erlöst oder unerlöst?

Hi :liebe1: ,

Na, so zu loben braucht ihr mich jetzt auch nicht, da werd ich ja ganz rot. :)

Wenn dann allerdings etwas passiert, worauf man nicht gefasst ist, dann hat das nichts mit der Nichterfüllung von Erwartungen zu tun, sondern mit einer unverhergesehenen Überraschung, die man aufgrund des Fehlens von Erwartungen gar nicht miteinkalkulieren konnte. Allerdings kann der Schock trotzdem ziemlich tief sitzen.

Ja genau. Aber wär doch schade, würde man nicht ab und zu ein Risiko eingehen :)

Liebe Grüße Fiona
 
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Noch ein Lob Fiona *gg*

Ja genau. Aber wär doch schade, würde man nicht ab und zu ein Risiko eingehen :)

Ja genau - no risk no fun :banane: , und mit diesen Risiken die Krisen mit sich bringen können - nicht müssen!, finden die Bewährungsproben statt. Manches hält dann stand, manches (leider) nicht.....

Liebe Grüße
Martina
 
nun, ich vermute, mein persoenliches karma liegt dort.
Luonnotar :)

Hmmm, dann verstehst du etwas anderes unter Karma, als was damit gemeint ist. Es kann sich natürlich jeder eine eigene Definition kreieren, aber wozu? Ich sage ja auch nicht Tisch zu einem Stuhl. Zwecks besserer Verständigung schlage ich vor, du erklärst mal, was du meinst mit "mein persönliches Karma liegt dort".

Luonnotar schrieb:
ich bin sehr ehrlich. und ich habe die chuzpe, leuten ins gesicht zu sagen, was ich von ihnen denke; sehr unpersoenlich, neutral und fair.
Dass du ehrlich bist, vor allem zu dir selbst, das wage ich zu bezweifeln, Luonnotar. Weil- wer ehrlich zu sich selbst ist, hat keine Angst mehr. Du bist direkt- das glaub' ich gerne, Sonne in Widder eben. Und- wer unpersönlich und deshalb neutral ist, für den spielt Fairness keine Rolle. Der braucht auch keine Chuzpe, weil- warum sollte er Leuten etwas ins Gesicht sagen? Was denn?

Luonnotar schrieb:
das liegt wahrscheinlich an meinem wertesystem: die unbedingte liebe zur wahrheit, liebe zu den menschen, respekt, die grenzen anderer menschen zu wahren, menschen nicht zu be/ver/aburteilen; also dinge die ich fuer mich als essentiell fuer die interaktion mit anderen menschen herausgefunden habe.
Ja, das hört sich schön an- ist aber Theorie. Lass mal was von deiner Praxis hören- wie machst du das, Menschen nicht zu be/ver/aburteilen? Ich meine- wenn du das wirklich nicht tust, wieso hast du dann Angst, dass dir jemand zu nahe kommt? Dieses "zu nahe kommen" ist doch bereits ein Urteil.

Ich habe erkannt, dass ich mich immer selbst verurteilt hatte. Und den selben Wertmaßstab hab' ich dann an andere angelegt. Wer sich selbst be-, ver- und aburteilt, sich also anders haben will, als er ist, der tut das auch bei anderen. Will man's bei anderen nicht tun, muss man zuerst bei sich selbst damit aufhören.

Luonnotar schrieb:
wenn man gott als das allwesen sieht, dann ist gott mit dem 12. haus verbunden; das fische haus, das nirvana, das alles und nichts. nicht im koerper, nicht im geist, darueberhinaus. deshalb transformation. aber das ist meine defintion, ich erhebe nicht anspruch auf richtigkeit.
Jaja- wenn. Wenn man Gott als dieses "Allwesen" ansieht, was auch immer das bedeuten soll. Wenn diese Vorstellung aber falsch ist, dann ist auch der Zusammenhang mit dem 12. Haus falsch, nicht wahr? Tatsächlich spricht da dein Mars im 9. Haus- du weisst nicht, was Gott ist.

Luonnotar schrieb:
empathie bedeutet fuer mich, die gefuehle anderer menschen zu spueren und darauf reagieren zu koennen; menschen zu verstanden, wahr-, und anzunehmen. das zeigt sich bei mir zb darin, dass ich mich sehr gut einfuehlen, troesten und analysieren kann, welche knoten da sind und wie man sie loest.
"Knoten" sehen kann man nur bei sich selbst- das Sehen ist das Lösen. Dann, aber nur dann, sieht man sie auch bei anderen. Dann reagiert man aber nicht mehr auf diese "Knoten" der anderen- man agiert. Trösten- ja, das kannst du. Das ist typisch für ein unerlöstes 12. Haus. Man leidet selbst, fühlt das aber nicht, es wird verdrängt. Dann sieht man, dass andere leiden und gesellt sich zu ihnen- das tröstet. Fragt sich nur, wen.

Luonnotar schrieb:
das tut mir leid, aber projeziere nicht deine unsicherheit von damals auf mich.
Wieso Projektion? Und wieso auf dich? Ich deute Konstellationen, nicht dich. Dich kenne ich doch gar nicht- die Konstellation Saturn im 12. Haus aber sehr wohl. Wenn du dich in dieser Deutung nicht wiederfindest, dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder sind dir deine Verhaltensweisen nicht bewusst oder du hast sie bereits überwunden. Dann solltest du aber davon berichten können, wie du das gemacht hast. Bis jetzt höre ich von dir nur die typischen Kompensationsversuche der Angst des 12. Hauses. Die kenne ich alle, es waren ja meine.

Luonnotar schrieb:
die gefuehle/ stimmungen nehme ich losgeloest von mir wahr.
hahaha, Luonnotar, genau das ist ja das Problem. Du merkst nicht, dass es deine sind, lach. Ein Gefühl/eine Stimmung von jemand anderem, die kann man nur dann 1:1 wahrnehmen, wenn man exakt dasselbe Gefühl in sich wahrnimmt- und zwar gleichzeitig. Die nimmt man also nicht losgelöst wahr, sondern innigst verbunden. Und nicht nur das- tatsächlich sind sie eins. Wenn du das nicht wahrnimmst, dann ist es wohl doch nur eine Projektion deiner nicht gefühlten Gefühle, die du dem anderen in die Schuhe schiebst. Darum ist absolut richtig, was du sagst: du nimmst Gefühle/Stimmungen losgelöst von dir wahr. Leider.

Luonnotar schrieb:
dh, ich beziehe die stimmungen anderer menschen, soweit es keinen offensichtlichen grund gibt (dass ich jemandem etwas gutes/ schlechtes getan habe) nicht auf mich.
Ja genau, das ist der Punkt- soweit es keinen offensichtlichen Grund gibt, lach. Der ist doch subjektiv schnell gefunden. Ich erzähl' dir ein Beispiel von dieser sogenannten Empathie. Ich hatte einen Bekannten, auch auf dem spirituellen Weg, ich hatte ihn aber lange nicht gesehen. Ich sass am PC und war damit beschäftigt, Schriftverkehr für eine Gerichtsverhandlung zu erledigen. Es ging um meine Vermieterin, die mir jahrelang keine Nebenkostenabrechnung gemacht hatte. Ich hatte meine Zahlungen eingestellt, woraufhin sie mich verklagt hatte. Da sass ich also, von Aktenordnern umgeben und machte eine Kostenaufstellung. Das dauerte stundenlang- plötzlich klingelte es. Ich zur Tür, dieser Bekannte kam vorbei. Er: Sonne und Uranus im 12. Haus. Er kam rein mit den Worten, hier sei er, ich hätte ihn doch gerade telepathisch gerufen, das habe er deutlich gespürt. Ich wusste echt nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Das hast du dir eingebildet, sagte ich, ich hab' nicht mal an dich gedacht. Er grinste nur. Bis ich ihn zum Schreibtisch führte und ihm zeigte, womit ich gerade beschäftigt war. Der hat sich wortlos auf dem Absatz umgedreht und fluchtartig meine Wohnung verlassen, so geschämt hat er sich. Einbildung. Der Grund? Kannste dir ja denken, lach.

Wird an dieser Einbildung festgehalten, kann sich das bis zum Wahn steigern. Ein Ex-Freund von mit, auch Sonne und Uranus in 12, der hat sich so da reingesteigert, bis er glaubte, Stimmen zu hören. Sechs Wochen Zwangseinweisung hat ihm das eingetragen.

Luonnotar schrieb:
jeder ist fuer seine gefuehle selbst verantwortlich und hat das auch mit sich selbst auszumachen. ich projeziere meine gefuehle nicht auf meine mitmenschen- ich habe sie geschaffen (auch als reaktion auf dinge die passieren/ passiert sind, s.o., aber es sind meine geschoepfe), ich mache sie mit mir selbst aus.
Niemand ist für seine Gefühle verantwortlich, weil sie unwillkürlich sind- man ist mit ihnen geboren worden, siehe Horoskop. Wofür man verantwortlich ist, dass ist die Einstellung, die man zu ihnen hat. Will man sie anders haben? Will man sie verstecken? Oder zeigt man sie offen? Dafür ist man verantwortlich, aber nicht dafür, dass sie da sind.

Luonnotar schrieb:
das muss die hoelle gewesen sein. wir haben eine ganz unterschiedliche auffassung von empathie.
Ja, das war die Hölle. Ich habe jetzt eine andere Auffassung von Empathie, aber deine kenne ich gut. Weil es auch mal meine war.

Luonnotar schrieb:
das sehe ich nicht so. aber darueber habe ich mich ja schon ausgelassen.

eigentlich ist es mir nicht wichtig, wie jemand zu mir steht. oder sagen wir so, natuerlich geniesse ich es, beliebt zu sein. :weihna1
und ich habe eine ganze reihe sehr enger freunde.
Ja, ich weiss, dass du das nicht so siehst. Ich hab's ja früher auch nicht gesehen, darum sag' ich dir ja, was ich jetzt sehe.

Es geht nämlich nur beides zugleich. Es geht nicht das eine oder das andere. Also: entweder dir ist beides gleichgültig- ob dich einer ablehnt oder freudig annimmt. Wenn du es geniesst, beliebt zu sein, dann wirst du dich ärgern, wenn du abgelehnt wirst. Dualität. Entweder beides oder keins. Aber eins 'ja bitte' und das andere 'nein danke'- das geht nicht.

Dass du eine Reihe sehr enger Freunde hast, das glaube ich dir gerne. Kein Wunder mit Sonne, Merkur und Venus im 11. Haus. Kannst du mir sagen, warum jemand, wenn er auf seine Ängste angesprochen wird, mit seinen Stärken antwortet? Ich weiss es *ggg.

Luonnotar schrieb:
aber wenn ich merke, dass menschen meine einfuehlsamkeit als zuneigung interpretieren, ist es traurig. nur weil sie sich verstanden fuehlen, heisst das noch lange nicht, dass ich etwas fuer sie empfinde.
Du meinst romantisch, im Sinne von Verliebtsein. Womit wir bei Uranus im 5. Haus angelangt wären *schmunzel. Das liegt daran, dass deine Einfühlsamkeit eben nicht auf Liebe beruht, sondern auf Angst.

Luonnotar schrieb:
genau ueber diese thema hatte ich vor ewigkeiten eine diskussion mit bnb. bei mir ist es die neptunische all- liebe, nicht die venusische liebe. leider missverstehen das viele. ich liebe, aber nicht um meine liebe zu teilen, sondern zu vervielfachen.
Liebe kann nicht vervielfältigt werden, das braucht sie auch nicht, weil sie allgegenwärtig ist. Für jeden sichtbar, der seine Ängst abgelegt hat, weil er versteht. Mit Venus oder Neptun hat das alles nichts zu tun- Liebe steht nicht im Horoskop.

Luonnotar schrieb:
wie hast du es geschafft, da raus zu kommen?
Schrittweise. Zunächst mal hab' ich in Erwägung gezogen, dass ich mich irren könnte mit dieser sogenannten Empathie. Dann hatte ich die erste Sicht auf mich überhaupt, gleich zu diesem Thema. Ich hab' die Geschichte hier schon erzählt, warum ich zwar einen Führerschein gemacht, mir aber elf Jahre lang kein Auto gekauft hatte. Weil ich es nicht ertragen hätte, empathisch die Stimmen der anderen Autofahrer in meinem Kopf zu hören bezüglich meiner Fahrkünste. Diese Beklemmung hatte ich so gefürchtet, da bin ich lieber gelaufen oder Bus gefahren. Drei Wochen später, nachdem mir das bewusst geworden war, hatte ich ein Auto- so hat alles angefangen.

Luonnotar schrieb:
bei mir ist das genau anders herum. ich bin in einem bereich taetig, in dem ich sehr viel mit menschen zu tun habe (als communicator und networker), was meinen faehigkeiten am besten enstpricht.
Du antwortest schon wieder mit einer Stärke, diesmal Jupiter im 10. Haus, lach. Jaja, ich hab' Mond in 10, im Job hatte ich solche Probleme auch nicht. Bis auf einmal, das vergesse ich nie. Ein Arbeitskollege zog weg, er war Mitglied im Vertrauensrat und suchte einen Nachfolger. Simi, das machst du, sagte er, sowas brauchen die da, jemanden mit grosser Klappe. Ich mit meinem Mars in 6, Gewerkschaftsarbeit, au Mann. Er schleppte mich mit: hier ist sie, ich bin jetzt weg- und das war er dann auch. Und ich sass da, im Raum mit 30 fremden Leuten- und alle starrten mich an. Ich bin fast gestorben, lach. Puterrot im Gesicht, ich wusste gar nicht, wo ich hinschauen sollte. Dieses Erröten ist auch klassisch für's 12. Haus.

Luonnotar schrieb:
mit nicht verstanden werden meine ich, dass menschen, bis auf ganz bestimmten menschen, mit meinem innenleben so rein garnichts anfangen koennen.
Ja, das dachte ich auch immer. Bloss- wie sollte denn jemand mein Innenleben verstehen, wenn ich es nicht zeigte? Anfangen kann damit eh keiner was- und verstehen sowieso nur dann, wenn er sein eigenes versteht.

Luonotar schrieb:
wenn ich alleine sein will, bin ich alleine, wenn ich unter leuten sein will, bin ich unter leuten. es gibt kein: ach, ich moechte eigentlich lieber unter leuten sein.
Ich kenne das so: wenn ich lange alleine und zurückgezogen war, dann war ich zwar "glücklich", aber es kamen mir auch solche Gedanken wie: jeder hat irgendwen, nur ich nicht. Ich bin ganz alleine. War ich unter Leuten, dann kam es oft vor, dass ich ins Träumen kam. Dann fragten immer alle: is' was, hast du was? Nö, sagte ich, warum? Weil du so abwesend bist, hiess es dann. Aha, man darf also nicht träumen, das wirkt abwesend. Dann packte mich die Sehnsucht, alleine zu sein. Weil- es war mir unendlich peinlich, beim Träumen erwischt zu werden. Warum? Wenn die anderen das mitkriegten, dass ich träumte, dann könnten sie über mich lästern, obwohl ich im Raum war. Ich war ja abwesend. Die Vorstellung war mir unerträglich.

Luonnator schrieb:
ich nehme am aussen teil, sogar sehr rege.
und ich bin kreativ. poesie, malerei, bildhauerei, musik, tanz, theater, film. allein und im team. und liebe es verschiedene bereiche zu verschraenken und das 'nicht sichtbare' auszudruecken.
Ja sicher nimmst du am Aussen teil. Aber du lässt das Aussen nicht hinein.


Luonnator schrieb:
nein, garnicht. nur denke ich, dass das nicht wirklich interessant ist.
aber ich kann gern mehr erzaehlen...

simi, du bist du, du hast deine selbstwahrnehmung, die ich nie im leben anzweifeln wuerde. das bist du, und deine erfahrungen, niemand anders.
ich bin ich, ich habe meine erfahrungen.
die wuerde ich nie im leben bei dir suchen. auch wenn wir beide den saturn in 12 haben. :)
Du wolltest etwas wissen über meine 4 Freunde- ich beschreibe einen davon- das ist alles.

Luonnotar schrieb:
es ist eine frau, und sie ist naturbewusst und spirituell. das heisst, sie ist kraeuterkundig, kommuniziert mit den geistern der natur, meditiert, gibt reiki, shiatsu und geht mit den kraeften des universums um. das klingt alles irgendwie nicht richtig, aber ich kenne mich in dem bereich viel zu wenig aus, um genau zu beschreiben, was sie macht.
sie kaempft nicht mit ihren aggressionen, sondern nutzt die marskraft. dh, sie lebt sie. gibt das mehr sinn fuer dich?
was ich unter spiritualitaet verstehe, ist in die bereiche jenseits des geistes vorzudringen.
Du meinst: jenseits des Verstandes? Dann- ja. Nicht: jenseits des Geistes. Sagt doch schon das Wort, da ist der Spirit doch enthalten. Spiritualität ist die Erforschung des Geistes. Wer dabei gründlich ist, entdeckt die Quelle des Bewusstseins- Gott.

Ob die Frau spirituell ist- keine Ahnung, kann sein. Der Beschreibung nach nicht.

:)
 
Hi Simi :)

wow... das war ne gute idee mit der tarot-karte..
hab sie mir gestern angeschaut.. ok..
aber heute vorhin beim joggen.. da hatte ichs..

jetzt hatte ichs dann endlich gesehen was dieses übers ziel hinausschiessen ist..
.. richten.. ist einfach nur richten.. nicht mehr
blacky :)

Du und dein Joggen, lach.

Richten? Im Sinne von: zu Gericht sitzen? Oder im Sinne von: Richtung geben?

Das ist beides nicht der Grund für dieses 'über's Ziel hinausschiessen'.

Was hast du denn gesehen? Erzähl' mal genauer bitte.
Ich glaube, es war keine Sicht, bloss gestreift. Aber immerhin. :)
 

Mimi :)

Du und dein Joggen, lach.

hehe ;)

Richten? Im Sinne von: zu Gericht sitzen? Oder im Sinne von: Richtung geben?

einfach im sinne von es richten ..

Das ist beides nicht der Grund für dieses 'über's Ziel hinausschiessen'.

richten statt an den pranger stellen.. oder rächen..
oder bestrafen

Was hast du denn gesehen? Erzähl' mal genauer bitte.
Ich glaube, es war keine Sicht, bloss gestreift. Aber immerhin. :)

ach.. was riesiges wars nicht.. nur was klares ;)
 
hi Luo,

ja, ich erinnere mich, dass da was war..
inhalte nicht mehr so genau..

ich verstehe die trennung von der du sprichst sehr gut..
auf der anderen seite sehe ich es aber mittlewreile ganz ähnlich wie Simi..

ich mache meine synthese so:
die 'empathie hängt von seinem persönlichen bezug zu den dingen ab..
insofern ist es schon die eigene welt die/aus der heraus man wahrnimmt..

so wie der blick für das eine offen und das andere zu sein kann..
so ist es auch mit der 'gefühlsresonanz..

das ist persönliche erfahrung..

so wie man beim gucken aus seiner aktuellen perspektive schaut & sieht..
so ist es auch mit den gefühlen.. man fühlt perspektivisch..

diese perspektive.. in die manövriert man sich selbst..
das ist wohl was Simi meint, mit der selbst erschaffen..

man ist selbst verantwortlich für die qualität der aussicht aus der perspektive in die man sich selbst manövriert..
Ja... nicht ganz.

Es geht nicht um das, was ich sehe, sondern darum, welche Einstellung ich zum Gesehenen habe. Was ich formal sehe, das bleibt gleich.

Nimm das Beispiel mit den Jungs in der Disko. Die sassen da und quatschten. Punkt. Das war Tatsache. Alles andere war meine persönliche Ansichtssache, meine Perspektive, aus der ich auf sie schaute. Und die hing von meiner Einstellung zu mir selbst ab. Meine Einstellung war angstzerfressen, ich lauerte ständig darauf, ob irgendwo jemand über mich lästerte. Weil ich ja ständig am Wegträumen war. Die hatten das bestimmt bemerkt und lachten sich drüber kaputt- das konnte ich empathisch spüren. Ganz bestimmt. :lachen:
 
:lachen: :lachen: :lachen:

Weisste, wonach das schreit? Danach --> :daisy:

blackandblue schrieb:
einfach im sinne von es richten ..

richten statt an den pranger stellen.. oder rächen..
oder bestrafen
Ah, ja- verstehe.

Aber warum, blacky?
Es ist doch bereits alles gerichtet.
Alles ist in Ordnung, so wie es ist.

Alles IST gerecht.
Was denn nicht?

blackandblue schrieb:
ach.. was riesiges wars nicht.. nur was klares ;)
Also- ich meine, da geht noch was.

:)
 
tolle wurst!

hab das gefuehl, keiner liest meine posts.
na bestimmt das 12. haus oder?
Ja, auch. Aber nicht nur.
Weil- das ist nur schon dein 3. Aufruf.
Das ist der rückläufige Uranus, der sich im Transit der Spitze deines 10. Hauses nähert.
Das biste sonst nicht gewohnt, mit Jupiter in 10.
Angst zu haben, keine öffentliche Beachtung zu finden.
Dann muss man schon mal dazu aufrufen.

:kuss1:
 
Erlöst hab ich den auch noch nicht. :clown:

Im Zusammenhang mit dem 12. Haus und offen bzw. verschlossen sein: ich habe bei mir erlebt, dass, wenn ich mich zu weit geöffnet habe und dann verletzt wurde, Phasen von totaler Verschlossenheit folgten. Also so ein Mittelding finden von offen und zu, wäre so eine Lernaufgabe.
Lilith :)

Ein Mittelding gibt es nicht. Je offener, je besser. Zu offen gibt's nämlich auch nicht. Du willst vor dem Schmerz der Verletzung fliehen- und glaubst, die Verletzung entstünde dadurch, dass du aufgemacht hast. Das Gegenteil ist richtig- die Verschlossenheit zeigt an, dass Ängste vorhanden sind, die verursachen dem Schmerz. Die lösen sich aber nur auf, wenn sie gesehen, also bewusst erlebt werden. Dazu bedarf es der Öffnung, sonst kann man sie ja nicht sehen. Siehst den Teufelskreis, in dem sich einer bewegt, der zu macht?
 
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Ja... nicht ganz.

doch.. denke schon ;)

Es geht nicht um das, was ich sehe, sondern darum, welche Einstellung ich zum Gesehenen habe.

um beides.. beides wirkt..

Was ich formal sehe, das bleibt gleich.

korrektur:
falls das gleiche betrachtet wird..

idee: selektive wahrnehmung..
-was überhaupt betrachtet wird..
-was gesehen und übersehen wird..
hängt teilweise auch von den 'parametern ab..

Nimm das Beispiel mit den Jungs in der Disko. Die sassen da und quatschten. Punkt. Das war Tatsache. Alles andere war meine persönliche Ansichtssache, meine Perspektive, aus der ich auf sie schaute. Und die hing von meiner Einstellung zu mir selbst ab. Meine Einstellung war angstzerfressen, ich lauerte ständig darauf, ob irgendwo jemand über mich lästerte. Weil ich ja ständig am Wegträumen war. Die hatten das bestimmt bemerkt und lachten sich drüber kaputt- das konnte ich empathisch spüren. Ganz bestimmt. :lachen:

alternative: du hattest damals recht..

problem: wie willste beweisen oder widerlegen wie es war oder nicht war?

lösung: es ist irrelevant was davon stimmt..
weil es auf den bezug zu den inhalten in dem eigenen bewusstsein ankommt..
egal also als was oder wie es empunden wird..
man hat einen bezug dazu..

die struktur des bezugs.. das sind
-die obigen parameter..
-die in diesem 'bewusstseins-kontext dann getätigten oder gelassenen willens, wunsch- & handlungsinvestitionen..
-..

da die bewusst gewählten parameter und die aus der wahl resultierenden konsequenzen in der subjektiven & selektiven wahnehmung und autonome response darauf haben..ist man selbst für nen ganzen batzen davon verantwortlich..
so wirkt karma im inneren.. ursache => wirkung..

idee: aus der angst das vergehen ableiten..
 
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