Nun, sich darüber Gedanken zu machen, ob es für einen Lebensmittel-Händler (Supermarkt, Bäcker) wirtschaftlich sinnvoll ist oder nicht, nicht-verkaufte oder nicht-verkaufbare Lebensmittel nun zu spenden oder nicht, und wer die entstehenden Kosten zu tragen hat oder wer tunlichst nicht, ist eine Sache.
Es ist aber NICHT "unnütz" zu nennen und auch NICHT "Unsinn", denn es hätte ja einen Sinn: Nämlich die Lebensmittel bedürftigen Menschen zukommen zu lassen, bevor das hier geschieht:
http://www.welt.de/wirtschaft/article12583634/Supermaerkte-entsorgen-tonnenweise-Lebensmittel.html
Dass man Zusatzkosten nicht tragen will und auch nicht den Händlern zumuten will, negiert diesen Sinn nicht. Es ist dann nur ein gegenargument, und besagter Sinn ist ein Für-Argument. DAS wäre eine differenzierte und durchdachte Darstellungsweise.
Einige nicht wohlhabende oder bedürftioge Menschen haben es sich sogar schon zur Gewohnheit gemacht, ihren Lebensmittel-Vorrat aus den Mülltonnen von Supermärkten aufzustocken:
http://www.spiegel.de/gesundheit/er...ebensmittel-aus-der-muelltonne-a-1009663.html