Es liegt an uns, den Flüchltingen Menschlichkeit

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ja genau, und ihr nicht, wohl selber nie selbstständig gearbeitet?

Stell dir vor, du gehst in den Wald und erntest Pilze, willst sie am nächsten Tag am Bauernmarkt verkaufen, stehst den ganzen Tag und machst nur ein paar Euro Umsatz. Bevor du den Stand dann zumachst, verschenkst du deine Pilze bestimmt an Bedürftige weiter oder?

Am nächsten Tag wunderst du dich dann, dass gar keiner mehr Pilze kauft und jeder wartet, bis sie gratis sind...

So geht Wirtschaft! :D:ROFLMAO:

Uff.

Dass es um Lebensmittel geht, die nicht mehr für den Konsum zur Verfügung stehen, die also für den Abfall aussortiert wurden, weisst du ja. Dann weisst du auch, wie deine Argumentation einzuordnen ist, du herzensguter Mensch, du?
 
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Wer zahlt die immensen Transportkosten mit ununterbrochener Kühlkette und so?

Tja, da kann man mal sehen, wie wenig *Mensch* seine Nahrung in all dem Überfluss wert ist - nebst die Arbeiter, die dafür Sorge tragen, dass diese Nahrungsmittel produziert und transportiert wird. Termingerecht, selbstvernatürlich.
 
Dass es um Lebensmittel geht, die nicht mehr für den Konsum zur Verfügung stehen, die also für den Abfall aussortiert wurden, weisst du ja. Dann weisst du auch, wie deine Argumentation einzuordnen ist, du herzensguter Mensch, du?

Lebensmittel, die bereits Abfall sind, kann man auch nicht mehr verschenken, dabei geht es bei manchen Obst, Beeren, Salat, Gemüse, .. zeitweise um Stunden, nicht Tage.

Was machst du mit deinen Lebensmittel, bevor sie verrecken? Noch nie zuviel gekocht?
Hast du keinen Abfall, keine abgelaufene Ware, kein altes Brot?
 
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Wenn du meinst, daß die Verluste eingepreist sind, dann hast Du recht, das geht in die KAlkulation ein, muß ja auch. In dem Augenblick, in dem unnützer Transport mit eingepreist werden muß, hört's auf, komisch zu sein. Es ist nicht einzusehen, warum der Kunde für so einen Unsinn geradestehen soll...

Nun, sich darüber Gedanken zu machen, ob es für einen Lebensmittel-Händler (Supermarkt, Bäcker) wirtschaftlich sinnvoll ist oder nicht, nicht-verkaufte oder nicht-verkaufbare Lebensmittel nun zu spenden oder nicht, und wer die entstehenden Kosten zu tragen hat oder wer tunlichst nicht, ist eine Sache.

Es ist aber NICHT "unnütz" zu nennen und auch NICHT "Unsinn", denn es hätte ja einen Sinn: Nämlich die Lebensmittel bedürftigen Menschen zukommen zu lassen, bevor das hier geschieht:
http://www.welt.de/wirtschaft/article12583634/Supermaerkte-entsorgen-tonnenweise-Lebensmittel.html
Dass man Zusatzkosten nicht tragen will und auch nicht den Händlern zumuten will, negiert diesen Sinn nicht. Es ist dann nur ein gegenargument, und besagter Sinn ist ein Für-Argument. DAS wäre eine differenzierte und durchdachte Darstellungsweise.

Einige nicht wohlhabende oder bedürftioge Menschen haben es sich sogar schon zur Gewohnheit gemacht, ihren Lebensmittel-Vorrat aus den Mülltonnen von Supermärkten aufzustocken:
http://www.spiegel.de/gesundheit/er...ebensmittel-aus-der-muelltonne-a-1009663.html
 
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