Es liegt an uns, den Flüchltingen Menschlichkeit

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Das als "Spende" zu bezeichnen, ist ein Witz. Das ist Zwang und sonst nichts, egal, ob man's nun befürwortet oder nicht. Eine Spende ist was freiwilliges.
auf jeden Fall ist das Zwang. Keiner will gerne 75.000 Euro strafe zahlen freiwillig!
Zwang finde ich nicht gut, Lebensmittel zu entsorgen aber auch nicht.
Einerseits werden Preise gedrückt für die Erzeuger und andererseits wird weggeworfen ohne Ende.
Die Alternative wäre vielleicht, daß Lebensmittel sehr viel teurer werden. Dann werden sie wieder geachtet und aufgegessen, wird wieder vernünftig gewirtschaftet.
 
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Die Alternative wäre vielleicht, daß Lebensmittel sehr viel teurer werden. Dann werden sie wieder geachtet und aufgegessen, wird wieder vernünftig gewirtschaftet.
Das würde aber an der in den Läden liegenbleibenden Menge nichts verbessern.

Ich finde, das Problem liegt tiefer. Es ist ja nix Neues, dass in unseren Breitengraden Überproduktion herrscht... Und woanders gar nichts im Laden liegt. Vielleicht endlich mal sinnvoll umverteilen...
 
Einerseits werden Preise gedrückt für die Erzeuger und andererseits wird weggeworfen ohne Ende....
Was glaubst, wieviele Äpfel oder anderes Obst an oder unter den Bäumen verfault, weil es keiner pflückt? Ich hab schon versucht, welches zu verschenken, wenn ich in den Urlaub fahre, aber es will kaum einer pflücken. Es wird genommen, wenn ich vorher Apfelstrudel backe.
Viele Menschen haben keine Arbeit, zuwenig Geld, aber auch keine Lust, z.B. Äpfel zu pflücken.

Die Alternative wäre vielleicht, daß Lebensmittel sehr viel teurer werden. Dann werden sie wieder geachtet und aufgegessen, wird wieder vernünftig gewirtschaftet.
da hast du recht, dann würden Menschen auch wieder bei der Ernte helfen gegen Lebensmittel.
 
Für manche Leute hier
Und genau diese Art der "Kommunikation" ist das Grundübel.

Es wird ein Feindbild gebastelt und da wird dann unermüdlich spintisiert, was das Feindbild nun entgegnen könnte. Immer bunter ausgeschmückt... Aber es ist eben nur ein Bild.

Dieses Phänomen hat mit dem ersten hysterischen Thread zur Flüchtlingsthematik hier schon ganz extrem begonnen. Und ich habe mich damals schon gefragt, welcher innere Feind da eigentlich nach aussen projiziert und bekämpft wird.

Und genau wegen dieser Art der "Kommunikation" glaube dir, wer will, dass GRUEN für dich was anderes ist als eine seltsam geschriebene Farbe. Ich nicht.
 
Es ist ja nix Neues, dass in unseren Breitengraden Überproduktion herrscht... Und woanders gar nichts im Laden liegt. Vielleicht endlich mal sinnvoll umverteilen...

Wie soll das gehen, der Bauer der 1000 Liter Milch produziert, soll die Hälfte nach Afrika schicken, wer bezahlt das, er selber?

Würde das an der in den Läden liegenbleibenden Menge etwas verbessern?
Ein Ladenbesitzer kauft ja nicht mit Absicht zuviel, er weiß ja vorher nicht, wieviele Kunden kommen und wieviel sie kaufen.

Stell dir vor, du willst am Samstag Salat kaufen, es gibt keinen mehr, damit nicht zuviel Ware eventuell verdirbt. Die meisten würden in diesem Laden nicht mehr einkaufen.
 
Vielleicht endlich mal sinnvoll umverteilen...
Lieber hier die Produktion etwas anpassen und auch mal ein "ist leider ausverkauft" akzeptieren und was anderes nehmen. Von "Umverteilen" und ähnlichem kommunistischen Kram halte ich nichts, denn die Rechnung für die Umverteilerei zahlt ebenfalls der Kunde.

Ein Ladenbesitzer kauft ja nicht mit Absicht zuviel, er weiß ja vorher nicht, wieviele Kunden kommen und wieviel sie kaufen.
Das meinte ich mit "Eiertanz". Man hat zwar Erfahrungswerte, muß aber als Anbieter auf der sicheren Seite sein, weil eben der Kunde auch noch 1 Minute vor Ladenschluß volle Regale erwartet.
 
Lieber hier die Produktion etwas anpassen und auch mal ein "ist leider ausverkauft" akzeptieren und was anderes nehmen....

das wäre eine gute Idee, aber das setzt die Vernunft des Kunden voraus.

Ich würde eher wieder lieber einkaufen, wenn es weniger Waren gäbe, die teurer wären, aber dafür Qualität. Man muss ja auch nicht viel essen, sondern lieber Wertvolles.
80% vom Supermarkt braucht kein Mensch zum Leben, man muss nur in die Einkaufswägen schauen, vieles ist in Wahrheit Müll, zugegeben, schön verpackt.
 
Wie soll das gehen, der Bauer der 1000 Liter Milch produziert, soll die Hälfte nach Afrika schicken, wer bezahlt das, er selber?

Nein, das bezahlen wir alle. Fleisch und Milch werden subventioniert von der EU.

Dumpingpreise für europäische Produkte in Afrika (Fleisch/Milch )

Europa produziert zu viele Lebensmittel – jedenfalls zu viele, um sie selbst zu verbrauchen. Eine beträchtliche Menge ist bereits bei der Produktion für das Ausland bestimmt, aber ein anderer Teil – vor allem die Reste, die sich hierzulande schlechter verkaufen lassen, werden für Dumpingpreise (Preise unter dem Weltmarktpreis) in Entwicklungsländer verschifft, insbesondere nach Afrika. Teilweise werden diese Länder regelrecht mit billigen Lebensmitteln überschwemmt – niedrige Importzölle machen es möglich. Dabei werden ganze Existenzen in Afrika zerstört, denn vor allem Kleinbauern können nicht mit den niedrigen Preisen aus Europa mithalten.

mehr? :
http://shoutoutloud.eu/eine-welt-zwischen-ueberfluss-und-absolutem-mangel-teil-2/,


und :
2009 waren – laut einer UN-Studie – die Dumpingpreise der Industrieländer für ihre Produkte, die sie in die Märkte der Entwicklungsländer drücken, Hauptursache für den Hunger.
 
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