Hi Simi
das mit der angst die du beschreibst verbundene rechts- oder moral-prinzip ist (so wie ich es sehe) genau das des wassermanns..
AC als fernziel..
das recht auf individualität..
der respekt der individualität..
der wert der individualität..
und der freiheit & die pflicht so zu sein.. wie man ist..
blacky
Die Angst, die ich beschrieben habe, ist die, die man hat, wenn Angstplaneten im 12. Haus stehen. Mit dem AC hat die nix zu tun- sowenig wie Wassermann etwas mit Moral zu tun hat. Wassermann ist Luft und entspricht dem logischen Denken, Moral findet sich in dem Feuer-Zeichen, blacky. Und in den Feuer-Häusern.
Der AC ist auch kein Fernziel, sondern eine Maske, hinter der man sich versteckt, wenn man Angst hat, egal welche. Wenn ich mit Saturn in 12 von jemandem angeschaut oder bemerkt wurde und mir das dann peinlich war und ich mich schämte, dann habe ich mir innerlich vor meinem eigenen Bewusstsein oft gesagt: ich bin eben etwas ganz Besonderes, anders als die anderen. Und dann habe ich mein vor Scham knallrotes Gesicht mit der Arroganz des Wassermann-AC's getragen. Motto: pah, lästert ihr nur, mir macht das gar nichts, ich bin halt anders als ihr, ihr seid bloss Masse. Innerlich bin ich aber trotzdem kaputtgegangen.
blackandblue schrieb:
das auslachen kann nur schlimm sein, wenn man das ausgelachte verwerflich findet..
was ist es.. das was man an sich nicht akzeptieren will..
auf welcher bewertungsgrundlage steht die ablehnung..
auf welcher verfassung beruht sie..? die ablehnung..
du fandest dich verwerflich.. (?)..
Verwerflich war es, überhaupt zu sein, also meine Existenz als solche. Am liebsten wäre ich gar nicht da gewesen oder wenigstens unsichtbar. Das ist dem Fische-Zeichen sehr ähnlich, Fische will sich am liebsten auch auflösen, sich im Universum verströmen, damit verschmelzen.
blackandblue schrieb:
das recht auf dich selbst anwenden..
das musstest du wohl scheinbar lernen..
Du immer mit deinem Recht, lach. Blacky! Recht und Rechtsempfinden, das ist das 9. Haus. Ich hatte es nicht mit dem Recht- ich hab' darunter gelitten, wenn mich jemand ansah und mein Dasein als solches zur Kenntnis nahm- das gab demjenigen automatisch Grund zum Lästern, das spürte ich jedesmal. Ob ich nun im Auto vor ihm herfuhr oder im Bus vor ihm sass oder stand- hinterrücks wurde gelacht, das war mein Verfolgungswahn aus Angst.
blackandblue schrieb:
das wäre meine interpreation des links aus angst und assoziiertem ethik-prinzip..
Du sagst es: deine Interpretation. Du gehst von dir aus, von deinem 9. Haus. Ich hab' nix im 9. Haus, Lilith auch nicht. Schon deshalb ist es falsch, von Schuld zu sprechen, blacky. Nenne es doch: das Verursacherprinzip. Meine Angst verursachte mein Leid- nicht die Leute, die mich ansahen. Liliths Angst vor Sexualität verursacht ihre Probleme mit Männern, nicht ihr Ex-Freund. Aber Lilith ist nicht schuld daran, dass sie Angst hat- ich war auch nicht schuld an meiner. Keiner kann was dafür, dass er Angst hat. Weil er damit geboren wird.
Für die Folgen der Angst muss man allerdings selbst die Verantwortung übernehmen, die nimmt einem niemand ab.
blackandblue schrieb:
dir ein verbrechen kann ich dir mit der bisherigen information nicht anlasten..
aber das wäre meine assoziation..
Das ist der Punkt, blacky. Wenn du zB mit Lilith sprichst, dann hört sich das jedesmal so an, als sei sie ein Verbrecher- und du bist ihr Ankläger. Das ist dein Uranus im 9. Haus- und zwar ganz und gar nicht erlöst. Es liegt gar kein Verbrechen vor- es ist nur typisches Angstverhalten von Uranus- bei Lilith und bei dir. Und darum ist das Aufeinandertreffen gerecht, verstehst du? Ihr habt nämlich beide Recht und Unrecht zugleich, mit dem, was ihr einander sagt.
blackandblue schrieb:
die verfassung auf der die ablehnung beruhte..
die dich dich verwerflich finden liess..
entweder lag der fehler in der verfassung..
oder in einer schuldbasierten eigenschaft..welche alternative siehst du sonst?
eine illusion.. selbst wenn.. wozu das leid? gewirkt hat es so.. egal was es nun war.. wozu?
Der Fehler lag in meiner Verfassung, mit der ich geboren wurde- das ist bei jedem Mensch so. Ganz allgemein kann man sagen, dass es falsch ist, sich für eine Person zu halten. Man ist Gott, keine Person- aber das weiss man nicht, man vergisst es mit dem ersten Atemzug- da liegt er Fehler- und aus ihm ergibt sich alles Leid. Darum ist es essentiell herauszufinden, wer man ist. Während des schrittweisen Prozesses der Selbsterkenntnis findet man heraus, wer man
nicht ist- und das lässt man fallen. Ich, mit Saturn in 12, ich dachte, ich sei empathisch. Ich fand heraus, ich bin es nicht- also liess ich es fallen, was ein wesentlicher Schritt zur Lösung war.
blackandblue schrieb:
mit reinkarnation kenne ich mich ja nicht aus..
aber wo du das so erzählst.. frage ich mich.. ob es sowas nicht doch gibt.. wo man was mitnimmt..
ich sehe keine sinn darin, das man ohne eigenes zutun leidet.. sei es an ängsten..
wegen mir brauchtest du diene ängste jedenfalls nicht haben..
Existenz ist Schmerz- und zwar per se, da gibt's nichts dran zu rütteln. Die meisten Menschen werden dem nicht zustimmen, das liegt allerdings daran, dass sie noch bei Schritt eins sind- beim Leugnen.
Das mit dem eigenen Zutun- tja, das sag' ich doch immer: nichts tun, nur schauen. Du bist es doch, der immer sagt, man müsse selbst etwas tun- nämlich die richtige Wahl treffen. Wenn ich dann sage, es gibt gar keine Wahl, weil es keine Entscheidung gibt, dann gehst du auf die Barrikaden und wirfst mir Widersprüche vor. Es gibt nichts zu tun, jegliches Tun basiert auf der falschen Vorstellung, eine Person zu sein. Diese Vorstellung erschafft das Leid. Ohne diese Vorstellung gibt es kein Leid. Wer also glaubt, er sei diese Person, der glaubt auch, dass er etwas entscheidet. Nicht die Entscheidung produziert das Leid, sondern die Vorstellung, die Person zu sein. Denn die Person ist allein, sie steht gegen den Rest der Welt- das ist der Ursprung jeglicher Angst.
Kathi hat das schön beschrieben, leider hast du ihren Beitrag zerpflückt. Lies ihn nochmal. Den zweiten.
blackandblue schrieb:
deun uranus.. in konjunktion zu pluto.. vielleicht findet man da was..
wie stehst du zu reinkarnation?
12° Orbis ist nun wirklich ein bisschen gross, das ist keine Konjunktion, also bitte.
Reinkarnation, lach. Ja, die gibt's wirklich. Das ist so: wenn ein Mensch stirbt, dann ist es meist so, dass er vieles, was er im Leben erreichen wollte, nicht erreicht hat. Er stirbt also mit vielen unerfüllten Wünschen. Nach dem Tod, wenn er ins Jenseits übertritt, dann wird er sich bewusst, dass er nicht der Körper ist, denn er nimmt sich nach wie vor als da-seiend wahr. Dann durchläuft er eine Station, die wird Himmel und Hölle genannt, dh er muss sich sein vergangenes Leben vergegenwärtigen. Da die meisten Menschen das zu Lebzeiten nicht getan haben, wird's wohl ehr die Hölle sein, denn alle Ängste werden konfroniert. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, die Seele geläutert, dann entsteht automatisch der Wunsch auf einen neuen Körper, um es diesmal besser zu machen --> Wiedergeburt. Von daher ist es sehr wahrscheinlich, dass ich in meinem letzten Leben auch einen Angstplaneten im 12. Haus hatte.
Es gibt threads in Forum Nahtod-Erfahrungen und Wiedergeburt, da beschäftigen sich Leute ausführlich damit. Tommy, er hat wohl Angstplaneten im 8. Haus, der hat sich sehr damit beschäftigt und Literatur dazu gesammelt. In dieser Literatur berichten Leute davon, woran sie sich erinnen, was sie sich vom Jenseits aus für dieses Leben vorgenommen haben. Mit ein bisschen Astro-Kenntnis kann man genau erkennen, welche Häuser dann mit Angstplaneten besetzt sind in diesem Leben- sehr interessant, das.
Aber! Was hilft das? Nix. Denn- wo ist der Anfang? Irdendwann gab es ja mal ein allererstes Leben in menschlicher Form. Dieser Mensch hatte aber auch ein Horoskop mit 4 Angstplaneten drin. Wo kamen die her? Im Endeffekt landet man bei Adam und Eva oder, wer's lieber wissenschaftlich mag: bei der Ursuppe. Oder beim Urknall. Wo kam der her? Fragen über Fragen- das hilft in diesem Leben mit seinen konkreten Problemen nicht weiter.
