Ehen sollte man auf 1-5 Jahre begrenzen

  • Ersteller Ersteller Moondance
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@Ente
Furchterbar diese Homosucksuellenpropaganda alleweil. Frei nach dem Motto "werdet alle Homo, dann lösen sich alle Gesellschaftlichen Probleme in Lust, äh Luft auf." :banane:
Dieser Lebensstil wird ja schon fast so aggressiv beworben wie den evangelikalen ihr Fundamentalismus :4puke: nicht so drohgebärdig, dafür flächendeckender.


Narrenorrden666
der Missionierungsbeobachter
 
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Warum muss man sich selbst aufgeben, wenn man sich mit jemandem verbunden fühlt, das versteh ich nicht. Ich weiß, dass es diese Forderung nach Selbstaufgabe gibt, hab ich ja erlebt, aber ich versteh nicht, dass es so sein muss. Ja, wenn sich die falschen treffen und sich aneinander klammern, aber wenn sich die zwei richtigen treffen, muss das absolut nicht sein, glaube ich.



Nein, man soll sich ja auch nicht aufgeben, das ist eine falsche Vorstellung und eine falsche Forderung von einigen. In einer Beziehung sollte man aneinander wachsen und sich selber finden, weil der andere einem einen Spiegel vorhält ( im Idealfall ).:)
 
sich selbst aufgeben??? wenn man heiratet???

Wie bitte????..was ist das für eine Beziehung?

Ich habe dazugewonnen, WIR haben dazugewonnen
ein tiefes Gefühl der Verbundenheit, sich aufeinander verlassen können,gemeinsam ist man stark, gemeinsam kann man Aufgaben meistern,und das Ganze voller Liebe

Liebe braucht Zeit um zu reifen, um zu wachsen



:thumbup:

So ist es!
 
Nö, es wäre ehrlicher, wenn die Menschen sich eingestehen, dass das "bis das der Tod uns scheidet" in den allermeisten Fällen nicht lebbar ist.

LG
Any



Aber das kannst Du im Vorfeld nicht wissen. Und viele möchten das eben versuchen. Wenn ich es ausschließe, dass es von vornherein nicht klappt, dann brauche ich mich in der Beziehung auch überhaupt nicht bemühen und gebe dem Partner bei den ersten Schwierigkeiten den Tritt nach draußen. Dann sind das keine richtigen Beziehungen mehr, wenn man nur so lange zusammen bleibt, wie es locker und flockig ist.
 
Aber das kannst Du im Vorfeld nicht wissen. Und viele möchten das eben versuchen. Wenn ich es ausschließe, dass es von vornherein nicht klappt, dann brauche ich mich in der Beziehung auch überhaupt nicht bemühen und gebe dem Partner bei den ersten Schwierigkeiten den Tritt nach draußen. Dann sind das keine richtigen Beziehungen mehr, wenn man nur so lange zusammen bleibt, wie es locker und flockig ist.

Wer redet von locker und flockig? :confused:

Wobei, den Glaubenssatz Liebe durch Leiden teile ich nicht (mehr). Eine Beziehung muss nicht alles ertragen und gewinnt auch nicht an Wert, wenn Krisen um jeden Preis miteinander durchgestanden werden. Und eine Belohnung folgt auch nicht dafür, was ich alles auszuhalten vermag. Das ist meine persönliche Erfahrung.

Drum habe ich dazu einen anderen Blick: ich möchte mich Tag für Tag neu für meine Partner entscheiden dürfen. Es ist dabei nicht relevant, ob eine Lebenssituation vielleicht gerade etwas unbequem ist oder nicht. Ich möchte jedoch nicht darauf spekulieren, dass wenn ich jetzt durchhalte, mir mein Partner es später zurückgeben wird, als "Beweis" seiner Liebe zu mir. Oder umgekehrt, dass ich etwas schuldig bleibe.

Ich lebe jetzt, nicht gestern, nicht morgen, und möchte zur Gegenwärtigkeit Ja sagen können.

Mit dieser Einstellung lebe ich nun im 11. Beziehungjahr mit meinem Ehemann zusammen.

Lg
Any

p.s. ich setze kein zeitliches Ziel, wenn ich sage: solange es gut geht.
 
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Wer redet von locker und flockig? :confused:

Wobei, den Glaubenssatz Liebe durch Leiden teile ich nicht (mehr). Eine Beziehung muss nicht alles ertragen und gewinnt auch nicht an Wert, wenn Krisen um jeden Preis miteinander durchgestanden werden. Und eine Belohnung folgt auch nicht dafür, was ich alles auszuhalten vermag. Das ist meine persönliche Erfahrung.

Drum habe ich dazu einen anderen Blick: ich möchte mich Tag für Tag neu für meine Partner entscheiden dürfen. Es ist dabei nicht relevant, ob eine Lebenssituation vielleicht gerade etwas unbequem ist oder nicht. Ich möchte jedoch nicht darauf spekulieren, dass wenn ich jetzt durchhalte, mir mein Partner es später zurückgeben wird, als "Beweis" seiner Liebe zu mir. Oder umgekehrt, dass ich etwas schuldig bleibe.

Ich lebe jetzt, nicht gestern, nicht morgen, und möchte zur Gegenwärtigkeit Ja sagen können.

Mit dieser Einstellung lebe ich nun im 11. Beziehungjahr mit meinem Ehemann zusammen.

Lg
Any

p.s. ich setze kein zeitliches Ziel, wenn ich sage: solange es gut geht.



Ja, so wie Du das jetzt ausführlich darstellst, finde ich das völlig plausibel.

Waldweg hat es etwas geschäftlich dargestellt, aber im Grunde ist es schon richtig, dass man sich innerlich immer wieder für den Partner entscheiden sollte und nicht nur einmal vor dem Standesbeamten oder dem Priester in der Kirche. Also innerlich, solange man noch bereit ist, das "Bündnis" immer wieder erneuern.
 
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