ja - also ich denke - die richtung stimmt schon.
aber zur absolut wahren erkenntnis, wie viele und welche faktoren einer einheit zustreben - einer einheit, die eine absolut gleichwertige kooperation darstellt zwischen gleichwertigem mit unterschiedlichen aufgaben - im erkennen der unterschiedlichkeit und gleichwertigkeit zugleich -
wird erst dann möglich werden, wenn über das wechselspiel die gleichwertigkeiten auch tatsächlich hergestellt sind.
denn solange es so nicht ist, werden bewertungen - über- und auch unter -
widerstand leisten -
somit reibung - also energie erzeugen,
energie, die nötig ist, um gleichwertigkeit herzustellen-
zugleich, um gleichwertigkeit zu erkennen.
nehmen wir mal unseren körper her.
wir bezeichnen ihn gerne als unser vehikel.
ist er denn das tatsächlich?
in dieser abwertenden form?
könnte es nicht möglicherweise so sein, dass er verstand, unterbewusstsein etc. gleichwertig ist?
könnte es nicht möglicherweise so sein, dass unsere verlustängste, die unser leben und denken dominieren, dahin führen den körper schwer unterzubewerten?
im tod verlieren wir - und das ist wohl jedem bewusst - unsere körperlichkeit.
könnte diese verlustangst die unterbewertung bewirken?
ich spinne nur mal grad so vor mich hin.
ich versuche es mit der darstellung meiner eigenen erfahrung.
ich habe eine völlig kaputte wirbelsäule - bis hin zu wirbelkörperauflösungen.
laut röntgenbefunden müsste ich eigentlich im rollstuhl sitzen - zumindest nur noch unter schwersten schmerzen gehen können.
es ist anders.
ich kann inzwischen schwerste körperliche arbeiten wieder verrichten -
holzfäller könnten mich beneiden -
auf jeden fall selbst die jüngsten im fitnessclub, denen ich was vorhupfe.
ich mache auch joga - ashtanga -
da geht es sehr viel um körpererfahrung -
um lernen - was habe ich loszulassen - was anzuspannen -
wo liegen meine schwächen - wie gleiche ich sie aus.........
ich habe eine faszinierende erfahrung gemacht.
mein körper erzählt mir, um wieviel ich geistig weiter gekommen bin -
und umgekehrt genau so.