Eltern - was haben wir richtig gemacht?

  • Ersteller Ersteller the_pilgrim
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Wenn Eltern etwas aus Überzeugung tun, mag das falsch sein, aber für sie selbst ist es richtig.
Lügen sie dann, wenn sie sagen, sie hätten es richtig gemacht?
Und sollten sie etwas gegen ihre eigene innere Überzeugung tun, um etwas "richtig" zu machen?
Ob es richtig oder falsch ist, entscheiden ja nicht sie, sondern das Leben der Kinder und wie dieses verläuft - sprich ob sie glücklich sind!
 
Ob es richtig oder falsch ist, entscheiden ja nicht sie, sondern das Leben der Kinder und wie dieses verläuft - sprich ob sie glücklich sind!

Das stellt sich aber doch erst im Lauf der Zeit heraus.
Außerdem, wer ist schon immer glücklich?
Für mich ist es richtig, dass ich meinem Sohn nie beigebracht habe, dass man immer glücklich zu sein hat, sondern ihm Strategien gezeigt habe, wie man damit umgeht und wie man auch Unglück bewältigt.
 
*Was haben wir richtig gemacht?*

Ich selbst war als Kind und später noch als junge Erwachsene extrem schüchtern... ( was sicher an bestimmten Kindheitserlebnissen lag )...es war mir nicht möglich, mir unbekannte Menschen einfach so anzusprechen, ohne vorher vor Scham zu vergehen...
Ich legte dann in meiner Erziehung größten Wert darauf, meine Kinder so zu stärken, daß sie - anders als ich- frei auf andere Menschen zugehen können.
Das das halbwegs gelang, durfte ich dann mal in einem Schuhgeschäft erleben, das ich mit meinem damals 5-jährigen Sohn ( und drittem Kind ) aufsuchte...ihm gefiel ein Paar Schuhe, die aber nicht in seiner Größe vorhanden waren...da ging der kleine Kerl ohne Aufforderung von selbst an die Kasse ( er konnte kaum drüberschauen ) und fragte die Verkäuferin, ob die Schuhe auch in seiner Größe zu haben seien...
Ich stand noch immer am entsprechenden Regal und sah diese Szene von Ferne...mir schoßen die Tränen in die Augen, weil ich für diese einfache Frage fast 25 Jahre länger brauchte als er...
 
*Was haben wir richtig gemacht?*

Ich selbst war als Kind und später noch als junge Erwachsene extrem schüchtern... ( was sicher an bestimmten Kindheitserlebnissen lag )...es war mir nicht möglich, mir unbekannte Menschen einfach so anzusprechen, ohne vorher vor Scham zu vergehen...
Ich legte dann in meiner Erziehung größten Wert darauf, meine Kinder so zu stärken, daß sie - anders als ich- frei auf andere Menschen zugehen können.
Das das halbwegs gelang, durfte ich dann mal in einem Schuhgeschäft erleben, das ich mit meinem damals 5-jährigen Sohn ( und drittem Kind ) aufsuchte...ihm gefiel ein Paar Schuhe, die aber nicht in seiner Größe vorhanden waren...da ging der kleine Kerl ohne Aufforderung von selbst an die Kasse ( er konnte kaum drüberschauen ) und fragte die Verkäuferin, ob die Schuhe auch in seiner Größe zu haben seien...
Ich stand noch immer am entsprechenden Regal und sah diese Szene von Ferne...mir schoßen die Tränen in die Augen, weil ich für diese einfache Frage fast 25 Jahre länger brauchte als er...

(y)
 
Das stellt sich aber doch erst im Lauf der Zeit heraus.
Außerdem, wer ist schon immer glücklich?
Für mich ist es richtig, dass ich meinem Sohn nie beigebracht habe, dass man immer glücklich zu sein hat, sondern ihm Strategien gezeigt habe, wie man damit umgeht und wie man auch Unglück bewältigt.
Ich schrieb auch nichts von iiiimmer glücklich, sondern von glücklich. Und ja, das erachte ich als einen sehr wichtigen Faktor. Wenn ich so durch die Strassen gehe und mitunter in miesepetrige Gesichter sehe, finde ich das sehr Schade.
 
*Was haben wir richtig gemacht?*

Ich selbst war als Kind und später noch als junge Erwachsene extrem schüchtern... ( was sicher an bestimmten Kindheitserlebnissen lag )...es war mir nicht möglich, mir unbekannte Menschen einfach so anzusprechen, ohne vorher vor Scham zu vergehen...
Ich legte dann in meiner Erziehung größten Wert darauf, meine Kinder so zu stärken, daß sie - anders als ich- frei auf andere Menschen zugehen können.
Das das halbwegs gelang, durfte ich dann mal in einem Schuhgeschäft erleben, das ich mit meinem damals 5-jährigen Sohn ( und drittem Kind ) aufsuchte...ihm gefiel ein Paar Schuhe, die aber nicht in seiner Größe vorhanden waren...da ging der kleine Kerl ohne Aufforderung von selbst an die Kasse ( er konnte kaum drüberschauen ) und fragte die Verkäuferin, ob die Schuhe auch in seiner Größe zu haben seien...
Ich stand noch immer am entsprechenden Regal und sah diese Szene von Ferne...mir schoßen die Tränen in die Augen, weil ich für diese einfache Frage fast 25 Jahre länger brauchte als er...
Dass du schüchtern warst, kann - muss aber nicht - an der Erziehung gelegen haben. Manche Kinder sind von Natur aus eher so, andere weniger.
 
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was habe ich richtig gemacht, ist schnell gesagt, ich habe nicht dieselben Fehler beim zweiten Kind gemacht wie beim ersten ...

dem entsprechend sieht man den Unterschied zwischen den beiden heute ziemlich deutlich.

Wäre aber echt spannend zu wissen was erwachsene Kinder sagen, wenn man sie fragen würde:"Kind, was habe ich als Mutter, deiner Meinung nach, gut gemacht."
 
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