du hörst Stimmen? Das nennt sich paranoide Schizophrenie...

Und meinst du, ein Mediziner macht da dann auch einen Unterschied?
Oder daß da in der Psychiatrie unter Psychologen ein Unterschied gemacht wird?


Wohl kaum. ;):)
Bis auf vielleicht bei ganz, ganz, gaaaanz wenigen Ausnahmen.
Diese Ausnahmen würde ich als so selten vermuten und beschreiben, daß sie kaum erwähnenswert sind.

Ein Mediziner wird da nie einen Unterscheid machen! Schon garned wenn sie die Möglichkeit sehen, der Pharmaindustrie Geld in den Rachen zu werfen, weil sie wieder ein paar Psychopharmaka verkauft haben...

Ah, ich war eine Zeit mit einer Frau mit chronischer Psychose befreundet. Dann sind wir nicht erfahrungslos, nehme ich an? :umarmen:

Und "dürfen" uns hier äussern. :D

Lg
Any

Nur ein bisschen Erfahrung, wenn ich ehrlich bin, aber das hat gereicht. Ich hab meine Freundin nur begleitet, wenn sie hinfuhr, weil sie sich alleine nicht wohl gefühlt hat und sich irgendwie auch nicht getraut hat
 
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Ein Mediziner wird da nie einen Unterscheid machen! Schon garned wenn sie die Möglichkeit sehen, der Pharmaindustrie Geld in den Rachen zu werfen, weil sie wieder ein paar Psychopharmaka verkauft haben...

Das hab ich eben gerade hier gelesen:

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagt: "Das DSM-5 treibt die weltweite Psychiatrisierung von außergewöhnlichen Verhaltensweisen voran. Psychiater und pharmazeutische Firmen produzieren mehr Kranke, um mehr Geld zu verdienen."

spiegel.de/gesundheit/diagnose/streit-um-psychiatrie-diagnosen-gesunde-werden-zu-psychisch-kranken-a-878763.html


"Wahnsinn wird normal"

Neue Kriterien machen aus Alltagsproblemen seelische Störungen. Millionen Menschen werden über Nacht zu psychiatrischen Fällen. Gesundheitsexperten warnen vor Ausweitung der Behandlungszone.

spiegel.de/spiegel/0,1518,ausg-6489,00.html
 
diese gesundtheitsindustrie braucht kranke ...das zum einen ...und wehe...den leuten gehts zugut:D
dann muss man es ihnen eben mit gewalt verklickern ,dass sie ne meise haben...kann nicht sein ...schliesslich sterben wir alle mal irgendwann...:D
im zusammenhang mit der diskussion im bundestag ...wird sone diagnose gegen die man sich ja nicht wehren kann ...die steht nun mal ....im buch...der studenten..heikel bis ...paranoid verursachend...
und wenne dann noch den gesundtheitsminister seine stimme hörst ...is ganz schlecht...:)
 
Warum diese Vehemenz?:D

Ja und?
Tut meiner auch..
Aber beweis mir doch mal, das er das auch tun würde, wenn es keine Wahrnehmenden gebe...

Das kann ich nicht und du weißt ja auch, dass das unmöglich ist. Es ist aber auch - sorry - belanglos in der Frage, ob Wissenschaft in der Art ein BS ist, wie es Esoterik ist. Das ist ganz eindeutig nicht der Fall.
Das wollte ich auch mit meinem BEispiel des Solipsismus darstellen. Es ist egal, wer die Welt hervorbringt und wie es nun tatsächlich ist. Es geht ums Prinzip und die sind feststellbar. Ob sie das sind, weil unser Gehirn arbeitet, wie es das tut usw. ist dabei eigentlich egal, oder wie siehst du das?

Wenn das so ist, dann lässt sich feststellen, dass Wissenschaft Wege ergründet, die der Wirklichkeit (unabhängig davon, wo(durch) diese entsteht) die reproduzierbarsten Resultate bei geringstem Reibungsverlust abringt, weil die grundsätzliche Orientierung Prinzipienerkennung ist.

Rein formallogisch wäre der Solipsismus tatsächlich die letzte Konsequenz.
Kann man machen....:)

Naja Solipsismus ist nicht widerlegbar. Aber m.A.n. kann man den bei gesundem Menschenverstand nicht vertreten. Weder ist das im Alltag wirklich von Bedeutung... im Gegensatz zum rad. Konstruktivismus, als auch, dass Fragen einfach offenbleiben. Wie kann etwas Unbekanntes aus der vom Subjekt angenommenen Vergangenheit, vor seiner eigenen Existenz überhaupt in seinem Hirn/Kopf/Geist (whatever) auftreten?

Nicht widerlegbar heißt nicht gleichzeitig zutreffend. Das glauben hier aber tatsächlich einige. Ich habe widerholt gelesen, dass in der Wissenschaft als bewiesen gelte, was nicht widerlegt ist.:D

Da bin ich schon bei dir.
Aber was erwartest du in einem Forum, das sich um "Esoterik" dreht?

Naja, Esoterik ist für mich eigentlich nicht gleichbedeutend mit Sensationsgeilheit und Aberglaube. Zumindest gibt es in mir ein Widerstreben diese Esoterikdefinition, die heute so wahrscheinlich zutreffend ist anzuerkennen.

:)
 
Tja, das ist das Problem oder eben genau das könnte eines werden. Gerade wenn dann Menschen um einen herum einem erzählen, das "Gerät" funktioniert nicht mehr richtig, das muss behandelt und damit "neu eingestellt" oder wieder "korrigiert" werden.
Das kann dem Messgerät doch völlig schnurz sein...

Aber nehmen wir doch mal an, du hast zwei Barometer.
Beide sind vollkommen glücklich in ihrer kleinen Barometerwelt.
Das eine zeigt an drei unterschiedlichen Tagen drei Wetterprognosen an und alle drei treten dann auch ein.
Das andere zeigt an den drei Tagen auch drei Wetterprognosen an, aber nur eine tritt dann ein.
Beide sind weiterhin rundum glücklich und zufrieden in ihren Barometerwelten.

Aber........
Welches würdest du dir wohl eher ans Fenster hängen, wenn du wissen willst, wie das Wetter wird?
 
Das kann ich nicht und du weißt ja auch, dass das unmöglich ist. Es ist aber auch - sorry - belanglos in der Frage, ob Wissenschaft in der Art ein BS ist, wie es Esoterik ist. Das ist ganz eindeutig nicht der Fall.
Das halte ich z.B. überhaupt nicht für belanglos, sondern im Gegenteil sogar für etwas Grundlegendes. Was kann ich überhaupt relativ sicher wissen?
Das jetzt in diesem Moment etwas passiert, das ich "Wahrnehmung" nenne.
Alles weitere sind nun mal Ableitungen, mentale Konstrukte.
Deshalb ist z.B. dieser Bildschirm auf den ich jetzt gerade schaue für mich auch ein "Beliefsystem". Wie du bereits sagtest, habe ich nicht die geringste Möglichkeit zweifelsfrei festzustellen, ob der überhaupt "objektiv" vorhanden ist. Und wenn ich die wissenschaftliche Methodik anwende, möchte ich darin auch so konsequent sein, dass ich mir eingestehe, nichts unabhängig von mir gesichertes darüber aussagen zu können. Ich arbeite also lediglich mit der Annahme (BS), dass da vor mir ein Bildschirm vorhanden ist.
Nun ist aber das wunderbare, dass, jedesmal wenn ich mich abgewendet habe und dann wieder hinschaue, diese Entität "Computerbildschirm" sehr vorhersehbar wieder meine Wahrnehmung ist. Die Arbeitshypothese "Computerbildschirm" besitzt also eine enorme Effizienz. Und genau diese wiederholbare Efizienz zeichnet ja auch wissenschaftliche Methodik aus.
Nichtsdestotrotz bleibt sie unter erkenntnistheoretischen Gesichtspunkten eine Annahme, eine Arbeitshypothese, ein Beliefsystem.
Sie funktioniert halt in den meisten Bereichen präziser, als das andere Annahmen tun...
Das wollte ich auch mit meinem BEispiel des Solipsismus darstellen. Es ist egal, wer die Welt hervorbringt und wie es nun tatsächlich ist. Es geht ums Prinzip und die sind feststellbar. Ob sie das sind, weil unser Gehirn arbeitet, wie es das tut usw. ist dabei eigentlich egal, oder wie siehst du das?
Ja, ich beschäftige mich zwar auch leidenschaftlich gerne mit Modellen, die versuchen das Universum und den ganzen Rest zu erklären, aber letztlich ist das aus den oben gennannten Gründen völlig bedeutungslos. Die Kriterien für Modellle, die ich als Arbeitshypothesen für mich übernehme, sind in solchen Fällen für mich:
1.funktionierts überhaupt für mich?
2.macht mich die Annahme eines solchen Modells glücklicher, zufriedener?
3.ermöglicht mir dieses Modell gedanklich und meine Handlungen betreffend freier zu werden?
4.eröffnet es mir mehr Möglichkeiten der Wahl?

Wenn das so ist, dann lässt sich feststellen, dass Wissenschaft Wege ergründet, die der Wirklichkeit (unabhängig davon, wo(durch) diese entsteht) die reproduzierbarsten Resultate bei geringstem Reibungsverlust abringt, weil die grundsätzliche Orientierung Prinzipienerkennung ist.
Klar, vollkommen d´accord.


Naja Solipsismus ist nicht widerlegbar. Aber m.A.n. kann man den bei gesundem Menschenverstand nicht vertreten. Weder ist das im Alltag wirklich von Bedeutung... im Gegensatz zum rad. Konstruktivismus, als auch, dass Fragen einfach offenbleiben. Wie kann etwas Unbekanntes aus der vom Subjekt angenommenen Vergangenheit, vor seiner eigenen Existenz überhaupt in seinem Hirn/Kopf/Geist (whatever) auftreten?
Der menschliche Geist ist nun mal sehr phantasiebegabt. Zum Glück.
Übrigens kann der von mir sehr geschätzte RK auch nicht hinter diese miesen epistomologischen Teufeleien blicken. Das wird aber, wie schon mal gesagt, schnell deutlich, wenn man ihn auf sich selbst anwendet.
Und wie gesagt halte ich diese Teufeleien sogar für sehr bedeutend.
Das ist die einzige Grundlage, auf der alles was wir denken beruht.
Naja, Esoterik ist für mich eigentlich nicht gleichbedeutend mit Sensationsgeilheit und Aberglaube. Zumindest gibt es in mir ein Widerstreben diese Esoterikdefinition, die heute so wahrscheinlich zutreffend ist anzuerkennen.
:)
Mir ist das meiste einfach viel zu ideologisch.
Worshipper suchen Sicherheiten.
Oft möglichst recht kuschelige.
Da kann man sich wunderbar im Kreis drehen und meinen dabei irgendeinen Weg zu gehen.
Hauptsache nicht unangenehm.

Mein Trick ist, mich einfach als ernsthaft spirituell Interessierten zu bezeichnen.
:D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das halte ich z.B. überhaupt nicht für belanglos, sondern im Gegenteil sogar für etwas Grundlegendes. Was kann ich überhaupt relativ sicher wissen?
Das jetzt in diesem Moment etwas passiert, das ich "Wahrnehmung" nenne.
Alles weitere sind nun mal Ableitungen, mentale Konstrukte.
Deshalb ist z.B. dieser Bildschirm auf den ich jetzt gerade schaue für mich auch ein "Beliefsystem". Wie du bereits sagtest, habe ich nicht die geringste Möglichkeit zweifelsfrei festzustellen, ob der überhaupt "objektiv" vorhanden ist. Und wenn ich die wissenschaftliche Methodik anwende, möchte ich darin auch so konsequent sein, dass ich mir eingestehe, nichts unabhängig von mir gesichertes darüber aussagen zu können. Ich arbeite also lediglich mit der Annahme (BS), dass da vor mir ein Bildschirm vorhanden ist.
Nun ist aber das wunderbare, dass, jedesmal wenn ich mich abgewendet habe und dann wieder hinschaue, diese Entität "Computerbildschirm" sehr vorhersehbar wieder meine Wahrnehmung ist. Die Arbeitshypothese "Computerbildschirm" besitzt also eine enorme Effizienz. Und genau diese wiederholbare Efizienz zeichnet ja auch wissenschaftliche Methodik aus.
Nichtsdestotrotz bleibt sie unter erkenntnistheoretischen Gesichtspunkten eine Annahme, eine Arbeitshypothese, ein Beliefsystem.
Sie funktioniert halt in den meisten Bereichen präziser, als das andere Annahmen tun...

Ja, ich beschäftige mich zwar auch leidenschaftlich gerne mit Modellen, die versuchen das Universum und den ganzen Rest zu erklären, aber letztlich ist das aus den oben gennannten Gründen völlig bedeutungslos. Das Kriterium für Modellle, die ich als Arbeitshypothesen für mich übernehme, sind in solchen Fällen für mich:
1.funktionierts überhaupt für mich?
2.macht mich die Annahme eines solchen Modells glücklicher, zufriedener?
3.ermöglicht mir dieses Modell gedanklich und meine Handlungen betreffend freier zu werden?
4.eröffnet es mir mehr Möglichkeiten der Wahl?


Klar, vollkommen d´accord.



Der menschliche Geist ist nun mal sehr phantasiebegabt. Zum Glück.
Übrigens kann der von mir sehr geschätzte RK auch nicht hinter diese miesen epistomologischen Teufeleien blicken. Das wird aber, wie schon mal gesagt, schnell deutlich, wenn man ihn auf sich selbst anwendet.
Und wie gesagt halte ich diese Teufeleien sogar für sehr bedeutend.
Das ist die einzige Grundlage, auf der alles was wir denken beruht.

Mir ist das meiste einfach viel zu ideologisch.
Worshipper suchen Sicherheiten.
Oft möglichst recht kuschelige.
Da kann man sich wunderbar im Kreis drehen und meinen dabei irgendeinen Weg zu gehen.
Hauptsache nicht unangenehm.

Mein Trick ist, mich einfach als ernsthaft spirituell Interessierten zu bezeichnen.
:D

Yeah, Tandawa, thank you so much. :umarmen:
 
Solange der Mensch noch Spass am Leben findet und gleichzietig seinen Pflichten und Verantwortung bewusst ist, können irgendwelchen Stimmen, die man gehört hat oder Esoterik insgesamt nicht schaden, denn das verfeinert seine Seele, seine Spiritualität sprich seine Geistigreiches Leben. Das wäre für die gesamte Welt wünschenswert.
 
Singularität;4022007 schrieb:
Solange der Mensch noch Spass am Leben findet und gleichzietig seinen Pflichten und Verantwortung bewusst ist, können irgendwelchen Stimmen, die man gehört hat oder Esoterik insgesamt nicht schaden, denn das verfeinert seine Seele, seine Spiritualität sprich seine Geistigreiches Leben. Das wäre für die gesamte Welt wünschenswert.

Naja, es gefährdet einfach nicht "eine gewisse" (na, welche wohl? ;)) Funtionalität, an die wir unabdingbar gebunden und verknüpft sind (na, welche wohl?). :)
 
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Weil Menschen keine Maschinen, keine Materie usw. sind, die nach Schnpürchen gleiche Erbegnisse produzieren, wenn man ein bestimmtes Knöpfli drückt. ;)

Der Breich der Psychologie ist dem Bereich der Esoterik sehr ähnlich, auch wenn unterschiedliche Sprachen benutzt werden. Oft meinen beide das Gleiche.

Und ersteslebewesen kann ich nur zustimmen, die Diagnose Borderliner zum Beispiel kann einen Patienten erst so richtig reinreißen, weil er sich dann für unheilbar und völlig seelisch beschädigt hält, wenn denn derjenige, der die Diagnose gestellt hat, zu ernst genommen wurde. Das habe ich miterlebt aus meiner SHG-Tätigkeit und auch seriöse Therapeuten wissen um diese Gefahr.

Drum hebe ich Psychleute auch nicht auf ein Podest, sondern sehe sie als fehlbare Menschen, die in einem Fachbereich arbeiten, von dem meiner Schätzung nach vielleicht gerade mal 20% aufgedeckt sind, was Menschsein und Psyche so alles beinhalten kann. Und mich beeindruckt auch eine Fachausbildung nicht so, wie es die betreffenden Personen vielleicht lieber hätten.

LG
Any

Schau, nun wirst Du Psychologie, Psychopathologie, Psychotherapie und Psychiatrie in einen Topf.

Alle Bereiche können Berührungspunkte haben, müssen es aber nicht.
Meine Freundin ist auch Diplompsychologin, kennt aber keine einzige psychische Krankheit, geschweige denn eine Therpieform, weil sie sich im Hauptstudium ganz anders ausgereichtet hat.

Du wirst oft (niedergelassene) Psychiater finden, die keine Therapien außer Psychoanalyse kennen und nicht mal wissen, wie man noch arbeiten könnte usw.
Aber Du behauptest, Esoterik und Psychologie meinen das gleiche???

Ich sehe es eher so, daß ein paar Grundlagenthesen der Psychologie in der Esoterik verwendet werden, wie die selbst-erfüllende-Prophezeihung, der Placebo-Effekt, der Halo-Effekt, der logische Fehler, die selektive Wahrnehmung, der Sympathie-Effekt, die Projektion, die Attributionsfehler ... .
Siehst Du noch mehr?

Du sollst niemanden auf irgendein Podest heben, aber mir scheints, das ist das Thema "dahinter" ;).
Es ist ein Unterschied, ab jemand auf ein Podest gehoben wird oder ob man einfach einräumt, keine Ahnung zu haben.

Beispiel:
Ich kenne zwar viele Psychopharmaka und deren Wirkungenen und Nebenwirkungen aus der Beobachtung, aber ich habe nicht Medizin studiert wie ein Psychiater und würde mir nie anmaßen, darüber gleich viel oder gar mehr zu wissen als er.
Es bleiben NUR Beobachtungen ohne fundiertes medizinisches Hintergrundwissen.
 
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