Nithaiah
Sehr aktives Mitglied
- Registriert
- 23. November 2004
- Beiträge
- 9.282
Ok., ihr lieben Freunde der lustigen Tanz und Blasmusik..
Bin wieder zurück...und hier geht`s richtig philosophisch zu..das gefällt mir.
Also nochmal zurück zum Rollstuhlfahrer:
Wyrm meinte, er hätte diesen Bericht gesehen, von dem Mann, der wieder gehen kann.
Prominentes Gegenbeispiel: Christopher Reeve, der sich auch sicher war, die Behinderung wieder loszuwerden und gekämpft hat wie ein Löwe - und den Kampf verlor.
Fazit: Es gibt immer wieder Spontanheilungen und solche, die die Wissenschaft nicht erklären kann, aber die Regel ist das nicht.
Das gleiche gilt für Wunderheilungen durch Heilige.
Auch hier offenbart sich eine Gnade, die aber keinesfalls selbstverständlich ist.
Ich werde jetzt unseren Rollstuhlfahrer in die angenehme Situation versetzen, nicht für immer behindert zu bleiben, sondern nur für einige Zeit.
Analog zur Erleuchtung eben...denn ich gehe davon aus, dass jeder dahinkommen wird.
Er hat also einen Unfall gehabt, meinetwegen irgendwelche komplizierte Knochenfrakturen und vielleicht noch Sehnen und Bänder durchgerissen.
Das ist langwierig. Die Ärzte können ihm nicht genau sagen, wie lange er im Rollstuhl sitzen muß, vielleicht ein Jahr, abhängig davon wie gut sein Körper sich regeneriert.
Er sieht jetzt all die anderen glücklichen Menschen, die fröhlich in der Gegend herumhüpfen und erinnert sich daran, wie schön das war, als er das auch noch konnte.
Kann er jetzt deswegen gleich aus dem Rollstuhl aufspringen?
Oder muß er nicht vielmehr trotzdem den Heilungsprozess abwarten: die Knochen müssen sich richten, die Sehnen zusammenwachsen die Nerven müssen sich adaptieren.
Und schließlich, wenn das alles geschehen ist, muss die Muskulatur wieder aufgebaut werden.
Diesen Vorgang der Heilung kann er beschleunigen, z.B.mit Krankengymnastik.
Aber aufspringen, solange alles noch im Eimer ist, kann er wohl nicht.
Und mit der Erleuchtung sehe ich das ähnlich.
Liebe Grüße Nithaiah
*die schon gespannt ist, was Wyrm ihr darauf wieder antworten wird*
Bin wieder zurück...und hier geht`s richtig philosophisch zu..das gefällt mir.
Also nochmal zurück zum Rollstuhlfahrer:
Wyrm meinte, er hätte diesen Bericht gesehen, von dem Mann, der wieder gehen kann.
Prominentes Gegenbeispiel: Christopher Reeve, der sich auch sicher war, die Behinderung wieder loszuwerden und gekämpft hat wie ein Löwe - und den Kampf verlor.
Fazit: Es gibt immer wieder Spontanheilungen und solche, die die Wissenschaft nicht erklären kann, aber die Regel ist das nicht.
Das gleiche gilt für Wunderheilungen durch Heilige.
Auch hier offenbart sich eine Gnade, die aber keinesfalls selbstverständlich ist.
Ich werde jetzt unseren Rollstuhlfahrer in die angenehme Situation versetzen, nicht für immer behindert zu bleiben, sondern nur für einige Zeit.
Analog zur Erleuchtung eben...denn ich gehe davon aus, dass jeder dahinkommen wird.
Er hat also einen Unfall gehabt, meinetwegen irgendwelche komplizierte Knochenfrakturen und vielleicht noch Sehnen und Bänder durchgerissen.
Das ist langwierig. Die Ärzte können ihm nicht genau sagen, wie lange er im Rollstuhl sitzen muß, vielleicht ein Jahr, abhängig davon wie gut sein Körper sich regeneriert.
Er sieht jetzt all die anderen glücklichen Menschen, die fröhlich in der Gegend herumhüpfen und erinnert sich daran, wie schön das war, als er das auch noch konnte.
Kann er jetzt deswegen gleich aus dem Rollstuhl aufspringen?
Oder muß er nicht vielmehr trotzdem den Heilungsprozess abwarten: die Knochen müssen sich richten, die Sehnen zusammenwachsen die Nerven müssen sich adaptieren.
Und schließlich, wenn das alles geschehen ist, muss die Muskulatur wieder aufgebaut werden.
Diesen Vorgang der Heilung kann er beschleunigen, z.B.mit Krankengymnastik.
Aber aufspringen, solange alles noch im Eimer ist, kann er wohl nicht.
Und mit der Erleuchtung sehe ich das ähnlich.
Liebe Grüße Nithaiah
*die schon gespannt ist, was Wyrm ihr darauf wieder antworten wird*
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