es gibt kein jenseits

  • Ersteller Ersteller magdalena
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Dann gibt es auch kein Hier! :rolleyes:
Dann sind wir allesamt nicht Existent, und somit allen Überlegungen erhaben.

also ich bin existent auch ohne abbild in irgendeinem jenseits lol sogar realer wie wenn ich tot wäre XD

es braucht kein jenseits damit das hier bestehen bleibt xD was ist das für ne logik? lol
 
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Hallo Fee777,
Willkommen in meinem Verstand :D!

Esoterix hat das Beispiel von Hard- und Software eingebracht, was ich absolut interessant finde (Hallo Esoterix :))!

Nehmen wir an, der Prozessor eines PCs ist das Herz, die Festplatte der Verstand des Computers. Beides ist unbedingt erforderlich, um einen PC sinnvoll betreiben zu können.
Doch, hat ein Computer einen Geist?
Unser Verstand ist auch "nur" ein Speichermedium, das Wissen sammelt und abruft.

So betrachtet, müsste die Antwort sein, Verstand und Geist (Seele) sind unterschiedliche Dinge. Ein Baum lebt auch ohne Verstand, hat also eine Seele. Leben ist diese Seele und verbindet uns alle. Der Verstand schafft Individualität: Mein Leben, Dein Leben etc. doch im Grunde gibt es nur ein Leben, eine Seele, eine Quelle....:)

Dieses Verstand-Ding ist dennoch genial und macht Leben mit Formen erst möglich - Ich jedenfalls bin dankbar ein Erdenbürger sein zu können, das Spiel mit Formen fasziniert und fordert täglich heraus :)

Alles Liebe,
Eisu

Lieber Eisu ...
Ich sehe die Seele als reines SEIN und den Verstand als INSTRUMENT ...
wieso denkst du , das die Seele sich nicht jederzeit wieder dieses Instruments bedienen kann , wenn erforderlich ?:)
ich sehe das LEBEN als ESSENZ und in vielen Facetten zum Ausdruck zu kommen ...
freue mich in deinem Verstand gelandet zu sein :D
mlg die Fee:)
 
hab ich doch glatt übersehen....

überfordern lässt sich nur wer nicht begriffen hat, dass es eben auf gleichwertige kooperation ankäme, um in menschlichen denkprozessen weiter zu kommen - weil ganz schlicht und ergreifend nicht jeder alles kann -
aber die kooperation könnte nach und nach dazu führen, dass es letztlich - irgend wann einmal keine ausgrenzenden spezialisierungen mehr zu geben braucht.

da hat jetzt für mich ganz einfach dazugehört, das ich mir gesagt habe - ihr könnt mich doch alle. was ich weiß, wisst ihr nicht - wieso sollte ich mich also klein fühlen, weil ich nicht alles weiß was ihr wisst.;)

Genau. Viele bilden sich auf ihr Wissen (oder was sie dafür halten) viel ein und glauben, dadurch über Andere erhaben zu sein; oft nicht ahnend, dass sie dafür auf anderen Gebieten eher unterbelichtet sind. Das Menschsein bedarf prinzipiell keines überdurchschnittlichen Intellekts und Sachwissens. Viele besitzen eine natürliche Vita, auch ohne jemals ein leistungsorientiertes Bildungssystem erlebt (oder erlitten) zu haben.



Zitat Esoterix: Ja, genau das ist es. Die meisten Menschen halten unsere normale Welt für das Maß aller Dinge, sind letztlich eigentlich Ungläubige, selbst diejenigen, die regelmäßig zur Kirche gehen. Viele halten das wahre Leben für eine Illusion. Dabei ist es genau umgekehrt - unsere greifbare Existenz nur Schein und Mittel zum Zweck.

zum fett gedruckten teil - magst du näher erleutern, wie du das meinst?
da bin ich mir nicht ganz sicher.

Unser heutiges Weltbild ist materialistisch geprägt: Was ich sehen und in die Hand nehmen kann ist real, was nicht, das gibt es auch nicht! Die meisten Menschen glauben nur, was sie gesehen haben: Wer gestorben ist, lebt nicht mehr. Aus und vorbei! Da sie sich in der Regel mit ihrem Körper identifizieren, bedeutet dies logischerweise für sie, dass mit dem Tod alles endet. Wenn dann gesagt wird, es gäbe ein Leben nach dem Tode, so können sie es nicht wirklich glauben, denn es widerspricht völlig ihrem Weltverständnis. Also halten sie es für ein Wunschdenken, für eine Illusion eben. Wir hier (das unterstelle ich jetzt einmal) sind da ein Stück weiter. Für die meisten von uns steht fest, dass der Körper eben nicht das Maß aller Dinge ist, sondern dass das Leben an sich nicht eine Funktion des Körpers ist, sondern der Körper eine Funktion des Lebens. Wenn wir dies weiter durchdenken, stellen wir fest, dass wir selbst nicht wirklich greifbar sind, sondern jeder Eindruck von uns selbst und unserer Umwelt nur virtuell in unserer Wahrnehmung entsteht. Ein "etwas" von uns nimmt seinen Körper wahr und identifiziert sich damit oder auch nicht. D.h., die Welt, die wir für real halten, existiert genau so ausschließlich in uns, als ein letztlich hauptsächlich subjektiv geprägtes Abbild der Realität. Was nicht heißen soll, dass die Welt ganz anders ist, aber sein kann!

Wenn wir nun einen Schritt weiter gehen und uns nicht hauptsächlich über unseren Körper definieren, können wir den ursächlichen Geist als das eigentliche Wesen erkennen, dem der Körper untertan ist. Der Körper wird dann als stoffliche Hülle, als Leihorganismus auf Zeit erkennbar, um uns selbst und damit das Ganze weiterentwickeln zu können. Wir sind eben nicht identisch mit unserem Körper. Darin liegt dann die Illusion.

lg esoterix
 
da bin ich ganz bei dir -
nur sage ich nicht, dass sich herz und verstand vereinen -
ich sage -
unterbewusstsein und bewusstsein vereinen sich -
instinkt und verstand -
um zum 'herzen' - zur reinen liebe, und damit zum licht zu finden.:)

Aha ...und ich denke , dass durch die reine Liebe , die Verbndung erfolgt ...mmmh werde mir deine Sicht durch meinen Kopf gehen lassen ...danke.

wie oft habe ich gedacht -
ach wäre ich bloß ein baum.
mit all den fähigkeiten eines baumes ausgestattet -
mit denen ich ja ausgestattet bin -
aber befreit von dem bewusstsein, das uns zweifeln lässt daran. :)
Ach , da wärset auf Dauer nicht zufrieden ...weilst ein Mensch bist :)
ich liebe Bäume auch sehr :umarmen:
die Fee:)
 
Genau. Viele bilden sich auf ihr Wissen (oder was sie dafür halten) viel ein und glauben, dadurch über Andere erhaben zu sein; oft nicht ahnend, dass sie dafür auf anderen Gebieten eher unterbelichtet sind. Das Menschsein bedarf prinzipiell keines überdurchschnittlichen Intellekts und Sachwissens. Viele besitzen eine natürliche Vita, auch ohne jemals ein leistungsorientiertes Bildungssystem erlebt (oder erlitten) zu haben.

naja - ganz so stimmt es in meinem fall nicht - hab' mal geschichte und deutsch studiert - auch wenn's lange her ist. :)

Unser heutiges Weltbild ist materialistisch geprägt: Was ich sehen und in die Hand nehmen kann ist real, was nicht, das gibt es auch nicht! Die meisten Menschen glauben nur, was sie gesehen haben: Wer gestorben ist, lebt nicht mehr. Aus und vorbei! Da sie sich in der Regel mit ihrem Körper identifizieren, bedeutet dies logischerweise für sie, dass mit dem Tod alles endet. Wenn dann gesagt wird, es gäbe ein Leben nach dem Tode, so können sie es nicht wirklich glauben, denn es widerspricht völlig ihrem Weltverständnis. Also halten sie es für ein Wunschdenken, für eine Illusion eben. Wir hier (das unterstelle ich jetzt einmal) sind da ein Stück weiter. Für die meisten von uns steht fest, dass der Körper eben nicht das Maß aller Dinge ist, sondern dass das Leben an sich nicht eine Funktion des Körpers ist, sondern der Körper eine Funktion des Lebens. Wenn wir dies weiter durchdenken, stellen wir fest, dass wir selbst nicht wirklich greifbar sind, sondern jeder Eindruck von uns selbst und unserer Umwelt nur virtuell in unserer Wahrnehmung entsteht. Ein "etwas" von uns nimmt seinen Körper wahr und identifiziert sich damit oder auch nicht. D.h., die Welt, die wir für real halten, existiert genau so ausschließlich in uns, als ein letztlich hauptsächlich subjektiv geprägtes Abbild der Realität. Was nicht heißen soll, dass die Welt ganz anders ist, aber sein kann!

Wenn wir nun einen Schritt weiter gehen und uns nicht hauptsächlich über unseren Körper definieren, können wir den ursächlichen Geist als das eigentliche Wesen erkennen, dem der Körper untertan ist. Der Körper wird dann als stoffliche Hülle, als Leihorganismus auf Zeit erkennbar, um uns selbst und damit das Ganze weiterentwickeln zu können. Wir sind eben nicht identisch mit unserem Körper. Darin liegt dann die Illusion.

lg esoterix

ich sehe es so -
wir leben in einer welt der extreme - die hochgradige überbewertung äußerlicher (materieller) werte einerseits -
die flucht in eine scheinwelt von vorstellungen andererseits.

flucht ist aber, denke ich, beides - und beide extreme hindern uns daran, unser bewusstsein darauf zu lenken die menschliche realität zu erforschen - über das schrittweise erkennen von ursachen, zusammenhängen, wirkungen und wechselwirkungen.
der umstand, dass wir unsere realität bislang so wenig verstehen können, bewirkt aber auch wieder die fluchttendenz.
unbekanntes macht nun einmal angst.
auf eine realität, die ich kenne, kann ich mich einstellen und meine strategien entwickeln mit dieser realität umzugehen.
auf etwas, das ich nicht kenne, kann ich mich auch nicht einstellen - es macht mich hilflos -
hilflosigkeit macht angst -
und aus angst und hilflosigkeit resultieren gewalt -
körperliche, die noch relativ leicht zu durchschauen ist -
oft sehr viel weniger leicht zu durchschauen - psychische gewalt.

und wir machen uns längst nicht alle formen psychischer gewalt bewusst.
keiner von uns ist völlig frei davon psychische gewalt zu üben - sowohl gegenüber sich selbst - als auch gegenüber anderen.
aber wer gesteht es sich selbst schon ein?
erstens handelt es sich um das normalverhalten - und zweitens haben wir ein sehr großes problem damit uns selbst zu hinterfragen -
da wir uns für fehler schuldig fühlen -
entwicklungsbedingt - seit anbeginn des bewusstwerdungsprozesses -
aber natürlich auch, weil wir in diesem sinn unsere kinder erziehen -
wir haben es ja bislang nicht anders gelernt.

um schrittweise eine realität zu erkennen, die nicht mehr subjektiv gefärbt ist,
müssten wir uns erstens den weg dahin bewusst machen -
und zweitens aufhören uns einzubilden, dass es nicht möglich wäre.

dazu versuche ich meinen kleinen, bescheidenen beitrag zu leisten.
 
Du irrst Dich, das Thema heißt > es gibt kein Jenseits <, daran habe ich mich gehalten und Dir immer wieder versucht zu erläutern, dass es für mich aber schon beide Seiten gibt, weil eine Seite allein nicht existent ist.
Wenn ich Dich aber so verstehe, wie Du es mir weis machen willst, dann ist Existenz eigentlich nur Abwesenheit von Tod, Licht ist Abwesenheit von Finsternis, wenn es aber die Finsternis nicht gibt, wozu brauchen wir dann Licht?
Wenn > Hier < die Abwesenheit von > Dort < ist, oder besser, wenn > Diesseits < die Abwesenheit von > Jenseits < ist, was wollen wir dann noch hier, wir haben dann ja schon das volle Bewusstsein, welches uns in die nächste höhere Ebene bringt.

nein - finsternis ist die abwesenheit von licht - nicht umgekehrt.
finsternis kann durch licht erhellt werden -
nicht aber licht durch finsternis verdunkelt.

je mehr die dunkelheit unserer irrenden vorstellungswelt vom licht der erkenntnis erhellt sein wird, desto erfüllter wird unser leben sein - letztlich so erfüllt, dass wir die angst vor dem tod loslassen werden können -
weil wir dann unseren lebensauftrag bewusst erkannt, und unser leben bewusst gelebt haben werden.

dazu versuche ich meinen beitrag zu leisten.
 
naja - ganz so stimmt es in meinem fall nicht - hab' mal geschichte und deutsch studiert - auch wenn's lange her ist. :)

An dich dachte ich dabei bestimmt nicht. :)

ich sehe es so -
wir leben in einer welt der extreme - die hochgradige überbewertung äußerlicher (materieller) werte einerseits -
die flucht in eine scheinwelt von vorstellungen andererseits.

Auch richtig. Die Kunst des Lebens besteht drin, beide Seiten des Seins in der Balance zu halten. Auch ich muss gestehen, dass ich gelegentlich die Erdung verloren hatte....

lg esoterix


zum Thema Licht: auch da haste Recht. Licht ist eine SI-Basiseinheit. Helligkeit sagt noch gar nichts über deren Wertigkeit aus. Was uns (besonders im fortgeschrittenen Alter) bereits als Dunkelheit erscheint, ist für eine Katze noch das reinste Tageslicht. Auch hier ist wieder alles relativ zu sehen.
 
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zum Thema Licht: auch da haste Recht. Licht ist eine SI-Basiseinheit. Helligkeit sagt noch gar nichts über deren Wertigkeit aus. Was uns (besonders im fortgeschrittenen Alter) bereits als Dunkelheit erscheint, ist für eine Katze noch das reinste Tageslicht. Auch hier ist wieder alles relativ zu sehen.

relativ - richtig.

aber es wird immer wieder angezweifelt, dass wir objektiv überhaupt etwas wahrnehmen könnten - dass vielmehr all unsere wahrnehmungen subjektiv wären.

du stellst fest, dass eine katze auch noch in der dunkelheit sehen kann (weil die natur sie mit dieser fähigkeit ausgestattet hat) - du stellst auch fest, dass deine sehschärfe mit dem alter nachlässt, was besonders dann zum tragen kommt, wenn es nicht mehr taghell ist.
das sind für mich objektive feststellungen.
subjektiv empfindest du, mit nachlassender sehschärfe, dämmerung dünkler, als du es getan hast mit jüngeren augen.
subjektiv wäre deine wahrnehmung dann, wenn du behaupten würdest, dass die dämmerung früher dünkler gewesen wäre.

ich laufe z.b. im sommer bei 21grad mit kuzärmeligen leibern herum - und es ist mir gar nicht kalt.
im winter empfinde ich eine raumthemperatur von 21grad als so kühl, dass ich drei schichten übereinander ziehe.
objektiv stelle ich fest, dass mein subjektives empfinden offensichtlich sehr viel damit zu tun hat, dass ich mir etwas vormache - im sommer hat mir warm zu sein - im winter hat mir kalt zu sein.
nur durch körperliche auswirkungen der erhöhten sonneneinstrahlung ist das phänomen nicht zu erklären -
denn kaum habe ich meinen kachelofen eingeheizt, wird mir bereits hübsch warm - obwohl es eine weile dauert, bis er den raum aufheizt.
es reicht zu wissen, dass er bald wohlige wärme ausstraheln wird.

was ich damit ausdrücken will?
sich der subjektiven wahrnehmungen bewusst zu werden, ist erster schritt hin zu objektiver wahrheit.
 
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