erlöst oder unerlöst?

verlaesslichkeit?

zb, verabredung. einer kommt nicht.
soll ich mich stressen? verletzt sein?
es hat einfach nicht stattgefunden.
schade, aber gut.

mit groesster wahrscheinlichkeit,
liegt der grund dafuer nicht bei mir.
sondern an umstaenden, oder der
verplantheit des anderen.
selbst wenn der saeumige keinen
bock auf mich haette, sein problem.
der schuh passt mir nicht.

ich kann mich fuer mich entscheiden,
ob ich enttaeuscht sein will, oder nicht.
aber das ist mein problem, nicht seins.
was will ich ihm das erzaehlen? nein.
ich wuerde aber anmerken, dass mEn
sein verhalten nicht korrekt war.


gibt das sinn?


luo
 
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Hi Simi :)
Simi schrieb:
In Bezug zum Hineinversetzen in einen anderen:
Nein, das ist nicht möglich. Es mag sein, dass die Stimmung im Moment nicht deine ist, aber sie ist dir zu eigen. Wirkliches sich Hineinversetzen bedeutet nämlich, sich diese Stimmung zu vergegenwärtigen, sie also erneut zu erleben. Praktisch, nicht theoretisch als Erinnung daran. Wenn man sich bloss daran erinnert, dass man sich auch schon mal so gefühlt hat, dann setzt man sich neben den anderen, man versetzt sich nicht in ihn hinein. Denn das bedeutet, der andere zu sein.

:)

Philosophisch gesehen ist es natürlich unmöglich. Ich bin ich, und kann ich niemals der andere sein. Auch habe ich nicht die Erinnerung eiens anderen. Aber wenn zB Gefühle existieren, und die sind ja sehr mächtig, nehmen das Sein manchmal ein: vielleicht entsteht dabei eine Art Empathie dieser Momente der Gefühle (auch ein verwirrter Zustand zB), inklusive dem Standpunkt meines eigenen Seins, als eine Art Begegnung zwischen Beobachter und beobachtete Subjekt. Also niemals nur das reine Gegenüber, als sei ich Er.
... ansonsten weiss ich es nicht - will es aber nicht ausschliessen. Es könnte nämlich in Ansätzen gut möglich sein, aber du hast natürlich recht, es ist Spekulatis.


LG
Stefan
 
Hast du in deinem Post gemeint, dass die, die über Krebseigenschaften gesprochen haben, das sehr unprofessionell tun? Klar ist's nicht professionell, denn ich glaube, weder Luonnotar oder ich sind ausgebildete Astrologen! :)

Nein, Lilith, ich habe weder dich noch Luonnotar gemeint.

Ich habe mich auf das Fachchinesisch bezogen, dass eben sehr leicht missverstanden werden kann. Mag ja sein, dass ich bisserl altmodisch bin, aber ich finde schon, dass eine verständliche Ausdrucksweise hier, wo eben auch viele Laien hereinschneien, angebracht ist. Innerlich habe ich mir auch selbst an die Nase gefasst.

Liebe Grüße
Rita
 
zb, verabredung. einer kommt nicht.
soll ich mich stressen? verletzt sein?
es hat einfach nicht stattgefunden.
schade, aber gut.

mit groesster wahrscheinlichkeit,
liegt der grund dafuer nicht bei mir.
sondern an umstaenden, oder der
verplantheit des anderen.
Im Falle, dass etwas dazwischen kommt, gibt es ja das Handy. Aber wenn ich mit jemandem etwas ausgemacht habe, halte ich mich üblicherweise schon daran. Und das gleiche erwarte ich auch vom anderen. Was nicht heisst, dass jeder immer zu 100% zuverlässig ist, Menschen haben Schwächen. Aber es sollte schon grundsätzlich so sein.

selbst wenn der saeumige keinen
bock auf mich haette, sein problem.
der schuh passt mir nicht.
Dann passt es eben nicht, genau. Ehrlich gesagt, ich bin auch schon mal zu einem Date nicht gekommen, weil ich mich mit dem Typen nicht mehr treffen wollte. Da war ich aber übrigens 17.
 
Im Falle, dass etwas dazwischen kommt, gibt es ja das Handy. Aber wenn ich mit jemandem etwas ausgemacht habe, halte ich mich üblicherweise schon daran. Und das gleiche erwarte ich auch vom anderen. Was nicht heisst, dass jeder immer zu 100% zuverlässig ist, Menschen haben Schwächen. Aber es sollte schon grundsätzlich so sein.


Dann passt es eben nicht, genau. Ehrlich gesagt, ich bin auch schon mal zu einem Date nicht gekommen, weil ich mich mit dem Typen nicht mehr treffen wollte. Da war ich aber übrigens 17.


das genannten beispiel zur verlaesslichkeit von freunden
(''auch bei Freundschaften erwartet man z.B. Verlässlichkeit'',
oder ''du redest immer von erwartungen.. verlässlichkeit..'')
bezog sich darauf, dass derjenige mensch, mit dem man
verabredet ist, nicht erscheint. nicht anders herum.
denn da sagen lilith und luo entsprechend an, was phase ist.
doch weil wir beiden selbst soviel common sense haben,
heisst das lange noch nicht, das es auf alle probanden zutrifft.

nicht wahr?
 
das genannten beispiel zur verlaesslichkeit von freunden
(''auch bei Freundschaften erwartet man z.B. Verlässlichkeit'',

oder ''du redest immer von erwartungen.. verlässlichkeit..'')
Ist der Satz nicht von bb? :confused:

bezog sich darauf, dass derjenige mensch, mit dem man
verabredet ist, nicht erscheint. nicht anders herum.
denn da sagen lilith und luo entsprechend an, was phase ist.
doch weil wir beiden selbst soviel common sense haben,
heisst das lange noch nicht, das es auf alle probanden zutrifft.
Also, du hast manchmal eine blumige Ausdrucksweise! Ganz hab ich jetzt nicht verstanden, was du sagen willst. :o
Wen meinst du jetzt mit "Probanden?"
 
das 12, haus ist schuld. frag simi! :kuss1:
die wollen nicht verstanden werden... :schnl:
und: querzitiert, da allgemeiner bezug.

was ich meinte war, das sich mein text
auf den fall, dass der, mit dem man sich
verabredet hat, unentschuldigt ausbleibt.

proband: alle am experiment beteiligten/
in der untersucheung miteinbezogenen
menschen. proband = versuchsperson
 
das 12, haus ist schuld. frag simi! :kuss1:
die wollen nicht verstanden werden... :schnl:
Geht mir manchmal auch so, dass man mich nicht versteht.:) Ich drück mich auch ganz gerne verschlüsselt aus, das aber eher in real life.

was ich meinte war, das sich mein text
auf den fall, dass der, mit dem man sich
verabredet hat, unentschuldigt ausbleibt.
ah ok.

proband: alle am experiment beteiligten/
in der untersucheung miteinbezogenen
menschen. proband = versuchsperson
Die Bedeutung des Wortes kenne ich, ich wusste nur nicht, wen du hier damit gemeint hast; aber egal. :)
 
N'Abend Lilith, :)

Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, dann zeigt das ja, dass man bestimmte Dinge beim anderen nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte. Enttäuscht zu sein heisst ja, man hat sich getäuscht.

Ja, genau. Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, dann kommen Werte ans Licht, die man schon hat, evtl. schon aus der Kindheit und die setzt man ohne zu hinterfragen einfach voraus. Erst wenn eben so ein unerwarteter Moment eintritt, dann wird einem dieser Wert bewusst, weil man ihn dann eben gerade "nicht" erfüllt bekommt.

Mir wurde auf solch eine Weise mein Bedürfnis nach Loyalität bewusst. Klar, da hätte ich astrologisch Widder/Schütze auch so drauf kommen können, dass das ein großes Thema für mich ist. :D Aber erst, als ich das in einer plötzlichen Situation, die mich total überraschte, nicht bekam, wurde mir überhaupt erst bewusst, wie wichtig mir das ist. Und gleichzeitig wurde mir auch bewusst, dass ich diesen Wert auch tatsächlich stark um mich herum antreffe, weil er mir ja wichtig ist.

Erwartungshaltung wäre z.B., wenn ich schon im Vorhinein misstrauisch teste ob jemand loyal ist oder nicht und nur dann in Beziehung trete bzw. mich weiter einlasse, wenn ich das antreffe, was ich erwarte. Aber selbst da oder gerade aufgrund solch einer verkrampften Haltung kann ich mich ja auch täuschen und getäuscht werden.

Ergo: es macht keinen Sinn, im Vorfeld etwas abzuchecken oder misstrauisch zu sein. Es kommt wie's kommt und ich vertraue lieber, das ist weniger anstrengend und lässt die Herzensenergien freier fließen und ich gebe das, was ich selbst für wichtig und richtig halte und vertraue darauf, dass ich schon den "richtigen" Menschen und Situationen begegne.

Liebe Grüße
Martina
 
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stefan:
simi:In Bezug zum Hineinversetzen in einen anderen:
Nein, das ist nicht möglich. Es mag sein, dass die Stimmung im Moment nicht deine ist, aber sie ist dir zu eigen. Wirkliches sich Hineinversetzen bedeutet nämlich, sich diese Stimmung zu vergegenwärtigen, sie also erneut zu erleben. Praktisch, nicht theoretisch als Erinnung daran. Wenn man sich bloss daran erinnert, dass man sich auch schon mal so gefühlt hat, dann setzt man sich neben den anderen, man versetzt sich nicht in ihn hinein. Denn das bedeutet, der andere zu sein.

Philosophisch gesehen ist es natürlich unmöglich. Ich bin ich, und kann ich niemals der andere sein. Auch habe ich nicht die Erinnerung eiens anderen. Aber wenn zB Gefühle existieren, und die sind ja sehr mächtig, nehmen das Sein manchmal ein: vielleicht entsteht dabei eine Art Empathie dieser Momente der Gefühle (auch ein verwirrter Zustand zB), inklusive dem Standpunkt meines eigenen Seins, als eine Art Begegnung zwischen Beobachter und beobachtete Subjekt. Also niemals nur das reine Gegenüber, als sei ich Er.
... ansonsten weiss ich es nicht - will es aber nicht ausschliessen. Es könnte nämlich in Ansätzen gut möglich sein, aber du hast natürlich recht, es ist Spekulatis.

fakt ist: man kann nicht ausschliessen,
dass man eigene 'erinnerungen' mit
einfliessen laesst (wie gelesen), denn
im endeffekt reduziert sich alles auf
essentielle 'emotionen', beduerfnisse...,
die mann/ frau bestens bekannt und
befuehlt sind. zb, wenn ich jemandem
die karten lege, spreche ich ueber
situationen, die ich nicht erlebt habe,
aber deren 'underlining emotions' mir
vielleicht sogar bekannt sind. ich kann
diesen menschen dennoch verstehen,
die strukturen erkennen, usw...
und natuerlich stellt man den bezug
zu der betreffenden person her,
anders waere es ja garnicht moeglich,
aber es ist ein bezug zu der person,
nicht ein bezug auf sich.
das ist der kleine aber feine unterschied.
es gibt keine da projektion der gefuehle
auf einen selbst.


lg,
luo
 
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