Hallihallo,
Der "Realfall", dass es im Wissenschaftsbetrieb auch hier und da hakt, darf keine Ausrede dafür sein, auf gute Studien-Methodik bei den angeblichen "Alternativen" zu verzichten.
Sehe ich auch so. Die Frage ist - wer hat Interesse an Studien in dem Bereich (wer finanziert sie usw...).
Und das muss nicht sonderlich schwierig und kostenintensiv sein. Jeder, der glaubt z.B. etwas wahrzunehmen, was andere nicht bemerken würden, kann darüber im kleinen Rahmen mit der Hilfe z.B. von Freunden gut verblendete und randomisierte Tests durchführen. Und viele davon könnten/würden überrascht sein, wie unzuverlässig ihre (angebliche) Wahrnehmung dann plötzlich wird.
Verblendete, randomisierte Tests sind ein Teilbereich Bereich von "Wissenschaft". Warum erwähnst Du immer nur diesen Ausschnitt?
(und ja, ich kenne etliche, die versuchen ihre Ergebnisse zu testen. Ist gar nicht so leicht eine passende Methode zu finden).
Dann erklär hier mal mit Deinem Hausverstand wie z.B. Homöopathie funktionieren soll. Welchen Unterschied macht es, wenn ich z.B. Bella Donna C200 oder Aurum C200 einnehme? Warum soll nur Aurum C200 die gewünschte Wirkung haben, wenn der Homöopath das verschrieben hat, und Bella Donna C200 wäre falsch, wenn beide Präperate chemisch und physikalisch identisch sind? Wie wird die "Information" - was viele Homöopathie-Anhänger dann als Stichwort einwerfen - gespeichert? Wie wird sie vom Körper derart "ausgelesen", dass eben die Mittel auch in Hochpotenzen wie eben C200 unterschiedliche Wirkungen haben sollen? Wo ist DA der Hausverstand?
Ich vermute jedes "Ding" hat eine Frequenz. Und ich war ganz lang damit beschäftigt Homöopathie für Humbug zu halten. Kann sie bis heute nicht mal ansatzweise erklären, wie sie wirkt. Ich kann nur sagen: ja, sie wirkt.
Bezüglich Messung/Testung hatte ich diesbezüglich ein interessantes Erlebnis, das ich nicht erklären kann, nur zur Kenntnis nehmen kann.
Den "reverse Test" - Flascherln mit Globulis, bei denen die Etiketten runtergegangen sind/nicht mehr leserlich waren.
Ein Therapeut mit einem EAV Gerät (und diversen "do-it-yourself" Zubauten) konnte austesten, was da drinnen war.
(Ich hatte nur rund 1 Dutzend unterschiedliche in meinem Besitz zu dem Zeitpunkt, 3 davon waren nicht mehr lesbar. Er hat 1 nach der anderen auf die Testschale gestellt, und am PC erschien der Name. War für mich stimmig (nichts dabei, was ich nicht "aus meinem Fundus" kannte)).
Da meine "Sammlung" sehr überschaubar war, sehe ich keine Chance, wie er passende Mittel einfach durch "Zufall" hätte erraten können.
Lynne McTaggard beschreibt in einem ihrer Bücher eine sehr interessante Studie (Studie ist schon älter - sicher mehr als 10-20 Jahre her). Aus meiner Erinnerung (ist schon länger her, dass ich das gelesen habe): bei einem Arzt (Forscher?), der mit Allergenen gearbeitet hat, geschah ein Fehler. Eine schon verdünnte Lösung wurde nochmals verdünnt (ist dann quasi "homöopathisch" gewesen). Dennoch hatte sie die gleiche Wirkung wie die unverdünnte Lösung. (in der Petrischale. Daher Antigene oder sonst. Blutbestandteile reagierten drauf. Somit keine "Einbildung", sondern messbar. Ganz klar messbar.)
Darauf hin führte er mehrere Versuche durch, die seine Beobachtungen bestätigen. Fand heraus, welche Potenzen besser funktionieren als andere. Interessant waren auch "Frequenztrasher". Also Personen die durch ihre Eigenschwingung die potenzierten Lösungen "vernichtet" haben (somit "neutralisiert" haben). Imho ein sehr wichtiger Hinweis, was unsere -individuelle Schwingung - auslösen kann...
In die eine oder andere Richtung.
Ich glaub es war in Belgien oder Frankreich. Wenn ichs finde, verlinke ich es. (bzw. falls jemand weiß, um welche Studie

es geht, freue ich mich auf Rückmeldung.
Ich habe einige Jahre selbst in der Forschung als Wissenschaftler gearbeitet - Astrophysik um genauer zu sein.
Prima

. Dann kannst Du ja über konstruktiven Input mithelfen, gewissen Phänomene messbar zu machen.

Ich hab ein diesbezügliches "Problem", an dem ich schon länger rumkiefel. Da bin ich um jeden Input/Lösungsansatz dankbar. Ich muss nur schauen, ob ich es hier poste, oder ob es eine passende Rubrik dafür gibt.
Ich bin schon einige Jahre hier im Forum und führe diese und ähnliche Diskussionen nicht zum ersten Mal. Viele wissen z.B. nicht, warum in einer guten Studie Verblindung und Randomisierung sinnvoll bis notwendig sind und halten dann den x-ten Artikel über eine "Studie" ohne Kontrollgruppe o.ä. als angeblichen Beweis für XYZ hoch.
Ganz ehrlich - mir geht dieses "Wissenschaftsblabla" ziemlich auf die Nerven.
Speziell nach den 2 Jahren C.
Und noch spezieller wenn es um Esoterik geht.
vA wenn viele nur mehr nach "doppelverblindeten, randomisierten Studien" schreien und alle anderen Studientypen meist verächtlich weggewischt werden. Kaum jemand schaut mehr, welche Methode/welcher Studientyp Sinn macht im speziellen Kontext.
Ich denk mir - alles hat seinen Platz/seine Berechtigung/Notwendigkeit. Hier im Forum/beim Thema Esoterik sehe ich die Notwendigkeit etwas "durch Studien zu belegen" nicht gegeben (gilt für mich. Wer mag/das Bedürfnis hat, kann natürlich).
Was Du hier machst, ist auch keine Überraschung: Erst einmal ordentlich den Wissenschaftsbetrieb bashen, als könne das davon ablenken, dass die "Alternativen" sich da teilweise herzlich wenig Mühe machen, ihren Studien ein besseres Design zu geben.
Nochmal: wenn es Dir ein Bedürfnis ist - beweg doch was! Initiier was. Gibt genug, die gerne ihre Ergebnisse überprüfen wollen.
Mein Verständnis ist, dass Du von anderen etwas verlangst, was DIR wichtig ist. Hab ich das korrekt wahrgenommen?
Falls ja: dann überprüfe es doch DU, statt andere (die es anscheinend nicht am Schirm haben) mit dem Thema zuzutexten). Nur so meine Wahrnehmung...
Zurück zu "meinem Thema" - sobald ich es zusammengeschrieben habe, setze ich hier den Link dazu.
Freue mich auf konstruktiven Austausch/Input von Deiner Seite.
lg togi