D
Dvasia
Guest
eine alchemische zutat,
das wird schwierig, denn:
die bewusste rollenspiele dann auch noch in wahrheit verwandeln kann...
da steckt der Widerspruch.
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eine alchemische zutat,
die bewusste rollenspiele dann auch noch in wahrheit verwandeln kann...
das wird schwierig, denn:
da steckt der Widerspruch.
mich faszinieren widersprüche - sie tragen viel wahrheit in sich
...oder, vielleicht besser formuliert: sie öffnen raum für viel wahrheit...
Ja, gegenwärtig sein ist wunderbar, find ich auch. Aber der hauptfilm als simples rollenspiel ist mir zu leer. Das soll alles sein, bewusste rollenspiele zu machen?
Ich möchte für mich noch etwas anderes finden, eine alchemische zutat, die bewusste rollenspiele dann auch noch in wahrheit verwandeln kann...
Mein Tenor wurde bereits als Kind geprägt als wir als
Kriegsflüchtlinge unsere Heimat verlassen mussten.
In der Jugend merkte ich das mir übermäßiger
Konsum nicht entspricht. Viel mehr sehnte ich mich
nach Geborgenheit und Liebe welche ich im Freundeskreis fand
da die Familie selbst zu sehr traumatisiert und verstrickt war.
Die zweite Katastrophe ereignete sich schon bald als ich
einen Menschen begegnete der mit mir ein Spielchen spielte
und mich in die tiefen meines Unterbewusstsein stieß.
Alles verdrängte quoll hoch und ich konnte nur zuschauen
wie die Welt ein zweites mal um mich herum zerbrach.
Nicht das letzte mal.
Ich bin ein Mensch mit großem Drang nach Leben und nicht
nach Entsagung. Das einem die Geschichte, die Gesellschaft, die eigene Familie der man verbunden ist die Sache sehr schwer macht.
Jaja, ist halt so. Übe dich im Gleichmut. Aber wieso sollte
ich manche Dinge einfach so hinnehmen wie sie sind?
Ich habe sie nicht erschaffen soll aber die Konsequenzen tragen.
Leuchtet mir nicht ein. Aber anscheinend gehts nicht anders.
Wir sind nun mal Menschen aus Fleisch und Blut und dieser
Körper lässt uns die Umwelt erfahren. Was danach ist kann
keiner genau sagen. In der verbleibenden Zeit nicht nach
Erfüllung zu streben wäre Verrat ans Leben.
Mein Tenor wurde bereits als Kind geprägt als wir als
Kriegsflüchtlinge unsere Heimat verlassen mussten.
In der Jugend merkte ich das mir übermäßiger
Konsum nicht entspricht. Viel mehr sehnte ich mich
nach Geborgenheit und Liebe welche ich im Freundeskreis fand
da die Familie selbst zu sehr traumatisiert und verstrickt war.
Die zweite Katastrophe ereignete sich schon bald als ich
einen Menschen begegnete der mit mir ein Spielchen spielte
und mich in die tiefen meines Unterbewusstsein stieß.
Alles verdrängte quoll hoch und ich konnte nur zuschauen
wie die Welt ein zweites mal um mich herum zerbrach.
Nicht das letzte mal.
Ich bin ein Mensch mit großem Drang nach Leben und nicht
nach Entsagung. Das einem die Geschichte, die Gesellschaft, die eigene Familie der man verbunden ist die Sache sehr schwer macht.
Jaja, ist halt so. Übe dich im Gleichmut. Aber wieso sollte
ich manche Dinge einfach so hinnehmen wie sie sind?
Ich habe sie nicht erschaffen soll aber die Konsequenzen tragen.
Leuchtet mir nicht ein. Aber anscheinend gehts nicht anders.
Wir sind nun mal Menschen aus Fleisch und Blut und dieser
Körper lässt uns die Umwelt erfahren. Was danach ist kann
keiner genau sagen. In der verbleibenden Zeit nicht nach
Erfüllung zu streben wäre Verrat ans Leben.
Ja, gegenwärtig sein ist wunderbar, find ich auch. Aber der hauptfilm als simples rollenspiel ist mir zu leer. Das soll alles sein, bewusste rollenspiele zu machen?
Ich möchte für mich noch etwas anderes finden, eine alchemische zutat, die bewusste rollenspiele dann auch noch in wahrheit verwandeln kann...
Im Buddhismus gibt es dazu die Unterscheidung der Ebenen von: Form; Wahrnehmungen/ Sinneseindrücken; Konzepte; "Wille"; Bewusstsein.
Wobei man diese "Willens"- Eindrücke vielleicht am ehesten mit der Ebene von "Gewohnheit" gleichsetzen oder vergleichen kann.
Ihrer Natur nach sind all diese Kategorien, Ebenen oder wie du sie nennen willst, leer, soll heißen veränderlich und niemals wirklich andauernd oder konstant.
Wenn du wirklich etwas verändern willst, musst du von daher einen Weg finden, diese Leerheit zu realisieren - wenn oder dass hier irgendwer Zen-artige Wortsoielchen betreibt, wird dir da nicht viel weiterhelfen. Ist eine Erfahrungssache, und ein wesentliches Element dorthin ist zum Einen Meditation, zum Anderen post-meditative Achtsamkeit. Dauerndes Reflektieren darüber, was genau du tust, dann, ggf. auch erst nachdem es Folgen gibt, in der Rückschau die Beurteilung, ob das Verhalten und die zugrundeliegenden Gewohnheiten dich in den Einklang mit dem Tao oder höheren Selbst bringen; dann ggf. Korrektur irriger Annahmen etc. .... Es dauert Jahre, auf dem Weg voranzukommen.
Das ab und an hier mal erwähnte direkte, bloße Erkennen ist auch eine Methode. Die ist allerdings etwas für entweder extrem Talentierte, aka Leute, die das schon seit ein paar Leben machen, oder für Fortgeschrittene. Lässt man dabei nämlich irgendwelche unbewussten Wertungen mitspielen o.ä., schießt man damit schon meilenweit neben das Ziel.
Idealerweise löst man Gewohnheiten etc komplett auf; das heißt aber eben NICHT, dass man dann herumläuft wie ein unprogrammierter Roboter, der komplett untauglich wird, irgendetwas zu bewirken; man wird eher hochgradig adaptionsfähig und bekommt ein feines Gespür dafür, wo ungute Gleichgewichte oder Ungleichgewichte vorliegen, und wird fähig, der Situation entsprechend zu agieren. Christen mögen das bspw so darstellen oder empfinden, dass sie "Gott" oder Jesus durch sich wirken lassen.
Da Auflösen allerdings meistens nicht sofort und ohne Arbeit und zu überwindende Schwierigkeiten machbar ist, besteht der erste relavante Schritt darin, Leidverursachendes bei sich selbst zu identifizieren und sich stattdessen Heilsames anzueignen.
Leidverursachendes meint btw alles, was negative karmische Folgen nach sich zieht, auch und besonders auf lange Sicht, und nicht zwangsläufig die Dinge, die die eigene Bequemlichkeit einschränken.
Der erste Schritt zu Meditation sind die je 15 Minuten am Tag, mit denen man anfängt; für die Selbstbeobachtung und Achtsamkeitstraining empfiehlt es sich zu Beginn, die erlebten und beobachteten Dinge schriftlich festzuhalten.
Der Rest ist eigentlich nur noch Übung und Verfeinerung unter Anwendung eines hoffentlich funktionalen Gewissens und Gebrauch einer gewissen Portion gesunden Menschenverstands.
In dem Sinne: Viel Spaß beim Praktizieren![]()
Das ist der Anfang. Wenn Du das sehr konsequent tust - man schafft das anfangs vielleicht 30 sec., später ein paar Minuten, dann passiert etwas mit Deiner Begrenztheit und Du kommst ins Sein. Erst wenn Du Dein Bewusstsein auf Deine Rolle legst, kann sich Deine Rolle lösen, wenn Du magst. Vielleicht bildet sich auch etwas größeres hinter Deiner Rolle, eine Art Regisseur, der seinen Schauspieler amüsiert zuguckt und die Rolle ein wenig ändert. Man kann plötzlich die Matrix verändern und ein anderes Programm laden, so Gott will. Eigentlich ist man dann zufrieden mit dem, was ist. Und in der Zufriedenheit ist plötzlich vieles möglich, obwohl kein Bedarf ist.