idealfall zusätzlich Besserung/Heilung bewirken - dann bin aber NICHT ich es, der heilt, sondern jemand anderer.
Und zweitens wären wir da wirder beim Anspruch, medizinisch heilen zu können/dürfen, und das ist nicht vorhanden. Du kannst es ruhig unterlassen, medizinische Maßstäbe an einen Pfarrer, ein Medium abzutreten. So nicht, Joey.

Freut mich, dass Du da keinerlei Anspruch draus stellst. So sehen das aber nunmal nicht alle Esoteriker/Anbieter.

Joey schrieb:
Momentan läuft eine Debatte über Sterbehilfe. Es gibt einige Menschen, die schwere Pflegefälle sind, die lieber sterben würden, als weiter dahinzusiechen. Warum sterben die nicht einfach? Lebenswillen haben sie leider nicht mehr.
Wenn du die nicht einfach die erste Hälfte meiner Aussage rausgerissen sondern alles gelesen hättest, hättest du die Antwort.

Ich habe jetzt den ganzen Beitrag nochmal gelesen und sehe nichts, was diesen Punkt beantworten würde.

Was Bakterien vernichtet, das weisst du. Was sollen deine Fangfragen? Wenn die Bakterien vernichtet werden und der Patient gesund wird, ist alles in Ordnung. Wenn er ""Pech hat"", klappt das nicht, er kriegt Lungenentzündung und stirbt. Hat dann auch die Medizin geheilt, indem sie dem Menschen Antibiotika gegeben hat? :rolleyes:

Die "Fangfragen" sollen zeigen, wie die Medizin heilt - was sie tut, um die Heilungswahrscheinlichkeit zu erhöhen, und dass sie dabei teilweise die Hauptarbeit übernimmt und nicht nur "Selbstheilungskräfte" anstupst. Dass sie es immer und 100% etc. kann, behauptet niemand. Aber sie erhöht die Wahrscheinlichkeit der genesung.

Du weisst selber, dass mit der Entfernung des Tumors der Mensch nicht gesund ist, sondern dass da ein Prozess stattfindet. Und ich hoffe, wir müssen wir nicht erzählen, dass es da Komplikationen geben kann. :rolleyes:

Im Idealfall, wenn keine weiteren Maßnahmen aus Sicht des Onkologen notwedig sind und kein Rückfall droht: Doch, dann ist der Mensch gesund. Und natürlich kann es Komplikationen geben. Na und? Glaubst Du, die Komplikationen tauchen genau dann auf, wenn der Patient keinen Lebenswillen hat, oder Gott es so will oder ähnliches?
 
In dem Fall stimmt keins von beidem, weil das Auto eben sowohl nicht (ganz) rot als auch nicht (ganz) blau ist. Der Widerspruch kommt ja durch die Vorstellung zustande, dass Peter und Robert jeweils das ganze Auto meinen.

Das weiß man nicht. Ohne sie gefragt zu haben. Aber genauso funktioniert Wissenschaft, sie setzt einfach voraus, dass... weil irgendwo dran muss sie sich orientieren. Also gehen wir einfach mal danach, wie es gemeint gewesen sein könnte, und wiederum danach, was vermutlich die meisten Menschen annehmen würden. ;)
 
Keiner hat absolut Recht, es wirkt ineinander.

Es wirkt auch nicht ineinander.

Dann nochmals, du muss auch nicht gläubig sein, nicht spirituell veranlagt sein, du kannst schon aufgegeben sein, selbst mit dem Leben abgeschlossen haben .......... und gesundest urplötzlich.

Ohne ein zu tun, von irgendjemanden.

DAS, stellt genau auch die Glaubensfrage in Frage, macht sie zu nichte, egal in welcher Richtung.


Der Mensch ist und bleibt nun mal ein kleines chemisches Kraftwerk, wo noch nicht alles geklärt ist, wie was abläuft und warum überhaupt. Vielleicht haben wir einen Selbstheilungsprozess in uns, der bei einigen funktioniert, bei anderen nicht.
Diesen Umstand aber mit irgendwelchen Hirngespinste auszunutzen und zugleich das chemische Kraftwerk als Mensch abzutun, geht nicht.

Also, irgendwas zu erfinden, um sich eine Wahrheit zu zimmern, nur weil die Wissenschaft da nicht hinter einen Vorgang kommt ........ das geht nicht.
 
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Das weiß man nicht. Ohne sie gefragt zu haben. Aber genauso funktioniert Wissenschaft, sie setzt einfach voraus, dass... weil irgendwo dran muss sie sich orientieren. Also gehen wir einfach mal danach, wie es gemeint gewesen sein könnte, und wiederum danach, was vermutlich die meisten Menschen annehmen würden. ;)

Auch nicht so passend.

Was ist für jemanden blau und was rot, wäre eigentlich so eher die Frage. Es könnte für jemandem das Gleiche sein.

Daher wissenschaftlich gesehen, war das Auto zweifarbig.

Die Begrifflichkeit der Farbe könnte man definieren, mehr nicht.
 
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